Was ist Meditation
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Was ist Meditation
Der menschliche Verstand ist mit zwei Arten von Macht ausgestattet: einmal die WAHRHEIT zu verhüllen und zum anderen die äußere Welt vor unseren Augen zu projizieren. Hält man zum Beispiel in der Dämmerung ein Seil (Wahrheit) für eine Schlange (Illusion), so existiert für den Betrachter nur die Schlange. Das Seil ist verschwunden. Der Mensch ist aber einer Täuschung aufgesessen, denn sobald er im Licht die Wahrheit erkennt, ist auch sofort jede Angst verflogen. Auch Gott ist unsichtbar, solange man nur die äußere Welt in ihrer Vielfalt wahrnimmt und nicht die zugrundelie-gende Einheit im Inneren erfährt.
Die Wissenschaft bestätigt, daß die Sinne des Menschen täuschen, daß sich Objekte auflösen, wenn man ihre Substanz fassen will, daß die Wahrheit ganz anders ist: ein einheitliches Energiefeld nämlich, das aller Wahrscheinlichkeit nach bewußt ist. - Es ist eine Sache, die Schriften der Welt zu lesen, um sich intellektuelle Kenntnisse zu erwerben. Etwas ganz anderes ist es, eine stets wachsende Erweiterung des GOTTESBEWUSSTSEINS in sich selbst zu erkennen und ihr treu zu bleiben. Wir müssen lernen in beiden Welten zu leben: in der Welt des Geistes und in der Welt der Materie. Jede Einseitigkeit ist von Übel!
Hinweise zur Meditation
Quelle : White Eagle, "Meditation", Aquamarin Verlag. ISBN 3-922936-06-7.
Nur wenigen fällt auf, daß der Mensch im Tiefschlaf weder persönliche Sorgen noch irgendwelche Fragen hat. Im Traum existiert nicht die übliche Person. Der irdisch orientierte Verstand ist ausgeschaltet. Die übliche Person besteht für einige Stunden und existiert dann für einige Stunden nicht. Doch "wir" existieren definitiv nonstop – auch im Schlaf und im Traum. Deutet das nicht darauf hin, daß "wir" von unserer "Person" verschieden sind? - Können wir eine Person, die nur einer Teilzeitbeschäftigung im Außen nachgeht, für wahr halten? - Sobald die Person wieder aufgetaucht ist, "entstehen" vor unseren Augen die Welt und im Kopf die dazugehörigen Sorgen und Probleme. Hinter Wachen, Schlaf und Traum wartet also ein anderes Selbst, als die eine WAHRHEIT, die erfahren werden will. Denn die Meditation läßt sich, wie auch der Schlaf, nicht herzeigen, man kann sie nur selber erfahren.
Dreh- und Angelpunkt der höchsten Weisheit ist die Frage, wer wir sind. Wenn der Mensch seinem persönliches Ego ernsthaft und intensiv in der Meditation auf den Grund geht, immer und immer wieder, vielleicht über Jahre hinweg, dann verschwindet es vielleicht eines Tages. Es löst sich stillschweigend auf. Was bleibt, ist die WAHRHEIT. Wir haben also die Wahl, zwischen WAHRHEIT und Illusion, zwischen GOTT und unserer Person.
Bad Salzuflen, im Juni 2001
1.0 Was ist Meditation?
Meditation ist keine Geheimwissenschaft. Das Wort "Meditation" oder "Kontemplation" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Nachdenken, sinnende Betrachtung, religiöse Versenkung. Meditation ist gleichzusetzen mit Besinnung oder einer besinnlichen Betrachtung. Wenn man nachts in Ehrfurcht und Bewunderung den klaren Sternenhimmel betrachtet, so ist das Meditation. Wenn man mit geschlossenen Augen dem Wellenschlag des Meeres lauscht, so ist auch das Meditation.
• Meditation ist Gebet – Gebet ist Meditation.
Das wachsende Interesse an der Meditation und die Nachfrage nach Hilfe zu einem geistig geordneten Leben wird in Zeiten des Umbruchs immer intensiver, wenn die Normen nicht mehr gelten, nach denen man sich bisher gerichtet hat. Steigender Meditationswunsch ereignet sich gerade heute, da es keine positiven Leitbilder mehr gibt. Vielleicht liegt hier der tiefste Grund allen Unbehagens, daß uns das gültige Menschenbild fehlt, ein Vorbild, nach dem man leben kann.
Auch neue Formen kirchlicher Veranstaltungen können nicht darüber hinwegtäuschen, daß das tägliche Leben sich damit nicht deckt. Wir sollten darum unbedingt geistige HILFE annehmen, wo immer sie sich bietet, um damit unsere inneren Reichtümer wieder aufzuschließen, so daß wir wieder an unsere eigenen geistigen SCHÄTZE herankommen, die uns zwar gehören, die aber nicht mehr verfügbar sind, weil wir den Schlüssel dazu verloren haben. Das "moderne Leben" ist so angelegt, daß es Meditation verhindert, indem es uns daran hindert, zu uns selbst zu kommen.
• Meditation ist eine überragende Hilfe bei der Gestaltung des eigenen Lebens!
Meditation führt zu einer besseren Kommunikation mit sich selbst und mit anderen. Zugleich ist Meditation eine wesentliche Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Ein Mensch, der meditiert, wird gegenüber hektischer Betriebsamkeit wieder Ruhe, Vertrauen und Gelassenheit erlernen, er gewinnt Durchhaltefähigkeit auch in Streßsituationen und wird Kraftreserven in sich entdecken, von denen er bisher nichts wußte.
• Erwiesen ist, daß die Konzentrationsfähigkeit zunimmt, von der Haltung her auch der Wille stark wird und die Leistungsfähigkeit sich steigert, wie überhaupt ein Reifungsprozeß in Gang kommt, bei dem die ganze Persönlichkeit wächst.
Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation, sei es buddhistische Meditation, Zen-Meditation, christliche Meditation usw., so daß es einem Laien schwerfällt, die für ihn geeignete Form herauszufinden. Die Menschen im Osten gehen andere Wege der Meditation, doch der Grundgedanke aller Meditationsformen ist gleich.
Der hier beschriebene Weg ist für Menschen des Westens, die den Fußspuren des christlichen MEISTERS JESUS folgen möchten. Dieser Weg basiert auf der Hingabe an das Gute und dient dem Besten in uns und unserem Nächsten und damit auch der Erde. Wer Meditieren lernen will, muß nicht gleich den ganzen Buddhismus oder Hinduismus schlucken. Es geht beim Meditieren darum, daß wir das Menschsein wieder lernen. Um dahin zu kommen, müssen wir zunächst gegen einen Widerstand anrennen, nämlich gegen unseren erdgebundenen Verstand. Jeder, der sich zum Meditieren hinsetzt, erfährt diesen Widerstand. Unser Verstand ist gleichzeitig auch unser Widerstand. - Es ist ähnlich wie beim Drachensteigen: Zuerst muß man rennen, bis der Drachen in die Luft steigt - das ist die Technik -, ab dann braucht man ihn nur noch zu halten. Das heißt, wir müssen erst einmal in die Meditation hineinkommen. Dafür gibt es einige Hilfen. Danach läuft die Meditation von selbst weiter und wir haben nichts weiter zu tun, als den Zustand zu halten. Kurioserweise stellt sich der Erfolg meist dann ein, wenn man ihn nicht mehr erstrebt.
• Es macht keinen Sinn, als Außenstehender über Meditation nachzudenken, sondern man kann nur als Mitübender Erfahrungen sammeln.
• Alles, was die Meditation behindert, ist ein Hindernis Mensch zu sein.
In der Meditation geht es darum, sich selbst zu entdecken, seinen Schwerpunkt und seine innere Mitte zu finden. Es geht um Klärung des eigenen Herzens. Dabei gehört es zum Wesen der Meditation, daß sie aus den vielfältigen, uns oft zerreißenden Gegensätzen zur Einheit führt.
Es gibt zwei Ebenen des Erkennens:
• Das intellektuelle Erkennen, die Logik.
• Das intuitive Erkennen, der Spürsinn, der durch Meditation entwickelt wird.
Eine Krankheit zum Beispiel, irgend etwas, was uns einmal zu einer Pause zwingt, ist sozusagen eine Selbsthilfe, meistens unbewußt geschehen. Mit einer Krankheit haben wir auch die Chance zur Meditation. All das, was aus dem Bewußtsein hochkommen kann, wenn wir einmal zwangsweise im Bett liegen, ist bereits Meditation.
Man kann zeitlich sehr weit zurückgehen, immer haben Philosophen, Weise und Heilige, Propheten und Lehrer einen Schlüssel angeboten, der die TORE DES HIMMELS öffnen kann.
• Dieser Schlüssel liegt im spirituellen HERZEN des feinstofflichen Körpers, in der Mitte der Brust, eines jeden Menschen.
Der Name des Schlüssels ist LIEBE. Wenn er gebraucht wird, dann enthüllt er dem Menschen, daß in ihm verborgene SCHÄTZE und WAHRHEITEN liegen, die ihm bei seinem Suchen eine Antwort geben. Nur wenige sind es, die während der Jagd des Lebens innehalten, um der kleinen, stillen STIMME zu lauschen, die im innersten des spirituellen HERZENS ertönt. Einige nennen sie die "STIMME DER STILLE", andere die "STIMME DES GEWISSENS". In Wirklichkeit ist sie das Erwachen des Geistes, die Erweiterung des Bewußtseins oder des wahren Lebens, von WHITE EAGLE in allen seinen Belehrungen als "CHRISTUSBEWUSSTSEIN" benannt.
• Dieses CHRISTUSBEWUSSTSEIN oder dieses INNERE LICHT ist es, das während der Meditation geweckt, gestärkt und entwickelt wird.
Darüber hinaus können sich auch geistige Gaben wie das Hellsehen und das Hellhören entwickeln. Der Apostel Paulus sagte: "In geistigen Dingen, meine Brüder, sollt ihr nicht unwissend bleiben." In dieser Aussage ist angedeutet, daß die Entfaltung der geistigen Gaben Teil der menschlichen Höherentwicklung ist. Der Weg ist einfach, aber hart. Wer ihn gehen will muß drei Charaktereigenschaften besitzen oder entwickeln:
• Einfachheit
• Demut
• Durchhaltevermögen
Der Weg zur Meditation, wie er hier beschrieben wird, ist einfach und unkompliziert, so daß jedermann mit der Arbeit an sich selbst beginnen kann. Jedes Kind kann meditieren. Dieser hier vorgestellte Entwicklungsweg ist auch ein sicherer und gefahrloser Weg, denn er führt die Seele im LICHTE der innewohnenden CHRISTUSLIEBE.
Aber: Die direkte Einwirkung des reinen Geistes oder des CHRISTUSGEISTES auf die menschliche Seele wirbelt oft Disharmonien im niederen oder irdischen Verstande auf. Konflikte können entstehen. Aus diesem Grunde folgende Warnung:
• Die Motive zur Meditation müssen rein und selbstlos sein und eine straffe Selbstdisziplin im täglichen Leben und Denken muß zur Gewohnheit werden.
Wenn die Gedanken während der Meditation abschweifen, dann sollte man sie resolut und so oft wie nötig zurückholen. Man konzentriere sich auf die Gestalt CHRISTI, die zum Zentralpunkt der ganzen Meditation werden soll. Statt einer Gestalt ist auch eine strahlende LICHTSONNE möglich. Entscheidend ist die innere Abstimmung, die Konzentration, die Fokussierung des eigenen Bewußtseins, auf eine höhere geistige SCHWINGUNG. Die HIERARCHIE GOTTES bekommt solche Bemühungen mit und schützt und führt die menschliche Seele.
Immer wieder wurde von der HIERARCHIE GOTTES medial mitgeteilt, daß wir den ersten Schritt dazu tun müssen. Und hat der Mensch dann freiwillig seinen Stolz überwunden und den ersten Schritt getan, so kommt ihm die geistige HIERARCHIE zehn Schritte entgegen und unterstützt ihn weiter in seinen Bemühungen.
Es gibt viele Menschen, welche die verschiedensten Religionen und Weltanschauungen studierten, und andere, die sich durch Lektüre gebildet haben. Sie glaubten, alle Lebensfragen nur mit dem Verstande lösen zu können. Das ist ein Irrtum! Weder das eine, noch das andere genügt. Es sind lediglich Teilstrecken auf dem Weg zum Ziel.
• Das Endziel liegt in der praktischen geistigen Erfahrung und im Verständnis, erworben in der Sicherheit des CHRISTUSLICHTES und seiner KRAFT und Auswirkung auf das menschliche Leben und auf den Charakter.
Vor langer Zeit sagte ein chinesischer Meister:
"Wenn du die Ruhe selber bist, dann wird sich das Herz des Himmels in dir offenbaren."
Die Philosophen des alten Griechenlands waren sich ebenfalls bewußt, welches der ewige Schlüssel zu des Menschen geistiger Höherentwicklung sei. Über ihren Tempeltoren standen die Worte:
"Mensch erkenne dich selbst, und du wirst Gott und das Universum kennen."
Die alten Ägypter, Griechen, Hindus, Chinesen und die frühen Christen erhielten allesamt von ihren Meistern die Lehre von der "STIMME DER STILLE, die sie mit Hilfe der Meditation erlernen konnten. Mehr noch: Sie lebten, was sie erlernt hatten, und so lebte ES in ihnen.
Die WAHRHEIT ist dieselbe – gestern, heute, immer!
CHRISTUS sagte:
"Suchet zuerst das Himmelreich und seine Gerechtigkeit, und alles andere wird euch hinzugegeben."... "Das Königreich ist inwendig in euch."
Die Meditation ist der wahre Weg, der getreue Pfad, um das geistige oder höhere BEWUSSTSEIN zu entfalten, das tief im Innersten des Menschen verborgen liegt.
• Die Meditation ist in Tat und Wahrheit das Erwachen und Entfalten des HERZ-ZENTRUMS durch die geistige LIEBE zu allem was da lebt und blüht.
Die Wissenschaft bestätigt, daß die Sinne des Menschen täuschen, daß sich Objekte auflösen, wenn man ihre Substanz fassen will, daß die Wahrheit ganz anders ist: ein einheitliches Energiefeld nämlich, das aller Wahrscheinlichkeit nach bewußt ist. - Es ist eine Sache, die Schriften der Welt zu lesen, um sich intellektuelle Kenntnisse zu erwerben. Etwas ganz anderes ist es, eine stets wachsende Erweiterung des GOTTESBEWUSSTSEINS in sich selbst zu erkennen und ihr treu zu bleiben. Wir müssen lernen in beiden Welten zu leben: in der Welt des Geistes und in der Welt der Materie. Jede Einseitigkeit ist von Übel!
