immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

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maggie
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Bleibt wach mit aller Beharrlichkeit und mit Flehen für alle Heiligen (Eph. 6:18)

Unter Flehen versteht man eindringliches, von starken Gefühlen begleitetes Beten. Worum könnten wir Jehova denn anflehen? Werden wir verfolgt oder sind wir so krank, dass unser Leben bedroht ist, dann ist es nur zu verständlich und auch völlig angebracht, Jehova flehentlich um Hilfe zu bitten. Gibt es aber auch noch andere Gründe, zu ihm zu flehen? Sehen wir uns dazu Jesu Mustergebet an, wo ja vom Namen Jehovas, seinem Königreich und seinem Willen die Rede ist (Mat. 6:9, 10Ihr sollt daher auf folgende Weise beten:+,Unser Vater in den Himmeln, dein Name+ werde geheiligt.*+ 10 Dein Königreich+ komme. Dein Wille+ geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde.). Die heutige Welt versinkt förmlich in Bosheit und menschliche Regierungen schaffen es nicht, auch nur für die grundlegenden Bedürfnisse ihrer Bürger zu sorgen. Haben wir da nicht allen Grund, flehentlich darum zu bitten, dass der Name unseres himmlischen Vaters geheiligt wird? Dass sein Königreich die Tyrannei des Teufels zerschlägt? Dass hier auf der Erde endlich das geschieht, was Jehova will, und zwar genauso wie im Himmel? Wie wichtig ist es gerade heute, wach zu bleiben und dabei jede Art von Gebet zu nutzen!

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/10
maggie
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Gott hat ihn zum Haupt über alle Dinge für die Versammlung gemacht (Eph. 1:22)

Jesus traf als zukünftiges Oberhaupt der Christenversammlung Vorsorge, dass seine Jünger nach seinem Tod weiter mit geistiger Speise versorgt würden. Etwa zwei Jahre bevor er starb, traf er zum Beispiel eine Entscheidung von großer Tragweite: Die Auswahl der ersten, durch die er später die Vielen speisen würde. Wie tat er das? Er betete eine ganze Nacht, rief am Morgen dann seine Jünger zusammen und berief 12 von ihnen zu Aposteln (Luk. 6:12-16Im Verlauf dieser Tage ging er hinaus auf den Berg, um zu beten,+ und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott.+ 13 Als es aber Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus, denen er auch den Namen „Apostel“ gab:+ 14 Sịmon, dem er auch den Namen Petrus gab,+ und Andreas, seinen Bruder, und Jakobus und Johạnnes+ und Philịppus+ und Bartholomạ̈us15 und Matthạ̈us und Thomas+ und Jakobus, [den Sohn] des Alphạ̈us, und Sịmon, welcher „der Eiferer“* genannt wird,+ 16 und Judas, [den Sohn] des Jakobus, und Judas Iskạriot, der zum Verräter wurde.+). Die nächsten zwei Jahre umgab er sich vor allem mit diesen 12 und bildete sie durch sein Lehren und sein Vorbild aus. Er wusste, sie hatten viel zu lernen — nicht umsonst wurden sie weiter seine „Jünger“ genannt (Mat. 11:1Als Jesus nun mit den Anweisungen an seine zwölf Jünger zu Ende gekommen war, brach er von dort auf, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.+; 20:17Als Jesus nun im Begriff war, nach Jerusalem hinaufzugehen, nahm er die zwölf Jünger+ allein beiseite und sagte auf dem Weg zu ihnen: 1). Er gab ihnen Rat, der auf sie zugeschnitten war, und schulte sie intensiv im Predigtwerk (Mat. 10:1-42 http://wol.jw.org/de/wol/bc/r10/lp-x/1102015004/56/0 ; 20:20-23Dann näherte sich ihm die Mutter der Söhne des Zebedạ̈us+ mit ihren Söhnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm.+ 21 Er sprach zu ihr: „Was willst du?“ Sie sagte zu ihm: „Gib dein Wort, daß diese meine beiden Söhne in deinem Königreich einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen können.“+ 22 Jesus gab zur Antwort: „Ihr wißt nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Becher+ trinken, den ich zu trinken im Begriff bin?“ Sie sprachen zu ihm: „Wir können es.“ 23 Er sagte zu ihnen: „In der Tat, ihr werdet meinen Becher trinken,+ aber dieses Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben steht nicht mir zu, sondern gehört denen, für die es von meinem Vater bereitet worden ist.“+; Luk. 8:1Kurz danach begann er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zu ziehen, wobei er predigte* und die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündigte.+ Und die Zwölf waren mit ihm ; 9:52-55Somit sandte er Boten vor sich her. Und sie gingen hin und traten in ein Dorf der Samarịter+ ein, um Vorbereitungen für ihn zu treffen; 53 doch nahm man ihn nicht auf, weil sein Angesicht darauf gerichtet war, nach Jerusalem zu gehen.+ 54 Als die Jünger Jakobus und Johạnnes+ das sahen, sagten sie: „Herr*, willst du, daß wir sagen, es solle Feuer+ vom Himmel herabkommen und sie vertilgen?“ 55 Er aber wandte sich um und schalt sie. ). Ganz offensichtlich bereitete er sie darauf vor, nach seinem Tod und seiner Rückkehr in den Himmel eine entscheidende Rolle zu übernehmen.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/15

