immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
maggie
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Beitrag von maggie »

Gott ist nicht parteiisch (Apg. 10:34)

Wie können wir von Jehova lernen, unparteiisch zu sein? Zu Unparteilichkeit gehört zweierlei: die richtige Einstellung und das richtige Verhalten. Nur wer unparteiisch eingestellt ist, wird andere auch unparteiisch behandeln. Es ist aber gar nicht so leicht, die eigenen Gefühle objektiv zu beurteilen. Wie können wir denn herausfinden, in welchem Licht uns andere sehen? Als Jesus einmal wissen wollte, was die Leute über ihn sagten, fragte er seine engsten Freunde: „Was sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?“ (Mat. 16:13, 14Als er nun in die Gegenden von Cäsarẹa Philịppi gekommen war, fragte Jesus seine Jünger dann: „Was sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?“+ 14 Sie sprachen: „Einige sagen: Johạnnes der Täufer,+ andere: Elịa,+ noch andere: Jeremia oder einer der Propheten.“ ). Spricht etwas dagegen, das auch zu tun? Frag doch einen Freund, von dem du weißt, dass er dir offen seine Meinung sagt: „Denkst du, ich behandle andere fair? Denken andere das auch von mir?“ Vielleicht räumt er ein, dass bei dir ab und zu noch gewisse Vorurteile zu spüren sind, wenn jemand zum Beispiel eine andere Hautfarbe hat. Oder dass du dazu neigst, Personen mit besserer Bildung oder mehr Geld zu bevorzugen. Was dann? Lege Jehova deine Gefühle dar und bitte ihn inständig um Hilfe, umzudenken, damit es dir besser gelingt, seine Unparteilichkeit widerzuspiegeln (Mat. 7:7Bittet fortwährend,+ und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an,+ und es wird euch geöffnet werden. ; Kol. 3:10, 11und kleidet euch mit der neuen+ [Persönlichkeit], die durch genaue* Erkenntnis erneuert wird nach dem Bilde+ dessen, der sie geschaffen hat, 11 wo weder Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, Ausländer, Skỵthe, Sklave, Freier,+ sondern Christus alles und in allen ist.+).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/3
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Lasst uns besonnen bleiben, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung (1. Thes. 5:8)

Ein Soldat muss sein Herz vor den Angriffen des Feindes schützen. Auch unser sinnbildliches Herz muss vor der Macht der Sünde geschützt werden. Was entsteht, wenn ein starker Glaube an die Zusagen Jehovas „verschweißt“ wird mit Liebe zu ihm und zu unseren Mitmenschen? Ein hochwertiger „Brustpanzer“. Wer ihn trägt, wird wohl kaum etwas tun, womit er sich Jehovas Freundschaft verscherzen würde. Paulus sprach auch von „dem Helm der Hoffnung auf Rettung“. In biblischen Zeiten konnte ein guter Helm einen Soldaten vor ernsthaften Kopfverletzungen schützen. Beschäftigen wir uns mit Jehovas Rettungstaten, stärken wir unsere Hoffnung. Dadurch schützen wir unser Denken und lassen Abgefallene mit ihren „leeren Reden“, die sich wie Gangrän ausbreiten, nicht an uns heran (2. Tim. 2:16-19Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist;+ denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit* fortschreiten,+ 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän.+ Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen.+ 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen,+ indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen;+ und sie untergraben den Glauben einiger.+ 19 Doch die feste Grundlage* Gottes bleibt bestehen+ und hat dieses Siegel: „Jehova* kennt die, die ihm gehören“+ und: „Jeder, der den Namen Jehovas* nennt,+ lasse ab von Ungerechtigkeit.“+). Außerdem sind wir dann stark genug, alles zu meiden, was uns verleiten könnte, etwas zu tun, was Jehova missbilligt.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/5
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Beitrag von maggie »

Gürte dein Schwert an deine Hüfte, o Mächtiger (Ps. 45:3)

