darüber musste ich jetzt erst mal nachdenken.
War nicht alles was das Wort erschuf vollkommen? In der Schöpfungsgeschichte heißt es doch etliche Male, dass es sehr gut war.
Bevor Die Werke des Wortes ein freies Leben führen können, was tun sie dann?
Meinst du mit den Werken uns Menschen?
Liebe Maggie,
in der Schöpfungsgeschichte wird eine Entwicklung beschrieben. Meinst du, die Weisheit war/ist daran nicht beteiligt?
Die Schöpfung Gottes ist prinzipiell verschieden von z.B. dem Werk eines Bildhauers. Das Werk eines Bildhauers bleibt so, wie es geschaffen worden ist. Gott erschafft aus Sich neues Leben, das dann wiederum selbst schöpferisch tätig ist. Das ist der eine Gesichtspunkt. Der andere ist, dass ja Gott der Ursprung von allem ist. Er ist Schöpfer und Geschöpftes zugleich. Und doch sollen ja Seine Werke auch wie außerhalb von Ihm existieren, mit einem freien Willen ausgestattet.
An deiner Stelle würde ich mich einfach nur an den betreffenden Bibelstellen orientieren und JESUS bitten, dir die Wahrheit zu erhellen.
Auch ich habe damals Jesus gebeten, mir Klarheit zu geben, und Er ließ mich die Geburt der Schöpfung schauen. Dabei kannte ich damals überhaupt noch nicht das entsprechende Zitat aus Sprüche 8, aber es bestätigt genau meine Vision.
Vergleichen könnte ich die Geburt der Schöpfung mit der Geburt eines Menschenkindes. Bereits bei der Verschmelzung von Eizelle und Samenzelle ist das Kind erschaffen. Alle erforderlichen Informationen liegen bereits vor, und doch sind die ersten embryonalen Zellen ganz anders als ein ausgetragenes Neugeborenes und wiederum ganz anders als der Mensch, der sich im Laufe seines Lebens spirituell entwickelt hat. Insbesondere die Mutter nimmt die ganz wichtige Aufgabe wahr, dem Embryo in ihrem eigenen Leib ein Wachsen und Heranreifen zu ermöglichen. Genauso wichtig für die Entwicklung des heranwachsenden Kindes ist die Entbindung von Kind und Mutter; nach der Geburt dann die Versorgung des Neugeborenen mit Nahrung usw. bis es dann immer mehr auf eigenen Füßen stehen kann. Die Weisheit Gottes könnte man mit der Mutter vergleichen (und das Wort in etwa mit dem Vater des Menschenkindes).
Das ist für mich übrigens die Dreieinigkeit Gottes: JHWH, Wort und Weisheit.
Aber wie gesagt, am besten ist es, wenn du JESUS bittest, dir Klarheit zu geben. Worte sind ziemlich unzulänglich.
JESUS kehrt nach dem ausgedehnten Predigtfeldzug in Judäa in sein Heimatgebiet zurück, aber nicht, um sich dort auszuruhen. Vielmehr beginnt er in Galiläa, wo er aufwuchs, mit einem noch umfangreicheren Dienst. Seine Jünger bleiben jedoch nicht bei ihm, sondern kehren zu ihren Angehörigen zurück und nehmen ihre frühere Tätigkeit wieder auf.
Welche Botschaft beginnt Jesus zu predigen? Sie lautet: „Das Königreich Gottes hat sich genaht. Bereut und glaubt an die gute Botschaft.“ Wie reagieren die Leute darauf? Die Galiläer nehmen Jesus auf. Er wird von allen in Ehren gehalten. Sie tun es jedoch nicht um seiner Botschaft willen, sondern weil viele von ihnen einige Monate zuvor anläßlich des Passahs in Jerusalem waren und dort seine bemerkenswerten Wunder gesehen haben.
