Jesus - der größte Mensch der je lebte

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maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Rat für Martha und Anleitung für das Beten

JESUS kommt im Verlauf seines Dienstes in Judäa auch in das Dorf Bethanien. Dort leben Martha und Maria sowie ihr Bruder Lazarus. Wahrscheinlich ist Jesus während seines Dienstes schon bei einer früheren Gelegenheit mit den dreien zusammengetroffen, und sie sind bereits enge Freunde. Auf jeden Fall geht Jesus jetzt in Marthas Haus und wird von ihr willkommen geheißen.

Martha ist darauf bedacht, Jesus mit dem Besten zu versorgen, was sie hat. Es ist tatsächlich eine große Ehre, den Messias bei sich zu Gast zu haben. Daher ist Martha eifrig damit beschäftigt, ein aufwendiges Essen zuzubereiten, und sie kümmert sich außerdem um vieles andere, weil sie Jesu Aufenthalt noch schöner und angenehmer gestalten möchte.

Maria, Marthas Schwester, hat sich dagegen zu den Füßen Jesu niedergesetzt und hört ihm zu. Nach einiger Zeit kommt Martha und sagt zu Jesus: „Herr, machst du dir nichts daraus, daß meine Schwester die Bedienung mir allein überlassen hat? Sag ihr daher, daß sie mir Hilfe leiste.“

Doch Jesus ist nicht bereit, Maria etwas zu sagen. Statt dessen gibt er Martha Rat, weil sie so übermäßig um materielle Dinge besorgt ist. „Martha, Martha“, weist er sie freundlich zurecht, „du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge. Wenige Dinge jedoch sind nötig oder nur eins.“ Jesus sagt, daß es nicht nötig ist, eine Menge Zeit darauf zu verwenden, viele Speisen für ein Mahl zuzubereiten. Es genügt, wenige Speisen oder sogar nur eine zu haben.

Marthas Beweggründe sind nicht verkehrt; sie möchte eine gute Gastgeberin sein. Doch zufolge ihrer Sorge um die materiellen Dinge versäumt sie die Gelegenheit, von Gottes Sohn persönlich unterwiesen zu werden. Jesu Schlußfolgerung lautet deshalb: „Maria ihrerseits hat das gute Teil erwählt, und es wird nicht von ihr weggenommen werden.“

Später, bei einer anderen Gelegenheit, wendet sich ein Jünger mit folgender Bitte an Jesus: „Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.“ Vielleicht war der Jünger etwa eineinhalb Jahre zuvor nicht zugegen, als Jesus in seiner Bergpredigt das Mustergebet lehrte. Daher wiederholt Jesus seine Anweisungen und fährt dann mit einer Veranschaulichung fort, um zu zeigen, daß man im Gebet beharrlich sein muß.

„Wer von euch wird einen Freund haben“, beginnt Jesus, „und wird um Mitternacht zu ihm gehen und zu ihm sagen: ‚Freund, leih mir drei Brote, denn ein Freund von mir ist auf einer Reise eben zu mir gekommen, und ich habe nichts, um es ihm vorzusetzen.‘? Und jener gibt von drinnen die Antwort: ‚Stör mich nicht weiter. Die Tür ist schon verschlossen, und meine kleinen Kinder sind mit mir im Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben.‘ Ich sage euch: Wenn er auch nicht aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, wird er bestimmt wegen seiner kühnen Beharrlichkeit aufstehen und ihm das geben, was er benötigt.“

Mit dieser Veranschaulichung will Jesus keineswegs sagen, daß Jehova Gott wie der Freund in der Geschichte nicht bereit sei, Bitten zu erhören. Er will vielmehr zeigen, daß, wenn schon ein unwilliger Freund auf fortgesetztes Bitten reagiert, unser liebevoller himmlischer Vater es noch viel eher tut. Jesus fährt deshalb fort: „Demnach sage ich euch: Bittet unablässig, und es wird euch gegeben werden; sucht fortwährend, und ihr werdet finden; klopft unaufhörlich an, und es wird euch geöffnet werden. Denn jeder, der bittet, empfängt, und jeder, der sucht, findet, und jedem, der anklopft, wird geöffnet werden.“

Jesus führt dann unvollkommene, sündige menschliche Väter an und sagt: „In der Tat, welcher Vater unter euch wird, wenn ihn sein Sohn um einen Fisch bittet, ihm statt eines Fisches wohl eine Schlange reichen? Oder wenn er auch um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion reichen? Wenn nun ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen heiligen Geist geben, die ihn bitten!“ Wie eindringlich Jesus uns doch anspornt, im Gebet beharrlich zu sein.


Lukas 10:38 bis 11:13.Als sie nun weitergingen, begab er sich in ein gewisses Dorf. Hier nahm ihn eine gewisse Frau namens Martha als Gast in das Haus auf. 39 Diese Frau hatte auch eine Schwester, Maria genannt, die sich jedoch zu den Füßen des Herrn niedersetzte und unablässig seinem Wort lauschte. 40 Martha dagegen ließ sich durch viele Dienstleistungen ablenken. So trat sie herzu und sagte: „Herr, machst du dir nichts daraus, daß meine Schwester die Bedienung mir allein überlassen hat? Sag ihr daher, daß sie mir Hilfe leiste.“ 41 Als Antwort sprach der Herr zu ihr: „Martha, Martha, du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge. 42 Wenige Dinge jedoch sind nötig oder nur eins. Maria ihrerseits hat das gute Teil erwählt, und es wird nicht von ihr weggenommen werden.“11 Als er nun einmal an einem gewissen Ort war und betete, sagte, als er aufhörte, einer seiner Jünger zu ihm: „Herr, lehre uns beten, wie auch Johạnnes seine Jünger lehrte.“2 Da sprach er zu ihnen: „Wann immer ihr betet, so sprecht: ‚Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. 3 Gib uns unser Brot für den Tag, so wie der Tag es erfordert. 4 Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist; und bringe uns nicht in Versuchung.‘ “5 Ferner sprach er zu ihnen: „Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen und zu ihm sagen: ‚Freund, leih mir drei Brote, 6 denn ein Freund von mir ist auf einer Reise eben zu mir gekommen, und ich habe nichts, um es ihm vorzusetzen.‘? 7 Und jener gibt von drinnen die Antwort: ‚Stör mich nicht weiter. Die Tür ist schon verschlossen, und meine kleinen Kinder sind mit mir im Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben.‘ 8 Ich sage euch: Wenn er auch nicht aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, wird er bestimmt wegen seiner kühnen Beharrlichkeit aufstehen und ihm das geben, was er benötigt. 9 Demnach sage ich euch: Bittet unablässig, und es wird euch gegeben werden; sucht fortwährend, und ihr werdet finden; klopft unaufhörlich an, und es wird euch geöffnet werden. 10 Denn jeder, der bittet, empfängt, und jeder, der sucht, findet, und jedem, der anklopft, wird geöffnet werden. 11 In der Tat, welcher Vater unter euch wird, wenn ihn sein Sohn um einen Fisch bittet, ihm statt eines Fisches wohl eine Schlange reichen? 12 Oder wenn er auch um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion reichen? 13 Wenn nun ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen heiligen Geist geben, die ihn bitten!“
maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Die Quelle des Glücks

WÄHREND seines Dienstes in Galiläa hat Jesus Wunder vollbracht, die er nun in Judäa wiederholt. Zum Beispiel treibt er aus einem Mann einen Dämon aus, der den Mann am Sprechen gehindert hat. Die Volksmengen sind erstaunt, aber einige Kritiker erheben den gleichen Einwand wie die Kritiker in Galiläa. „Er treibt die Dämonen durch Beelzebub, den Herrscher der Dämonen, aus“, behaupten sie. Andere möchten größere Beweise der Identität Jesu sehen, und sie wollen ihn versuchen, indem sie ihn um ein Zeichen vom Himmel bitten.

