Die Millennium-Entwicklungsziele
Verfasst: Do 3. Feb 2011, 18:50
Der Rückgang des Anteils der Menschen, die weltweit mit weniger als 1,25 Dollars pro Tag auskommen müssen, ist einzig und allein der Entwicklung in China und in Indien zuzuschreiben |2|, beides Länder, in denen der Washington Consensus nicht umgesetzt wird. Die Menschheit hat weit über die anspruchslosen Milleniumsziele hinaus die materiellen Möglichkeiten, die Grundrechte aller Menschen zu gewährleisten. Es liegt auf der Hand, dass das Problem nicht ein Mangel an Ressourcen ist.
In den von Institutionen wie der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) herausgegebenen Stellungnahmen herrscht eine Erklärung vor, die nicht überzeugt. Sie dient vielmehr dazu, eine Politik zu verfestigen, die die Krise ausgelöst hat und die so genannten „Entwicklungsländer“, die sich diesen Zielen verschrieben haben, wirtschaftlich in die Knie zwingt.
Die Empfehlungen oder Vorgaben dieser Institutionen leiten sich aus mehreren Dogmen ab:
Das erste betrifft die Finanzierung der Entwicklung durch Verschuldung. Dieses Dogma bringt die große Mehrheit der „Entwicklungsländer“ dazu, ein absurdes Verhalten an den Tag zu legen. Denn obwohl die „Entwicklungsländer“ – hauptsächlich die Rohstoffe ausführenden Länder und China – bei weitem die Mehrheit an den weltweit verzeichneten internationalen Devisenreserven (vor allem in Dollar) halten, verschulden sie sich weiter. Was machen sie? Sie kaufen US-Staatsschuldscheine, oder anders gesagt, sie leihen der amerikanischen Regierung Geld. Sie hinterlegen diese Staatsschuldscheine in den Tresorräumen ihrer Zentralbank und geben anschließend öffentliche Anleihen an der Wall Street oder auf ihrem Inlandsmarkt aus. Was völlig widersinnig ist: die Staatsschuldscheine der USA werden nur sehr niedrig verzinst, während die Gläubiger der Entwicklungsländer für die Kredite die sie ihnen in Dollar geben, viel höhere Zinssätze beziehen. |3|. Die führenden Politiker dieser Länder täten besser daran, sich nicht zu verschulden und ihre Reserven für produktive Investitionen und soziale Ausgaben zu nutzen, um die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerungen zu verbessern.
In den von Institutionen wie der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) herausgegebenen Stellungnahmen herrscht eine Erklärung vor, die nicht überzeugt. Sie dient vielmehr dazu, eine Politik zu verfestigen, die die Krise ausgelöst hat und die so genannten „Entwicklungsländer“, die sich diesen Zielen verschrieben haben, wirtschaftlich in die Knie zwingt.
Die Empfehlungen oder Vorgaben dieser Institutionen leiten sich aus mehreren Dogmen ab:
Das erste betrifft die Finanzierung der Entwicklung durch Verschuldung. Dieses Dogma bringt die große Mehrheit der „Entwicklungsländer“ dazu, ein absurdes Verhalten an den Tag zu legen. Denn obwohl die „Entwicklungsländer“ – hauptsächlich die Rohstoffe ausführenden Länder und China – bei weitem die Mehrheit an den weltweit verzeichneten internationalen Devisenreserven (vor allem in Dollar) halten, verschulden sie sich weiter. Was machen sie? Sie kaufen US-Staatsschuldscheine, oder anders gesagt, sie leihen der amerikanischen Regierung Geld. Sie hinterlegen diese Staatsschuldscheine in den Tresorräumen ihrer Zentralbank und geben anschließend öffentliche Anleihen an der Wall Street oder auf ihrem Inlandsmarkt aus. Was völlig widersinnig ist: die Staatsschuldscheine der USA werden nur sehr niedrig verzinst, während die Gläubiger der Entwicklungsländer für die Kredite die sie ihnen in Dollar geben, viel höhere Zinssätze beziehen. |3|. Die führenden Politiker dieser Länder täten besser daran, sich nicht zu verschulden und ihre Reserven für produktive Investitionen und soziale Ausgaben zu nutzen, um die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerungen zu verbessern.