Jesus beginnt seinen Dienst in Galiläa offensichtlich in Kana. Wie du dich vielleicht erinnerst, hatte Jesus dort — ebenfalls nach der Rückkehr aus Judäa — bei einem Hochzeitsfest Wasser in Wein verwandelt. Diesmal ist das Kind eines Regierungsbeamten des Königs Herodes Antipas sehr krank. Als der Beamte, der in Kapernaum wohnt, hört, daß Jesus aus Judäa zurückgekehrt ist, begibt er sich auf den weiten Weg nach Kana, um Jesus aufzusuchen. Gramgebeugt bittet der Mann Jesus: ‘Komm bitte sofort, bevor mein Kind stirbt.’
Jesus erwidert ihm: ‘Geh nach Hause zurück. Dein Sohn ist geheilt.’ Der Beamte des Herodes glaubt ihm und tritt die lange Heimreise an. Seine Diener kommen ihm entgegen, um ihm zu berichten, daß alles in Ordnung ist — sein Sohn ist wieder gesund! ‘Wann hat sich sein Befinden gebessert?’ fragt er.
‘Gestern mittag um 1 Uhr’, antworten sie.
Der Beamte stellt fest, daß es genau die Stunde war, als Jesus sagte: ‘Dein Sohn ist geheilt.’ Daraufhin werden der Mann und sein ganzes Haus Jünger Christi.
Somit wurde Kana von Jesus begünstigt, indem er dort zwei Wunder wirkte, durch die er auf seine Rückkehr aus Judäa aufmerksam machte. Das sind natürlich nicht die einzigen Wunder, die er bis zu jener Zeit gewirkt hat. Sie sind jedoch von Bedeutung, weil sie jeweils seine Rückkehr nach Galiläa kennzeichneten.
Jesus geht jetzt in seine Heimatstadt Nazareth. Was erwartet ihn dort?
Johannes 4:43-54Nach den zwei Tagen zog er von dort weg nach Galilạ̈a. 44 Jesus selbst bezeugte jedoch, daß ein Prophet in seinem eigenen Heimatland keine Ehre hat. 45 Als er daher in Galilạ̈a angekommen war, nahmen ihn die Galilạ̈er auf, weil sie alle Dinge gesehen hatten, die er in Jerusalem beim Fest tat, denn auch sie waren zum Fest gegangen.46 So kam er dann wieder nach Kạna in Galilạ̈a, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. Und da war ein gewisser Diener des Königs, dessen Sohn in Kapẹrnaum krank war. 47 Als dieser hörte, daß Jesus von Judạ̈a nach Galilạ̈a gekommen sei, ging er zu ihm hin und begann ihn zu bitten, doch herabzukommen und seinen Sohn gesund zu machen, denn er lag im Sterben. 48 Doch Jesus sprach zu ihm: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, werdet ihr keinesfalls glauben.“ 49 Der Diener des Königs sagte zu ihm: „Herr, komm herab, ehe mein kleines Kind stirbt.“ 50 Jesus sprach zu ihm: „Geh hin; dein Sohn lebt.“ Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm redete, und ging hin. 51 Doch schon als er hinabging, kamen ihm seine Sklaven entgegen, um zu sagen, daß sein Knabe lebe. 52 Daher erkundigte er sich bei ihnen nach der Stunde, in der sich sein Befinden gebessert hatte. Demnach sagten sie zu ihm: „Gestern um die siebte Stunde verließ ihn das Fieber.“ 53 Daher erkannte der Vater, daß es in derselben Stunde gewesen war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: „Dein Sohn lebt.“ Und er wurde mit seinem ganzen Hause gläubig. 54 Dieses wiederum war das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judạ̈a nach Galilạ̈a gekommen war.
Markus 1:14, 15Nachdem nun Johạnnes in Haft genommen worden war, ging Jesus nach Galilạ̈a, predigte die gute Botschaft Gottes 15 und sprach: „Die bestimmte Zeit ist erfüllt, und das Königreich Gottes hat sich genaht. Bereut und glaubt an die gute Botschaft.“
Lukas 4:14, 15Nun kehrte Jesus in der Kraft des Geistes nach Galilạ̈a zurück. Und gute Kunde verbreitete sich von ihm in der ganzen Umgegend. 15 Auch begann er in ihren Synagogen zu lehren und wurde von allen in Ehren gehalten.