Jesus weiß, was sie denken, und gibt seinen Kritikern in Judäa die gleiche Antwort wie denen in Galiläa. Er erklärt, daß jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, keinen Bestand hat. „Wenn nun auch der Satan gegen sich selbst entzweit ist, wie wird da sein Königreich bestehen?“ fragt er. Jesus macht deutlich, in welch einer gefährlichen Lage sich seine Kritiker befinden, und sagt: „Wenn ich . . . durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, so hat das Königreich Gottes euch wirklich eingeholt.“

Diejenigen, die Jesu Wunder beobachten, sollten eigentlich genauso reagieren wie diejenigen, die Jahrhunderte zuvor sahen, wie Moses ein Wunder wirkte, und ausriefen: „Es ist der Finger Gottes!“ Es war auch der „Finger Gottes“, der die Zehn Gebote auf Steintafeln schrieb. Und es ist der „Finger Gottes“ — sein heiliger Geist oder seine wirksame Kraft —, der Jesus befähigt, Dämonen auszutreiben und Kranke zu heilen. Somit hat das Königreich Gottes diese Kritiker tatsächlich eingeholt, denn Jesus, der designierte König des Königreiches, befindet sich mitten unter ihnen.

Jesus erläutert dann in einem Gleichnis, daß seine Fähigkeit, Dämonen auszutreiben, ein Beweis seiner Macht über Satan ist; er vergleicht es damit, daß ein gutbewaffneter Mann, der seinen Palast bewacht, von einem Stärkeren überwältigt wird. Auch wiederholt er ein Gleichnis, das er in Galiläa erzählt hat, und zwar das Gleichnis von dem unreinen Geist. Der Geist fährt aus einem Menschen aus, wenn aber der Mensch die Lücke nicht mit guten Dingen füllt, kehrt der Geist mit sieben anderen zurück, so daß der Zustand des Menschen schlimmer wird als zuvor.

Eine Frau aus der Volksmenge, die den Belehrungen lauscht, fühlt sich bewogen, laut auszurufen: „Glücklich der Schoß, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen!“ Da es der Wunsch jeder jüdischen Frau ist, die Mutter eines Propheten und vor allem die des Messias zu sein, ist es verständlich, daß die Frau dies sagt. Offensichtlich denkt sie, Maria könne sich als Mutter Jesu besonders glücklich schätzen.

Doch Jesus korrigiert die Frau unverzüglich und weist auf die Quelle wahren Glücks hin, indem er erklärt: „Nein, glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!“ Niemals vermittelt Jesus den Gedanken, daß seiner Mutter Maria besondere Ehre erwiesen werden sollte. Statt dessen zeigt er, daß wahres Glück nicht aus verwandtschaftlichen Bindungen oder hervorstechenden Leistungen erwächst, sondern daraus, ein treuer Diener Gottes zu sein.

Ebenso wie in Galiläa fährt Jesus in Judäa fort, das Volk zurechtzuweisen, weil es um ein Zeichen vom Himmel bittet. Er sagt, es werde den Leuten kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas. Jona wurde dadurch zu einem Zeichen, daß er sich drei Tage in einem Fisch befand und daß er mutig predigte, was zur Folge hatte, daß die Niniviten bereuten. „Doch siehe“, erklärt Jesus, „mehr als Jona ist hier!“ Des weiteren bewunderte die Königin von Scheba Salomos Weisheit. „Doch siehe“, bemerkt Jesus, „mehr als Salomo ist hier!“

Jesus erläutert, daß jemand, der eine Lampe anzündet, sie nicht in einen verborgenen Winkel oder unter ein Gefäß stellt, sondern auf einen Leuchter, damit die Menschen das Licht sehen können. Möglicherweise möchte er damit andeuten, daß das Lehren und Wunderwirken vor den verstockten Personen in seiner Zuhörerschaft mit dem Verbergen des Lichtes einer Lampe vergleichbar ist. Die Augen solcher Beobachter sind nicht lauter oder klar, weshalb der beabsichtigte Zweck seiner Wunder nicht erreicht wird.

Gerade hat Jesus einen Dämon ausgetrieben und einen Stummen zum Sprechen gebracht. Das sollte Menschen mit lauteren oder klaren Augen veranlassen, diese großartige Tat zu loben und die gute Botschaft zu verkünden. Aber seine Kritiker fühlen sich nicht dazu bewogen. Somit sagt Jesus abschließend: „Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis. Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und gar keinen finsteren Teil hat, wird er ganz licht sein, so wie wenn eine Lampe dir durch ihre Strahlen Licht gibt.“


Lukas 11:14-36Später trieb er einen stummen Dämon aus. Nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und die Volksmengen verwunderten sich. 15 Einige von ihnen aber sagten: „Er treibt die Dämọnen durch Beelzebub, den Herrscher der Dämọnen, aus.“ 16 Andere jedoch trachteten danach, von ihm ein Zeichen vom Himmel zu erhalten, um ihn zu versuchen. 17 Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: „Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und ein gegen sich selbst [entzweites] Haus stürzt ein. 18 Wenn nun auch der Satan gegen sich selbst entzweit ist, wie wird da sein Königreich bestehen? Denn ihr sagt, ich treibe die Dämọnen durch Beelzebub aus. 19 Wenn ich durch Beelzebub die Dämọnen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 20 Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämọnen austreibe, so hat das Königreich Gottes euch wirklich eingeholt. 21 Wenn ein starker, gutbewaffneter Mann seinen Palast bewacht, bleibt seine Habe in Frieden. 22 Wenn aber ein Stärkerer als er gegen ihn herankommt und ihn besiegt, nimmt er ihm seine volle Rüstung weg, auf die er vertraute, und er teilt die Dinge aus, die er von ihm erbeutet hat. 23 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.24 Wenn ein unreiner Geist von einem Menschen ausfährt, durchwandert er dürre Orte, um eine Ruhestätte zu suchen, und nachdem er keine gefunden hat, sagt er: ‚Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich ausgezogen bin.‘ 25 Und bei der Ankunft findet er es sauber gefegt und geschmückt. 26 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er selbst, und nachdem sie eingezogen sind, wohnen sie dort; und die letzten Umstände jenes Menschen werden schlimmer als die ersten.“27 Als er nun diese Dinge sagte, erhob eine gewisse Frau aus der Volksmenge ihre Stimme und sagte zu ihm: „Glücklich der Schoß, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen!“ 28 Er aber sprach: „Nein, glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!“29 Als die Volksmengen sich in Massen sammelten, fing er an zu sagen: „Diese Generation ist eine böse Generation; sie sucht nach einem Zeichen. Doch kein Zeichen wird ihr gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas. 30 Denn so, wie Jona für die Ninivịten ein Zeichen wurde, ebenso wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. 31 Die Königin des Südens wird im Gericht mit den Männern dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sạlomos zu hören, doch siehe, mehr als Sạlomo ist hier! 32 Die Männer von Nịnive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte; doch siehe, mehr als Jona ist hier! 33 Nachdem jemand eine Lampe angezündet hat, stellt er sie nicht in einen verborgenen Winkel noch unter ein Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, damit die Eintretenden das Licht sehen können. 34 Die Lampe des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib ebenfalls licht sein; wenn es aber böse ist, ist auch dein Leib finster. 35 Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis. 36 Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und gar keinen finsteren Teil hat, wird er ganz licht sein, so wie wenn eine Lampe dir durch ihre Strahlen Licht gibt.“

2. Mose 8:18, 19Und die Magie treibenden Priester versuchten durch ihre Geheimkünste dasselbe zu tun, um Stechmücken hervorzubringen, aber sie vermochten es nicht. Und die Stechmücken waren schließlich an Mensch und Tier. 19 Deshalb sagten die Magie treibenden Priester zu Pharao: „Es ist der Finger Gottes!“ Pharaos Herz aber blieb verstockt, und er hörte nicht auf sie, so wie Jehova geredet hatte.

31:18Sobald er nun auf dem Berg Sịnai mit ihm zu Ende geredet hatte, gab er Moses dann zwei Tafeln des ZEUGNISSES, Steintafeln, beschrieben von Gottes Finger.

Matthäus 12:22Dann brachte man einen von Dämọnen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war; und er heilte ihn, so daß der Stumme redete und sah.

