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Re: Wohl dem, der einen Bürgen hat!

Verfasst: Mi 9. Mär 2011, 19:18
von norbert51de
eNTe hat geschrieben:Hallo Norbert51,

ein Gott wäre nicht in sich uneins und würde nicht dem einen Teil der Bevölkerung eine völlig andere Sicht über ein heiliges Buch geben und den anderen eine persönliche Inspiration über einen Irrtum.

Dein „Glücklichfühle“ beginne ich aber zu verstehen.
Du beschreibst eine Art völlig überdrehter Begierde, die von einer Idee beeinflusst worden ist.

Nachbars Katze führte mir Ähnliches bildlich vor. Sie war fast verrückt, als meine Nachbarin mit einem besonderen Futter für sie daher kam. Ließ sichnicht mehr davon abbringen. Die Katze wusste nicht was sie vor Seligkeit anstellen sollte.

Als sie das Futter bekam, war es vorbei mit dem Glück! Sie legte sich der Länge nach auf das Sofa und schlief. Kein Blick mehr für das Frauchen.

Ich glaube Du stellst Dir irgendwas vor, daher das Glück.
Wer es hat, der ist still und zufrieden und braucht dergleichen Gerappele nicht mehr.
Hallöchen Ente,

Sollte bei dir plötzlich ein Funke von Erkenntnis in deinem Bewusstsein aufsteigen?

Wer von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird nimmermehr dürsten, sagte Jesus.

Die Katze hat einen Vorgeschmack davon erlebt.

Liebe Grüße,
Norbert

Re: Wohl dem, der einen Bürgen hat!

Verfasst: Sa 12. Mär 2011, 09:17
von eNTe
Hallo Norbert51,

das Beispiel mit der Katze war dazu gedacht:
Mit dem Eifer ist es vorbei, wenn der Normalzustand erreicht ist.

Ein Glückzustand sollte, meiner Ansicht, nach normal sein. Es sollte so sein, dass alles passt. Jegliche „Gottesvorstellung“ oder alles Brimborium erzeugt den Sehnsuchtszustand. Deine "Medidation" greift nicht im Tagesgeschehen - sondern funktioniert nur in einem eigens dafür gestalteten System. Meditation bringt kein ECHTES Ruhe finden. Sie ist nur ein „Ausstieg“ wie es Trunkenheit ist und ist nur vergleichbar mit einer Hypnose. Entweder geschieht sie durch fremde Vorstellungen – oder sie ist das sich selbst irgend etwas vormachen. Jeder Fall benutzt das Täuschen oder die Illusionen.

Echt wird das Ganze erst durch TATSACHEN. Entweder ist der Zustand der Ruhe da – oder er ist eben nicht da und es existiert ein belebendes oder ein zerstörendes Vielleicht. Eine Unsicherheit ist stets da, auch wenn die „Sorge“ nichts weiter als eine Idee ist, die mit Glauben überbrückt wird.

Re: Wohl dem, der einen Bürgen hat!

Verfasst: Mi 16. Mär 2011, 21:27
von DocNobbi
Danke liebe Freunde, ich freue mich, dass sich so viele Forumfreunde Gedanken dazu gemacht haben...
:gott: