Todesstrecke entschärft

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Hathor
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Todesstrecke entschärft

Beitrag von Hathor » Mo 7. Mär 2011, 20:50

Todesstrecke Zams - Bludenz, 62 km

die Schnellstr S 16 Zams - Bludenz in Österreich heißt im Volksmund "Todesstrecke". Dort gab es in den zehn Jahren von 1995 bis 2005 = 33 tödliche Unfälle, dazu noch 120 Schwerverletzte.

Die für den Straßenunterhalt zuständige Firma ASFINAG wußte sich keinen Rat mehr und konsultierte den Radiästhesist Gerhard Pirchl aus Bludenz. Der Rutengänger machte sich sogleich ans Werk und versuchte die Ursache aller Unfälle herauszufinden.

Nach seinen Untersuchungen gab er den unterirdischen Steinadern rechts und links der Straße die Schuld. Diese produzierten Kraftfelder, die sich bei den Verkehrsteilnehmern zu einem Blutdruckabfall und auch manchmal als Sekundenschlaf auswirkten. Nach seinen Angaben wurden dann neben der Straße einige Erdbewegungen vorgenommen. Zudem brachte die Polizei noch Warnschilder an.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Waren es jetzt die Erkenntnisse des Radiästhesisten oder die polizeilichen Maßnahmen, jedenfalls gingen die Unfälle auf der Todesstrecke in den letzten 4 Jahren merklich zurück. Es gab nur mehr 2 Tote und 8 Schwerverletzte.

Als aber nach diesem Erfolg der Rutengänger der Straßenbaufirma ASFINAG seine Dienste bei der Entschärfung weiterer Schwerpunkte anbot, lehnte diese ab mit der Begründung:

"Wir werden schon schräg angeschaut, weil wir Geld für Pendler ausgaben."
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