28Wenn ich aber durch Gottes Geist die Dämọnen austreibe, so hat euch das Königreich Gottes wirklich eingeholt.
Regina
Co-Moderator

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von Regina »

Hallo maggie,
Jesus trieb Dämonen aus.
Heute sind Menschen auch von Dämonen besessen wer aber treibt sie heute aus?
Regina
maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Er ißt bei einem Pharisäer

NACHDEM sich Jesus mit Kritikern auseinandergesetzt hat, die den Quell seiner Kraft, mit der er einen stummen Mann heilte, in Frage stellten, lädt ihn ein Pharisäer zum Essen ein. Bei den Pharisäern ist es Brauch, sich vor dem Essen die Hände bis zum Ellbogen zu waschen. Sie tun es vor und nach einem Mahl und sogar zwischen den Gängen. Diese Tradition verletzt zwar nicht Gottes geschriebenes Gesetz, aber sie geht über das hinaus, was Gott in bezug auf zeremonielle Reinheit fordert.

Als sich Jesus nicht an diese Tradition hält, zeigt sich sein Gastgeber überrascht. Auch wenn er seine Überraschung nicht unbedingt durch Worte zum Ausdruck bringt, bemerkt es Jesus und sagt: „Nun, ihr Pharisäer, ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, aber euer Inneres ist voll Raub und Bosheit. Ihr Unvernünftigen! Hat nicht der, der das Äußere machte, auch das Innere gemacht?“

Jesus stellt damit die Heuchelei der Pharisäer bloß, die sich zwar entsprechend einem Ritus die Hände waschen, es aber versäumen, ihr Herz von Bosheit zu reinigen. Er rät ihnen daher: „Gebt . . . als Gaben der Barmherzigkeit die Dinge, die darin sind, und siehe, alle anderen Dinge an euch sind rein.“ Sie sollten von einem liebevollen Herzen zum Geben angespornt werden und nicht von dem Wunsch, andere durch ihre anscheinende Gerechtigkeit zu beeindrucken.

„Wehe . . . euch, ihr Pharisäer“, fährt Jesus fort, „denn ihr gebt den Zehnten von der Minze und der Raute und von jedem anderen Gartengewächs, übergeht aber das Recht und die Liebe Gottes! Diese Dinge wart ihr zu tun verpflichtet, doch jene anderen Dinge solltet ihr nicht unterlassen.“ Das Gesetz, das Gott Israel gab, fordert die Zahlung des Zehnten von den Feldfrüchten. Die Minze und die Raute sind kleine Pflanzen oder Kräuter, die zum Würzen von Speisen dienen. Die Pharisäer zahlen selbst von diesen unscheinbaren Kräutern sorgfältig den Zehnten, aber Jesus verurteilt sie dennoch, weil sie die wichtigeren Erfordernisse außer acht lassen, nämlich Liebe zu üben sowie freundlich und bescheiden zu sein.

Jesus bringt sogar noch mehr Anklagen vor und sagt: „Wehe euch, ihr Pharisäer, denn ihr liebt die vorderen Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Marktplätzen! Wehe euch, denn ihr seid wie jene Gedächtnisgrüfte, die nicht erkennbar sind, so daß Leute darüber hingehen, ohne es zu wissen!“ Ihre Unreinheit ist nicht sichtbar. Die Religion der Pharisäer hat äußeren Glanz, aber keinen inneren Wert. Sie ist auf Heuchelei gegründet.

Als ein Gesetzeskundiger — jemand, der in Gottes Wort bewandert ist — die Verurteilung hört, klagt er: „Lehrer, indem du diese Dinge sagst, beleidigst du auch uns.“

Da Jesus diese Leute ebenfalls für schuldig hält, entgegnet er: „Wehe auch euch, ihr Gesetzeskundigen, weil ihr den Menschen Lasten aufladet, die schwer zu tragen sind, doch ihr selbst rührt die Lasten mit keinem einzigen eurer Finger an! Wehe euch, denn ihr baut die Gedächtnisgrüfte der Propheten, eure Vorväter aber töteten sie!“

Die Lasten, von denen Jesus hier spricht, sind die mündlichen Überlieferungen, und die Gesetzeskundigen würden keine noch so unbedeutende Regel aufheben, um das Los der Menschen zu erleichtern. Jesus offenbart, daß sie sogar den Morden an den Propheten zustimmen, und droht ihnen: „ ‚Das Blut aller Propheten, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist, [wird] von dieser Generation gefordert werden . . ., vom Blut Abels an bis zum Blut Sacharjas, der zwischen dem Altar und dem Haus umgebracht wurde.‘ Ja, ich sage euch, es wird von dieser Generation gefordert werden.“

Die Welt der erlösbaren Menschheit nahm mit der Geburt der Kinder Adams und Evas ihren Anfang; somit lebte Abel zur Zeit der „Grundlegung der Welt“. Nach dem gemeinen Mord an Sacharja wurde Juda von einer syrischen Streitmacht verwüstet. Jesus kündet eine noch furchtbarere Katastrophe für seine eigene Generation an, weil sie noch bösartiger ist. Sie bricht 38 Jahre später herein, im Jahre 70 u. Z.

Jesus fährt fort, sie zu verurteilen, und sagt: „Wehe euch, ihr Gesetzeskundigen, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert!“ Die Gesetzeskundigen sind verpflichtet, dem Volk das Gesetz Gottes zu erklären, ihm seine Bedeutung zu erschließen. Aber sie versäumen dies und nehmen dem Volk sogar jede Möglichkeit, Verständnis zu erlangen.

Die Pharisäer und die Gesetzeskundigen sind wütend, weil Jesus sie bloßgestellt hat. Als er das Haus verläßt, beginnen sie, ihm heftig zuzusetzen und ihn mit vielen Fragen zu bestürmen. Sie versuchen, ihm eine Falle zu stellen und ihm etwas zu entlocken, wofür sie ihn in Gewahrsam nehmen können.


Lukas 11:37-54Als er dies geredet hatte, bat ihn ein Pharisäer, bei ihm zu speisen. Da ging er hinein und lag zu Tisch. 38 Der Pharisäer war jedoch überrascht, als er sah, daß er sich vor dem Mittagessen nicht zuerst wusch. 39 Der Herr aber sprach zu ihm: „Nun, ihr Pharisäer, ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, aber euer Inneres ist voll Raub und Bosheit. 40 Ihr Unvernünftigen! Hat nicht der, der das Äußere machte, auch das Innere gemacht? 41 Gebt jedoch als Gaben der Barmherzigkeit die Dinge, die darin sind, und siehe, alle [anderen] Dinge an euch sind rein. 42 Wehe aber euch, ihr Pharisäer, denn ihr gebt den Zehnten von der Minze und der Raute und von jedem [anderen] Gartengewächs, übergeht aber das Recht und die Liebe Gottes! Diese Dinge wart ihr zu tun verpflichtet, doch jene anderen Dinge solltet ihr nicht unterlassen. 43 Wehe euch, ihr Pharisäer, denn ihr liebt die vorderen Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Marktplätzen! 44 Wehe euch, denn ihr seid wie jene Gedächtnisgrüfte, die nicht erkennbar sind, so daß Leute darüber hingehen, ohne [es] zu wissen!“45 Da entgegnete ihm einer der Gesetzeskundigen: „Lehrer, indem du diese Dinge sagst, beleidigst du auch uns.“ 46 Darauf sprach er: „Wehe auch euch, ihr Gesetzeskundigen, weil ihr den Menschen Lasten aufladet, die schwer zu tragen sind, doch ihr selbst rührt die Lasten mit keinem einzigen eurer Finger an!47 Wehe euch, denn ihr baut die Gedächtnisgrüfte der Propheten, eure Vorväter aber töteten sie! 48 Gewiß seid ihr Zeugen von den Taten eurer Vorväter, und doch stimmt ihr ihnen zu, denn diese haben die Propheten getötet, ihr aber baut [ihre Grabmäler]. 49 Deswegen hat die Weisheit Gottes auch gesagt: ‚Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen töten und verfolgen, 50 so daß das Blut aller Propheten, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist, von dieser Generation gefordert werden kann, 51 vom Blut Abels an bis zum Blut Sachạrjas, der zwischen dem Altar und dem Haus umgebracht wurde.‘ Ja, ich sage euch, es wird von dieser Generation gefordert werden.52 Wehe euch, ihr Gesetzeskundigen, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert!“53 Als er dann von dort hinausgegangen war, fingen die Schriftgelehrten und die Pharisäer an, ihm schrecklich zuzusetzen und ihn mit Fragen über weitere Dinge zu bestürmen, 54 wobei sie ihm auflauerten, um etwas aus seinem Mund zu erhaschen.

5. Mose 14:22Du solltest unbedingt einen Zehnten vom ganzen Ertrag deiner Saat geben, [von dem,] was Jahr für Jahr aus dem Feld hervorkommt.

Micha 6:8Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?

2. Chronika 24:20-25 Und Gottes Geist selbst umhüllte Sachạrja, den Sohn Jehojadạs, des Priesters, so daß er oberhalb des Volkes stand und zu ihnen sprach: „Dies ist, was der [wahre] Gott gesagt hat: ‚Warum übertretet ihr die Gebote Jehovas, so daß ihr keinen Erfolg haben könnt? Weil ihr Jehova verlassen habt, wird er seinerseits euch verlassen.‘ “ 21 Schließlich verschworen sie sich gegen ihn und bewarfen ihn auf das Gebot des Königs im Vorhof des Hauses Jehovas mit Steinen. 22 Und Jọas, der König, gedachte nicht der liebenden Güte, die Jehojadạ, sein Vater, ihm erwiesen hatte; so daß er dessen Sohn tötete, der, als er im Begriff war zu sterben, sprach: „Jehova sehe zu und fordere es zurück.“23 Und es geschah um die Wende des Jahres, daß eine Streitmacht von Syrien gegen ihn heraufzog, und sie begannen in Juda und Jerusalem einzufallen. Dann brachten sie alle Fürsten des Volkes aus den Reihen des Volkes ins Verderben, und all ihre Beute sandten sie an den König von Damạskus. 24 Denn mit einer kleinen Anzahl Männer fiel die Streitmacht der Syrer ein, und Jehova selbst gab eine Streitmacht von sehr großer Zahl in ihre Hand, weil sie Jehova, den Gott ihrer Vorväter, verlassen hatten; und an Jọas vollzogen sie Taten des Gerichts. 25 Und als sie von ihm wegzogen (sie ließen ihn nämlich mit vielen Krankheiten zurück), verschworen sich seine eigenen Diener wegen des Blutes der Söhne Jehojadạs, des Priesters, gegen ihn; und sie töteten ihn schließlich auf seinem eigenen Ruhebett, so daß er starb. Dann begruben sie ihn in der Stadt Davids, aber sie begruben ihn nicht in den Grabstätten der Könige.


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maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Regina hat geschrieben:Hallo maggie,
Jesus trieb Dämonen aus.
Heute sind Menschen auch von Dämonen besessen wer aber treibt sie heute aus?
Regina
Liebe Regina,

gute Frage :denke:
Also ,ich glaube , dass es im Prinzip immer noch Jesus bzw. Gott machen. Oder sagen wir mal so, Gott hat uns in der Bibel Anleitung gegeben, wie man sich von Dämonen sozusagen fernhält, bzw. wie man sich von ihnen befreien kann. :buch:
Ich glaube nicht das Exorzisten hier helfen können. Was glaubst du? :girl:

Lieben Gruß
Maggie :winken:
maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Streit um eine Erbschaft

DIE Leute haben offensichtlich erfahren, daß Jesus im Haus des Pharisäers ein Mahl einnimmt. Daher versammeln sie sich draußen zu Tausenden und warten darauf, daß Jesus herauskommt. Im Gegensatz zu den Pharisäern, die Jesus Widerstand leisten und ihn in seinen Worten zu fangen suchen, hört ihm das Volk begeistert und voller Wertschätzung zu.

Jesus wendet sich zunächst an seine Jünger und sagt: „Nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer in acht, der Heuchelei ist.“ Wie er bereits während des Essens gezeigt hat, ist das gesamte religiöse System der Pharisäer voller Heuchelei. Obwohl die Bosheit der Pharisäer hinter ihrer vorgetäuschten Frömmigkeit verborgen bleiben mag, wird sie eines Tages doch bloßgestellt werden. „Da ist nichts sorgsam verhüllt, was nicht geoffenbart werden wird, und verborgen, was nicht bekanntwerden wird“, betont Jesus.

Dann wiederholt er die ermunternden Worte, die er schon einmal an die 12 gerichtet hat, als er sie zu einer Predigtreise durch Galiläa aussandte: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können.“ Gott vergißt nicht einmal einen einzigen Sperling, versichert Jesus seinen Nachfolgern, deshalb wird Gott sie ganz bestimmt nicht vergessen. „Wenn man euch aber vor öffentliche Versammlungen und Regierungsbeamte und Gewalthaber stellt, . . . [wird] der heilige Geist . . . euch in ebenjener Stunde die Dinge lehren, die ihr sagen sollt.“

Ein Mann aus der Volksmenge spricht Jesus an. Er bittet: „Lehrer, sag meinem Bruder, daß er die Erbschaft mit mir teile.“ Da im Gesetz Mose festgelegt ist, daß der Erstgeborene zwei Teile des Erbes erhält, dürfte es eigentlich keinen Grund für Streitigkeiten geben. Aber der Mann möchte offensichtlich mehr als seinen gesetzlichen Anteil an der Erbschaft haben.

Jesus lehnt es richtigerweise ab, sich in diese Angelegenheit einzumischen. „Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt?“ fragt er. Dann wendet er sich an die Volksmenge und äußert folgende wichtige Ermahnung: „Haltet eure Augen offen, und hütet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch in Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.“ Ja, ganz gleich, wieviel ein Mensch aufhäufen mag, er wird doch sterben und alles zurücklassen müssen. Um diese Tatsache hervorzuheben und um zu zeigen, welche Torheit es ist, es zu versäumen, sich bei Gott einen guten Namen zu machen, bedient sich Jesus einer Veranschaulichung. Er erklärt:

„Das Land eines gewissen Reichen lieferte einen guten Ertrag. Demzufolge begann er bei sich zu überlegen und sagte: ‚Was soll ich tun, nun, da ich keinen Raum habe, wohin ich meine Ernten einbringen könnte?‘ Da sprach er: ‚So will ich’s machen: Ich will meine Vorratshäuser abbrechen und größere bauen, und ich will dorthin all mein Getreide und alle meine guten Dinge einsammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: „Seele, du hast viele gute Dinge für viele Jahre aufgehäuft; laß dir’s wohl sein, iß, trink und sei fröhlich.“ ‘ Gott aber sprach zu ihm: ‚Du Unvernünftiger, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Wer soll dann die Dinge haben, die du aufgespeichert hast?‘ “

Jesus kommt dann zu dem Schluß: „So ergeht es dem Menschen, der Schätze für sich aufhäuft, aber nicht reich ist Gott gegenüber.“ Die Jünger mögen sich zwar nicht dazu verleiten lassen, törichterweise Reichtum aufzuhäufen, aber sie könnten wegen der täglichen Sorgen des Lebens leicht davon abgebracht werden, Jehova ganzherzig zu dienen. Daher nutzt Jesus die Gelegenheit, um den vortrefflichen Rat zu wiederholen, den er bereits etwa eineinhalb Jahre zuvor in der Bergpredigt gab. Er fordert seine Jünger auf:

„Deswegen sage ich euch: Hört auf, euch Sorgen zu machen um eure Seele, über das, was ihr essen werdet, oder um euren Leib, über das, was ihr anziehen werdet. . . . Beachtet wohl, daß die Raben weder säen noch ernten, und sie haben weder Scheune noch Vorratshaus, und doch ernährt sie Gott. . . . Beachtet wohl, wie die Lilien wachsen; sie mühen sich nicht ab, noch spinnen sie; doch ich sage euch: Nicht einmal Salomo war in all seiner Herrlichkeit so schön gekleidet wie eine von diesen. . . .

So trachtet denn nicht mehr nach dem, was ihr essen und was ihr trinken könntet, und seid nicht mehr in sorgenvoller Spannung; denn allen diesen Dingen streben die Nationen der Welt begierig nach; euer Vater weiß aber, daß ihr diese Dinge benötigt. Sucht jedoch beständig sein Königreich, und diese Dinge werden euch hinzugefügt werden.“

Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Not gilt es, sich eng an Jesu Worte zu halten. Wer sich zu sehr um materielle Bedürfnisse sorgt und in seinen geistigen Bestrebungen nachläßt, bekundet tatsächlich zuwenig Glauben an Gottes Fähigkeit, für seine Diener zu sorgen.