Matthäus 10: 1-42

Da rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Gewalt über unreine Geister,+ um diese auszutreiben, und jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen zu heilen.

2 Die Namen der zwölf Apostel+ sind diese:+ zuerst Sịmon, der Petrus+ genannt wird,* und Andreas,+ sein Bruder; und Jakobus, der [Sohn] des Zebedạ̈us,+ und Johạnnes, sein Bruder; 3 Philịppus und Bartholomạ̈us;*+ Thomas+ und Matthạ̈us*+, der Steuereinnehmer; Jakobus, der [Sohn] des Alphạ̈us,+ und Thaddạ̈us*; 4 Sịmon, der Kananạ̈er,+ und Judas Iskạriot, der ihn später verriet+.

5 Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen:+ „Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samarịtische Stadt ein,+ 6 sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.+ 7 Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘+ 8 Heilt Kranke,+ weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämọnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt.+ 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel+ 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider* oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.+

11 In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht.+ 12 Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; 13 und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht;+ wenn [es] ihn aber nicht verdient, so kehre euer Frieden auf euch zurück. 14 Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht.+ 15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sọdom+ und Gomọrra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.+

16 Siehe! Ich sende euch aus wie Schafe inmitten von Wölfen;+ darum erweist euch vorsichtig wie Schlangen+ und doch unschuldig wie Tauben.+ 17 Hütet euch vor den Menschen;+ denn sie werden euch an örtliche Gerichte* ausliefern,+ und sie werden euch in ihren Synagogen+ geißeln+. 18 Ja, ihr werdet vor Statthalter und Könige+ geschleppt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zu einem Zeugnis.*+ 19 Wenn man euch aber ausliefert, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden;+ 20 denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet.+ 21 Ferner wird ein Bruder+ den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen.+ 22 Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein;+ wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.+ 23 Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere;+ denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis+ der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.+

24 Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn.+ 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr.+ Wenn man den Hausherrn Beelzebub*+ genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird.+ 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht*; und was ihr im Flüsterton* hört, das predigt von den Hausdächern.+ 28 Und werdet nicht furchtsam+ vor denen, die den Leib töten, die Seele* aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den,+ der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna* vernichten kann.+ 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert* verkauft?+ Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen.+30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt.+ 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.+

32 Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen;+ 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen,+ der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen,+ sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter.+ 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.+ 38 Und wer seinen Marterpfahl*nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.+ 39 Wer seine Seele*findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.+

40 Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat.+ 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten,+ und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten.+ 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“+
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Beitrag von maggie »

Du, der Eine, der ist und der war, du Loyaler, bist gerecht, weil du diese Entscheidungen gefällt hast (Offb. 16:5)