Hinweise zur Meditation
Quelle : White Eagle, "Meditation", Aquamarin Verlag. ISBN 3-922936-06-7.
Nur wenigen fällt auf, daß der Mensch im Tiefschlaf weder persönliche Sorgen noch irgendwelche Fragen hat. Im Traum existiert nicht die übliche Person. Der irdisch orientierte Verstand ist ausgeschaltet. Die übliche Person besteht für einige Stunden und existiert dann für einige Stunden nicht. Doch "wir" existieren definitiv nonstop – auch im Schlaf und im Traum. Deutet das nicht darauf hin, daß "wir" von unserer "Person" verschieden sind? - Können wir eine Person, die nur einer Teilzeitbeschäftigung im Außen nachgeht, für wahr halten? - Sobald die Person wieder aufgetaucht ist, "entstehen" vor unseren Augen die Welt und im Kopf die dazugehörigen Sorgen und Probleme. Hinter Wachen, Schlaf und Traum wartet also ein anderes Selbst, als die eine WAHRHEIT, die erfahren werden will. Denn die Meditation läßt sich, wie auch der Schlaf, nicht herzeigen, man kann sie nur selber erfahren.
Dreh- und Angelpunkt der höchsten Weisheit ist die Frage, wer wir sind. Wenn der Mensch seinem persönliches Ego ernsthaft und intensiv in der Meditation auf den Grund geht, immer und immer wieder, vielleicht über Jahre hinweg, dann verschwindet es vielleicht eines Tages. Es löst sich stillschweigend auf. Was bleibt, ist die WAHRHEIT. Wir haben also die Wahl, zwischen WAHRHEIT und Illusion, zwischen GOTT und unserer Person.
Bad Salzuflen, im Juni 2001
1.0 Was ist Meditation?
Meditation ist keine Geheimwissenschaft. Das Wort "Meditation" oder "Kontemplation" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Nachdenken, sinnende Betrachtung, religiöse Versenkung. Meditation ist gleichzusetzen mit Besinnung oder einer besinnlichen Betrachtung. Wenn man nachts in Ehrfurcht und Bewunderung den klaren Sternenhimmel betrachtet, so ist das Meditation. Wenn man mit geschlossenen Augen dem Wellenschlag des Meeres lauscht, so ist auch das Meditation.
• Meditation ist Gebet – Gebet ist Meditation.
Das wachsende Interesse an der Meditation und die Nachfrage nach Hilfe zu einem geistig geordneten Leben wird in Zeiten des Umbruchs immer intensiver, wenn die Normen nicht mehr gelten, nach denen man sich bisher gerichtet hat. Steigender Meditationswunsch ereignet sich gerade heute, da es keine positiven Leitbilder mehr gibt. Vielleicht liegt hier der tiefste Grund allen Unbehagens, daß uns das gültige Menschenbild fehlt, ein Vorbild, nach dem man leben kann.
Auch neue Formen kirchlicher Veranstaltungen können nicht darüber hinwegtäuschen, daß das tägliche Leben sich damit nicht deckt. Wir sollten darum unbedingt geistige HILFE annehmen, wo immer sie sich bietet, um damit unsere inneren Reichtümer wieder aufzuschließen, so daß wir wieder an unsere eigenen geistigen SCHÄTZE herankommen, die uns zwar gehören, die aber nicht mehr verfügbar sind, weil wir den Schlüssel dazu verloren haben. Das "moderne Leben" ist so angelegt, daß es Meditation verhindert, indem es uns daran hindert, zu uns selbst zu kommen.
• Meditation ist eine überragende Hilfe bei der Gestaltung des eigenen Lebens!
Meditation führt zu einer besseren Kommunikation mit sich selbst und mit anderen. Zugleich ist Meditation eine wesentliche Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Ein Mensch, der meditiert, wird gegenüber hektischer Betriebsamkeit wieder Ruhe, Vertrauen und Gelassenheit erlernen, er gewinnt Durchhaltefähigkeit auch in Streßsituationen und wird Kraftreserven in sich entdecken, von denen er bisher nichts wußte.
• Erwiesen ist, daß die Konzentrationsfähigkeit zunimmt, von der Haltung her auch der Wille stark wird und die Leistungsfähigkeit sich steigert, wie überhaupt ein Reifungsprozeß in Gang kommt, bei dem die ganze Persönlichkeit wächst.
Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation, sei es buddhistische Meditation, Zen-Meditation, christliche Meditation usw., so daß es einem Laien schwerfällt, die für ihn geeignete Form herauszufinden. Die Menschen im Osten gehen andere Wege der Meditation, doch der Grundgedanke aller Meditationsformen ist gleich.
Der hier beschriebene Weg ist für Menschen des Westens, die den Fußspuren des christlichen MEISTERS JESUS folgen möchten. Dieser Weg basiert auf der Hingabe an das Gute und dient dem Besten in uns und unserem Nächsten und damit auch der Erde. Wer Meditieren lernen will, muß nicht gleich den ganzen Buddhismus oder Hinduismus schlucken. Es geht beim Meditieren darum, daß wir das Menschsein wieder lernen. Um dahin zu kommen, müssen wir zunächst gegen einen Widerstand anrennen, nämlich gegen unseren erdgebundenen Verstand. Jeder, der sich zum Meditieren hinsetzt, erfährt diesen Widerstand. Unser Verstand ist gleichzeitig auch unser Widerstand. - Es ist ähnlich wie beim Drachensteigen: Zuerst muß man rennen, bis der Drachen in die Luft steigt - das ist die Technik -, ab dann braucht man ihn nur noch zu halten. Das heißt, wir müssen erst einmal in die Meditation hineinkommen. Dafür gibt es einige Hilfen. Danach läuft die Meditation von selbst weiter und wir haben nichts weiter zu tun, als den Zustand zu halten. Kurioserweise stellt sich der Erfolg meist dann ein, wenn man ihn nicht mehr erstrebt.
• Es macht keinen Sinn, als Außenstehender über Meditation nachzudenken, sondern man kann nur als Mitübender Erfahrungen sammeln.
• Alles, was die Meditation behindert, ist ein Hindernis Mensch zu sein.
In der Meditation geht es darum, sich selbst zu entdecken, seinen Schwerpunkt und seine innere Mitte zu finden. Es geht um Klärung des eigenen Herzens. Dabei gehört es zum Wesen der Meditation, daß sie aus den vielfältigen, uns oft zerreißenden Gegensätzen zur Einheit führt.
Es gibt zwei Ebenen des Erkennens:
• Das intellektuelle Erkennen, die Logik.
• Das intuitive Erkennen, der Spürsinn, der durch Meditation entwickelt wird.
Eine Krankheit zum Beispiel, irgend etwas, was uns einmal zu einer Pause zwingt, ist sozusagen eine Selbsthilfe, meistens unbewußt geschehen. Mit einer Krankheit haben wir auch die Chance zur Meditation. All das, was aus dem Bewußtsein hochkommen kann, wenn wir einmal zwangsweise im Bett liegen, ist bereits Meditation.
Man kann zeitlich sehr weit zurückgehen, immer haben Philosophen, Weise und Heilige, Propheten und Lehrer einen Schlüssel angeboten, der die TORE DES HIMMELS öffnen kann.
• Dieser Schlüssel liegt im spirituellen HERZEN des feinstofflichen Körpers, in der Mitte der Brust, eines jeden Menschen.
Der Name des Schlüssels ist LIEBE. Wenn er gebraucht wird, dann enthüllt er dem Menschen, daß in ihm verborgene SCHÄTZE und WAHRHEITEN liegen, die ihm bei seinem Suchen eine Antwort geben. Nur wenige sind es, die während der Jagd des Lebens innehalten, um der kleinen, stillen STIMME zu lauschen, die im innersten des spirituellen HERZENS ertönt. Einige nennen sie die "STIMME DER STILLE", andere die "STIMME DES GEWISSENS". In Wirklichkeit ist sie das Erwachen des Geistes, die Erweiterung des Bewußtseins oder des wahren Lebens, von WHITE EAGLE in allen seinen Belehrungen als "CHRISTUSBEWUSSTSEIN" benannt.
• Dieses CHRISTUSBEWUSSTSEIN oder dieses INNERE LICHT ist es, das während der Meditation geweckt, gestärkt und entwickelt wird.
Darüber hinaus können sich auch geistige Gaben wie das Hellsehen und das Hellhören entwickeln. Der Apostel Paulus sagte: "In geistigen Dingen, meine Brüder, sollt ihr nicht unwissend bleiben." In dieser Aussage ist angedeutet, daß die Entfaltung der geistigen Gaben Teil der menschlichen Höherentwicklung ist. Der Weg ist einfach, aber hart. Wer ihn gehen will muß drei Charaktereigenschaften besitzen oder entwickeln:
• Einfachheit
• Demut
• Durchhaltevermögen
Der Weg zur Meditation, wie er hier beschrieben wird, ist einfach und unkompliziert, so daß jedermann mit der Arbeit an sich selbst beginnen kann. Jedes Kind kann meditieren. Dieser hier vorgestellte Entwicklungsweg ist auch ein sicherer und gefahrloser Weg, denn er führt die Seele im LICHTE der innewohnenden CHRISTUSLIEBE.
Aber: Die direkte Einwirkung des reinen Geistes oder des CHRISTUSGEISTES auf die menschliche Seele wirbelt oft Disharmonien im niederen oder irdischen Verstande auf. Konflikte können entstehen. Aus diesem Grunde folgende Warnung:
• Die Motive zur Meditation müssen rein und selbstlos sein und eine straffe Selbstdisziplin im täglichen Leben und Denken muß zur Gewohnheit werden.
Wenn die Gedanken während der Meditation abschweifen, dann sollte man sie resolut und so oft wie nötig zurückholen. Man konzentriere sich auf die Gestalt CHRISTI, die zum Zentralpunkt der ganzen Meditation werden soll. Statt einer Gestalt ist auch eine strahlende LICHTSONNE möglich. Entscheidend ist die innere Abstimmung, die Konzentration, die Fokussierung des eigenen Bewußtseins, auf eine höhere geistige SCHWINGUNG. Die HIERARCHIE GOTTES bekommt solche Bemühungen mit und schützt und führt die menschliche Seele.
Immer wieder wurde von der HIERARCHIE GOTTES medial mitgeteilt, daß wir den ersten Schritt dazu tun müssen. Und hat der Mensch dann freiwillig seinen Stolz überwunden und den ersten Schritt getan, so kommt ihm die geistige HIERARCHIE zehn Schritte entgegen und unterstützt ihn weiter in seinen Bemühungen.
Es gibt viele Menschen, welche die verschiedensten Religionen und Weltanschauungen studierten, und andere, die sich durch Lektüre gebildet haben. Sie glaubten, alle Lebensfragen nur mit dem Verstande lösen zu können. Das ist ein Irrtum! Weder das eine, noch das andere genügt. Es sind lediglich Teilstrecken auf dem Weg zum Ziel.
• Das Endziel liegt in der praktischen geistigen Erfahrung und im Verständnis, erworben in der Sicherheit des CHRISTUSLICHTES und seiner KRAFT und Auswirkung auf das menschliche Leben und auf den Charakter.
Vor langer Zeit sagte ein chinesischer Meister:
"Wenn du die Ruhe selber bist, dann wird sich das Herz des Himmels in dir offenbaren."
Die Philosophen des alten Griechenlands waren sich ebenfalls bewußt, welches der ewige Schlüssel zu des Menschen geistiger Höherentwicklung sei. Über ihren Tempeltoren standen die Worte:
"Mensch erkenne dich selbst, und du wirst Gott und das Universum kennen."
Die alten Ägypter, Griechen, Hindus, Chinesen und die frühen Christen erhielten allesamt von ihren Meistern die Lehre von der "STIMME DER STILLE, die sie mit Hilfe der Meditation erlernen konnten. Mehr noch: Sie lebten, was sie erlernt hatten, und so lebte ES in ihnen.
Die WAHRHEIT ist dieselbe – gestern, heute, immer!
CHRISTUS sagte:
"Suchet zuerst das Himmelreich und seine Gerechtigkeit, und alles andere wird euch hinzugegeben."... "Das Königreich ist inwendig in euch."
Die Meditation ist der wahre Weg, der getreue Pfad, um das geistige oder höhere BEWUSSTSEIN zu entfalten, das tief im Innersten des Menschen verborgen liegt.
• Die Meditation ist in Tat und Wahrheit das Erwachen und Entfalten des HERZ-ZENTRUMS durch die geistige LIEBE zu allem was da lebt und blüht.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !
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Re: Was ist Meditation
2.0 Die sieben geistigen ENERGIEZENTREN (Sanskrit: Chakras)
Nach der Lehre von WHITE EAGLE gibt es sieben HAUPTZENTREN, die Teile des sog. Ätherleibes sind. Diese korrespondieren mit den Lymphdrüsen des physischen Körpers. Der Ätherleib ist eine Ausdehnung der LEBENSKRÄFTE in die feinstoffliche WELT. Er durchdringt und umgibt den physischen Körper. Er reagiert auf die SCHWINGUNGEN aus der feinstofflichen, unsichtbaren WELT. Diese SCHWINGUNGEN und Eindrücke gelangen vom Ätherleib in das Bewußtsein des Menschen und über das Nervensystem in die Hirnzellen des physischen Körpers. Die sieben ZENTREN, auch Seelenfenster oder Chakras genannt, sind wie folgt im Körper verteilt:
1. Am oberen Punkt des Kopfes, das KOPF-ZENTRUM.
2. Zwischen den Augen, das STIRN-ZENTRUM.
3. Nahe der Einbuchtung des Halses, das KEHLKOPF-ZENTRUM.
4. In Höhe des physischen Herzens, aber in Körpermitte, das HERZ-ZENTRUM.
5. Links hinten, in Taillenhöhe, das MILZ-ZENTRUM.
6. Beim Nabel, das SONNENGEFLECHT-ZENTRUM.
7. Dort wo die Wirbelsäule aus dem Becken hervortritt, das KUNDALINI.
Im KUNDALINI liegt die große Schöpferkraft des Menschen. Es ist das Zentrum der Geschlechtskraft, die – richtig angewendet – die größte, mächtigste und heiligste KRAFT für das Gute ist. Sie kann aber auch zur Wurzel allen Übels werden.
Das SONNENGEFLECHT-ZENTRUM ist eine spontan wirkende Empfangsstation für Botschaften aus dem Geistigen Reich, wobei in den meisten Fällen der Mensch gar nicht weiß, was eigentlich vor sich geht. Kinder und Tiere zeigen oft diese Gabe.