Lukas 12:1-3112 Als sich unterdessen die Volksmenge zu so vielen Tausenden versammelt hatte, daß sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: „Nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer in acht, der Heuchelei ist. 2 Doch da ist nichts sorgsam verhüllt, was nicht geoffenbart werden wird, und verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 3 Darum wird das, was ihr in der Finsternis redet, im Licht gehört werden, und was ihr in privaten Räumen flüstert, wird von den Hausdächern gepredigt werden. 4 Ferner sage ich euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können. 5 Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehẹnna zu werfen. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet. 6 Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen von geringem Wert? Doch nicht einer von ihnen wird vor Gott vergessen. 7 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.8 Ich sage euch nun: Jeder, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, wird auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. 9 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden. 10 Und jeder, der ein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; dem aber, der gegen den heiligen Geist lästert, wird nicht vergeben werden. 11 Wenn man euch aber vor öffentliche Versammlungen und Regierungsbeamte und Gewalthaber stellt, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr zur Verteidigung reden oder was ihr sagen werdet; 12 denn der heilige Geist wird euch in ebenjener Stunde die Dinge lehren, die ihr sagen sollt.“13 Dann sprach jemand aus der Volksmenge zu ihm: „Lehrer, sag meinem Bruder, daß er die Erbschaft mit mir teile.“ 14 Er sprach zu ihm: „Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt?“ 15 Dann sagte er zu ihnen: „Haltet eure Augen offen, und hütet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch in Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.“ 16 Darauf redete er in einem Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: „Das Land eines gewissen Reichen lieferte einen guten Ertrag. 17 Demzufolge begann er, bei sich zu überlegen, und sagte: ‚Was soll ich tun, nun, da ich keinen Raum habe, wohin ich meine Ernten einbringen könnte?‘ 18 Da sprach er: ‚So will ich’s machen: Ich will meine Vorratshäuser abbrechen und größere bauen, und ich will dorthin all mein Getreide und alle meine guten Dinge einsammeln; 19 und ich will zu meiner Seele sagen: „Seele, du hast viele gute Dinge für viele Jahre aufgehäuft; laß dir’s wohl sein, iß, trink und sei fröhlich.“ ‘ 20 Gott aber sprach zu ihm: ‚[Du] Unvernünftiger, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Wer soll dann die Dinge haben, die du aufgespeichert hast?‘ 21 So ergeht es dem Menschen, der Schätze für sich aufhäuft, aber nicht reich ist Gott gegenüber.“22 Dann sprach er zu seinen Jüngern: „Deswegen sage ich euch: Hört auf, euch Sorgen zu machen um eure Seele, über das, was ihr essen werdet, oder um euren Leib, über das, was ihr anziehen werdet. 23 Denn die Seele ist mehr wert als die Speise und der Leib [mehr] als die Kleidung. 24 Beachtet wohl, daß die Raben weder säen noch ernten, und sie haben weder Scheune noch Vorratshaus, und doch ernährt sie Gott. Wieviel mehr wert seid ihr als die Vögel! 25 Wer von euch kann durch sein Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle hinzufügen? 26 Wenn ihr daher das Geringste nicht tun könnt, warum macht ihr euch denn Sorgen um die übrigen Dinge? 27 Beachtet wohl, wie die Lilien wachsen; sie mühen sich nicht ab, noch spinnen sie; doch ich sage euch: Nicht einmal Sạlomo war in all seiner Herrlichkeit so [schön] gekleidet wie eine von diesen. 28 Wenn nun Gott die Pflanzen auf dem Feld, die heute da sind und morgen in einen Ofen geworfen werden, so kleidet, wieviel eher wird er euch, ihr Kleingläubigen, kleiden! 29 So trachtet denn nicht mehr nach dem, was ihr essen und was ihr trinken könntet, und seid nicht mehr in sorgenvoller Spannung; 30 denn allen diesen Dingen streben die Nationen der Welt begierig nach; euer Vater weiß aber, daß ihr diese Dinge benötigt. 31 Sucht jedoch beständig sein Königreich, und diese Dinge werden euch hinzugefügt werden.

5. Mose 21:17 Denn er sollte den Sohn der gehaßten als den Erstgeborenen anerkennen, indem er ihm zwei Teile von allem gibt, was sich bei ihm findet, denn dieser ist der Anfang seiner Zeugungskraft. Ihm gehört das Recht auf die Stellung des Erstgeborenen.


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maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Haltet euch bereit!

JESUS hat die Volksmengen vor Habsucht gewarnt und seinen Jüngern davon abgeraten, den materiellen Dingen übermäßige Aufmerksamkeit zu schenken. Nun äußert er die ermutigenden Worte: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ Er läßt somit erkennen, daß nur verhältnismäßig wenige (nämlich 144 000, wie später geoffenbart) im himmlischen Königreich sein werden. Die Mehrzahl derer, die ewiges Leben erhalten, werden irdische Untertanen des Königreiches sein.

Welch eine großartige Gabe „das Königreich“ doch ist! Jesus sagt, wie die Jünger als Empfänger dieser Gabe passenderweise reagieren sollten, indem er sie auffordert: „Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit.“ Ja, sie sollten ihre Mittel dafür einsetzen, anderen in geistiger Hinsicht beizustehen, und auf diese Weise „einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln“ hinterlegen.

Dann ermahnt Jesus seine Jünger, bei seiner Rückkehr bereit zu sein: „Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen. Glücklich sind jene Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen.“

In diesem Gleichnis zeigt sich die Bereitschaft der Diener bei der Rückkehr ihres Herrn darin, daß sie ihr langes Gewand hochnehmen, es unter ihrem Gürtel befestigen und fortfahren, ihren Aufgaben bis in die Nacht hinein im Licht von reichlich mit Brennstoff gefüllten Lampen nachzukommen. Jesus erklärt: ‘ Wenn der Herr in der zweiten Wache [von etwa 21 Uhr bis Mitternacht] ankommt, ja wenn er in der dritten eintrifft [von Mitternacht bis etwa 3 Uhr morgens] und sie wachend vorfindet, glücklich sind sie! ’

Der Herr belohnt seine Diener auf ungewöhnliche Weise. Er läßt sie sich zu Tisch legen und bedient sie. Er behandelt sie nicht wie Sklaven, sondern wie loyale Freunde. Welch eine einzigartige Belohnung für die unermüdliche Tätigkeit, die sie die ganze Nacht hindurch für ihren Herrn verrichtet haben, während sie auf seine Rückkehr gewartet haben! Abschließend sagt Jesus: „Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“

Petrus fragt nun: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“

Anstatt direkt auf die Frage einzugehen, erzählt Jesus ein anderes Gleichnis. „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet! Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.“

Der „Herr“ ist offensichtlich Jesus Christus. Der „Verwalter“ stellt die „kleine Herde“ von Jüngern in kollektivem Sinne dar, und die Bezeichnung „Dienerschaft“ bezieht sich auf dieselbe Gruppe der 144 000, die das himmlische Königreich empfangen, doch dieser Ausdruck hebt die Tätigkeit des einzelnen hervor. Bei der „Habe“, die dem treuen Verwalter anvertraut wird, handelt es sich um die Königreichsinteressen des Herrn auf der Erde, zu denen auch die irdischen Untertanen des Königreiches zählen.

