DocNobbi hat geschrieben:Liebe Maggie,
finde diese Erzählform sehr schön.. Danke !
Schön, dass es dir gefällt. Freut mich sehr
Lieben Gruß
Maggie
DocNobbi hat geschrieben:Liebe Maggie,
finde diese Erzählform sehr schön.. Danke !
Liebe Getrud,Gertrud hat geschrieben: Das ist aber nicht dasselbe wie das "Wort Gottes". Das Wort Gottes schafft Tatsachen, so wie "Es werde Licht" und es ward Licht. Christus ist das "Wort Gottes" und nicht ein Wortführer.
Soweit mein Verständnis dazu ...
Liebe Grüße
Gertrud
Lieber Nobbi,DocNobbi hat geschrieben:Ganz offensichtlich muss ja Jesus bei der Schöpfung der Erde mit dabei gewesen sein. Er soll sogar der Schopfer gewesen sein. Da erscheint mir die Frage wirklich interessant, wo, wer, war Jesus, also Gottes Sohn vor der Schöpfung...
War Jesus einfach da, wie sein Vater.. ist dies mit der Dreieinigkeit zu erklären? Waren die drei einfach da? Ist Jesus und der Vater einfach *eins*..
Nicht so einfach, wenn man mal genau darüber nachdenkt, meine ich..
DocNobbi hat geschrieben:Marleen hat geschrieben:Unsere Weihnachten war das heidnische Lichter-Fest und Jesus Geburt wurden zusammen gelegt von der kath-Kirche sonst hätten sie die Heiden nicht für sich gewinnen können; habe ich mal gelesen.
Marleen
Liebe Marleen, im anderen Forum habe ich eine Gruppe *Bräuche* .. da kannst Du sehr gerne über Weihnachten, bezw. den alternativen Festen /Sonnenwendfeiern erzählen.. Freue mich darüber.
Weihnachten , Christi Geburt, wurde ja ganz bewusst an diese Feiern angelehnt. Das genaue Geburtsdatum ist unbekannt.
Im ersten Teil deiner Ausführungen stimme ich mit dir überein. Zur selben Erkenntnis bin ich auch gekommen. Ich möchte allerdings noch ausdrücklich ergänzen, dass nach Joh 1,1 Christus, das Wort, genauso ohne Anfang ist wie Gott, der Vater.„Das WORT“ oder Lógos war Gottes einzige direkte Schöpfung, da sind wir uns ja einig, der einziggezeugte Sohn Gottes, und offensichtlich der enge Gefährte Gottes, zu dem Gott redete, als er sagte: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis“ (1Mo 1:26). Daher sagte Johannes weiter: „Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein“ (Joh 1:2, 3).
Das sehe ich anders, Maggie, wie ich ja auch schon in meiner vorigen Mail erklärt hatte.Warum Gottes Sohn „das WORT“ genannt wird. Ein Titel beschreibt oft das Amt oder die Aufgaben des Trägers.
Gott machte z.B Aaron zum Wort oder „Mund“ Mose und sagte: „Er soll für dich zum Volk reden; und es soll geschehen, daß er dir als Mund dienen wird, und du wirst ihm als Gott dienen“ (2Mo 4:16).
Ja, die andere Mail habe ich auch gelesen, liebe Maggi.Hast du die andere mail die ich zu diesem Thema geschrieben hatte auch gelesen? Über Christus und Michael?
Liebe Maggie, die Engel und Erzengel sind die Boten Gottes und so ist ein solcher Erzengel logischerweise die Stimme Gottes und Gott spricht mit der Stimme des Erzengels. Daraus kann man doch aber keinesfalls den Umkehrschluss ziehen, Gott sei ein Erzengel.Obwohl in der Bibel keine Aussage zu finden ist, die Jesus eindeutig mit dem Erzengel Michael gleichsetzt, gibt es eine Schriftstelle, in der Jesus mit dem Amt des Erzengels in Verbindung gebracht wird. In seinem Brief an die Thessalonicher sagte der Apostel Paulus voraus: „Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“ (1. Thessalonicher 4:16). In dieser Textpassage wird Jesus als derjenige beschrieben, der seine Macht als Gottes messianischer König angetreten hat. Außerdem spricht er mit der „Stimme eines Erzengels“. Man beachte auch, dass er die Macht hat, Tote aufzuerwecken.
Während seines irdischen Daseins weckte Jesus einige Tote auf. Dabei ließ er jeweils einen gebietenden Zuruf ergehen. Als er beispielsweise den Sohn einer Witwe in der Stadt Nain auferweckte, sagte er: „Junger Mann, ich sage dir: Steh auf!“ (Lukas 7:14, 15). Später, kurz bevor Jesus seinen Freund Lazarus auferweckte, „rief er mit lauter Stimme: ‚Lazarus, komm heraus!‘ “ (Johannes 11:43). Allerdings war Jesu Stimme bei den erwähnten Begebenheiten die eines vollkommenen Menschen.
Nachdem Jesus selbst auferweckt worden war, wurde er als Geistgeschöpf im Himmel zu einer „übergeordneten Stellung“ erhöht (Philipper 2:9). Da er nun kein Mensch mehr ist, hat er somit die Stimme eines Erzengels. Daher ließ Jesus, als die Posaune Gottes ertönte und „die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“ zu himmlischem Leben auferweckt werden sollten, einen ‘gebietenden Zuruf’ ergehen, und zwar dieses Mal „mit der Stimme eines Erzengels“. Logischerweise kann nur ein Erzengel „mit der Stimme eines Erzengels“ rufen.