Druck auf Christen in Indonesien wächst/Dez.2010

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DocNobbi
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Druck auf Christen in Indonesien wächst/Dez.2010

Beitrag von DocNobbi »

Druck auf Christen in Indonesien wächst

Der Leidensdruck für die Christen nimmt vor allem in muslimischen Ländern zu Foto: Pixelio/Maret Hosemann
JAKARTA. 29 christliche Gotteshäuser wurden in Indonesien allein 2010 zerstört oder zwangsweise geschlossen. Im Vorjahr waren es 14 Kirchen. Das berichteten laut der evangelischen Nachrichtenagentur idea mehrere indonesische Kirchenvertreter.
Der Druck auf religiöse Minderheiten im zu 80 Prozent muslimisch geprägten Land wächst demzufolge weiter an. Radikale Muslime würden ihre Übergriffe auf christliche Gottesdienste mit Slogans wie „Stoppt die illegale Anbetung“ oder „Keine Kirchen in unserer Region“ rechtfertigen. Die Religionsfreiheit sei zwar in der Verfassung verankert, werde aber nicht von den lokalen Behörden beachtet, meldete die Agentur.
Weltweit 100 bis 300 Millionen verfolgte Christen
Neben Indonesien hat sich die Lage der Christen vor allem in Ägypten, Nordkorea und Syrien sowie auf der arabischen Halbinsel verschlechtert. Der dritte Quartalbericht der Hilfsorganisation Open-Doors geht von rund 100 Millionen verfolgten Christen weltweit aus.
Dagegen schätzen die Autoren von „Märtyrer 2010. Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute. Martyrer 2010“ das Ausmaß höher ein: bis zu 300 Millionen Christen werden in 64 Staaten dieser Erde als Minderheit diskriminiert. (cs/idea)
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Marleen
Co-Moderator

Re: Druck auf Christen in Indonesien wächst/Dez.2010

Beitrag von Marleen »

Angefangen bei den Aposteln bis in unsere Zeit zieht ein blutiger Strom von Gemarterten um Christi willen durch die Geschichte. In allen Epochen und in allen Erdteilen haben Missionare bei der Verbreitung der christlichen Botschaft ihr Leben gegeben.

Woher rührt diese Feindschaft auf eine Religion, deren Gründer als Friedensfürst auf diese Welt gekommen ist? Die Verfolgung der Christen geschieht nicht von ungefähr, sie ist eine Konsequenz der christlichen Prinzipien, die den Konflikt mit der „Welt“ unvermeidbar machen. Man kann nicht zwei Herren dienen: Gott und der Welt. Die großen Verfolgungswellen der Neuzeit: die Revolutionen in Frankreich und Rußland mit den Folgeerscheinungen, die das 20. Jahrhundert geprägt haben und worunter auch unser Jahrhundert noch lange leiden wird, tragen den Stempel des Hasses gegen Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen

Christenverfolgung ist nicht irgendein Geschehen innerhalb der Geschichte der Völker. Sie ist eine Tatsache, die zu Beginn dieses neuen Jahrtausends global anzutreffen ist.
Marleen
Co-Moderator

Re: Druck auf Christen in Indonesien wächst/Dez.2010

Beitrag von Marleen »

Besonders die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und die daraufhin erfolgte militärische Intervention der USA in Afghanistan gegen die dort herrschenden Taliban führten zu vermehrten Attacken auf Christen in verschiedenen Ländern. Weil die „Kreuzzügler aus dem Westen“ die Muslime attackieren, so die für sie logischen Argumente, müssen die Christen bekämpft werden. Dabei wird vergessen, daß der Westen längst das christliche Erbe verlassen hat.

Was Christen mit wachsender Besorgnis beobachten, ist die Intoleranz jener, die sich in ihren eigenen Belangen lautstark auf Toleranz berufen. Meinungsfreiheit fordern sie lediglich um ihrer eigenen Ziele willen. Auf jene aber, die ihre Stimme gegen Unrecht erheben fällt das Beil der Verleumdung, der Häme und des Spottes. Sie werden als engstirnig, homophob, faschistisch und vieles mehr diffamiert und können, aufgrund neuer Gesetzgebung auch strafrechtlich verfolgt werden.

Wird Europa sich je wieder auf sein christliches Menschenbild zurückbesinnen können?
:gott:
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