Des weiteren weist Jesus in dem Gleichnis auf die Möglichkeit hin, daß nicht alle Glieder der Verwalter- oder Sklavenklasse loyal sein werden, indem er erklärt: „Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, . . . und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen.“

Jesus bemerkt, daß sich sein Kommen für die Juden gewissermaßen als eine Zeit der Gluthitze erwiesen hat, denn einige nehmen seine Lehren an, während andere sie ablehnen. Mehr als drei Jahre zuvor war Jesus im Wasser getauft worden, doch nun nähert sich seine Taufe in den Tod ihrem Ende, und er sagt: „Ich [bin] bedrängt, bis sie vollendet ist!“

Nachdem Jesus diese Worte an seine Jünger gerichtet hat, wendet er sich wieder den Volksmengen zu. Er beklagt, daß sie in ihrem Starrsinn den eindeutigen Beweis für seine Identität und ihre Bedeutung ablehnen. „Wenn ihr eine Wolke in westlichen Gegenden aufsteigen seht, sagt ihr sogleich: ‚Es kommt ein Sturm‘, und es wird so sein. Und wenn ihr seht, daß Südwind weht, sagt ihr: ‚Es gibt eine Hitzewelle‘, und es trifft ein. Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels wißt ihr zu beurteilen, doch wie kommt es, daß ihr diese besondere Zeit nicht zu beurteilen wißt?“


Lukas 12:32-59 Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben. 33 Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte verzehrt. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.35 Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, 36 und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen. 37 Glücklich sind jene Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen. 38 Und wenn er in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft und sie so vorfindet, glücklich sind sie! 39 Dies aber wißt, daß, wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, er anhaltend gewacht und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 40 Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“41 Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“ 42 Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? 43 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 44 Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 45 Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen. 47 Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. 48 Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.49 Ich bin gekommen, um ein Feuer auf der Erde anzufachen, und was wünsche ich mehr, als daß es schon entzündet wäre! 50 In der Tat, ich habe eine Taufe, mit der ich getauft werden muß, und wie bin ich bedrängt, bis sie vollendet ist! 51 Meint ihr, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch entschieden, sondern eher Entzweiung. 52 Denn von nun an werden fünf in e i n e m Haus entzweit sein: drei gegen zwei und zwei gegen drei. 53 Sie werden entzweit sein: Vater gegen Sohn und Sohn gegen Vater, Mutter gegen Tochter und Tochter gegen [ihre] Mutter, Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und Schwiegertochter gegen [ihre] Schwiegermutter.“54 Dann fuhr er fort, auch zu den Volksmengen zu sagen: „Wenn ihr eine Wolke in westlichen Gegenden aufsteigen seht, sagt ihr sogleich: ‚Es kommt ein Sturm‘, und es wird so sein. 55 Und wenn ihr seht, daß Südwind weht, sagt ihr: ‚Es gibt eine Hitzewelle‘, und es trifft ein. 56 Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels wißt ihr zu beurteilen, doch wie kommt es, daß ihr diese besondere Zeit nicht zu beurteilen wißt? 57 Warum bildet ihr euch nicht selbst ein Urteil über das, was gerecht ist? 58 Wenn du zum Beispiel mit deinem Rechtsgegner zu einem Vorsteher gehst, so wirke darauf hin, solange du auf dem Weg bist, dich des Streites mit ihm zu entledigen, damit er dich nicht irgendwann vor den Richter schleppt und der Richter dich dem Gerichtsbeamten übergibt und der Gerichtsbeamte dich ins Gefängnis wirft. 59 Ich sage dir: Du wirst bestimmt nicht von dort herauskommen, bis du auch die letzte kleine Münze von ganz geringem Wert zurückgezahlt hast.“


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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

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Eine Nation geht zugrunde — doch nicht alle ihre Angehörigen

KURZ nach Jesu Unterhaltung mit einigen Juden, die sich vor dem Haus eines Pharisäers versammelt haben, berichten ihm gewisse Leute „über die Galiläer . . ., deren Blut [der römische Statthalter Pontius] Pilatus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte“. Diese Galiläer wurden möglicherweise getötet, als Tausende von Juden dagegen protestierten, daß Pilatus das Geld aus dem Tempelschatz für den Bau eines Aquädukts benutzte, durch den Wasser nach Jerusalem geleitet werden sollte. Diejenigen, die Jesus davon erzählen, wollen vielleicht damit sagen, dieses Unglück habe die Galiläer wegen ihrer schlechten Handlungsweise ereilt.

Jesus korrigiert sie jedoch, indem er sie fragt: „Meint ihr, daß sich diese Galiläer als schlimmere Sünder erwiesen als alle anderen Galiläer, weil sie diese Dinge erlitten haben?“ „Gewiß nicht“, lautet seine eigene Antwort. Dann benutzt er die Gelegenheit, um die Juden zu warnen: „Wenn ihr nicht bereut, werdet ihr alle gleicherweise umkommen.“

Nun nimmt Jesus auf ein anderes Unglück Bezug, das sich am Ort zugetragen hat und vielleicht auch mit dem Bau des Aquädukts in Verbindung stand. Er wirft die Frage auf: „Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloam fiel und sie tötete, meint ihr, daß sie sich als größere Schuldner erwiesen als alle anderen Menschen, die Jerusalem bewohnen?“ Nein, diese Personen kamen, wie Jesus sagt, nicht wegen ihrer Schlechtigkeit um. Vielmehr sind solche Unglücksfälle gewöhnlich darauf zurückzuführen, daß „Zeit und unvorhergesehenes Geschehen“ alle trifft. Erneut warnt Jesus bei dieser Gelegenheit: „Wenn ihr nicht bereut, werdet ihr alle ebenso umkommen.“

Dann fährt Jesus mit einem passenden Gleichnis fort und erklärt: „Jemand hatte einen Feigenbaum, der in seinem Weingarten gepflanzt war, und er kam, um Frucht daran zu suchen, fand aber keine. Da sagte er zum Winzer: ‚Ich bin nun schon drei Jahre gekommen, um Frucht an diesem Feigenbaum zu suchen, habe aber keine gefunden. Hau ihn um! Warum sollte er denn den Boden nutzlos machen?‘ Er gab ihm zur Antwort: ‚Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich rings um ihn grabe und Dünger streue, und wenn er dann in der Zukunft Frucht bringt, schön und gut, wenn aber nicht, sollst du ihn umhauen.‘ “

Mehr als drei Jahre lang hat Jesus versucht, den Glauben unter der jüdischen Nation zu fördern. Doch nur ein paar hundert Jünger können als Frucht seiner Arbeit gezählt werden. Jetzt, im vierten Jahr seines Dienstes, verstärkt er seine Bemühungen; in übertragenem Sinne gräbt und streut er Dünger rings um den jüdischen Feigenbaum, indem er in Judäa und Peräa eifrig predigt und lehrt. Doch ohne Erfolg! Die Nation weigert sich zu bereuen und geht somit der Vernichtung entgegen. Lediglich ein Überrest reagiert günstig.

Nicht lange danach lehrt Jesus am Sabbat in einer Synagoge. Hier sieht er eine Frau, die schon 18 Jahre lang von einem Dämon geplagt wird und zusammengekrümmt ist. Voller Mitleid wendet er sich an sie: „Frau, du bist von deiner Schwäche befreit.“ Er legt ihr die Hände auf, und augenblicklich richtet sie sich auf und beginnt, Gott zu verherrlichen.

Der Synagogenvorsteher ist jedoch ärgerlich. „Sechs Tage sind da, an denen man arbeiten soll“, protestiert er, „an diesen also kommt und werdet geheilt und nicht am Sabbattag.“ Der Vorsteher erkennt somit Jesu Macht zu heilen an, verurteilt aber die Leute, weil sie am Sabbat Heilung suchen.

„Heuchler“, erwidert Jesus, „bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Stier oder seinen Esel von der Krippe los und führt ihn weg, um ihn zu tränken? War es also nicht angebracht, daß diese Frau, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan, siehe, achtzehn Jahre gebunden hielt, von dieser Fessel am Sabbattag gelöst werde?“

Als Jesu Gegner das hören, schämen sie sich. Die Volksmengen jedoch freuen sich über all die großartigen Taten Jesu, die sie beobachten. Jesus wiederholt daraufhin zwei prophetische Gleichnisse vom Königreich Gottes, die er schon einmal erzählt hat, und zwar ein Jahr zuvor auf dem Galiläischen Meer von einem Boot aus.