Wie die wärmenden Sonnenstrahlen eine Rosenknospe öffnen, so öffnet sich das HERZ-ZENTRUM durch die tägliche Meditation und durch das Wirken der LIEBE GOTTES. Diese Entfaltung vermehrt ihrerseits die CHRISTUSLIEBE in der Seele und im Charakter des Menschen. In diesem Entwicklungsprozeß wird die Aura durch die Entfaltung des HERZ-ZENTRUMS heller und lichter. Jeder hellsichtige Mensch kann dies wahrnehmen. Mittelalterliche Maler stellten die Aura als Heiligenschein dar, der den Kopf der Heiligen umgibt.
• Die Aura ist eine den physischen Körper umgebende Strahlung feinster Farbtöne. Sie entströmt der LEBENSKRAFT der Seele.
LICHT in seiner Seele hat der, dem es zur Gewohnheit geworden ist, bei jeder Lebenserfahrung GOTTES LIEBE in sich wachzurufen. Das immerwährende Verströmen göttlicher LIEBE verleiht dem Gesicht, wie auch dem ganzen Körper, eine geistige Ausstrahlung. Die gesamte christliche Lehre basiert auf der LIEBE des Menschen zum Menschen und auf der LIEBE des Menschen zu GOTT.
• Mit fortschreitender geistiger Entwicklung steigt das LICHT vom HERZ-ZENTRUM aufwärts, um die KOPF-ZENTREN zu erleuchten. Wenn dies geschieht, werden Weisheit und geistige Erkenntnisse vermehrt.
Wird andererseits der Verstand auf Kosten der LIEBE und der Intuition (ein anderes Wort für das LICHT DES HERZENS) entwickelt, dann wird das Herz hart und der Mensch arrogant und geistig nahezu tot. Dann wird er unfähig, geistige Dinge zu erkennen, zu schauen und sie zu akzeptieren.
• Anzustreben ist ein Gleichgewicht zwischen dem HERZ-ZENTRUM und dem KOPF-ZENTRUM.
Die sieben ZENTREN können von hellsichtigen Menschen als Scheiben schwachen LICHTES wahrgenommen werden. Es sind die "Fenster" der Seele. Wenn sich ein Mensch in der Entfaltung des geistigen und seelischen Bewußtseins schult, werden sich diese ZENTREN verändern. Sie werden größer und heller. Hat sich eine Seele sehr hoch entwickelt, dann beginnen die ZENTREN zu rotieren und nehmen allmählich die Formen von vielblättrigen Blumen an.
Nach Jahren der Meditation und der GOTTESVEREHRUNG wird der Äther- oder Seelenleib mit seinen sieben ZENTREN eine Gestalt von himmlischer Schönheit annehmen, die mit irdischen Worten nicht mehr beschrieben werden kann. Dies ist das anzustrebende Entwicklungsziel für jeden Menschen. So wie es von JESUS, dem CHRISTUS, vorgelebt wurde.
• Ziel im Training der Meditationspraxis ist es, alle diese ZENTREN unter die Kontrolle des göttlichen WILLENS bzw. der CHRISTUSKRAFT zu bringen, die im HERZ-ZENTRUM liegt.
Die Methode der geistigen Höherentwicklung durch Meditation, Gebet und Strebsamkeit ist ein ungezwungener, schöner Weg, um die höheren SINNE in vollem Wachbewußtsein zu entfalten.
3. 0 Die Meditationspraxis
3. 1 Vorbereitungen zur Meditation (Aktive Vorbereitungsphase)
Wer sich ein Meister nennt, der ist es nicht – und wer es ist, der sagt es nicht!
Benutze die Meditation nicht wie eine Droge, die man dreimal am Tag nehmen muß. Das wäre eine Abhängigkeit, in die Du Dich begibst.
• Vergiß nie, daß Meditation eine Übung für das Leben ist, und daß Du dem Leben zuliebe meditierst!
• Es gibt Menschen, die es vorziehen, für sich allein zu meditieren. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch im großen und ganzen ist die Gruppenarbeit vorzuziehen, denn in einer Gruppe potenziert sich die geistige KRAFT, und einer kann den anderen im Nehmen und Geben unterstützen. Wenn Du den Pfad der Meditation gefahrlos betreten möchtest, dann beginne am besten mit einer kleinen Gruppe von Freunden, die gleicher Gesinnung sind. Denke gut nach über die, die Du auswählst. - Bete um Führung in Deiner Wahl! Beginnt die Meditation gemeinsam in einem Raum oder allein, jeder bei sich zu Hause.
Die Dauer der Meditation:
Die Dauer einer Meditation ist theoretisch unbegrenzt. In der westlichen Praxis reicht etwa eine halbe bis eine Stunde aus.
Die Umgebung:
Wichtig ist, daß Du um Dich herum eine harmonische Umgebung schaffst. Nichts darf Dich während der nächsten halben Stunde bis Stunde stören, weder ein Klopfen an der Tür noch das Öffnen derselben. Schalte das Telefon und auch die Wohnungsglocke ab. - Wenn Ihr Euch zu einer Meditation trefft, dann setzt Euch, einen Halbkreis bildend, mit genügend Raum zwischen einem jeden von Euch. JESUS sagte zu seinen Jüngern: "Wo zwei oder drei in meinem Namen (in meinem Geiste) beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen." Dies sei bei allen Meditationen Euer Leitgedanke.
Hintergrundmusik :
Langsame Rhythmen wie z. B. Händels Largo oder Bach oder eine Musik, die sich steigert, wie das Vorspiel von Lohengrin, erster Akt, können Verwendung finden. Solche Musik bringt Freude und Harmonie in die Seelen der Teilnehmer und hebt ihr Bewußtsein über irdische Belange hinaus. Für diese Musik sollte eine mäßige Lautstärke eingestellt werden.
Zur Körperhaltung:
Jeder Teilnehmer sollte aufrecht, mit gerader Wirbelsäule, doch entspannt und bequem sitzen. Stelle Dir vor, Dein Kopf sei mit einem Gummiband am Himmel befestigt, so, also ob eine Kraft von oben den Körper leicht in die Höhe zieht. Die Füße stehen locker nebeneinander auf dem Boden. Jede Verkrampfung oder innerer Streß ist zu vermeiden. Bemühe Dich, ruhig und ohne zu husten dazusitzen, denn das kleinste Geräusch stört Dich und die anderen.
Einleitender Text:
Kurz vor Beginn der Meditation sollte jemand einen zuvor gewählten Text aus einer geeigneten Schrift vorlesen. (z. B. aus dem Buch "Mit WHITE EAGLE durch das Jahr", Aquamarin Verlag, ISBN 3-922936-71-7) Diese Texte sind kurz, für den Tag ausgewählt und haben den Zweck, die Gruppe über das normale Bewußtsein hinauszuheben. Zum Abschluß der Meditation lese man aus diesem Buch auch noch den Text für den folgenden Tag. Selbstverständlich sind auch Lesungen von Abschnitten aus den medialen Protokollen der Psychowissenschaftlichen Grenzgebiete oder der Bibel möglich.
Die Atmung:
Während der Meditation ist es gut, tief und langsam und rhythmisch zu atmen, um sich vom irdischen Ich zu lösen. Nie sollte das Atmen so verlangsamt oder übertrieben werden, daß eine Spannung oder ein Hustenreiz entsteht. Der Atem soll auch nicht angehalten werden. Atme ruhig und ohne jede Anstrengung, auf keinen Fall schwer oder gar abgehackt. Denke zum Beispiel beim Einatmen an das in Deinen Körper einströmende CHRISTUSLICHT und fühle beim Ausatmen ein Ausströmen von LICHT aus dem HERZ- und den KOPF-ZENTREN. - Sende gedanklich ein Gebet aus, daß dieses ausströmende LICHT der Erde helfen und die ganze Menschheit heilen und segnen möge. Sende kein LICHT gezielt nur für ein bestimmtes Land oder nur für einen bestimmten Menschen, denn damit begrenzt Du alle Möglichkeiten durch Deinen sich vordrängenden Willen und es entstehen morphogenetische Felder Deiner Macht.
• Sende LICHT in SEINEM NAMEN in die Welt hinaus, denn SEIN WILLE geschehe und nicht Deiner!
Die Form der ruhigen, bewußten Atmung sollte etwa fünf Minuten dauern. Danach "lasse Dich atmen" und versuche von allen ablenkenden Gedanken loszukommen. Versuche den Zustand absoluter Ruhe und Stille in Deinem Inneren zu finden. Es ist wichtig, daß Du in der Meditation zu Deiner Mitte gelangst, ein neues Verhältnis zu Deinem Bauch gewinnst, wo die Gefühlswelt beheimatet ist. Du mußt die Dominanz im Kopf lösen und Dich wieder mit Deiner Mitte vereinigen. Dazu gehört, daß Du diesen Bereich geistig annimmst. Lasse Dich innerlich fallen und gleite dann in die 2. Phase der Meditation.
3.2 Der Zustand der Ruhe (Passive zweite Phase)
Diese Phase ist ein Zustand der Ruhe, in Wachheit. Sie eröffnet Dir die Möglichkeit, Dich Deiner geistigen KRÄFTE bewußt zu werden und Dein Bewußtsein zu erweitern. Es ist ein Zustand ohne jedes Wollen, in dem Du losgelöst von der Körperempfindung alle Gedanken die sich anbieten zuläßt, kommen läßt und vorbeiziehen läßt. Dieser Zustand ist mit Worten schwer zu erklären und kann letztlich nur erlebt werden. Es ist ein ganz individueller Zustand. Wenn Du es verstehst, in diesen Zustand einzutauchen, spürst Du, daß etwas mit Dir getan wird. Es kann sein, daß Du ein Kribbeln oder einen kühlen Luftzug an den KOPF-ZENTREN (Stirn und Scheitel) verspürst. Es handelt sich dabei um ENERGETISCHE Übertragungen aus der ANDEREN WELT. Die HIERARCHIE GOTTES reagiert auf Deine Bemühungen. - Aber auch wenn Du gar nichts verspürst, bleibe geduldig und sei nicht enttäuscht. Alles bedarf seiner Zeit! Du tauchst allmählich in die Tiefe Deines persönlichen Ichs, in Ebenen, die Dir bisher verschlossen waren. Nichts geht mit einem Fingerschnippen! Du näherst Dich allmählich und in Deiner individuellen Zeit Deinem Unbewußten und Deiner Seele.
3.3 Die Phase der Wahrnehmung (Dritte Phase)
Diese Phase der Meditation ist ein sehr seltenes sogenanntes "GNADENERLEBNIS", in dem Du das GÖTTLICHE schauen kannst. Es ist der Raum, in dem alles Denken und jede verbale Beschreibung aufhört.
3. 4 Ablauf der Meditation
Wenn Du Deine geistigen Fähigkeiten entfalten willst, dann mußt Du zu allererst einmal erkennen, daß der Anfang allen Lebens LICHT war. Am Anfang sagte GOTT: "Es werde LICHT – und es ward LICHT." Alles, was Form und Gestalt annahm, wurde aus diesem LICHT gemacht. Später verdichtete sich das LICHT zur grobstofflichen Materie. Aus dem kleinen LICHTFUNKEN, den Du vielleicht am Anfang Deiner Meditationsübung erblickst, wird alles, was in den feinstofflichen und den rein geistigen WELTEN ist (und das sich Dir einmal unmittelbar enthüllen wird), erschaffen. In der Meditation wird Dir daher zuerst einmal die Realität des LICHTES voll bewußt. Es ist das LICHT GOTTES, aus welchem im Laufe Deiner Entwicklung alle Visionen, alle Offenbarungen und geistigen Erfahrungen stammen. Bist Du genügend ernsthaft, ausdauernd und standhaft in Deiner geistigen Entwicklung, dann wirst Du zweifelsohne den SCHLEIER durchdringen können, der die materielle Lebensebene von der geistigen WELT trennt.
Vorbereitung:
• Stelle sicher, daß Du die nächste halbe Stunde nicht gestört wirst.
• Zünde eine Kerze an. (Denn Licht vertreibt die Dunkelheit).
• Stelle Blumen in Deine Nähe. (Der Blumenduft dient einer angenehmen Stimmung).
• Spiele leise Hintergrundmusik ab, die ohne Pause etwa 20 Minuten oder länger erklingt.
Weiterer Ablauf:
• Setze Dich bequem auf einen Stuhl.
• Füße und Knie etwa zwei Handbreit voneinander entfernt.
• Die Füße stehen voll auf dem Boden.
• Oberschenkel und Körper bilden einen rechten Winkel. Die Wirbelsäule ist aufgerichtet, die Schultern sind entspannt und locker.
• Die geöffneten Handflächen ruhen auf den Oberschenkeln und zeigen entspannt nach oben.
• Der Kopf ist leicht gebeugt, ohne abzuknicken. Der Unterkiefer ist gelöst.
• Schließe nun Deine Augen.
• Absolut wichtig: Bitte jetzt Deinen SCHÖPFER um SCHUTZ vor negativen Angriffen aus den dunklen Bereichen des Geistigen Reiches, auf Deine sich in der Meditation öffnenden Aura!
• Atme ruhig und tief...
• Stelle Dir vor, Dein Atem wäre eine Welle: Die Welle kommt, rollt über Dich hinweg und fließt zurück. - Die Welle kommt, rollt über Dich hinweg und fließt zurück...
• Lasse gedanklich alles hinter Dir, was Dich bedrückt. - Lasse los! - Lasse geschehen, was immer geschieht. - Denke daran, daß Du beschützt bist. Gute GEISTWESEN aus der HIERARCHIE GOTTES begleiten Dich. Vertraue GOTT und SEINEN HELFERN. ER hat es wahrlich verdient!
• Lasse ein Gefühl in Dir entstehen, das angenehm ist. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der Dir jetzt etwas vorschreiben kann. Es ist ganz allein Dein Gefühl... - Du läßt Dich tief in dieses angenehme Gefühl hineingleiten. - Dabei verspürst Du eine immer stärker werdende innere Ruhe, Harmonie und tiefen Frieden. Dehne dieses Gefühl auf den ganzen Raum aus, in dem Du sitzt. Erhöhe Deine innere SCHWINGUNG, indem Du Dir vorstellst, daß mit jedem Atemzug immer mehr LICHT, die LEBENSKRAFT nämlich, in Dein Inneres eintritt. Wenn Du krank bist, dann lenke dieses LICHT in SEINEM NAMEN auf die Stellen des Schmerzes in Deinem Körper. - Du fühlst mit Deinem ganzen Körper, mit Deinen ganzen Sinnen. - Es ist schön dazusein, einfach nur zu sein...
• Gebrauche, wenn nötig, auch weiterhin Deine Vorstellungskraft, um in Deinem Inneren Bewußtsein dieses LICHT zu sehen. Stelle Dir diesen göttlichen FUNKEN der geistigen LIEBE vor, als einen in glänzender Farbenpracht funkelnden Diamanten von pulsierendem LICHT. Allmählich wird sein Glanz größer und heller, bis er zu einer herrlich leuchtenden Sonnenscheibe geworden ist. Du siehst all dies nicht mit den äußeren, sondern mit den inneren, den geistigen AUGEN. Darum müssen die äußeren, physischen Augen geschlossen sein, damit das ablenkende Außen den Meditationsverlauf nicht stört.
• Überall ist LICHT in Dir - und das LICHT strömt durch Deine Poren hindurch nach außen in die physische Welt hinaus. Würdest Du die Augen öffnen, käme jetzt auch ein Strahlen aus Deinen Augen. Bitte den SCHÖPFER, dieses ausgestrahlte LICHT so in die Welt zu lenken, daß die Machthaber dieser Erde zur Besinnung kommen. Du selbst kannst nicht wissen, wieviel und in welcher Qualität ein Land oder ein Mensch dieses LICHT benötigt. Es gibt Menschen, die in ihrer geistigen Entwicklung noch längst nicht so weit sind, wie sie glauben zu sein. Vielleicht benötigst gerade Du dieses LICHT viel dringender als andere! Durch Deine eigene innere Erhellung hilfst Du mit, auch Deinen Dir anvertrauten Planeten zu erhellen und die Welt zu befrieden.
• Verweile beim Gedanken der umfassenden LIEBE CHRISTI. Suche nach dem göttlichen FUNKEN der LIEBE in Dir, "denn das LICHT scheint in der Finsternis". Projiziere Dich nun selber in dieses LICHT hinein und dann hindurch. – Dann, immer noch Deine Vorstellungskraft gebrauchend, sieh Dich, wie Du eine ANDERE WELT betrittst, eine ganz NEUE WELT, erschaffen aus feinstofflicher Materie, einem verfeinerten, ätherischen LICHT... -
Hinweise: Befallen Dich Furcht und Zweifel, dann richte Dich augenblicklich auf das eine, wahre LICHT DES LEBENS aus, der CHRISTUS-SONNE in Dir. Erbitte, daß sie in Dir wirken möge, dann kannst Du alle Schwierigkeiten überwinden. Fast alle Krankheiten und Probleme im äußeren Leben entstehen durch mangelnde Kontaktnahme mit der CHRISTUS-SONNE.
Du kannst während der Meditation in die Tiefe Deines Seins abtauchen oder Du nimmst das eigene Vorstellungsvermögen zu Hilfe oder nutzt eine geführte Phantasiereise. Alle Varianten sind möglich.
Die ständige Wiederholung des zuvor beschriebenen Ablaufes trägt viel zum dauerhaften Erfolg Deines Kontaktes mit den HELFERN GOTTES bei. Deshalb sollte auch der Abschluß der Meditation ebenso strikt und gewissenhaft befolgt werden. Möglicherweise sind während der Meditation mächtige KRÄFTE und Einflüsse innerhalb Deiner Seele ausgelöst worden.
• Absolut wichtig: Zuerst müssen die SIEBEN ENERGIEZENTREN (Chakren) gut verschlossen und versiegelt werden, gegen ein mögliches Eindringen von unerwünschten Einflüssen und WESENHEITEN aus der unteren ASTRALWELT des Geistigen Reiches.
Es ist dasselbe, wie wenn Du Dein Haus verschließt. Du läßt ja auch nicht einfach alle Fenster und Türen offen, wenn man sich des Abends zur Ruhe legt. Nicht anders ist es mit der ASTRALWELT. Auch hier muß man vorsichtig und weise handeln und darf sich nicht überrumpeln lassen. Wir wollen ja lernen, den Kopf in die HIMMEL zu erheben gleichzeitig aber mit den Füßen fest auf dem Boden zu stehen und dennoch Ausschau halten, wohin der Weg uns führt. Deshalb müssen wir uns am Ende einer jeden Meditation mit einer Willensanstrengung von der HIMMELSWELT lösen, um zum täglichen Leben in der materiellen Welt zurückzukehren.
• Verweile in Deiner inneren SCHWINGUNG, bis die letzten Takte der Musik verklungen sind. Nun ist es Zeit, zum Tagesbewußtsein zurückzukehren, um Deine Verantwortung in der Erdenwelt wieder aufzunehmen.
• Danke Deinem SCHÖPFER für den erhaltenen SCHUTZ!
• Nach dieser Pause, des stillen Dankes, verschließen wir jedes einzelne CHAKRA. Wir tun dies durch einen Willensakt, indem wir gedanklich unsere Aura einziehen. Dies ist wie das Einziehen von Antennen oder Fühlern. Wir machen in Gedanken das Zeichen des Kreuzes-im-Kreise über einem jeden der sieben ZENTREN: über dem KOPF-ZENTRUM, über dem STIRN-ZENTRUM, über dem KEHLKOPF-ZENTRUM, über dem HERZ-ZENTRUM, über dem MILZ-ZENTRUM, über dem SONNENGEFLECHT-ZENTRUM und über dem KUNDALINI-ZENTRUM. So werden durch göttlichen Willen und durch die KRAFT des WEISSEN CHRISTUSLICHTES die Seelenfenster verschlossen und versiegelt.
• Zum Schluß zieht jeder Teilnehmer in Gedanken ein Oval aus hellem LICHT um die Aura seines Körpers. Man beginne am linken Fuß, und, indem man eine Lichtlinie an der linken Körperhälfte nach oben führt, atme ruhig ein, bis man mit dem LICHT über dem Kopf angekommen ist. Dann führt man die LICHTLINIE an der rechten Körperhälfte abwärts, mit gleichzeitigem Ausatmen, bis das LICHT unter den Füßen hindurch gezogen ist. So entsteht ein geschlossenes LICHTO-VAL, und die Aura ist versiegelt. Man führe dies siebenmal durch.
• Du löst die Meditation auf, in dem Du die Augen öffnest, Dich reckst und mit Deinen Gedanken in die Grobstofflichkeit in das Hier und Jetzt zurückkehrst.
"Mensch, erkenne Dich selbst!" sagen die griechischen Philosophen, "und du wirst Gott und das Universum kennen." Die christliche Meditation ist eine gesunde, wohlerwogene und sichere Methode, durch welche der Mensch seine eigenen inneren KRÄFTE erschließen kann – doch nur dann, wenn er weise ist und seinem HÖHEREN SELBST treu bleibt, während er seinen Pfad verfolgt.
4.0 Beispiel einer Heilmeditation (Phantasiereise)
Die folgende Heilmeditation ist eine von vielen Methoden, durch GEISTIGE HEILUNG gesund zu werden. Sie ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Wir wählen für unsere Meditation einen kleinen See, mit blau schimmerndem Wasser. Der See befindet sich in der Mitte eines herrlichen Gartens mit blühenden Sträuchern und einer blau-violett abgetönten Blumenpracht.
Weiße Stufen führen an beiden Enden des Sees ins Wasser. Auf diesen Stufen stehen die HEILENGEL, die Dich in Empfang nehmen und zum Wasser geleiten. Dann aber bist Du allein, denn die ENGEL haben sich zurückgezogen.
Glaube und Vertrauen haben sich Deiner bemächtigt. Du weißt intuitiv, daß Dir nichts, aber auch gar nichts geschehen kann.
Du gleitest langsam in das heilende Wasser hinein.
Du fühlst, wie die innewohnende KRAFT des Wassers Deinen Körper umschließt.
Ströme von HEILENERGIEN durchfließen Deinen Körper. Jede Körperzelle wird verjüngt und erhält Ihre göttliche Urprogrammierung zurück. Alles, was nicht im SINNE GOTTES ist, muß Deinen Körper verlassen.
Du tauchst unter und fühlst Dich wohl -, so unendlich wohl.
Dann wirst Du, wie von unsichtbaren Händen, auf den weichen, grünen Rasen gehoben.
Alle Schmerzen haben Dich verlassen. Du fühlst kein Ungemach mehr. Du fühlst Dich trocken, warm und leicht und vor allem frei von aller Krankheit. Du bist in Deinem geistigen Leib, und dieser ist vollkommen. Ist Dein geistiger Leib gesund, so wird sich dieser Zustand auf Deinen physischen Leib übertragen. Denn Geist beherrscht die Materie und nicht umgekehrt!
Halte an diesem Gedanken fest, und die GEISTIGE HEILUNG wird sich auf Deinen physischen Körper übertragen. Wer in seinem Glauben die hundert Prozent erreicht, kann Berge versetzen.
Danke GOTT und SEINEN ENGELN für diesen wunderbaren Segen.
5.0 Kernsätze (von WHITE EAGLE)
• Ziel der Meditation ist es, die niederen Instinkte des Menschen unter Kontrolle und unter die Direktiven des CHRISTUS-IM-HERZEN zu bringen und so die Einheit mit GOTT zu erreichen. Das letztere bedeutet: der "Mikrokosmos Mensch" wird in das Leben des "MAKROKOSMOS GOTTES" aufgenommen.
• So versuche denn für alle und alles Mitleid, Zuneigung und LIEBE zu empfinden und auszudrücken. Hilfreich hierfür ist es, wenn Du Dir die Gestalt des Meisters CHRISTUS immer wieder vergegenwärtigst. In Seinen Zügen und in Seinem Ausdruck findest Du höchste LIEBE und hellstes LICHT, und beides wirkt auf Dich und Dein Empfinden. Dann strömt LIEBE auch aus Deinem Herzen! Konzentriere Dich aber nicht mit dem Verstand auf dieses Ausströmen! Fühle vielmehr, wie sich die HERZENSSTRAHLUNG in die feinstoffliche WELT ergießt und so die ganze Erde mit LIEBE erfüllt.
• Mit fortschreitender Entwicklung bringt das Gefühl ausströmender LIEBE die Empfindung körperlicher Ausdehnung mit sich. Doch nicht Dein Körper dehnt sich aus, sondern Deine Aura, deren LICHT durch Deinen Körper nach außen strahlt und ihn verklärt.
(Anmerkung: In ganz besonders hohem Maß wurde dies während der Verklärung JESU offenbart, als er mit Moses und Elias auf dem Berge sprach und alle drei in LICHT gehüllt waren.)
• Wichtig ist die stets positive Einstellung während der Meditation. Stimme Dich so ab, daß Du nur das Gute, Schöne und Wahre anzuziehen vermagst. Laß Dich auf keinen Fall, indem Du negativen Gedanken nachhängst, von niederen, unentwickelten ASTRALWESEN be-einflussen.
• Versuche den Punkt absoluter Stille in Dir zu finden. Er liegt jenseits vom Denken und kann daher nicht durch irgendeine Methode von Gedankenkonzentration erreicht werden. Es ist ganz einfach ein Sich-bewußt-werden des göttlichen LICHTES, des INNEREN MEISTERS oder des wahren ICHs. Der Reichtum an LIEBE ist Deine wahre KRAFTQUELLE, Deine Stärke und Weisheit.
• Bleibe wachsam in Deiner Meditation! In der Stille des Geistes und durch Zuhilfenahme Deiner Vorstellungskraft, kann es sein, daß Du Objekte siehst oder Klänge hörst. Versuche nachher Dir die Einzelheiten dieser Objekte und Klänge in Erinnerung zu rufen. Merke Dir die Strahlung und den Glanz. Es können auch Schriftzüge, in Buchstaben aus LICHT erscheinen. Solche erblickt man oft während einer Meditation, wie auch Symbole oder Zeichen, die dem Meditierenden eine Botschaft übermitteln möchten. Gib Dir die Zeit, um den Inhalt dieser Botschaften verstehen zu lernen, denn dies ist die Sprache des Geistes.
• JESUS sagte: "Bittet und es wird euch gegeben werden. Suchet und ihr werdet finden. Klopfet an (an die Tore der himmlischen Mysterien) und es wird euch aufgetan." - Dies mußt Du in Deiner Meditation tun.
• Du wirst GOTT immer finden, wenn Du IHN in Einfachheit, Wahrheit und Demut suchst. GOTT ist im HERZEN. Das HERZ ist wie ein stilles Wasser, das GOTT und die WAHRHEIT widerspiegelt. Lerne in das HERZ zu schauen, um den SCHLÜSSEL ZUR WEISHEIT, zur geistigen Erkenntnis und zu den Antworten auf alle menschlichen Fragen zu finden. Mit derselben Intensität, mit der Du zu GOTT strebst, werden sich GOTTES LIEBE und Schönheit in Deinem äußeren Leben verwirklichen. Für den, der GOTT liebt, wendet sich alles zum Guten.
• Sinn und Zweck dieses Lebens ist es, daß der GEIST GOTTES von Deinem materiellen Dasein Gebrauch machen kann, um GOTTES HERRLICHKEIT auf Erden zu mehren. Es kann gar nicht anders sein, denn GOTTES KOSMISCHES GESETZ bestimmt, daß all das, was gut ist im Menschen, auch wiederum das Gute anzieht.
• Wenn Ihr davon überzeugt seid, daß das Leben ewig ist, dann habt Ihr die WAHRHEIT gefunden. Dies kann sich während einer Meditation ereignen, wenn Ihr im Moment einer plötzlichen Erleuchtung das KOSMISCHE BEWUSSTSEIN erlebt. Dann wißt Ihr mit absoluter Gewißheit, daß das Leben ewig währt, daß es immer war und immer sein wird, und daß Ihr selber dieses Leben seid. Daher könnt und werdet Ihr nie sterben.
• Das Geheimnis der KRAFT liegt in der Ruhe der Seele.
• Sei Dir stets bewußt, daß die Beherrschung der Gefühle von ausschlaggebender Bedeutung ist, wenn Du Deine innere Verbindung mit dem MEISTER behalten willst. Fühlst Du ein unbeherrschtes Auflodern in Dir hochsteigen, dann bemühe Dich sogleich, es umzuwandeln und als zarte, reine LIEBE auszusenden. Das ist nicht leicht, mein Bruder oder Schwester, doch wäre der Weg leichter, dann wäre der Preis am Ende des Weges nicht so hoch.
• Lerne Dein Schicksal bejahen.