Christus wird mit „o Mächtiger“ angeredet, weil er ein unbesiegbarer König ist. 1914 gürtete er sich das Schwert um. Er siegte über Satan und seine Dämonen und schleuderte sie vom Himmel in die Umgebung der Erde (Offb. 12:7-9Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael*+ und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, 8 doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. 9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache+ — die Urschlange+ —, der Teufel+ und Satan+ genannt wird, der die ganze bewohnte Erde* irreführt;+ er wurde zur Erde hinabgeschleudert,+ und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. ). Das war aber erst der Beginn seines siegreichen Ritts. Er muss seinen Sieg noch „vollenden“ (Offb. 6:2Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd;+ und der darauf saß+, hatte einen Bogen+; und es wurde ihm eine Krone gegeben,+ und er zog aus, siegend+ und um seinen Sieg zu vollenden.+). Jehovas Urteile an den Bestandteilen des satanischen Systems auf der Erde sind zu vollstrecken und Satan muss mitsamt seinen Dämonen unschädlich gemacht werden. Zuerst kommt Babylon die Große, das Weltimperium der falschen Religion, an die Reihe. Jehova hat beschlossen, diese böse „Hure“ durch die politischen Herrscher vernichten zu lassen (Offb. 17:16, 17Und die zehn Hörner+, die du sahst, und das wilde Tier+, diese werden die Hure hassen+ und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen.+ 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen,+ ja [ihren] e i n e n Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben,*+ bis die Worte Gottes vollbracht sein werden.+). Als Nächstes wird der Krieg führende König gegen Satans politisches System vorgehen und es zunichtemachen. Danach wirft Christus, der auch „Engel des Abgrunds“ genannt wird, Satan und seine Dämonen in den Abgrund und vollendet so den Sieg (Offb. 9:1Und der fünfte Engel blies seine Trompete.+ Und ich sah einen Stern+, der vom Himmel zur Erde gefallen war, und der Schlüssel+zum Schlund des Abgrunds+ wurde ihm* gegeben. , 11Sie haben über sich einen König, den Engel des Abgrunds+. Auf hebräisch ist sein Name Abaddọn*, auf griechisch aber hat er den Namen Apollỵon.*+;20:1-3Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds+ und einer großen Kette in seiner Hand.2 Und er ergriff den Drachen+, die Urschlange+, welche der Teufel+und der Satan ist,+ und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund+ und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.+).

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Beitrag von maggie »

Gürtet euch mit Demut gegeneinander, denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte (1. Pet. 5:5)

Im ersten Jahrhundert ließ Jehova seinen Dienern regelmäßig Erinnerungen zukommen. Jesus sprach mit seinen Jüngern immer wieder darüber, wie wichtig es ist, an Demut zu arbeiten. Er erklärte aber nicht einfach nur, was das bedeutet — er machte es ihnen vor. Am letzten Abend vor seinem Tod feierte er mit den Aposteln das Passah. Während sie aßen, stand Jesus auf und tat etwas, was normalerweise die Aufgabe eines Dieners war: Er wusch ihnen die Füße (Joh. 13:1-17Jetzt, vor dem Passahfest, da Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war,+ aus dieser Welt hinaus zum Vater zu gehen,+ liebte er die Seinen, die in der Welt waren+ und die er geliebt hatte, bis ans Ende. 2 Im Verlauf* des Abendmahls nun, als der Teufel es Judas Iskạriot, dem Sohn Sịmons, bereits ins Herz gegeben hatte,+ ihn zu verraten,+ 3 er [aber] wußte, daß der Vater ihm alles in die Hand gegeben hatte+ und daß er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging,+ 4 erhob er sich vom Abendmahl und legte seine äußeren Kleider beiseite. Und er nahm ein leinenes Tuch und gürtete sich.+5 Danach goß er Wasser in ein Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen+ und sie mit dem leinenen Tuch, mit dem er umgürtet war, abzutrocknen. 6 So kam er dann zu Sịmon Petrus. Er sagte zu ihm: „Herr*, wäschst du mir die Füße?“+ 7 Jesus gab ihm zur Antwort: „Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, doch wirst du es nach diesen Dingen verstehen.“+ 8 Petrus sagte zu ihm: „Du wirst mir bestimmt niemals die Füße waschen!“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich dich nicht wasche,+ hast du keinen Teil mit mir.“ 9 Sịmon Petrus sagte zu ihm: „Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und den Kopf.“ 10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist,+ braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“ 11 Er kannte ja den Menschen, der ihn verriet.+ Darum sagte er: „Nicht alle von euch sind rein.“
12 Als er ihnen nun die Füße gewaschen und seine äußeren Kleider angelegt und sich wieder am Tisch niedergelegt hatte, sprach er zu ihnen: „Wißt ihr, was ich euch getan habe? 13 Ihr redet mich mit ‚Lehrer‘+ und ‚Herr‘+ an, und ihr sagt es mit Recht, denn ich bin es.+14 Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe,+ so seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen.+15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt.+ 16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter*größer als der, der ihn gesandt hat.+ 17 Wenn ihr diese Dinge wißt, glücklich seid ihr, wenn ihr sie tut.+
). Welchen bleibenden Eindruck dieser Akt der Demut hinterließ, zeigt sich an oben zitiertem Rat, den der Apostel Petrus seinen Brüdern gut und gern 30 Jahre später gab. Und wirkt Jesu Vorbild nicht auch auf uns ungemein motivierend, im Umgang miteinander demütig zu sein? (Phil. 2:5-8Bewahrt diese Gesinnung* in euch, die auch in Christus Jesus war,+ 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte,+ keine gewaltsame Besitzergreifung* in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.+7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt+an und wurde den Menschen gleich.+ 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch+ erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod,+ ja zum Tod an einem Marterpfahl.*+).