MAN kann sich vorstellen, welche Aufregung in Nazareth herrscht, als Jesus nach Hause zurückkehrt. Bevor er die Stadt vor etwas mehr als einem Jahr verließ, um sich von Johannes taufen zu lassen, war er nur ein Zimmermann. Doch jetzt ist er weit und breit als ein Mann bekannt, der Wunder vollbringt. Die Bewohner der Stadt sähen es gern, wenn Jesus einige dieser Wunder in ihrer Mitte tun würde.
Die Menschen sind voller Erwartung, als Jesus nach seiner Gewohnheit in die Synagoge des Ortes geht. Während der Zusammenkunft steht er auf, um vorzulesen, und es wird ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht. Er findet die Stelle, wo von einem Mann die Rede ist, der mit dem Geist Jehovas gesalbt ist. In unserer Bibel steht das in Jesaja, Kapitel 61.
Nachdem Jesus vorgelesen hat, daß dieser Mann den Gefangenen Freilassung, den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts sowie Jehovas annehmbares Jahr predigen würde, gibt er die Rolle dem Diensttuenden zurück und setzt sich. Alle Augen sind gespannt auf ihn gerichtet. Dann erklärt er diese Dinge wahrscheinlich etwas näher und sagt: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“
Die Leute wundern sich über seine „gewinnenden Worte“ und sagen: „Ist dieser nicht ein Sohn Josephs?“ Da Jesus weiß, daß sie Wunder sehen möchten, fährt er fort: „Zweifellos werdet ihr dieses Gleichnis auf mich anwenden: ‚Arzt, heile dich selbst; vollbringe die Dinge, von denen wir hörten, daß sie in Kapernaum geschehen sind, auch hier in deinem Heimatgebiet.‘ “ Offensichtlich meinen die früheren Nachbarn Jesu, das Heilen hätte in seinem Heimatort beginnen und zunächst den Menschen in dieser Gegend zugute kommen sollen. Sie glauben daher, von Jesus geringschätzig behandelt worden zu sein.
Jesus erkennt ihre Gedanken und erzählt daher etwas Passendes aus der Geschichte. In den Tagen Elias gab es in Israel viele Witwen, aber Elia wurde zu keiner von ihnen gesandt. Statt dessen ging er zu einer nichtisraelitischen Witwe in Sidon und wirkte für sie ein lebensrettendes Wunder. Und in den Tagen Elisas gab es viele Aussätzige, aber nur der Syrer Naaman wurde von Elisa geheilt.
Verärgert über die wenig schmeichelhaften historischen Vergleiche, die ihre Selbstsucht und ihren Mangel an Glauben bloßstellen, stehen die Leute in der Synagoge auf und treiben Jesus aus der Stadt hinaus. Sie versuchen, ihn von dem Vorsprung des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut ist, hinabzustürzen. Doch Jesus entzieht sich ihrem Zugriff und geht seines Weges.
Lukas 4:16-30Und er kam nach Nạzareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“22 Und sie alle begannen ein günstiges Zeugnis über ihn zu geben und sich über die gewinnenden Worte zu verwundern, die aus seinem Mund kamen, und sie sagten: „Ist dieser nicht ein Sohn Josephs?“ 23 Darauf sagte er zu ihnen: „Zweifellos werdet ihr dieses Gleichnis auf mich anwenden: ‚Arzt, heile dich selbst; vollbringe die Dinge, von denen wir hörten, daß sie in Kapẹrnaum geschehen sind, auch hier in deinem Heimatgebiet.‘ “ 24 Er aber sprach: „Wahrlich, ich sage euch, daß kein Prophet in seinem Heimatgebiet angenommen wird. 25 Zum Beispiel sage ich euch in Wahrheit: Es gab viele Witwen in den Tagen Elịas in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate verschlossen war, so daß eine große Hungersnot über das ganze Land kam, 26 doch zu keiner von diesen [Frauen] wurde Elịa gesandt, sondern nur zu einer Witwe nach Zạrephath im Land Sịdon. 27 Auch gab es viele Aussätzige in Israel zur Zeit Elịsas, des Propheten, doch keiner von ihnen wurde gereinigt als nur Naaman, der Syrer.“ 28 Alle nun, die diese Dinge in der Synagoge hörten, wurden voller Wut; 29 und sie standen auf und trieben ihn eilends aus der Stadt hinaus, und sie führten ihn auf den Vorsprung des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn kopfüber hinabzustürzen. 30 Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging seines Weges.
1. Könige 17:8-16Das Wort Jehovas erging nun an ihn und lautete: 9 „Mach dich auf, geh nach Zạrephath, das zu Sịdon gehört, und du sollst dort wohnen. Siehe! Ich werde dort bestimmt einer Frau gebieten, einer Witwe, dich mit Nahrung zu versorgen.“ 10 Demzufolge machte er sich auf und ging nach Zạrephath und kam zum Stadteingang; und siehe, eine Frau, eine Witwe, las dort Holzstücke zusammen. Da rief er ihr zu und sprach: „Hol mir bitte einen Schluck Wasser in einem Gefäß, damit ich trinken kann.“ 11 Als sie sich anschickte, zu gehen und es zu holen, rief er ihr weiterhin zu und sagte: „Hol mir bitte einen Bissen Brot in deiner Hand.“ 12 Darauf sprach sie: „So wahr Jehova, dein Gott, lebt, ich habe keinen runden Kuchen, sondern nur eine Handvoll Mehl in dem großen Krug und ein wenig Öl in dem kleinen Krug; und hier lese ich einige wenige Holzstücke zusammen, und ich will hineingehen und etwas für mich und meinen Sohn zurechtmachen, und wir werden es essen und sterben müssen.“13 Darauf sagte Elịa zu ihr: „Fürchte dich nicht. Geh hinein, tu nach deinem Wort. Nur mache mir von dem, was da ist, zuerst einen kleinen runden Kuchen, und du sollst ihn zu mir herausbringen, und für dich und deinen Sohn kannst du danach etwas machen. 14 Denn dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesprochen hat: ‚Der große Mehlkrug selbst wird nicht erschöpft, und der kleine Ölkrug, er wird nicht leer werden bis zu dem Tag, an dem Jehova einen Regenguß auf die Oberfläche des Erdbodens gibt.‘ “ 15 Da ging sie und tat nach dem Wort Elịas; und sie aß weiterhin, sie zusammen mit ihm und ihren Hausgenossen, Tage hindurch. 16 Der große Mehlkrug, er wurde nicht erschöpft, und der kleine Ölkrug, er wurde nicht leer, gemäß dem Wort Jehovas, das er durch Elịa geredet hatte.
2. Könige 5:8-14Und es geschah, sobald Elịsa, der Mann des [wahren] Gottes, hörte, daß der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte, da sandte er sofort zum König und ließ sagen: „Warum hast du deine Kleider zerrissen? Laß ihn bitte zu mir kommen, damit er erkennt, daß es einen Propheten in Israel gibt.“ 9 So kam Naaman mit seinen Pferden und seinen Kriegswagen und stand am Eingang des Hauses Elịsas. 10 Elịsa sandte jedoch einen Boten zu ihm und ließ sagen: „Geh hin, du sollst siebenmal im Jordan baden, damit dein Fleisch dir zurückkehrt; und sei rein.“ 11 Darauf wurde Naaman zornig und schickte sich an wegzugehen und sprach: „Siehe, ich habe [mir] gesagt: ‚Den ganzen Weg zu mir heraus wird er kommen und wird bestimmt dastehen und den Namen Jehovas, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle hin und her bewegen und den Aussätzigen tatsächlich wiederherstellen.‘ 12 Sind nicht der Abạna und der Pạrpar, die Ströme von Damạskus, besser als alle Gewässer Israels? Kann ich mich nicht darin baden und bestimmt rein werden?“ Damit wandte er sich und ging im Grimm hinweg.13 Seine Diener näherten sich nun und redeten zu ihm und sprachen: „Mein Vater, würdest du, wäre es eine große Sache gewesen, die der Prophet selbst zu dir geredet hätte, sie nicht tun? Wieviel mehr also, da er zu dir gesagt hat: ‚Bade dich, und sei rein.‘?“ 14 Darauf ging er hinab und tauchte dann in den Jordan, siebenmal, nach dem Wort des Mannes des [wahren] Gottes, wonach sein Fleisch zurückkehrte, dem Fleisch eines kleinen Knaben gleich, und er wurde rein.