• Die Gegenwart des KOSMISCHEN CHRISTUS wird dir zuteil, wenn Du IHN in kindlicher Einfachheit und Demut suchst. Gelingt Dir das, dann wirst Du fähig, SEINE LIEBE, Weisheit und KRAFT in Dich aufzunehmen. Dann wirst Du eins mit allem Leben. Dann erlangst Du das KOSMISCHE BEWUSSTSEIN. Du bist auch jetzt vom Leben nicht getrennt. Du bist in ihm, bist Teil eines jeden Wesens, bist das Universum selbst. Empfindest Du Dich im vollen Bewußtsein als Teil dieses kosmischen Lebens, dann spürst Du die starke Unterstützung des KOSMISCHEN CHRISTUS, und alle Furcht, alle Müdigkeit und alle Unruhe fallen von Dir ab.
• Halte Dein Herz offen wie eine Schale, so daß es den goldenen Wein, die LEBENSKRAFT, aufnehmen kann.
• Willst Du mit Deinem HÖHEREN SELBST in Kontakt gelangen, dann suche einen stillen Raum auf und sprich mit GOTT in Deinem Herzen. So erweitert sich Dein Bewußtsein.
• Wenn in Deinem Herzen der Wille, CHRISTUS ähnlich zu werden, stark genug ist, dann öffnet sich ein TOR in Deinem Bewußtsein, durch welches Dein HÖHERES SELBST in Deinen physischen Körper einziehen kann.
• Wenn Du auf Deinem Pfade strauchelst, dann mußt Du wieder aufstehen, mußt innere Stärke, inneres LICHT und alle KRÄFTE mobilisieren.
• Bis du krank, dann glaube nicht, daß es keine Genesung für Dich gibt, weil der Arzt es sagt. Glaube vielmehr uns, wenn wir Dir sagen, daß mit GOTT alle Dinge möglich sind. Da gibt es nur eines, fahre unentwegt fort, Dich im Glauben zu üben. Glaube ist inneres Wissen, eine innere Sicherheit.
• Sprich nicht zu anderen über Deine Krankheiten, es sei denn, daß das, was Du sagst, einem anderen helfen könne. Verbanne die Krankheit aus Deiner Gedankenwelt und strebe über den sterblichen Leib hinaus in das HÖHERE LEBEN des Geistes.
• Aus dem Innern der Sonne kommt ein gewaltiger Ausbruch von LEBENSKRAFT. Goldenes LICHT strahlt auf Dich herab, sogar jetzt, in diesem Augenblick. Warte – nimm es auf – sei ganz erfüllt.
• Gleiche ununterbrochen Dein irdisches Selbst Deinem HÖHEREN SELBST und dem Herzen des Sonnenlogos an. Immer wieder und mehrere Male täglich sollst Du Dein inneres Bewußtsein öffnen und den großen Strahlenglanz goldenen LICHTES schauen, der von der Sonne ausgeht. In ihrer Mitte ist das Herz, der CHRISTUSGEIST, Quelle allen LICHTES, aller WAHRHEIT und Gesundung. Wenn Du fühlst, wie diese ganze Herrlichkeit in Deine Seele einströmt, dann ordnest und erschaffst Du Dich von neuem und bringst Harmonie in Dein ganzes Wesen. Dann kannst Du nur noch LIEBE fühlen. In diesem Augenblick bist Du vollkommen, denn in CHRISTUS kannst Du gar nicht unvollkommen sein.
• Ängstige Dich nie mehr über materielle Dinge. Du kannst nicht zweien Herren dienen. Es ist besonders wichtig, daß Du dies verstehst, glaubst und lebst, wenn Du auf dem geistigen Pfade weiterkommen möchtest. Bleibe standhaft, wenn Zweifel und Ängste Dich erniedrigen wollen. Die CHRISTUSKRAFT ist stark, sie ist mächtig und kann alles erreichen, denn sie ist von GOTT, und GOTT ist das HÖCHSTE.
• Alles, was Du tun willst, weihe zuvor der EHRE GOTTES, und die Kraft für die Durchführung wird Dir alsdann gegeben. Verstehe und erkenne, daß alle Kraft derjenigen Seele gegeben wird, die GOTT liebt. Im gleichen Maße, wie Du mit Verehrung und Hingabe an Deinen SCHÖPFER erfüllt bist, wird Dein Herz im LICHTE der lebendigen SONNE in Deinem Inneren erglühen. Ein Mensch, der solche LIEBE hat, wird mit diesem LICHT jeden Raum erhellen.
• Du bist nicht hier, um Dein Leben zu verträumen. Du bist hier, um das Leben zu verschönern und um alle Gaben, die GOTT Dir gibt, zu genießen. Der ausgeglichene Mensch wird sein Leben so einrichten, daß er selbst glücklich ist und andere glücklich machen kann. So verherrlicht er GOTT.
• Denke: VATER, Du weißt was ich brauche. Laß DEINE KRAFT in mir wirken und arbeite durch mich. Dann wirst Du entdecken, daß SEINE KRAFT in Dir wie Magie arbeitet. Du bist dann nicht mehr abgespannt und müde, sondern sprudelnd leicht und frohgemut, denn Dein ganzes Wesen ist von dieser KRAFT erfüllt.
• So laßt denn alle äußeren Dinge von Euch abfallen, wenn Ihr meditiert. Übergebt Geist, Seele und Körper ganz den Freuden des HÖHEREN LEBENS, und mit der Zeit werdet Ihr lernen, sogar im Tumult der Außenwelt ruhig zu bleiben. Wenn es auch die beiden Aspekte von Negativ und Positiv gibt, so ist das Negative stets dem Positiven untergeordnet und geht allmählich in ihm auf.
• Nicht einmal jene, welche die Meditation ausüben, wollen von dem, was sie ihre Vorstellungskraft nennen, irregeführt werden. Und doch ist diese schöpferische KRAFT – wenn dies der Mensch nur wüßte – seine größte Gabe. Wäret Ihr nicht mehr in der Lage, Gedankenbilder hervorzubringen, Ihr wäret kaum noch fähig, irgend etwas zu erfinden oder zu gestalten. Es ist aber besonders wichtig, daß Vorstellungskraft und Strebsamkeit des Menschen GOTTWÄRTS wachsen.
• Sei mäßig in allen Dingen, sei weise und behalte Deinen Gleichmut. Das geistige und das praktische Leben müssen im Gleichgewicht sein.
• Die lebenswichtige Lehre von den Vorstellungskräften des Menschen muß in Zukunft intensiv studiert und erforscht werden, um besser verstanden werden zu können, denn das Vorstellungsvermögen ist wahrhaftig das Eingangstor zu den schöpferischen KRÄFTEN des Menschen. Mit Hilfe dieser geistigen KRAFT werden Euch die höheren WELTEN geöffnet.
• Einige Leute denken, meditieren heiße einfach dasitzen und sich schönen Gedanken hingeben. Das genügt nicht! Richtiges Meditieren bringt Erkenntnisse, denn es befreit die Seele von den Fesseln des materiellen und mentalen Körpers. Die in der Meditation geschulte Seele hat es gelernt, zu den TEMPELN DER WEISHEIT vorzudringen. Dort, in der Stille, erhält sie von den LEHRERN das Verständnis und die Kenntnisse, die sie sucht.
• Das Geheimnis in der Meditation ist, jenseits allen Denkens zu gelangen. Versuche daher nicht, dich zu irgendwem oder irgend etwas hindurchzudenken. Versuche vielmehr, hinter und jenseits des gedanklichen Niveaus, und jenseits jeglicher Gefühlsbetonung, dorthin zu gelangen, wo die Stille ist. Bist du dort angelangt, dann ist es wesentlich, daß du Dir Formen bildhaft vorstellst. Zuvor aber empfehlen wir Dir, all Deine Gedanken und Gebete, wie Deine ganze Zielstrebigkeit auf GOTT zu konzentrieren, denn gleich zu Beginn Deiner Meditation ist es nötig, daß Du Dich in höhere BEWUSSTSEINSEBENEN erhebst, um Dich mit Deinem HÖHEREN SELBST und mit Deinem HIMMELSLEIB zu verbinden.
• Wenn Du allen Lebensumständen gegenüber eine gütige und tolerante Haltung einnimmst und Dich ganz ruhig werden siehst - ruhig und vor allem stark - stark, um die schwächeren Brüder zu stützen - stark, um das rechte Wort zu sprechen - stark, die rechte Tat zu tun - und so zu einer Burg von KRAFT und LICHT wirst - wenn Du Ungerechtigkeiten ins Auge blickst, Unfreundlichkeiten mit überlegenem Geist begegnest - wissend, daß alle Dinge sich zur rechten Zeit zum Guten wenden und Gerechtigkeit letztendlich triumphiert - wenn Du Geduld hast, die Auswirkungen von GOTTES WILLEN abzuwarten - wenn Du Dich selber so sehen kannst - dann, ja dann, weißt Du einiges über MEISTERSCHAFT.
• Während der vielen Schwierigkeiten, denen der Meditierende bei seinem Vorwärtsstreben begegnet, ist er nie ohne einen unsichtbaren FÜHRER und LEHRER, der ihn inspirativ zur Treue und Ausdauer ermahnt auf dem Weg zum Ziel. Achte daher auf Dein Gefühl! So erweitert sich allmählich das Bewußtsein des Meditierenden und dehnt sich von Innen her aus, bis er überall und in allem nur noch GOTT sieht. Ist dieser Punkt erreicht, hat er das KOSMISCHE BEWUSSTSEIN erlangt.
• Nun wirst Du sagen wollen: "Das ist alles gut und recht, doch es scheint mir, so sehr ich auch meine Gedanken zu ordnen versuche, sie können dennoch die Welt nicht ändern, und sie können auch nicht bewirken, daß andere Menschen das tun, was ich möchte, das sie tun sollen. – Nein, bekehre niemand! Laßt andere tun, was immer sie tun wollen. Sie müssen genau wie Du aus ihren eigenen Erfahrungen lernen!
• Diese WAHRHEIT können wir Euch versichern: Habt Ihr einmal Euer Bewußtsein dem geistigen LEBEN geöffnet, habt Ihr Euer Herz der FÜHRUNG und der Freundschaft der ENGEL erschlossen, dann werdet Ihr nie mehr ohne IHRE HILFE bleiben!
Geht mit dieser Sicherheit im Herzen hinaus in die Welt.
Nach der Lehre von WHITE EAGLE gibt es sieben HAUPTZENTREN, die Teile des sog. Ätherleibes sind. Diese korrespondieren mit den Lymphdrüsen des physischen Körpers. Der Ätherleib ist eine Ausdehnung der LEBENSKRÄFTE in die feinstoffliche WELT. Er durchdringt und umgibt den physischen Körper. Er reagiert auf die SCHWINGUNGEN aus der feinstofflichen, unsichtbaren WELT. Diese SCHWINGUNGEN und Eindrücke gelangen vom Ätherleib in das Bewußtsein des Menschen und über das Nervensystem in die Hirnzellen des physischen Körpers. Die sieben ZENTREN, auch Seelenfenster oder Chakras genannt, sind wie folgt im Körper verteilt:
1. Am oberen Punkt des Kopfes, das KOPF-ZENTRUM.
2. Zwischen den Augen, das STIRN-ZENTRUM.
3. Nahe der Einbuchtung des Halses, das KEHLKOPF-ZENTRUM.
4. In Höhe des physischen Herzens, aber in Körpermitte, das HERZ-ZENTRUM.
5. Links hinten, in Taillenhöhe, das MILZ-ZENTRUM.
6. Beim Nabel, das SONNENGEFLECHT-ZENTRUM.
7. Dort wo die Wirbelsäule aus dem Becken hervortritt, das KUNDALINI.
Im KUNDALINI liegt die große Schöpferkraft des Menschen. Es ist das Zentrum der Geschlechtskraft, die – richtig angewendet – die größte, mächtigste und heiligste KRAFT für das Gute ist. Sie kann aber auch zur Wurzel allen Übels werden.
Das SONNENGEFLECHT-ZENTRUM ist eine spontan wirkende Empfangsstation für Botschaften aus dem Geistigen Reich, wobei in den meisten Fällen der Mensch gar nicht weiß, was eigentlich vor sich geht. Kinder und Tiere zeigen oft diese Gabe.
Wie die wärmenden Sonnenstrahlen eine Rosenknospe öffnen, so öffnet sich das HERZ-ZENTRUM durch die tägliche Meditation und durch das Wirken der LIEBE GOTTES. Diese Entfaltung vermehrt ihrerseits die CHRISTUSLIEBE in der Seele und im Charakter des Menschen. In diesem Entwicklungsprozeß wird die Aura durch die Entfaltung des HERZ-ZENTRUMS heller und lichter. Jeder hellsichtige Mensch kann dies wahrnehmen. Mittelalterliche Maler stellten die Aura als Heiligenschein dar, der den Kopf der Heiligen umgibt.
• Die Aura ist eine den physischen Körper umgebende Strahlung feinster Farbtöne. Sie entströmt der LEBENSKRAFT der Seele.
LICHT in seiner Seele hat der, dem es zur Gewohnheit geworden ist, bei jeder Lebenserfahrung GOTTES LIEBE in sich wachzurufen. Das immerwährende Verströmen göttlicher LIEBE verleiht dem Gesicht, wie auch dem ganzen Körper, eine geistige Ausstrahlung. Die gesamte christliche Lehre basiert auf der LIEBE des Menschen zum Menschen und auf der LIEBE des Menschen zu GOTT.
• Mit fortschreitender geistiger Entwicklung steigt das LICHT vom HERZ-ZENTRUM aufwärts, um die KOPF-ZENTREN zu erleuchten. Wenn dies geschieht, werden Weisheit und geistige Erkenntnisse vermehrt.
Wird andererseits der Verstand auf Kosten der LIEBE und der Intuition (ein anderes Wort für das LICHT DES HERZENS) entwickelt, dann wird das Herz hart und der Mensch arrogant und geistig nahezu tot. Dann wird er unfähig, geistige Dinge zu erkennen, zu schauen und sie zu akzeptieren.
• Anzustreben ist ein Gleichgewicht zwischen dem HERZ-ZENTRUM und dem KOPF-ZENTRUM.
Die sieben ZENTREN können von hellsichtigen Menschen als Scheiben schwachen LICHTES wahrgenommen werden. Es sind die "Fenster" der Seele. Wenn sich ein Mensch in der Entfaltung des geistigen und seelischen Bewußtseins schult, werden sich diese ZENTREN verändern. Sie werden größer und heller. Hat sich eine Seele sehr hoch entwickelt, dann beginnen die ZENTREN zu rotieren und nehmen allmählich die Formen von vielblättrigen Blumen an.
Nach Jahren der Meditation und der GOTTESVEREHRUNG wird der Äther- oder Seelenleib mit seinen sieben ZENTREN eine Gestalt von himmlischer Schönheit annehmen, die mit irdischen Worten nicht mehr beschrieben werden kann. Dies ist das anzustrebende Entwicklungsziel für jeden Menschen. So wie es von JESUS, dem CHRISTUS, vorgelebt wurde.