Loyalität, wie die Bibel sie beschreibt, hat etwas mit Hingabe, Treue, unerschütterlicher Ergebenheit zu tun. Eine loyale Person ist nicht heute so, morgen so, sondern hält aus Liebe fest zu jemand (oder hält an einer Sache fest), auch wenn es die Umstände schwer machen. Jehova weist diese Eigenschaft in höchster Vollendung auf. Wie erweist sich Jehova als loyal? Er lässt seine treuen Diener nie im Stich. König David wusste genau, wovon er redete, als er Jehova loyal nannte (2. Sam. 22:26Mit einem Loyalgesinnten wirst du loyal handeln;+Mit dem untadeligen Starken wirst du untadelig verfahren;+). Er hatte erlebt, wie Jehova in schweren Zeiten fest zu ihm hielt, für Anleitung sorgte und ihn beschützte und befreite (2. Sam. 22:1Und David ging daran, zu Jehova die Worte dieses Liedes+ an dem Tag zu reden, an dem Jehova ihn aus der Faust all seiner Feinde+ und aus der Faust Sauls befreit hatte;+). Er wusste: Jehovas Loyalität zeigt sich nicht zuletzt daran, dass er immer Wort hält. Warum war Jehova so loyal? Weil David selbst auch loyal war. Jehova liebt diese Eigenschaft an seinen Dienern, und er dankt es ihnen, indem er loyal zu ihnen hält (Spr. 2:6-8Denn Jehova selbst gibt Weisheit;+aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen.+ 7 Und für die Rechtschaffenen wird er praktische Weisheit+ aufbewahren; für die, die in unversehrter Lauterkeit wandeln, ist er ein Schild,+ 8 dadurch, daß die Pfade des Rechts eingehalten werden,+ und er wird den Weg seiner Loyalgesinnten* behüten.+)

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/16
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Beitrag von maggie »

Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen (Mat. 24:14)

Endlich waren Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas mit Jesus allein. Was er kurz zuvor über die Zerstörung des Tempels vorausgesagt hatte, ging ihnen einfach nicht aus dem Sinn (Mar. 13:1-4Als er aus dem Tempel hinausging, sagte einer seiner Jünger zu ihm: „Lehrer, schau, was für Steine und was für Bauten!“+ 2 Jesus sagte jedoch zu ihm: „Siehst du diese großen Bauten?+ Bestimmt wird hier nicht ein Stein auf dem anderen gelassen,+ der nicht niedergerissen werden wird.“+3 Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, begannen ihn Petrus+und Jakobus und Johạnnes und Andreas, als sie mit ihm allein waren, zu fragen:+4 „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann alle diese Dinge zu einem Abschluß* kommen sollen?). Nun konnten sie ihrem Herrn die Frage stellen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Mat. 24:1-3Als Jesus nun wegging und sich aus dem Tempel begab, traten jedoch seine Jünger herzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen.+ 2 In Erwiderung sprach er zu ihnen: „Seht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.“+3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“+). In seiner Antwort beschrieb Jesus nicht nur Ereignisse und Zustände, die das Leben damals drastisch verändern würden. Er sagte auch voraus, woran man die letzten Tage der Welt Satans erkennen könnte (Mat. 24:7-12Denn Nation wird sich gegen Nation erheben*+ und Königreich gegen Königreich,+ und es wird Lebensmittelknappheit+ und Erdbeben+ an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern+ und wird euch töten+, und ihr werdet um meines Namens willen+ Gegenstand des Hasses+ aller Nationen sein.10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden+ und werden einander verraten und werden einander hassen.+ 11 Und viele falsche Propheten+ werden aufstehen und viele irreführen;+ 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit+wird die Liebe der meisten erkalten.+). Ein Detail muss die Jünger ganz besonders fasziniert haben. Neben all den schrecklichen Entwicklungen wie Kriegen, Hungersnöten und zunehmender Gesetzlosigkeit sagte Jesus, wie im heutigen Tagestext erwähnt, auch etwas Gutes voraus.

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Beitrag von maggie »

Er gewann sie lieb (1. Mo. 24:67)

Die Ehe vereint zwei unvollkommene Menschen, deren unterschiedliche Persönlichkeiten auch von ihrer Kultur und Erziehung geprägt sind (Röm. 3:23Denn alle haben gesündigt+ und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes,+ ). Zudem unterscheiden sie sich häufig in ihrer Art zu kommunizieren. Ja, wer eine erfolgreiche Ehe führen will, muss hart dafür arbeiten. Aber die Mühe lohnt sich: Das Leben als Ehepaar kann ein echter Genuss sein und sehr, sehr glücklich machen, wenn man sich liebt (Pred. 9:9Sieh das Leben mit der Ehefrau, die du liebst,+ alle Tage deines nichtigen Lebens, die ER dir gegeben hat unter der Sonne, alle Tage deiner Nichtigkeit, denn das ist dein Anteil am Leben+ und an deiner harten Arbeit, mit der du hart arbeitest unter der Sonne.). Nehmen wir die liebevolle Beziehung zwischen Isaak und Rebekka. Auch nach etlichen Ehejahren war ihre Zuneigung ganz offensichtlich nicht abgekühlt. Das trifft auch auf viele Ehepaare heute zu. Ihr Geheimnis? Sie haben gelernt, offen, aber liebevoll miteinander über ihre Gedanken und Gefühle zu sprechen. Dazu haben sie Verständnis füreinander entwickelt, haben Liebe, tiefen Respekt und sind demütig. Zeichnet sich eine Ehe durch diese grundlegenden Eigenschaften aus, wird die Kommunikation nie abreißen.