JESUS geht — nachdem man in seiner Heimatstadt Nazareth versucht hat, ihn zu töten — nach Kapernaum, das in der Nähe des Galiläischen Meeres liegt. Dadurch erfüllt sich eine weitere Prophezeiung Jesajas, nämlich, daß die am Meer wohnenden Galiläer ein großes Licht sehen würden.
Jesus setzt hier sein Werk als Lichtspender — den Königreichspredigtdienst — fort und findet dabei vier seiner Jünger wieder. Diese begleiteten ihn bereits früher auf seinen Reisen, aber nach der Rückkehr aus Judäa nahmen sie ihr Fischereigewerbe wieder auf. Wahrscheinlich sucht Jesus jetzt nach seinen Jüngern, weil er nun ständige Gehilfen benötigt, die er belehren kann, damit sie nach seinem Weggang das Werk fortsetzen können.
Als Jesus am Ufer entlanggeht, sieht er Simon Petrus und seine Gefährten ihre Netze waschen und geht zu ihnen. Er besteigt das Boot des Petrus und bittet ihn, vom Land wegzurudern. Nachdem sie ein kleines Stück hinausgefahren sind, setzt sich Jesus im Boot hin und belehrt die am Ufer versammelten Volksmengen.
Danach sagt Jesus zu Petrus: „Fahr hinaus zu einer Stelle, wo es tief ist, und laßt eure Netze zu einem Fang hinab.“
Petrus gibt ihm zur Antwort: „Unterweiser, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen, doch auf dein Geheiß hin will ich die Netze hinablassen.“
Als sie die Netze hinablassen, fangen sie so viele Fische, daß die Netze zu zerreißen drohen. Sie winken daher ihren Mitgenossen, die sich in einem Boot in der Nähe befinden, daß sie kommen und ihnen beistehen sollen. Schon bald sind beide Boote mit so vielen Fischen gefüllt, daß sie zu sinken beginnen. Als Petrus das sieht, fällt er vor Jesus nieder und sagt: „Geh von mir weg, denn ich bin ein sündiger Mann, Herr.“
„Fürchte dich nicht mehr“, erwidert Jesus. „Von nun an wirst du Menschen lebendig fangen.“
Jesus lädt auch Andreas, den Bruder des Petrus, ein. Er fordert beide auf: „Kommt mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen.“ Ihre Mitgenossen beim Fischen, Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, erhalten dieselbe Einladung, und auch sie nehmen sie ohne Zögern an. Die vier geben ihr Fischereigewerbe auf und werden die ersten ständigen Nachfolger Jesu.
Lukas 5:1-11 Einmal, als sich die Volksmenge dicht an ihn herandrängte und auf das Wort Gottes hörte, stand er am See Genẹzareth. 2 Und er sah zwei Boote am Ufer des Sees liegen; die Fischer aber waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3 Er stieg in eines der Boote, das Sịmon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich nieder und begann vom Boot aus die Volksmengen zu lehren. 4 Als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Sịmon: „Fahr hinaus zu einer Stelle, wo es tief ist, und laßt eure Netze zu einem Fang hinab.“ 5 Sịmon aber gab ihm zur Antwort: „Unterweiser, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen, doch auf dein Geheiß hin will ich die Netze hinablassen.“ 6 Als sie das nun taten, umschlossen sie eine große Menge Fische. Ja, ihre Netze begannen zu zerreißen. 7 Daher winkten sie ihren Mitgenossen in dem anderen Boot, daß sie kommen und ihnen beistehen möchten; und sie kamen, und sie füllten beide Boote, so daß diese zu sinken begannen. 8 Als Sịmon Petrus dies sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: „Geh von mir weg, denn ich bin ein sündiger Mann, Herr.“ 9 Denn über den Fischfang, den sie gemacht hatten, ergriff ihn und alle, die bei ihm waren, Entsetzen 10 und desgleichen auch Jakobus und Johạnnes, die Söhne des Zebedạ̈us, die Sịmons Teilhaber waren. Jesus aber sprach zu Sịmon: „Fürchte dich nicht mehr. Von nun an wirst du Menschen lebendig fangen.“ 11 Da brachten sie die Boote ans Land zurück und verließen alles und folgten ihm.