• Ziel im Training der Meditationspraxis ist es, alle diese ZENTREN unter die Kontrolle des göttlichen WILLENS bzw. der CHRISTUSKRAFT zu bringen, die im HERZ-ZENTRUM liegt.
Die Methode der geistigen Höherentwicklung durch Meditation, Gebet und Strebsamkeit ist ein ungezwungener, schöner Weg, um die höheren SINNE in vollem Wachbewußtsein zu entfalten.
3. 0 Die Meditationspraxis
3. 1 Vorbereitungen zur Meditation (Aktive Vorbereitungsphase)
Wer sich ein Meister nennt, der ist es nicht – und wer es ist, der sagt es nicht!
Benutze die Meditation nicht wie eine Droge, die man dreimal am Tag nehmen muß. Das wäre eine Abhängigkeit, in die Du Dich begibst.
• Vergiß nie, daß Meditation eine Übung für das Leben ist, und daß Du dem Leben zuliebe meditierst!
• Es gibt Menschen, die es vorziehen, für sich allein zu meditieren. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch im großen und ganzen ist die Gruppenarbeit vorzuziehen, denn in einer Gruppe potenziert sich die geistige KRAFT, und einer kann den anderen im Nehmen und Geben unterstützen. Wenn Du den Pfad der Meditation gefahrlos betreten möchtest, dann beginne am besten mit einer kleinen Gruppe von Freunden, die gleicher Gesinnung sind. Denke gut nach über die, die Du auswählst. - Bete um Führung in Deiner Wahl! Beginnt die Meditation gemeinsam in einem Raum oder allein, jeder bei sich zu Hause.
Die Dauer der Meditation:
Die Dauer einer Meditation ist theoretisch unbegrenzt. In der westlichen Praxis reicht etwa eine halbe bis eine Stunde aus.
Die Umgebung:
Wichtig ist, daß Du um Dich herum eine harmonische Umgebung schaffst. Nichts darf Dich während der nächsten halben Stunde bis Stunde stören, weder ein Klopfen an der Tür noch das Öffnen derselben. Schalte das Telefon und auch die Wohnungsglocke ab. - Wenn Ihr Euch zu einer Meditation trefft, dann setzt Euch, einen Halbkreis bildend, mit genügend Raum zwischen einem jeden von Euch. JESUS sagte zu seinen Jüngern: "Wo zwei oder drei in meinem Namen (in meinem Geiste) beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen." Dies sei bei allen Meditationen Euer Leitgedanke.
Hintergrundmusik :
Langsame Rhythmen wie z. B. Händels Largo oder Bach oder eine Musik, die sich steigert, wie das Vorspiel von Lohengrin, erster Akt, können Verwendung finden. Solche Musik bringt Freude und Harmonie in die Seelen der Teilnehmer und hebt ihr Bewußtsein über irdische Belange hinaus. Für diese Musik sollte eine mäßige Lautstärke eingestellt werden.
Zur Körperhaltung:
Jeder Teilnehmer sollte aufrecht, mit gerader Wirbelsäule, doch entspannt und bequem sitzen. Stelle Dir vor, Dein Kopf sei mit einem Gummiband am Himmel befestigt, so, also ob eine Kraft von oben den Körper leicht in die Höhe zieht. Die Füße stehen locker nebeneinander auf dem Boden. Jede Verkrampfung oder innerer Streß ist zu vermeiden. Bemühe Dich, ruhig und ohne zu husten dazusitzen, denn das kleinste Geräusch stört Dich und die anderen.
Einleitender Text:
Kurz vor Beginn der Meditation sollte jemand einen zuvor gewählten Text aus einer geeigneten Schrift vorlesen. (z. B. aus dem Buch "Mit WHITE EAGLE durch das Jahr", Aquamarin Verlag, ISBN 3-922936-71-7) Diese Texte sind kurz, für den Tag ausgewählt und haben den Zweck, die Gruppe über das normale Bewußtsein hinauszuheben. Zum Abschluß der Meditation lese man aus diesem Buch auch noch den Text für den folgenden Tag. Selbstverständlich sind auch Lesungen von Abschnitten aus den medialen Protokollen der Psychowissenschaftlichen Grenzgebiete oder der Bibel möglich.
Die Atmung:
Während der Meditation ist es gut, tief und langsam und rhythmisch zu atmen, um sich vom irdischen Ich zu lösen. Nie sollte das Atmen so verlangsamt oder übertrieben werden, daß eine Spannung oder ein Hustenreiz entsteht. Der Atem soll auch nicht angehalten werden. Atme ruhig und ohne jede Anstrengung, auf keinen Fall schwer oder gar abgehackt. Denke zum Beispiel beim Einatmen an das in Deinen Körper einströmende CHRISTUSLICHT und fühle beim Ausatmen ein Ausströmen von LICHT aus dem HERZ- und den KOPF-ZENTREN. - Sende gedanklich ein Gebet aus, daß dieses ausströmende LICHT der Erde helfen und die ganze Menschheit heilen und segnen möge. Sende kein LICHT gezielt nur für ein bestimmtes Land oder nur für einen bestimmten Menschen, denn damit begrenzt Du alle Möglichkeiten durch Deinen sich vordrängenden Willen und es entstehen morphogenetische Felder Deiner Macht.
• Sende LICHT in SEINEM NAMEN in die Welt hinaus, denn SEIN WILLE geschehe und nicht Deiner!
Die Form der ruhigen, bewußten Atmung sollte etwa fünf Minuten dauern. Danach "lasse Dich atmen" und versuche von allen ablenkenden Gedanken loszukommen. Versuche den Zustand absoluter Ruhe und Stille in Deinem Inneren zu finden. Es ist wichtig, daß Du in der Meditation zu Deiner Mitte gelangst, ein neues Verhältnis zu Deinem Bauch gewinnst, wo die Gefühlswelt beheimatet ist. Du mußt die Dominanz im Kopf lösen und Dich wieder mit Deiner Mitte vereinigen. Dazu gehört, daß Du diesen Bereich geistig annimmst. Lasse Dich innerlich fallen und gleite dann in die 2. Phase der Meditation.
3.2 Der Zustand der Ruhe (Passive zweite Phase)
Diese Phase ist ein Zustand der Ruhe, in Wachheit. Sie eröffnet Dir die Möglichkeit, Dich Deiner geistigen KRÄFTE bewußt zu werden und Dein Bewußtsein zu erweitern. Es ist ein Zustand ohne jedes Wollen, in dem Du losgelöst von der Körperempfindung alle Gedanken die sich anbieten zuläßt, kommen läßt und vorbeiziehen läßt. Dieser Zustand ist mit Worten schwer zu erklären und kann letztlich nur erlebt werden. Es ist ein ganz individueller Zustand. Wenn Du es verstehst, in diesen Zustand einzutauchen, spürst Du, daß etwas mit Dir getan wird. Es kann sein, daß Du ein Kribbeln oder einen kühlen Luftzug an den KOPF-ZENTREN (Stirn und Scheitel) verspürst. Es handelt sich dabei um ENERGETISCHE Übertragungen aus der ANDEREN WELT. Die HIERARCHIE GOTTES reagiert auf Deine Bemühungen. - Aber auch wenn Du gar nichts verspürst, bleibe geduldig und sei nicht enttäuscht. Alles bedarf seiner Zeit! Du tauchst allmählich in die Tiefe Deines persönlichen Ichs, in Ebenen, die Dir bisher verschlossen waren. Nichts geht mit einem Fingerschnippen! Du näherst Dich allmählich und in Deiner individuellen Zeit Deinem Unbewußten und Deiner Seele.
3.3 Die Phase der Wahrnehmung (Dritte Phase)
Diese Phase der Meditation ist ein sehr seltenes sogenanntes "GNADENERLEBNIS", in dem Du das GÖTTLICHE schauen kannst. Es ist der Raum, in dem alles Denken und jede verbale Beschreibung aufhört.
3. 4 Ablauf der Meditation
Wenn Du Deine geistigen Fähigkeiten entfalten willst, dann mußt Du zu allererst einmal erkennen, daß der Anfang allen Lebens LICHT war. Am Anfang sagte GOTT: "Es werde LICHT – und es ward LICHT." Alles, was Form und Gestalt annahm, wurde aus diesem LICHT gemacht. Später verdichtete sich das LICHT zur grobstofflichen Materie. Aus dem kleinen LICHTFUNKEN, den Du vielleicht am Anfang Deiner Meditationsübung erblickst, wird alles, was in den feinstofflichen und den rein geistigen WELTEN ist (und das sich Dir einmal unmittelbar enthüllen wird), erschaffen. In der Meditation wird Dir daher zuerst einmal die Realität des LICHTES voll bewußt. Es ist das LICHT GOTTES, aus welchem im Laufe Deiner Entwicklung alle Visionen, alle Offenbarungen und geistigen Erfahrungen stammen. Bist Du genügend ernsthaft, ausdauernd und standhaft in Deiner geistigen Entwicklung, dann wirst Du zweifelsohne den SCHLEIER durchdringen können, der die materielle Lebensebene von der geistigen WELT trennt.
Vorbereitung:
• Stelle sicher, daß Du die nächste halbe Stunde nicht gestört wirst.
• Zünde eine Kerze an. (Denn Licht vertreibt die Dunkelheit).
• Stelle Blumen in Deine Nähe. (Der Blumenduft dient einer angenehmen Stimmung).
• Spiele leise Hintergrundmusik ab, die ohne Pause etwa 20 Minuten oder länger erklingt.
Weiterer Ablauf:
• Setze Dich bequem auf einen Stuhl.
• Füße und Knie etwa zwei Handbreit voneinander entfernt.
• Die Füße stehen voll auf dem Boden.
• Oberschenkel und Körper bilden einen rechten Winkel. Die Wirbelsäule ist aufgerichtet, die Schultern sind entspannt und locker.
• Die geöffneten Handflächen ruhen auf den Oberschenkeln und zeigen entspannt nach oben.
• Der Kopf ist leicht gebeugt, ohne abzuknicken. Der Unterkiefer ist gelöst.
• Schließe nun Deine Augen.
• Absolut wichtig: Bitte jetzt Deinen SCHÖPFER um SCHUTZ vor negativen Angriffen aus den dunklen Bereichen des Geistigen Reiches, auf Deine sich in der Meditation öffnenden Aura!
• Atme ruhig und tief...
• Stelle Dir vor, Dein Atem wäre eine Welle: Die Welle kommt, rollt über Dich hinweg und fließt zurück. - Die Welle kommt, rollt über Dich hinweg und fließt zurück...
• Lasse gedanklich alles hinter Dir, was Dich bedrückt. - Lasse los! - Lasse geschehen, was immer geschieht. - Denke daran, daß Du beschützt bist. Gute GEISTWESEN aus der HIERARCHIE GOTTES begleiten Dich. Vertraue GOTT und SEINEN HELFERN. ER hat es wahrlich verdient!
• Lasse ein Gefühl in Dir entstehen, das angenehm ist. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der Dir jetzt etwas vorschreiben kann. Es ist ganz allein Dein Gefühl... - Du läßt Dich tief in dieses angenehme Gefühl hineingleiten. - Dabei verspürst Du eine immer stärker werdende innere Ruhe, Harmonie und tiefen Frieden. Dehne dieses Gefühl auf den ganzen Raum aus, in dem Du sitzt. Erhöhe Deine innere SCHWINGUNG, indem Du Dir vorstellst, daß mit jedem Atemzug immer mehr LICHT, die LEBENSKRAFT nämlich, in Dein Inneres eintritt. Wenn Du krank bist, dann lenke dieses LICHT in SEINEM NAMEN auf die Stellen des Schmerzes in Deinem Körper. - Du fühlst mit Deinem ganzen Körper, mit Deinen ganzen Sinnen. - Es ist schön dazusein, einfach nur zu sein...
• Gebrauche, wenn nötig, auch weiterhin Deine Vorstellungskraft, um in Deinem Inneren Bewußtsein dieses LICHT zu sehen. Stelle Dir diesen göttlichen FUNKEN der geistigen LIEBE vor, als einen in glänzender Farbenpracht funkelnden Diamanten von pulsierendem LICHT. Allmählich wird sein Glanz größer und heller, bis er zu einer herrlich leuchtenden Sonnenscheibe geworden ist. Du siehst all dies nicht mit den äußeren, sondern mit den inneren, den geistigen AUGEN. Darum müssen die äußeren, physischen Augen geschlossen sein, damit das ablenkende Außen den Meditationsverlauf nicht stört.
• Überall ist LICHT in Dir - und das LICHT strömt durch Deine Poren hindurch nach außen in die physische Welt hinaus. Würdest Du die Augen öffnen, käme jetzt auch ein Strahlen aus Deinen Augen. Bitte den SCHÖPFER, dieses ausgestrahlte LICHT so in die Welt zu lenken, daß die Machthaber dieser Erde zur Besinnung kommen. Du selbst kannst nicht wissen, wieviel und in welcher Qualität ein Land oder ein Mensch dieses LICHT benötigt. Es gibt Menschen, die in ihrer geistigen Entwicklung noch längst nicht so weit sind, wie sie glauben zu sein. Vielleicht benötigst gerade Du dieses LICHT viel dringender als andere! Durch Deine eigene innere Erhellung hilfst Du mit, auch Deinen Dir anvertrauten Planeten zu erhellen und die Welt zu befrieden.
• Verweile beim Gedanken der umfassenden LIEBE CHRISTI. Suche nach dem göttlichen FUNKEN der LIEBE in Dir, "denn das LICHT scheint in der Finsternis". Projiziere Dich nun selber in dieses LICHT hinein und dann hindurch. – Dann, immer noch Deine Vorstellungskraft gebrauchend, sieh Dich, wie Du eine ANDERE WELT betrittst, eine ganz NEUE WELT, erschaffen aus feinstofflicher Materie, einem verfeinerten, ätherischen LICHT... -
Hinweise: Befallen Dich Furcht und Zweifel, dann richte Dich augenblicklich auf das eine, wahre LICHT DES LEBENS aus, der CHRISTUS-SONNE in Dir. Erbitte, daß sie in Dir wirken möge, dann kannst Du alle Schwierigkeiten überwinden. Fast alle Krankheiten und Probleme im äußeren Leben entstehen durch mangelnde Kontaktnahme mit der CHRISTUS-SONNE.
Du kannst während der Meditation in die Tiefe Deines Seins abtauchen oder Du nimmst das eigene Vorstellungsvermögen zu Hilfe oder nutzt eine geführte Phantasiereise. Alle Varianten sind möglich.