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Beitrag von maggie »

Ein Herz, das freudig ist, tut Gutes als Heiler (Spr. 17:22)

Was kann dazu beitragen, dass es den Älteren wie auch denen, die sie betreuen, leichter fällt, mit den Herausforderungen im Alltag zurechtzukommen? Wenn beide Seiten so viel wie möglich mit Humor nehmen (Pred. 3:1, 4Für alles gibt es eine bestimmte Zeit,+ ja eine Zeit* für jede Angelegenheit unter den Himmeln). Viele Betagte achten auch ganz bewusst darauf, nicht zu hohe Ansprüche zu stellen. Sie wissen: Was sie ausstrahlen, kann sich darauf auswirken, wie viel Besuch und Aufmerksamkeit sie erhalten. Ganz oft sagen Besucher hinterher: „Eigentlich wollte ich ja die Schwester oder den Bruder ermuntern, aber jetzt fühle ich mich ermuntert!“ (Spr. 15:13Ein frohes Herz wirkt sich gut aus auf das Angesicht,+ aber durch den Schmerz des Herzens gibt es einen niedergeschlagenen Geist.+). Wir sehnen uns nach der Zeit, wo wir nicht mehr unter den Auswirkungen der Unvollkommenheit zu leiden haben. Bis es so weit ist, müssen wir unseren Blick ganz fest auf das gerichtet halten, was uns Jehova für die Zukunft versprochen hat und was ewig andauern wird. Diese sichere Hoffnung ist gerade dann ein Anker für uns Diener Jehovas, wenn wir schwere Zeiten durchmachen. Weil wir fest daran glauben, „lassen wir nicht nach, sondern wenn auch der Mensch, der wir äußerlich sind, verfällt, wird gewiss der Mensch, der wir innerlich sind, von Tag zu Tag erneuert“ (2. Kor. 4:16-18Darum lassen wir nicht nach, sondern wenn auch der Mensch, der wir äußerlich sind, verfällt, wird gewiß der Mensch, der wir innerlich sind,+ von Tag zu Tag erneuert. 17 Denn obwohl die Drangsal von kurzer Dauer+ und leicht ist, bewirkt sie für uns eine Herrlichkeit, die an Gewicht immer mehr alles Maß übertrifft und ewig dauert,+ 18 während wir unseren Blick nicht auf die Dinge gerichtet halten, die man sieht, sondern auf die Dinge, die man nicht sieht.+ Denn die Dinge, die man sieht, sind zeitlich,+ die Dinge aber, die man nicht sieht, sind ewig.+; Heb. 6:18, 19damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt,+ eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung+ zu ergreifen. 19 Diese [Hoffnung+] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang,*+).

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Beitrag von maggie »

Lasst euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen (2. Thes. 2:2)

Einige in der Versammlung in Thessalonich hatten Angst, weil sie glaubten, das Kommen des Tages Jehovas stehe unmittelbar bevor oder der Tag sei sogar schon da. Jene frühen Christen hatten nur ein begrenztes Verständnis der Verwirklichung des Vorhabens Jehovas. Um die Dinge richtigzustellen, erklärte Paulus unter Inspiration, dass vor Jehovas Tag ein großer Abfall kommen und „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ auftreten wird. Der Herr Jesus würde dann zu der von ihm bestimmten Zeit alle „zunichte machen“, die betrogen worden waren. Paulus nannte auch den genauen Grund dafür: „Sie [haben] die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen“ (2. Thes. 2:3Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall*+ komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit*+, der Sohn der Vernichtung,*+ werde geoffenbart., 8-10 Dann allerdings wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus* beseitigen wird durch den Geist seines Mundes+ und zunichte machen wird durch das Offenbarwerden+ seiner Gegenwart.+ 9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen* gemäß der Wirksamkeit*+des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern+ 10 und mit jedem Trug*+ der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen,+ daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben,+ damit sie gerettet würden.+). Deshalb sollten wir uns fragen: Wie sehr liebe ich die Wahrheit?