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Beitrag von maggie »

Du hast alle Dinge erschaffen (Offb. 4:11)

König David sprach von einem „Buch“, in dem alle Informationen aufgeschrieben sind, die benötigt werden, um den menschlichen Körper zu bilden. Er sagte über Jehova Gott: „Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden und unter ihnen noch nicht einer da war“ (Ps. 139:16). Dass David gar nicht anders konnte, als Jehova zu preisen, wenn er darüber nachdachte, wie sein Körper beschaffen war, ist gut nachvollziehbar. Haben wir heute — bei all dem, was in der Zwischenzeit erforscht worden ist — nicht noch viel mehr Grund, Jehova die allergrößte Bewunderung entgegenzubringen? Wie recht hatte David doch, als er sagte: „Ich werde dich lobpreisen, weil ich auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht bin. Deine Werke sind wunderbar, wie meine Seele es sehr wohl weiß“! (Ps. 139:14). Es liegt auf der Hand: Die Schöpfung offenbart deutlich, dass ein lebendiger Gott existiert. Ist es wirklich möglich, das nicht zu sehen?!

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Beitrag von maggie »

Kleidet euch mit Liebe (Kol. 3:14)

Die wichtigste Eigenschaft in einer Ehe ist die Liebe, denn „sie ist ein vollkommenes Band der Einheit“. Echte Liebe wächst, wenn man in guten wie in schlechten Zeiten fest zueinanderhält. Die Freundschaft wird dadurch noch enger und man genießt es, mit dem anderen zusammen zu sein. Anders als häufig in den Medien dargestellt, werden solche Ehen nicht durch einige wenige große Taten zusammengehalten, sondern durch unzählige kleine Liebesbeweise — eine Umarmung, ein liebes Wort, eine mitfühlende Geste, ein herzliches Lächeln oder die ehrlich gemeinte Frage: „Wie war dein Tag?“ Diese kleinen Dinge sind es, die den großen Unterschied machen. Wenn man jemand liebt, möchte man ihn auch immer besser kennenlernen (Phil. 2:4indem ihr nicht nur die eigenen Dinge in eurem Interesse* im Auge behaltet,+ sondern auch persönlich Interesse zeigt für die der anderen.+). Und je besser man den anderen kennt, desto stärker wächst wiederum die Liebe, allen Unvollkommenheiten zum Trotz. In einer glücklichen Beziehung bleibt man also nie stehen, sondern sie wird über die Jahre immer erfüllter und die Bindung immer stärker. Da drängt sich die Frage auf: Wie gut kenne ich eigentlich meinen Partner? Wie genau weiß ich, was er denkt und fühlt? Wie oft kreisen meine Gedanken um ihn?
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Dieser Tag soll euch ein Gedenktag sein, und ihr sollt ihn als ein Fest für Jehova feiern (2. Mo. 12:14)