Die ständige Wiederholung des zuvor beschriebenen Ablaufes trägt viel zum dauerhaften Erfolg Deines Kontaktes mit den HELFERN GOTTES bei. Deshalb sollte auch der Abschluß der Meditation ebenso strikt und gewissenhaft befolgt werden. Möglicherweise sind während der Meditation mächtige KRÄFTE und Einflüsse innerhalb Deiner Seele ausgelöst worden.
• Absolut wichtig: Zuerst müssen die SIEBEN ENERGIEZENTREN (Chakren) gut verschlossen und versiegelt werden, gegen ein mögliches Eindringen von unerwünschten Einflüssen und WESENHEITEN aus der unteren ASTRALWELT des Geistigen Reiches.
Es ist dasselbe, wie wenn Du Dein Haus verschließt. Du läßt ja auch nicht einfach alle Fenster und Türen offen, wenn man sich des Abends zur Ruhe legt. Nicht anders ist es mit der ASTRALWELT. Auch hier muß man vorsichtig und weise handeln und darf sich nicht überrumpeln lassen. Wir wollen ja lernen, den Kopf in die HIMMEL zu erheben gleichzeitig aber mit den Füßen fest auf dem Boden zu stehen und dennoch Ausschau halten, wohin der Weg uns führt. Deshalb müssen wir uns am Ende einer jeden Meditation mit einer Willensanstrengung von der HIMMELSWELT lösen, um zum täglichen Leben in der materiellen Welt zurückzukehren.
• Verweile in Deiner inneren SCHWINGUNG, bis die letzten Takte der Musik verklungen sind. Nun ist es Zeit, zum Tagesbewußtsein zurückzukehren, um Deine Verantwortung in der Erdenwelt wieder aufzunehmen.
• Danke Deinem SCHÖPFER für den erhaltenen SCHUTZ!
• Nach dieser Pause, des stillen Dankes, verschließen wir jedes einzelne CHAKRA. Wir tun dies durch einen Willensakt, indem wir gedanklich unsere Aura einziehen. Dies ist wie das Einziehen von Antennen oder Fühlern. Wir machen in Gedanken das Zeichen des Kreuzes-im-Kreise über einem jeden der sieben ZENTREN: über dem KOPF-ZENTRUM, über dem STIRN-ZENTRUM, über dem KEHLKOPF-ZENTRUM, über dem HERZ-ZENTRUM, über dem MILZ-ZENTRUM, über dem SONNENGEFLECHT-ZENTRUM und über dem KUNDALINI-ZENTRUM. So werden durch göttlichen Willen und durch die KRAFT des WEISSEN CHRISTUSLICHTES die Seelenfenster verschlossen und versiegelt.
• Zum Schluß zieht jeder Teilnehmer in Gedanken ein Oval aus hellem LICHT um die Aura seines Körpers. Man beginne am linken Fuß, und, indem man eine Lichtlinie an der linken Körperhälfte nach oben führt, atme ruhig ein, bis man mit dem LICHT über dem Kopf angekommen ist. Dann führt man die LICHTLINIE an der rechten Körperhälfte abwärts, mit gleichzeitigem Ausatmen, bis das LICHT unter den Füßen hindurch gezogen ist. So entsteht ein geschlossenes LICHTO-VAL, und die Aura ist versiegelt. Man führe dies siebenmal durch.
• Du löst die Meditation auf, in dem Du die Augen öffnest, Dich reckst und mit Deinen Gedanken in die Grobstofflichkeit in das Hier und Jetzt zurückkehrst.
"Mensch, erkenne Dich selbst!" sagen die griechischen Philosophen, "und du wirst Gott und das Universum kennen." Die christliche Meditation ist eine gesunde, wohlerwogene und sichere Methode, durch welche der Mensch seine eigenen inneren KRÄFTE erschließen kann – doch nur dann, wenn er weise ist und seinem HÖHEREN SELBST treu bleibt, während er seinen Pfad verfolgt.
4.0 Beispiel einer Heilmeditation (Phantasiereise)
Die folgende Heilmeditation ist eine von vielen Methoden, durch GEISTIGE HEILUNG gesund zu werden. Sie ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Wir wählen für unsere Meditation einen kleinen See, mit blau schimmerndem Wasser. Der See befindet sich in der Mitte eines herrlichen Gartens mit blühenden Sträuchern und einer blau-violett abgetönten Blumenpracht.
Weiße Stufen führen an beiden Enden des Sees ins Wasser. Auf diesen Stufen stehen die HEILENGEL, die Dich in Empfang nehmen und zum Wasser geleiten. Dann aber bist Du allein, denn die ENGEL haben sich zurückgezogen.
Glaube und Vertrauen haben sich Deiner bemächtigt. Du weißt intuitiv, daß Dir nichts, aber auch gar nichts geschehen kann.
Du gleitest langsam in das heilende Wasser hinein.
Du fühlst, wie die innewohnende KRAFT des Wassers Deinen Körper umschließt.
Ströme von HEILENERGIEN durchfließen Deinen Körper. Jede Körperzelle wird verjüngt und erhält Ihre göttliche Urprogrammierung zurück. Alles, was nicht im SINNE GOTTES ist, muß Deinen Körper verlassen.
Du tauchst unter und fühlst Dich wohl -, so unendlich wohl.
Dann wirst Du, wie von unsichtbaren Händen, auf den weichen, grünen Rasen gehoben.
Alle Schmerzen haben Dich verlassen. Du fühlst kein Ungemach mehr. Du fühlst Dich trocken, warm und leicht und vor allem frei von aller Krankheit. Du bist in Deinem geistigen Leib, und dieser ist vollkommen. Ist Dein geistiger Leib gesund, so wird sich dieser Zustand auf Deinen physischen Leib übertragen. Denn Geist beherrscht die Materie und nicht umgekehrt!
Halte an diesem Gedanken fest, und die GEISTIGE HEILUNG wird sich auf Deinen physischen Körper übertragen. Wer in seinem Glauben die hundert Prozent erreicht, kann Berge versetzen.
Danke GOTT und SEINEN ENGELN für diesen wunderbaren Segen.
5.0 Kernsätze (von WHITE EAGLE)
• Ziel der Meditation ist es, die niederen Instinkte des Menschen unter Kontrolle und unter die Direktiven des CHRISTUS-IM-HERZEN zu bringen und so die Einheit mit GOTT zu erreichen. Das letztere bedeutet: der "Mikrokosmos Mensch" wird in das Leben des "MAKROKOSMOS GOTTES" aufgenommen.
• So versuche denn für alle und alles Mitleid, Zuneigung und LIEBE zu empfinden und auszudrücken. Hilfreich hierfür ist es, wenn Du Dir die Gestalt des Meisters CHRISTUS immer wieder vergegenwärtigst. In Seinen Zügen und in Seinem Ausdruck findest Du höchste LIEBE und hellstes LICHT, und beides wirkt auf Dich und Dein Empfinden. Dann strömt LIEBE auch aus Deinem Herzen! Konzentriere Dich aber nicht mit dem Verstand auf dieses Ausströmen! Fühle vielmehr, wie sich die HERZENSSTRAHLUNG in die feinstoffliche WELT ergießt und so die ganze Erde mit LIEBE erfüllt.
• Mit fortschreitender Entwicklung bringt das Gefühl ausströmender LIEBE die Empfindung körperlicher Ausdehnung mit sich. Doch nicht Dein Körper dehnt sich aus, sondern Deine Aura, deren LICHT durch Deinen Körper nach außen strahlt und ihn verklärt.
(Anmerkung: In ganz besonders hohem Maß wurde dies während der Verklärung JESU offenbart, als er mit Moses und Elias auf dem Berge sprach und alle drei in LICHT gehüllt waren.)
• Wichtig ist die stets positive Einstellung während der Meditation. Stimme Dich so ab, daß Du nur das Gute, Schöne und Wahre anzuziehen vermagst. Laß Dich auf keinen Fall, indem Du negativen Gedanken nachhängst, von niederen, unentwickelten ASTRALWESEN be-einflussen.
• Versuche den Punkt absoluter Stille in Dir zu finden. Er liegt jenseits vom Denken und kann daher nicht durch irgendeine Methode von Gedankenkonzentration erreicht werden. Es ist ganz einfach ein Sich-bewußt-werden des göttlichen LICHTES, des INNEREN MEISTERS oder des wahren ICHs. Der Reichtum an LIEBE ist Deine wahre KRAFTQUELLE, Deine Stärke und Weisheit.
• Bleibe wachsam in Deiner Meditation! In der Stille des Geistes und durch Zuhilfenahme Deiner Vorstellungskraft, kann es sein, daß Du Objekte siehst oder Klänge hörst. Versuche nachher Dir die Einzelheiten dieser Objekte und Klänge in Erinnerung zu rufen. Merke Dir die Strahlung und den Glanz. Es können auch Schriftzüge, in Buchstaben aus LICHT erscheinen. Solche erblickt man oft während einer Meditation, wie auch Symbole oder Zeichen, die dem Meditierenden eine Botschaft übermitteln möchten. Gib Dir die Zeit, um den Inhalt dieser Botschaften verstehen zu lernen, denn dies ist die Sprache des Geistes.
• JESUS sagte: "Bittet und es wird euch gegeben werden. Suchet und ihr werdet finden. Klopfet an (an die Tore der himmlischen Mysterien) und es wird euch aufgetan." - Dies mußt Du in Deiner Meditation tun.
• Du wirst GOTT immer finden, wenn Du IHN in Einfachheit, Wahrheit und Demut suchst. GOTT ist im HERZEN. Das HERZ ist wie ein stilles Wasser, das GOTT und die WAHRHEIT widerspiegelt. Lerne in das HERZ zu schauen, um den SCHLÜSSEL ZUR WEISHEIT, zur geistigen Erkenntnis und zu den Antworten auf alle menschlichen Fragen zu finden. Mit derselben Intensität, mit der Du zu GOTT strebst, werden sich GOTTES LIEBE und Schönheit in Deinem äußeren Leben verwirklichen. Für den, der GOTT liebt, wendet sich alles zum Guten.
• Sinn und Zweck dieses Lebens ist es, daß der GEIST GOTTES von Deinem materiellen Dasein Gebrauch machen kann, um GOTTES HERRLICHKEIT auf Erden zu mehren. Es kann gar nicht anders sein, denn GOTTES KOSMISCHES GESETZ bestimmt, daß all das, was gut ist im Menschen, auch wiederum das Gute anzieht.
• Wenn Ihr davon überzeugt seid, daß das Leben ewig ist, dann habt Ihr die WAHRHEIT gefunden. Dies kann sich während einer Meditation ereignen, wenn Ihr im Moment einer plötzlichen Erleuchtung das KOSMISCHE BEWUSSTSEIN erlebt. Dann wißt Ihr mit absoluter Gewißheit, daß das Leben ewig währt, daß es immer war und immer sein wird, und daß Ihr selber dieses Leben seid. Daher könnt und werdet Ihr nie sterben.
• Das Geheimnis der KRAFT liegt in der Ruhe der Seele.
• Sei Dir stets bewußt, daß die Beherrschung der Gefühle von ausschlaggebender Bedeutung ist, wenn Du Deine innere Verbindung mit dem MEISTER behalten willst. Fühlst Du ein unbeherrschtes Auflodern in Dir hochsteigen, dann bemühe Dich sogleich, es umzuwandeln und als zarte, reine LIEBE auszusenden. Das ist nicht leicht, mein Bruder oder Schwester, doch wäre der Weg leichter, dann wäre der Preis am Ende des Weges nicht so hoch.
• Lerne Dein Schicksal bejahen.
• Die Gegenwart des KOSMISCHEN CHRISTUS wird dir zuteil, wenn Du IHN in kindlicher Einfachheit und Demut suchst. Gelingt Dir das, dann wirst Du fähig, SEINE LIEBE, Weisheit und KRAFT in Dich aufzunehmen. Dann wirst Du eins mit allem Leben. Dann erlangst Du das KOSMISCHE BEWUSSTSEIN. Du bist auch jetzt vom Leben nicht getrennt. Du bist in ihm, bist Teil eines jeden Wesens, bist das Universum selbst. Empfindest Du Dich im vollen Bewußtsein als Teil dieses kosmischen Lebens, dann spürst Du die starke Unterstützung des KOSMISCHEN CHRISTUS, und alle Furcht, alle Müdigkeit und alle Unruhe fallen von Dir ab.
• Halte Dein Herz offen wie eine Schale, so daß es den goldenen Wein, die LEBENSKRAFT, aufnehmen kann.
• Willst Du mit Deinem HÖHEREN SELBST in Kontakt gelangen, dann suche einen stillen Raum auf und sprich mit GOTT in Deinem Herzen. So erweitert sich Dein Bewußtsein.
• Wenn in Deinem Herzen der Wille, CHRISTUS ähnlich zu werden, stark genug ist, dann öffnet sich ein TOR in Deinem Bewußtsein, durch welches Dein HÖHERES SELBST in Deinen physischen Körper einziehen kann.
• Wenn Du auf Deinem Pfade strauchelst, dann mußt Du wieder aufstehen, mußt innere Stärke, inneres LICHT und alle KRÄFTE mobilisieren.
• Bis du krank, dann glaube nicht, daß es keine Genesung für Dich gibt, weil der Arzt es sagt. Glaube vielmehr uns, wenn wir Dir sagen, daß mit GOTT alle Dinge möglich sind. Da gibt es nur eines, fahre unentwegt fort, Dich im Glauben zu üben. Glaube ist inneres Wissen, eine innere Sicherheit.
• Sprich nicht zu anderen über Deine Krankheiten, es sei denn, daß das, was Du sagst, einem anderen helfen könne. Verbanne die Krankheit aus Deiner Gedankenwelt und strebe über den sterblichen Leib hinaus in das HÖHERE LEBEN des Geistes.
• Aus dem Innern der Sonne kommt ein gewaltiger Ausbruch von LEBENSKRAFT. Goldenes LICHT strahlt auf Dich herab, sogar jetzt, in diesem Augenblick. Warte – nimm es auf – sei ganz erfüllt.
• Gleiche ununterbrochen Dein irdisches Selbst Deinem HÖHEREN SELBST und dem Herzen des Sonnenlogos an. Immer wieder und mehrere Male täglich sollst Du Dein inneres Bewußtsein öffnen und den großen Strahlenglanz goldenen LICHTES schauen, der von der Sonne ausgeht. In ihrer Mitte ist das Herz, der CHRISTUSGEIST, Quelle allen LICHTES, aller WAHRHEIT und Gesundung. Wenn Du fühlst, wie diese ganze Herrlichkeit in Deine Seele einströmt, dann ordnest und erschaffst Du Dich von neuem und bringst Harmonie in Dein ganzes Wesen. Dann kannst Du nur noch LIEBE fühlen. In diesem Augenblick bist Du vollkommen, denn in CHRISTUS kannst Du gar nicht unvollkommen sein.