Matthäus 4:13-22Und nachdem er Nạzareth verlassen hatte, kam er und nahm Wohnsitz in Kapẹrnaum, das am Meer in dem Gebiet von Sẹbulon und Nạphtali liegt, 14 damit erfüllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, welcher sagt: 15 „O Land Sẹbulon und Land Nạphtali an der Straße des Meeres, jenseits des Jordan, Galilạ̈a der Nationen! 16 Das Volk, das in Finsternis saß, sah ein großes Licht, und denen, die in einer Gegend des Todesschattens saßen: Licht ging ihnen auf.“ 17 Von dieser Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: „Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht.“18 Als er am Galiläischen Meer entlangwanderte, sah er zwei Brüder, Sịmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder, die ein Fischernetz in das Meer auswarfen, denn sie waren Fischer. 19 Und er sprach zu ihnen: „Kommt mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen.“ 20 Sogleich verließen sie die Netze und folgten ihm. 21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere, [die] Brüder [waren], Jakobus, [den Sohn] des Zebedạ̈us, und Johạnnes, seinen Bruder, die mit Zebedạ̈us, ihrem Vater, im Boot ihre Netze ausbesserten, und er rief sie. 22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm.
Markus 1:16-20Während er am Galiläischen Meer entlangwanderte, sah er Sịmon und Andreas, den Bruder Sịmons, die [ihre Netze] in das Meer auswarfen, denn sie waren Fischer. 17 Da sagte Jesus zu ihnen: „Kommt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ 18 Und sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm. 19 Und nachdem er ein wenig weitergegangen war, sah er Jakobus, den [Sohn] des Zebedạ̈us, und Johạnnes, seinen Bruder, während sie gerade in ihrem Boot waren und ihre Netze ausbesserten; 20 und ohne Zögern rief er sie. Darauf ließen sie ihren Vater Zebedạ̈us mit den Lohnarbeitern im Boot und gingen ihm nach.
Jesaja 9:1, 2Indes wird die Düsterheit nicht so sein wie [zu der Zeit], da das Land in Bedrängnis war, wie zu der früheren Zeit, als man das Land Sẹbulon und das Land Nạphtali mit Verachtung behandelte und als man [es] zur späteren Zeit zu Ehren bringen ließ — den Weg am Meer, in der Gegend des Jordan, Galilạ̈a der Nationen. 2 Das Volk, das in der Finsternis wandelte, hat ein großes Licht gesehen. Was die im Land tiefen Schattens Wohnenden betrifft, Licht ist über ihnen aufgeleuchtet.
JESUS geht mit seinen ersten vier Jüngern — Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes — am ersten Sabbat nach ihrer Berufung in die Synagoge von Kapernaum. Dort beginnt Jesus zu lehren, und die Leute sind erstaunt, weil er sie lehrt wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.
An diesem Sabbat ist auch ein Mann anwesend, der von einem Dämon besessen ist. Nach einiger Zeit schreit der Dämon mit lauter Stimme: „Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, du Nazarener? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß genau, wer du bist: der Heilige Gottes.“
Der Dämon, unter dessen Einfluß der Mann steht, ist eigentlich ein Engel Satans. Jesus weist ihn zurecht und sagt: „Verstumme und fahre von ihm aus!“
Daraufhin wirft der Dämon den Mann in einen Krampf, und mit einem gellenden Aufschrei fährt er aus dem Mann aus, ohne ihn zu verletzen. Alle sind höchst erstaunt. „Was ist das?“ fragen sie. „Mit Gewalt befiehlt er sogar den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm.“ Die Nachricht davon verbreitet sich in der ganzen Gegend.