Was fällt dir zum Thema Jahrestag spontan ein? Verheiratete verbinden damit vielleicht ihren Hochzeitstag. Andere denken an ein historisches Ereignis wie zum Beispiel den Tag, an dem ihr Land unabhängig wurde. Kennst du aber einen nationalen Jahrestag, der schon seit über 3 500 Jahren begangen wird? Ja, es gibt solch einen Jahrestag: das Passah. Er erinnert an die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Warum ist dieses Ereignis auch für dich von Bedeutung? Weil es einige äußerst wichtige Aspekte deines Lebens berührt. Vielleicht denkst du aber: „Ich weiß, dass die Juden das Passah feiern, aber ich bin doch ein Christ. Warum sollte mich dann dieser Jahrestag interessieren?“ Die Antwort steckt in einer tiefgründigen Aussage: „Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden“ (1. Kor. 5:7Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse+ seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus+, unser Passah,+ ist tatsächlich geopfert worden.+).

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Er hat sich ein Denkmal errichtet (1. Sam. 15:12)

König Saul ließ zu, dass sich Selbstsucht und Stolz in sein Denken und Handeln einschleichen konnten — sozusagen wie Rost an ihm nagten. Nach dem Sieg über die Amalekiter war es ihm wichtiger, die eigenen Wünsche zu befriedigen, als Jehova zu gehorchen. Aus Habgier vergriff er sich an der Kriegsbeute, statt sie zu vernichten, wie Jehova geboten hatte. Zudem ließ er sich selbstherrlich ein Denkmal errichten (1. Sam. 15:3Jetzt geh, und du sollst Ạmalek niederschlagen+ und ihn mit allem, was er hat, der Vernichtung weihen,+ und du sollst kein Mitleid mit ihm haben, und du sollst sie zu Tode bringen,+ Mann wie Frau, Kind wie Säugling,+ Stier wie Schaf, Kamel wie Esel.‘ “, 9Aber Saul und das Volk hatten Mitleid mit Ạgag und mit dem Besten des Kleinviehs und des Großviehs+ und mit den fetten [Tieren]* und den Widdern und mit allem, was gut war, und sie wünschten sie nicht der Vernichtung zu weihen.+ Was all die Habe betrifft, die verachtet und verworfen war, diese weihten sie der Vernichtung.). Vom Propheten Samuel damit konfrontiert, wie verärgert Jehova war, versuchte Saul sich herauszureden: Er hätte Gottes Gebot doch zum Teil befolgt und überhaupt seien die anderen schuld (1. Sam. 15:16-21Darauf sprach Samuel zu Saul: „Halt inne! Und ich will dir mitteilen, was Jehova letzte Nacht zu mir geredet hat.“+ Da sagte er* zu ihm: „Rede!“17 Und Samuel sprach weiter: „War es nicht, als du klein warst in deinen eigenen Augen,+ daß du [das] Haupt der Stämme Israels wurdest und Jehova dich dann zum König über Israel salbte+?18 Später sandte Jehova dich mit einem Auftrag aus und sagte: ‚Geh, und du sollst die Sünder+, die Amalekịter*, der Vernichtung weihen, und du sollst gegen sie kämpfen, bis du sie ausgerottet haben wirst.‘+19 Warum also hast du der Stimme Jehovas nicht gehorcht, sondern bist gierig über die Beute hergefallen+ und hast getan, was böse war in den Augen Jehovas?“+20 Saul dagegen sprach zu Samuel: „Ich habe doch der Stimme Jehovas gehorcht+, indem ich an den Auftrag heranging, mit dem Jehova mich aussandte, und ich brachte Ạgag,+ den König von Ạmalek, her, aber Ạmalek habe ich der Vernichtung geweiht.+21 Und das Volk+ nahm dann von der Beute Schafe und Rinder, das Auserlesenste davon als etwas der Vernichtung Geweihtes, um es Jehova, deinem Gott, in Gịlgal+ zu opfern+.“). An Sauls Beispiel wird deutlich: Wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen und meinen, wenn wir bisher selbstlos und opferbereit gewesen sind, wird das automatisch so bleiben (1. Tim. 4:10Denn dafür arbeiten wir hart und strengen uns an,+ weil wir unsere Hoffnung+ auf einen lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter+ aller Arten von Menschen ist,+ besonders von treuen.+). Vergessen wir nicht, dass Saul eine Zeit lang ein guter König war und Jehovas Wohlgefallen hatte. Nur: Als sich selbstsüchtige Neigungen bemerkbar machten, versäumte er es, dem auf den Grund zu gehen und sie zu bekämpfen. Letztlich wurde er von Jehova verworfen, weil er ungehorsam war.