Lukas 13:1-21Zu derselben Zeit waren einige Leute anwesend, die ihm über die Galilạ̈er berichteten, deren Blut Pilạtus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte. 2 In Erwiderung sagte er daher zu ihnen: „Meint ihr, daß sich diese Galilạ̈er als schlimmere Sünder erwiesen als alle anderen Galilạ̈er, weil sie diese Dinge erlitten haben? 3 Gewiß nicht, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht bereut, werdet ihr alle gleicherweise umkommen. 4 Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Silọam fiel und sie tötete, meint ihr, daß sie sich als größere Schuldner erwiesen als alle anderen Menschen, die Jerusalem bewohnen? 5 Gewiß nicht, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht bereut, werdet ihr alle ebenso umkommen.“6 Dann fuhr er fort, [ihnen] dieses Gleichnis zu sagen: „Jemand hatte einen Feigenbaum, der in seinem Weingarten gepflanzt war, und er kam, um Frucht daran zu suchen, fand aber keine. 7 Da sagte er zum Winzer: ‚Ich bin nun schon drei Jahre gekommen, um Frucht an diesem Feigenbaum zu suchen, habe aber keine gefunden. Hau ihn um! Warum sollte er denn den Boden nutzlos machen?‘ 8 Er gab ihm zur Antwort: ‚Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich rings um ihn grabe und Dünger streue, 9 und wenn er dann in der Zukunft Frucht bringt, [schön und gut,] wenn aber nicht, sollst du ihn umhauen.‘ “10 Nun lehrte er am Sabbat in einer der Synagogen. 11 Und siehe, eine Frau, die achtzehn Jahre lang einen Geist der Schwachheit hatte, und sie war zusammengekrümmt und unfähig, sich selbst überhaupt aufzurichten. 12 Als er sie sah, wandte sich Jesus an sie und sprach zu ihr: „Frau, du bist von deiner Schwäche befreit.“ 13 Und er legte ihr die Hände auf; und augenblicklich richtete sie sich auf und begann Gott zu verherrlichen. 14 Der Synagogenvorsteher aber, unwillig darüber, daß Jesus am Sabbat die Heilung vollbrachte, begann als Antwort zu der Volksmenge zu sagen: „Sechs Tage sind da, an denen man arbeiten soll; an diesen also kommt und werdet geheilt und nicht am Sabbattag.“ 15 Der Herr antwortete ihm jedoch und sprach: „Heuchler, bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Stier oder seinen Esel von der Krippe los und führt ihn weg, um ihn zu tränken? 16 War es also nicht angebracht, daß diese Frau, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan, siehe, achtzehn Jahre gebunden hielt, von dieser Fessel am Sabbattag gelöst werde?“ 17 Als er nun diese Dinge sagte, begannen sich alle seine Gegner zu schämen; die ganze Volksmenge aber begann sich über all die herrlichen Taten, die durch ihn geschahen, zu freuen.18 Darum sagte er weiter: „Wem ist das Königreich Gottes gleich, und womit soll ich es vergleichen? 19 Es ist einem Senfkorn gleich, das ein Mensch nahm und in seinen Garten legte, und es wuchs und wurde ein Baum, und die Vögel des Himmels ließen sich in seinen Zweigen nieder.“20 Und wieder sprach er: „Womit soll ich das Königreich Gottes vergleichen? 21 Es ist dem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und in drei großen Maß Mehl verbarg, bis die ganze Masse durchsäuert war.“

Prediger 9:11Ich wandte mich, um unter der Sonne zu sehen, daß nicht den Schnellen der Wettlauf gehört noch den Starken die Schlacht, noch auch den Weisen die Speise, noch auch den Verständigen der Reichtum, noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle.

Matthäus 13:31-3331 Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Senfkorn gleich, das ein Mensch nahm und auf sein Feld pflanzte; 32 dieses ist tatsächlich die winzigste von allen Samenarten, doch wenn es gewachsen ist, ist es das größte der Gartengewächse und wird ein Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und sich in seinen Zweigen niederlassen können.“33 [Noch] in einem anderen Gleichnis redete er zu ihnen: „Das Königreich der Himmel ist dem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und in drei großen Maß Mehl verbarg, bis die ganze Masse durchsäuert war.“


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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

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Die Schafhürden und der Hirte

JESUS hält sich während des Einweihungs- oder Chanukkafestes in Jerusalem auf. Mit diesem Fest wird die Wiedereinweihung des Tempels Jehovas gefeiert. Im Jahre 168 v. u. Z., etwa 200 Jahre zuvor, hatte Antiochos IV. Epiphanes Jerusalem eingenommen und den Tempel und seinen Altar entweiht. Drei Jahre später wurde der Tempel nach der Zurückeroberung Jerusalems neu eingeweiht. Danach feierte man ein jährliches Wiedereinweihungsfest.

Dieses Fest der Einweihung findet am 25. Kislew statt, in dem Monat, der nach unserem Kalender in die zweite November- und die erste Dezemberhälfte fällt. Somit sind es bis zu dem bedeutsamen Passah des Jahres 33 u. Z. nur noch etwas mehr als hundert Tage. Da in dieser Jahreszeit kühles Wetter herrscht, spricht der Apostel Johannes von der „Winterzeit“.

Jesus erzählt bei dieser Gelegenheit ein Gleichnis, in dem es um drei Schafhürden und seine Rolle als vortrefflicher Hirte geht. Die erste Schafhürde, von der er spricht, veranschaulicht die Vorkehrung des mosaischen Gesetzesbundes. Das Gesetz diente als Zaun, der die Juden von den verderblichen Praktiken der Menschen abschirmte, die sich nicht in diesem besonderen Bundesverhältnis mit Gott befanden. Jesus erklärt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Plünderer. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe.“

Andere waren gekommen und hatten behauptet, der Messias oder Christus zu sein, aber sie erwiesen sich nicht als der wahre Hirte, von dem Jesus folgendes sagt: „Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. . . . Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“

Der „Türhüter“ der ersten Schafhürde war Johannes der Täufer. Als Türhüter „öffnete“ Johannes dem Hirten, Jesus, indem er ihn den symbolischen Schafen als denjenigen kenntlich machte, der sie auf die Weide hinausführen würde. Die Schafe, die Jesus beim Namen ruft und herausführt, werden, wie er zeigt, schließlich in eine andere Hürde geleitet: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe“, das heißt die Tür zu einer neuen Hürde. Als Jesus den neuen Bund einführt und zu Pfingsten vom Himmel her den heiligen Geist auf seine Jünger ausgießt, werden sie in diese neue Schafhürde aufgenommen.

Jesus erläutert seine Rolle noch weiter und sagt: „Ich bin die Tür; jeder, der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. . . . Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. . . . Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.“

Kurz zuvor hatte Jesus seine Nachfolger mit den Worten getröstet: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ Diese kleine Herde, die insgesamt 144 000 Personen umfaßt, kommt in die neue oder zweite Schafhürde. Des weiteren sagt Jesus: „Ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden unter e i n e m Hirten.“

Da die „anderen Schafe“ „nicht aus dieser Hürde sind“, müssen sie aus einer anderen Hürde, einer dritten, stammen. Die beiden letztgenannten Hürden haben unterschiedliche Bestimmungen. Die „kleine Herde“ in der einen Hürde wird zusammen mit Christus im Himmel regieren, und die „anderen Schafe“ in der anderen Hürde werden auf der paradiesischen Erde leben. Doch obwohl sich die Schafe in zwei Hürden befinden, kennen sie keine Eifersucht, noch fühlen sie sich getrennt, weil sie, wie Jesus sagt, „e i n e Herde werden unter e i n e m Hirten“.

Der vortreffliche Hirte, Jesus Christus, gibt bereitwillig sein Leben oder seine Seele für die Schafe in beiden Schafhürden hin. „Ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin“, sagt er. „Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“ Als Jesus das sagt, entsteht eine Spaltung unter den Juden.