Jesus und seine Jünger verlassen die Synagoge und gehen in das Haus Simons, der auch Petrus genannt wird. Die Schwiegermutter des Petrus ist schwer krank und hat hohes Fieber. Jesus wird gebeten, ihr zu helfen. Er geht zu ihr, faßt sie bei der Hand und richtet sie auf. Sofort ist sie geheilt und bereitet für alle ein Mahl.
Später, nach Sonnenuntergang, kommen die Menschen von überall her mit ihren Kranken zum Haus des Petrus. Bald ist die ganze Stadt an der Tür versammelt. Und Jesus heilt alle ihre Kranken, ganz gleich, welche Krankheit sie haben. Er treibt auch Dämonen aus. Wenn er den Dämonen befiehlt auszufahren, schreien sie: „Du bist der Sohn Gottes.“ Aber Jesus schilt sie und läßt sie nicht reden, weil sie wissen, daß er der Christus ist.
Markus 1:21-34Und sie gingen nach Kapẹrnaum hinein.Sobald es Sabbat geworden war, begab er sich in die Synagoge und begann zu lehren. 22 Und sie gerieten über seine Art zu lehren in höchstes Erstaunen, denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. 23 Auch befand sich gerade zu jener Zeit in ihrer Synagoge ein Mensch, der unter der Macht eines unreinen Geistes stand, und er schrie auf 24 und sprach: „Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, du Nazarẹner? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß genau, wer du bist: der Heilige Gottes.“ 25 Jesus aber schalt ihn und sprach: „Verstumme und fahre von ihm aus!“ 26 Und nachdem der unreine Geist ihn in einen Krampf geworfen hatte, fuhr er mit gellendem Aufschrei von ihm aus. 27 Nun waren die Leute alle so erstaunt, daß sie sich untereinander zu besprechen begannen und sagten: „Was ist das? Eine neue Lehre! Mit Gewalt befiehlt er sogar den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm.“ 28 Da verbreitete sich der Bericht über ihn sogleich nach allen Richtungen durch die ganze Umgegend in Galilạ̈a.29 Und sogleich gingen sie aus der Synagoge hinaus und begaben sich mit Jakobus und Johạnnes in das Haus des Sịmon und Andreas. 30 Nun lag Sịmons Schwiegermutter fieberkrank danieder, und sofort erzählten sie ihm von ihr. 31 Und er ging zu ihr, faßte sie bei der Hand und richtete sie auf; und das Fieber verließ sie, und sie begann ihnen zu dienen.32 Nach Anbruch des Abends, als die Sonne untergegangen war, begann man, alle Leidenden und die von Dämọnen Besessenen zu ihm zu bringen; 33 und die ganze Stadt war direkt an der Tür versammelt. 34 Und er heilte viele, die an verschiedenen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämọnen aus, ließ aber die Dämọnen nicht reden, weil sie wußten, daß er Christus war.
Lukas 4:31-41Und er ging nach Kapẹrnaum, einer Stadt Galilạ̈as, hinab. Und er lehrte sie am Sabbat; 32 und sie waren über seine Art zu lehren höchst erstaunt, denn er sprach mit Gewalt. 33 Nun war in der Synagoge ein Mensch, der von einem Geist, einem unreinen Dämon, besessen war, und er schrie mit lauter Stimme: 34 „Ha! Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, du Nazarẹner? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß genau, wer du bist: der Heilige Gottes.“ 35 Jesus aber schalt ihn und sprach: „Verstumme und fahre von ihm aus!“ Und nachdem der Dämon den Mann mitten unter sie hingeworfen hatte, fuhr er von ihm aus, ohne ihm Schaden zuzufügen. 36 Darüber gerieten alle in Staunen, und sie begannen sich miteinander zu besprechen und sagten: „Was für eine Rede ist dies, denn mit Gewalt und Macht befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fahren aus?“ 37 So ging die Botschaft über ihn weiterhin in jeden Winkel der Umgegend aus.38 Nachdem er aufgestanden und aus der Synagoge [hinausgegangen] war, begab er sich in das Haus Sịmons. Die Schwiegermutter Sịmons nun wurde von hohem Fieber geplagt, und sie baten ihn ihretwegen. 39 Und er stellte sich oberhalb von ihr hin und schalt das Fieber, und es verließ sie. Augenblicklich stand sie auf und begann ihnen zu dienen.40 Als aber die Sonne unterging, brachten alle, welche Kranke hatten, die mit verschiedenen Leiden behaftet waren, diese zu ihm. Er heilte sie, indem er jedem von ihnen die Hände auflegte. 41 Von vielen fuhren auch Dämọnen aus, die schrien und sagten: „Du bist der Sohn Gottes.“ Er aber schalt sie und ließ sie nicht reden, denn sie wußten, daß er der Christus war.