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/23
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Beitrag von maggie »

O Hörer des Gebets, ja zu dir werden Menschen von allem Fleisch kommen (Ps.65:2)

Jehova Dank zu sagen ist eine wichtige Art des Betens. Paulus legte den Christen in Philippi nahe: „Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekannt werden“ (Phil. 4:6). Sich von Herzen bei Jehova zu bedanken ist ein Schutz für uns — nicht zuletzt deshalb, weil wir in „kritischen Zeiten“ leben, wo die meisten Menschen „undankbar“ sind (2. Tim. 3:1, 2). Es ist nicht übertrieben, zu sagen, dass die Welt von Undankbarkeit geradezu durchdrungen ist. Wie leicht könnte das auf uns abfärben! Wenn wir Jehova konkret sagen, wofür wir ihm dankbar sind, fühlen wir uns zufriedener. Es schützt uns davor, zu Menschen zu werden, die ständig murren und „ihr Los im Leben beklagen“ (Jud. 16Diese sind Murrende+, solche, die ihr Los im Leben beklagen,* die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen,+ und ihr Mund führt geschwollene Reden,+während sie um [ihres eigenen] Nutzens willen Persönlichkeiten bewundern.*+). Zudem können Ehemänner und Väter in ihrer Frau und ihren Kindern eine dankbare Grundeinstellung fördern, wenn sie in ihren Gebeten mit der Familie das Danksagen nicht vergessen.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/22
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Beitrag von maggie »

Ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde (Röm. 7:23)

Richtig zu entscheiden ist das Eine, aber das dann auch konsequent umzusetzen, ist — wie wir alle wissen — etwas ganz anderes. Wie viele Menschen haben sich schon oft vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören, werden aber mangels ausreichender Motivation früher oder später rückfällig. Um einen einmal eingeschlagenen Kurs auch beständig weiterzugehen, braucht man Willenskraft. Verglichen wird sie von manchen mit einem Muskel. Je mehr man ihn bewegt, ihn „trainiert“, desto stärker wird er. Kommt er selten zum Einsatz, wird er schwächer und verkümmert. Wie können wir unsere Willenskraft ausbauen oder stärken, damit wir das, was wir beschlossen haben, auch konsequent umsetzen? Indem wir uns an Jehova um Hilfe wenden (Phil. 2:13denn Gott ist es, der um [seines] Wohlgefallens willen beides in euch wirkt,+ das Wollen und das Handeln.). Paulus hatte das am eigenen Leib erfahren. Er erklärte: „Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ (Röm. 7:18Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt;+ denn die Fähigkeit zu wünschen+ ist bei mir vorhanden, aber die Fähigkeit, das zu vollbringen+, was vortrefflich ist, ist nicht [vorhanden]., 24, 25Ich elender* Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist?+ 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!+So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes,+ mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.+). Ein andermal schrieb er: „Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft verleiht“ (Phil. 4:13).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/25
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Der wahre Gott empfand Bedauern über das Unglück, das ihnen antun zu lassen er geredet hatte; und er ließ es nicht tun (Jona3:10)

Wie Gott Menschen formt, lässt erkennen, dass er vernünftig und anpassungsfähig vorgeht (Jes. 64:8Und nun, o Jehova, du bist unser Vater.+ Wir sind der Ton,+ und du bist unser Töpfer;*+ und wir alle sind das Werk deiner Hand.+). Das zeigt sich in Situationen, wenn Menschen einen anderen Weg einschlagen und Jehova sein auf ein gerechtes Urteil gestütztes Vorgehen ändert. Wie der heutige Tagestext zeigt, überlegte es sich Jehova anders, als die Niniviten bereuten und von ihrem schlechten Weg umkehrten. Das hebräische Wort für „bedauern“ bezeichnet eine Änderung der Einstellung oder Absicht. Wie kam Gottes Bedauern bei den Niniviten zum Ausdruck? Er führte nicht aus, was er beabsichtigt hatte. Wie tröstlich zu wissen, dass Jehova, unser Töpfer, vernünftig, anpassungsfähig, gütig, barmherzig und bereit ist, sein Vorgehen zu ändern, wenn jemand, der sich etwas zuschulden kommen ließ, positive Schritte unternimmt.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/3/28
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