Viele aus der Volksmenge sagen: „Er hat einen Dämon und ist wahnsinnig. Warum hört ihr ihm zu?“ Andere entgegnen jedoch: „Das sind nicht die Reden eines dämonisierten Menschen.“ Dann sagen sie, wobei sie sich offensichtlich auf die Heilung eines blindgeborenen Mannes einige Monate zuvor beziehen: „Ein Dämon kann doch nicht etwa Blinden die Augen öffnen?“


Johannes 10:1-22„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Plünderer. 2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe. 3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er die Seinen alle hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“ 6 Jesus sagte ihnen dies in bildlicher Rede; doch erkannten sie nicht, was die Dinge bedeuteten, die er ihnen sagte.7 Daher sprach Jesus wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; jeder, der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. 11 Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten. 17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange. 18 Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“19 Wieder entstand wegen dieser Worte eine Spaltung unter den Juden. 20 Viele von ihnen sagten: „Er hat einen Dämon und ist wahnsinnig. Warum hört ihr ihm zu?“ 21 Andere sagten: „Das sind nicht die Reden eines dämonisierten Menschen. Ein Dämon kann doch nicht etwa Blinden die Augen öffnen?“22 Zu jener Zeit fand in Jerusalem das Fest der Einweihung statt. Es war Winterzeit,

9:1-7 Als er nun vorüberging, sah er einen Menschen, der von Geburt an blind war. 2 Und seine Jünger fragten ihn: „Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, so daß er blind geboren wurde?“ 3 Jesus antwortete: „Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern es ist geschehen, damit die Werke Gottes in seinem Fall offenbar gemacht würden. 4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. 5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ 6 Nachdem er diese Dinge gesagt hatte, spuckte er auf die Erde und machte mit dem Speichel einen Lehm[brei] und legte seinen Lehm[brei] auf die Augen [des Mannes] 7 und sagte zu ihm: „Geh, wasche dich im Teich von Silọam“ (was übersetzt „Ausgesandt“ bedeutet). Und so ging er hin und wusch sich und kam sehend zurück.

Lukas 12:32. Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.

Offenbarung 14:1, 3Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind.

21:3, 4Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Psalm 37:29Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen,Und sie werden immerdar darauf wohnen.


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Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Erneute Versuche, Jesus zu töten

DA es Winterzeit ist, geht Jesus in dem überdachten Bereich umher, der Salomos Säulenhalle genannt wird und sich neben dem Tempel befindet. Hier wird er von den Juden umringt, und sie beginnen zu sagen: „Wie lange hältst du unsere Seele in Spannung? Wenn du der Christus bist, so sage es uns freiheraus.“

„Ich habe es euch gesagt“, entgegnet Jesus, „und doch glaubt ihr nicht.“ Jesus hatte ihnen nicht direkt gesagt, daß er der Christus ist, wie der Samariterin am Brunnen. Doch er hatte sich deutlich zu erkennen gegeben, als er ihnen erklärte, daß er aus dem himmlischen Bereich stammt und schon vor Abraham existiert hat.

Jesus möchte nämlich, daß die Menschen selbst zu dem Schluß kommen, daß er der Christus ist, indem sie seine Tätigkeit mit dem vergleichen, was in der Bibel über dessen Wirken gesagt wird. Aus diesem Grund hat er seinen Jüngern bei einer früheren Gelegenheit auch befohlen, niemand zu sagen, daß er der Christus ist. Deshalb gibt er den gegnerischen Juden weiter zur Antwort: „Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, diese legen Zeugnis über mich ab. Aber ihr glaubt nicht.“

Warum glauben sie nicht? Weil es an Beweisen fehlt, daß Jesus der Christus ist? Nein. Jesus nennt ihnen folgenden Grund: „Ihr [gehört] nicht zu meinen Schafen . . . Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen.“

Jesus beschreibt dann sein enges Verhältnis zum Vater, indem er sagt: „Ich und der Vater sind eins.“ Da sich Jesus auf der Erde befindet und sein Vater im Himmel, spricht er eindeutig nicht davon, daß er und sein Vater buchstäblich oder körperlich eins seien. Er meint vielmehr, daß sie eins sind in der Zielsetzung, daß sie miteinander im Einklang sind.

Aus Verärgerung über Jesu Worte heben die Juden Steine auf, um ihn zu töten, wie sie es auch schon zuvor beim Laubhüttenfest getan haben. Mutig sagt Jesus zu den Männern, die ihm nach dem Leben trachten: „Ich habe euch viele vortreffliche Werke vom Vater her sehen lassen. Für welches dieser Werke steinigt ihr mich?“

„Wir steinigen dich nicht wegen eines vortrefflichen Werkes“, erwidern sie, „sondern wegen Lästerung, ja weil du, obwohl du ein Mensch bist, dich selbst zu einem Gott machst.“ Da Jesus niemals behauptet hat, ein Gott zu sein, stellt sich die Frage, was die Juden zu dieser Äußerung veranlaßt.

Offensichtlich sagen sie das, weil Jesus Fähigkeiten für sich in Anspruch nimmt, die ihrer Meinung nach ausschließlich Gott zustehen. So sagte Jesus gerade über die „Schafe“: „Ich gebe ihnen ewiges Leben“, was kein Mensch zu tun vermag. Die Juden übersehen jedoch, daß Jesus zugibt, die Befugnis von seinem Vater erhalten zu haben.

Jesus ist sich durchaus bewußt, daß er geringer als Gott ist, was auch die Frage zeigt, die er als nächstes stellt: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben [in Psalm 82:6]: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging . . ., sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?“

Wenn die Heilige Schrift schon ungerechte menschliche Richter „Götter“ nennt, wie können da die Juden Jesus kritisieren, weil er sagt: „Ich bin Gottes Sohn.“? Jesus fügt hinzu: „Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht. Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, auch wenn ihr mir nicht glaubt, damit ihr zu der Erkenntnis kommt und weiterhin erkennt, daß der Vater in Gemeinschaft mit mir ist und ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin.“

Als Jesus das sagt, versuchen die Juden, ihn zu ergreifen. Doch wie seinerzeit beim Laubhüttenfest entkommt er auch diesmal. Er verläßt Jerusalem und begibt sich über den Jordan, dorthin, wo Johannes fast vier Jahre zuvor zu taufen begann. Dieser Ort liegt offenbar nicht weit vom Südufer des Galiläischen Meeres entfernt; die Reise dauert von Jerusalem aus etwa zwei Tage.

An diesem Ort kommen viele Leute zu Jesus, und sie sagen: „Johannes hat zwar kein einziges Zeichen getan, aber alles, was Johannes über diesen gesagt hat, ist wahr gewesen.“ Daher glauben hier viele an Jesus.


Johannes 10:22-42Zu jener Zeit fand in Jerusalem das Fest der Einweihung statt. Es war Winterzeit, 23 und Jesus ging im Tempel in der Säulenhalle Sạlomos umher. 24 Daher umringten ihn die Juden und begannen zu ihm zu sagen: „Wie lange hältst du unsere Seele in Spannung? Wenn du der Christus bist, so sage es uns freiheraus.“ 25 Jesus antwortete ihnen: „Ich habe [es] euch gesagt, und doch glaubt ihr nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, diese legen Zeugnis über mich ab. 26 Aber ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. 27 Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. 28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.“31 Nochmals hoben die Juden Steine auf, um ihn zu steinigen. 32 Jesus erwiderte ihnen: „Ich habe euch viele vortreffliche Werke vom Vater her sehen lassen. Für welches dieser Werke steinigt ihr mich?“ 33 Die Juden antworteten ihm: „Wir steinigen dich nicht wegen eines vortrefflichen Werkes, sondern wegen Lästerung, ja weil du, obwohl du ein Mensch bist, dich selbst zu einem Gott machst.“ 34 Jesus antwortete ihnen: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? 35 Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, 36 sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? 37 Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht. 38 Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, auch wenn ihr mir nicht glaubt, damit ihr zu der Erkenntnis kommt und weiterhin erkennt, daß der Vater in Gemeinschaft mit mir ist und ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin.“ 39 Daher suchten sie ihn wieder zu greifen; er aber begab sich außerhalb ihrer Reichweite.40 Da ging er wieder weg, über den Jordan, an den Ort, wo Johạnnes zuerst getauft hatte, und er hielt sich dort auf. 41 Und viele Leute kamen zu ihm, und sie begannen zu sagen: „Johạnnes hat zwar kein einziges Zeichen getan, aber alles, was Johạnnes über diesen gesagt hat, ist wahr gewesen.“ 42 Und viele glaubten dort an ihn.

4:26Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

8:23, 58Da sagte er weiter zu ihnen: „Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt. 58 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“

Matthäus 16:20 Dann gebot er den Jüngern ernstlich, niemandem zu sagen, daß er der Christus sei.
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