Matthäus 8:14-17Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen. 15 Da rührte er ihre Hand an, und das Fieber verließ sie, und sie stand auf und begann ihm zu dienen. 16 Nachdem es aber Abend geworden war, brachte man viele von Dämọnen Besessene zu ihm; und er trieb die Geister mit einem Wort aus, und er heilte alle, denen es schlechtging, 17 damit sich erfülle, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, indem er sprach: „Er selbst nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Leiden.“
Hallo maggi ich verfolge schon längere Zeit deine ellenlangen Kopien.
Machst du auf diese Weise deinen Predigdienst hier?
Wieviel Stunden schreibst du dir dafür auf?
Und jedesmal ein Rückbesuch?
Ich finde deine Art hier deine Lehre einzubringen höchst unangenehm.
Marli
Wo zwanzig Teufel sind, da sind auch hundert Engel.
Nobbi hatte mich gebeten, Artikel hier zu posten. Auf seine Einladung bin hier. Da das Thema Jesus gerade gut in diese Zeit passt, wo sich doch einige Gedanken über Jesus machen, dachte ich diese Kapitel hier rein zu setzen. Ansonsten beantworte ich lediglich Fragen die mir gestellt werden.
Aber es wird ja keiner gezwungen diese Beiträge zu lesen.
ich wollte nur mal fragen ob von irgendeiner Seite Interesse besteht, dass ich die Reihe über das Leben Jesu Christi hier weiter reinsetze.
Ich tue es sehr gerne, aber wenn kein Interesse besteht oder sich jemand belästigt fühlt, lasse ich es ganz einfach.
Ich bin nicht in dieses Forum gekommen um zu missionieren, sondern weil Nobbi mich gebeten hatte Artikel hier reinzusetzen. Außerdem dachte ich, für einige mag es ganz interessant sein sich einfach mal anzuschauen was JZ zu sagen haben oder vielleicht auch um Vorurteile aus dem Weg zu räumen.
In dieser Reihe über Jesus wird ja auch einfach nur die Geschichte so wie sie in der Bibel steht zusammengefasst. Es geht ja nicht darum irgendwelche Lehren der JZ zu übermitteln.
Also wie gesagt, wenn Interesse besteht mache ich gerne weiter, müsst euch nur melden, ansonsten möchte ich hier niemandem zur Last fallen.
Ich lese es gern - ist zwar nicht meine Sichtweise - aber das ist ja eher mein Problem
(Marli stänkert nur um auf sich aufmerksam zu machen - nimm das nicht ernst)
Mache bitte weiter - aber noch eine Frage -> setzt du den Text der Wachturmbibel rein, oder was ist das für eine Übersetzung?
wulfila hat geschrieben:Ich lese es gern - ist zwar nicht meine Sichtweise - aber das ist ja eher mein Problem
(Marli stänkert nur um auf sich aufmerksam zu machen - nimm das nicht ernst)
Mache bitte weiter - aber noch eine Frage -> setzt du den Text der Wachturmbibel rein, oder was ist das für eine Übersetzung?
lg
Liebe wulfila,
ok, gerne
Die Zitate aus der Bibel sind aus der Neuen-Welt-Übersetzung, herausgegeben von der Wachtturm-Gesellschaft, ja. Diese Übersetzung hält sich so eng wie möglich an den Urtext der Bibel und daher benutze ich diese am liebsten. Ich schaue aber auch viel in andere Übersetzungen. Ich finde aber das die NW mit am leichtesten zu verstehen ist.