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Beitrag von maggie »

Im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia kam Sanherib, der König von Assyrien, gegen all die befestigten Städte von Juda herauf und nahm sie dann ein (2. Kö. 18:13)

Wie hätten wir uns gefühlt, wenn wir damals in Jerusalem gewohnt hätten? Hiskia war sich natürlich der nahenden Gefahr bewusst. Er bemühte sich aber nicht wie sein abtrünniger Vater Ahas verzweifelt um die Hilfe einer heidnischen Nation, sondern vertraute auf Jehova (2. Chr. 28:20, 21Schließlich zog Tịlgath-Pilnẹser+, der König von Assyrien, gegen ihn und brachte ihn in Bedrängnis+ und stärkte ihn nicht.21 Denn Ạhas plünderte das Haus Jehovas+ und das Haus des Königs+ und der Fürsten+ und übergab so dem König von Assyrien eine Gabe;+ aber es war ihm keine Hilfe. ). Vielleicht wusste er, was der Prophet Micha, einer seiner Zeitgenossen, über Assyrien gesagt hatte: „Was den Assyrer betrifft, . . . so werden wir sieben Hirten gegen ihn erwecken müssen, ja acht Anführer der Menschen. Und sie werden das Land Assyrien tatsächlich mit dem Schwert hüten“ (Mi. 5:5, 6). Diese inspirierten Worte könnten eine Ermunterung für Hiskia gewesen sein. Sie zeigen, dass ein höchst ungewöhnliches Heer gegen die Assyrer aufgeboten wird und die Angreifer schließlich besiegt werden.

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Beitrag von maggie »

Beglückender ist Geben als Empfangen (Apg. 20:35)

Jesus freute sich zu sehen, wie einfache, bescheidene Menschen durch die gute Botschaft auflebten (Luk. 10:21Zu derselben Stunde frohlockte+ er im heiligen Geist und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor Weisen+ und Intellektuellen sorgfältig verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. Ja, o Vater, denn so zu tun ist vor dir wohlgefällig gewesen.; Joh. 4:34Jesus sagte zu ihnen: „Meine Speise+ ist, daß ich den Willen+ dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.+). Hast du auch schon erlebt, wie glücklich es macht, für andere da zu sein? Wenn du wichtige Entscheidungen auf den Grundsätzen aufbaust, die Jesus gelehrt hat, wirst du nicht nur selbst glücklich, sondern erfreust auch das Herz Jehovas (Spr. 27:11Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz,+ damit ich dem, der mich höhnt, eine Antwort geben kann.+). Das größte Glück liegt darin, Jehova zu dienen (Spr. 16:20Wer in einer Sache Einsicht bekundet, wird Gutes finden,+ und glücklich ist, wer auf Jehova vertraut.+). Baruch, der Sekretär Jeremias, hatte das kurzzeitig vergessen. Es machte ihm keine Freude mehr, Jehova zu dienen. Deswegen sagte Jehova zu ihm: „Und da hoffst du auf große Dinge für dich? Tu das nicht! Schau, ich bringe Unheil über alle Menschen . . . , aber du darfst dein Leben als Beute davontragen, wohin du auch kommst“ (Jer. 45:3‚Du hast gesagt: „Nun, wehe mir,+ denn Jehova hat Kummer zu meinem Schmerz hinzugefügt! Ich bin ermattet wegen meines Seufzens, und keinen Ruheort habe ich gefunden.“ ‘+, 5Aber was dich betrifft, du suchst für dich ständig nach großen Dingen.+ Suche nicht weiter.“ ‘+,Denn siehe, ich bringe Unglück über alles Fleisch‘,+ ist der Ausspruch Jehovas, ‚und ich will dir deine Seele zur Beute geben an allen Orten, wohin du gehen magst.‘ “, NeÜ bibel.heute). Was machte Baruch deiner Meinung nach glücklicher: auf große Dinge zu hoffen oder als treuer Diener Gottes die Vernichtung Jerusalems zu überleben? (Jak. 1:12Glücklich ist der Mann, der die Prüfung erduldet,+ denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen,+ die Jehova* denen verheißen hat, die ihn beständig lieben.+ ).

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