• Ängstige Dich nie mehr über materielle Dinge. Du kannst nicht zweien Herren dienen. Es ist besonders wichtig, daß Du dies verstehst, glaubst und lebst, wenn Du auf dem geistigen Pfade weiterkommen möchtest. Bleibe standhaft, wenn Zweifel und Ängste Dich erniedrigen wollen. Die CHRISTUSKRAFT ist stark, sie ist mächtig und kann alles erreichen, denn sie ist von GOTT, und GOTT ist das HÖCHSTE.
• Alles, was Du tun willst, weihe zuvor der EHRE GOTTES, und die Kraft für die Durchführung wird Dir alsdann gegeben. Verstehe und erkenne, daß alle Kraft derjenigen Seele gegeben wird, die GOTT liebt. Im gleichen Maße, wie Du mit Verehrung und Hingabe an Deinen SCHÖPFER erfüllt bist, wird Dein Herz im LICHTE der lebendigen SONNE in Deinem Inneren erglühen. Ein Mensch, der solche LIEBE hat, wird mit diesem LICHT jeden Raum erhellen.
• Du bist nicht hier, um Dein Leben zu verträumen. Du bist hier, um das Leben zu verschönern und um alle Gaben, die GOTT Dir gibt, zu genießen. Der ausgeglichene Mensch wird sein Leben so einrichten, daß er selbst glücklich ist und andere glücklich machen kann. So verherrlicht er GOTT.
• Denke: VATER, Du weißt was ich brauche. Laß DEINE KRAFT in mir wirken und arbeite durch mich. Dann wirst Du entdecken, daß SEINE KRAFT in Dir wie Magie arbeitet. Du bist dann nicht mehr abgespannt und müde, sondern sprudelnd leicht und frohgemut, denn Dein ganzes Wesen ist von dieser KRAFT erfüllt.
• So laßt denn alle äußeren Dinge von Euch abfallen, wenn Ihr meditiert. Übergebt Geist, Seele und Körper ganz den Freuden des HÖHEREN LEBENS, und mit der Zeit werdet Ihr lernen, sogar im Tumult der Außenwelt ruhig zu bleiben. Wenn es auch die beiden Aspekte von Negativ und Positiv gibt, so ist das Negative stets dem Positiven untergeordnet und geht allmählich in ihm auf.
• Nicht einmal jene, welche die Meditation ausüben, wollen von dem, was sie ihre Vorstellungskraft nennen, irregeführt werden. Und doch ist diese schöpferische KRAFT – wenn dies der Mensch nur wüßte – seine größte Gabe. Wäret Ihr nicht mehr in der Lage, Gedankenbilder hervorzubringen, Ihr wäret kaum noch fähig, irgend etwas zu erfinden oder zu gestalten. Es ist aber besonders wichtig, daß Vorstellungskraft und Strebsamkeit des Menschen GOTTWÄRTS wachsen.
• Sei mäßig in allen Dingen, sei weise und behalte Deinen Gleichmut. Das geistige und das praktische Leben müssen im Gleichgewicht sein.
• Die lebenswichtige Lehre von den Vorstellungskräften des Menschen muß in Zukunft intensiv studiert und erforscht werden, um besser verstanden werden zu können, denn das Vorstellungsvermögen ist wahrhaftig das Eingangstor zu den schöpferischen KRÄFTEN des Menschen. Mit Hilfe dieser geistigen KRAFT werden Euch die höheren WELTEN geöffnet.
• Einige Leute denken, meditieren heiße einfach dasitzen und sich schönen Gedanken hingeben. Das genügt nicht! Richtiges Meditieren bringt Erkenntnisse, denn es befreit die Seele von den Fesseln des materiellen und mentalen Körpers. Die in der Meditation geschulte Seele hat es gelernt, zu den TEMPELN DER WEISHEIT vorzudringen. Dort, in der Stille, erhält sie von den LEHRERN das Verständnis und die Kenntnisse, die sie sucht.
• Das Geheimnis in der Meditation ist, jenseits allen Denkens zu gelangen. Versuche daher nicht, dich zu irgendwem oder irgend etwas hindurchzudenken. Versuche vielmehr, hinter und jenseits des gedanklichen Niveaus, und jenseits jeglicher Gefühlsbetonung, dorthin zu gelangen, wo die Stille ist. Bist du dort angelangt, dann ist es wesentlich, daß du Dir Formen bildhaft vorstellst. Zuvor aber empfehlen wir Dir, all Deine Gedanken und Gebete, wie Deine ganze Zielstrebigkeit auf GOTT zu konzentrieren, denn gleich zu Beginn Deiner Meditation ist es nötig, daß Du Dich in höhere BEWUSSTSEINSEBENEN erhebst, um Dich mit Deinem HÖHEREN SELBST und mit Deinem HIMMELSLEIB zu verbinden.
• Wenn Du allen Lebensumständen gegenüber eine gütige und tolerante Haltung einnimmst und Dich ganz ruhig werden siehst - ruhig und vor allem stark - stark, um die schwächeren Brüder zu stützen - stark, um das rechte Wort zu sprechen - stark, die rechte Tat zu tun - und so zu einer Burg von KRAFT und LICHT wirst - wenn Du Ungerechtigkeiten ins Auge blickst, Unfreundlichkeiten mit überlegenem Geist begegnest - wissend, daß alle Dinge sich zur rechten Zeit zum Guten wenden und Gerechtigkeit letztendlich triumphiert - wenn Du Geduld hast, die Auswirkungen von GOTTES WILLEN abzuwarten - wenn Du Dich selber so sehen kannst - dann, ja dann, weißt Du einiges über MEISTERSCHAFT.
• Während der vielen Schwierigkeiten, denen der Meditierende bei seinem Vorwärtsstreben begegnet, ist er nie ohne einen unsichtbaren FÜHRER und LEHRER, der ihn inspirativ zur Treue und Ausdauer ermahnt auf dem Weg zum Ziel. Achte daher auf Dein Gefühl! So erweitert sich allmählich das Bewußtsein des Meditierenden und dehnt sich von Innen her aus, bis er überall und in allem nur noch GOTT sieht. Ist dieser Punkt erreicht, hat er das KOSMISCHE BEWUSSTSEIN erlangt.
• Nun wirst Du sagen wollen: "Das ist alles gut und recht, doch es scheint mir, so sehr ich auch meine Gedanken zu ordnen versuche, sie können dennoch die Welt nicht ändern, und sie können auch nicht bewirken, daß andere Menschen das tun, was ich möchte, das sie tun sollen. – Nein, bekehre niemand! Laßt andere tun, was immer sie tun wollen. Sie müssen genau wie Du aus ihren eigenen Erfahrungen lernen!
• Diese WAHRHEIT können wir Euch versichern: Habt Ihr einmal Euer Bewußtsein dem geistigen LEBEN geöffnet, habt Ihr Euer Herz der FÜHRUNG und der Freundschaft der ENGEL erschlossen, dann werdet Ihr nie mehr ohne IHRE HILFE bleiben!
Geht mit dieser Sicherheit im Herzen hinaus in die Welt.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !
und behalte das Gute !
- norbert51de
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Re: Was ist Meditation
Lieber Nobbi,
das gefällt mir sehr gut, dass Du hier einmal Texte von White Eagle postest. Das ist doch ein ganz anderes Kaliber als das, was man bei Dudde oder Lorber so lesen kann.
Ich möchte aus eigener Erfahrung sagen, dass Jesus Christus uns als seine Werkzeuge benutzen möchte. Er möchte, dass wir eine Brücke zwischen Himmel und Erde werden und auf Dauer dabei mithelfen, die materielle Welt wieder in das geistige Reich zu befördern (salopp gesprochen).
Die Meditationsanleitung, die White Eagle gibt, ist durchaus stimmig, aber man sollte unbedingt immer wieder den Namen Jesus Christus anrufen. White Eagle spricht nur von der Christus-Sonne. Diese geht in der Menschenseele aber erst dann auf, wenn Jesus im Herzen des Menschen erwacht. Insofern würde ich die Anleitung um diesen - sehr wichtigen - Punkt erweitern.
Liebe Grüße,
Norbert (51de)
das gefällt mir sehr gut, dass Du hier einmal Texte von White Eagle postest. Das ist doch ein ganz anderes Kaliber als das, was man bei Dudde oder Lorber so lesen kann.
Ich möchte aus eigener Erfahrung sagen, dass Jesus Christus uns als seine Werkzeuge benutzen möchte. Er möchte, dass wir eine Brücke zwischen Himmel und Erde werden und auf Dauer dabei mithelfen, die materielle Welt wieder in das geistige Reich zu befördern (salopp gesprochen).
Die Meditationsanleitung, die White Eagle gibt, ist durchaus stimmig, aber man sollte unbedingt immer wieder den Namen Jesus Christus anrufen. White Eagle spricht nur von der Christus-Sonne. Diese geht in der Menschenseele aber erst dann auf, wenn Jesus im Herzen des Menschen erwacht. Insofern würde ich die Anleitung um diesen - sehr wichtigen - Punkt erweitern.
Liebe Grüße,
Norbert (51de)
Gott segne Euch alle!
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wulfila
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Re: Was ist Meditation
Christus-Sonne ist ein Begriff unter dem man sich etwas vorstellen kann, wenn man dazu einen Bezug hat.
Jesu ist eine verdeutschung oder verlateinisierung eines Namens, den das Wesen um das es geht, vielleicht gar nicht kennt?
Jesu ist eine verdeutschung oder verlateinisierung eines Namens, den das Wesen um das es geht, vielleicht gar nicht kennt?
- norbert51de
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Re: Was ist Meditation
Liebe Wulfila,wulfila hat geschrieben:Christus-Sonne ist ein Begriff unter dem man sich etwas vorstellen kann, wenn man dazu einen Bezug hat.
Jesu ist eine verdeutschung oder verlateinisierung eines Namens, den das Wesen um das es geht, vielleicht gar nicht kennt?
wenn man den Namen Jesus Christus anruft, dann wird der Sohn Gottes in der Menschenseele wirksam. Es gibt natürlich noch andere Namen, die man in der Meditation verwenden kann, doch es geht zunächst einmal darum, Kontakt zum Erlöser und zum König der Schöpfung zu bekommen.
Es gibt viele Menschen, die das Wirken Jesu Christi in ihrer Seele bezeugen können, aufgrund der Anrufung des Namens. In der Ostkirche wird diese Art der Anrufung auch das "Jesus-Gebet" oder das immerwährende Herzensgebet genannt. Immerwährend ist es, weil Jesus Christus dann selbst in der Seele anwesend ist und von sich aus wirkt und die Seele beschützt. Durch die Anrufung des Namens bekräftigt der betreffende Mensch seinen Glauben an den Erlöser und der kann dann in stärkerer Form wirksam werden.
So funktioniert das Aufwärts-Ziehen einer Seele durch den Herrn - was er ja selbst versprochen hat, zu tun.
Liebe Grüße,
Norbert
Gott segne Euch alle!
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wulfila
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Re: Was ist Meditation
Und was ist mit denen - die gar nicht nach oben gezogen werden wollen? Soll ja welche geben, die wollen selber gehen.
Ich kenne das Ganze aus dem Buddhismus - die Schulen vom Reinen Land murmeln des ganzen Tag innig den Namen Amithabas und glauben auch fest daran dann im Reinen Land wiedergeboren werden.
Andere Schulen schauen da etwas herunter, weil die Leute wirklich nichts anderes machen, als den Namen murmeln und ansonsten ein sehr genussvolles und weltiches Leben führen.
Ich gehe davon aus, dass die Wandlung nur von mir selber ausgehen kann und die geistigen Mächte nur soweit helfen wie es meinem eigenen Zustand entspricht. Sie helfen - aber nur dem der mit der Hilfe was anfangen kann.
Und ich weis nicht, ob es ausreicht einen Namen - der in hebräisch und aramäisch und griechisch ganz anders lautet - vor sich hinzumurmeln oder innerlich zu sprechen.
Ich kenne das Ganze aus dem Buddhismus - die Schulen vom Reinen Land murmeln des ganzen Tag innig den Namen Amithabas und glauben auch fest daran dann im Reinen Land wiedergeboren werden.
Andere Schulen schauen da etwas herunter, weil die Leute wirklich nichts anderes machen, als den Namen murmeln und ansonsten ein sehr genussvolles und weltiches Leben führen.
Ich gehe davon aus, dass die Wandlung nur von mir selber ausgehen kann und die geistigen Mächte nur soweit helfen wie es meinem eigenen Zustand entspricht. Sie helfen - aber nur dem der mit der Hilfe was anfangen kann.
Und ich weis nicht, ob es ausreicht einen Namen - der in hebräisch und aramäisch und griechisch ganz anders lautet - vor sich hinzumurmeln oder innerlich zu sprechen.
- norbert51de
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Re: Was ist Meditation
Liebe Wulfila,
vielen Dank für deine Kommentare zu meinem letzten Beitrag.
Beim Namen "Jesus - Christus" muss man nun wissen, dass er dem Sohn Gottes gehört. Der Sohn Gottes ist das lebendige WORT, er ist das Licht des Vaters und die Liebe der Mutter und das Leben der Welt. Wenn man diesen Namen anruft, dann beginnt also das WORT Gottes in der Menschenseele zu wirken. Wie eben erwähnt, ist das WORT Licht, Liebe und Kraft. Das bedeutet, dass ein Mensch, der diesen Namen anruft, mit Licht, Liebe und Kraft erfüllt wird. Des weiteren ist es eine Tatsache, dass ein Mensch AUSSCHLIESSLICH durch die Vermittlung des Sohnes zum Vater kommen kann. Und der Sohn führt jede Seele, die sich an ihn wendet, unweigerlich irgendwann zum Vater hin, von dem sie sich vor langen Zeiten einmal abgewandt hatte - das war der Sündenfall.
Zu deinen Bedenken, dass die Namen in unterschiedlichen menschlichen Sprachen geringfügig anders klingen, ist zunächst einmal zu sagen, dass dies völlig richtig ist. So hat jeder Name des Sohnes eine etwas andere Bedeutung. Der Sohn hat ja unglaublich viele Fähigkeiten und Eigenschaften. Die unterschiedlichen Namen des Sohnes rufen daher jeweils etwas unterschiedliche Kräfte des Herrn herbei.
So bedeutet der Name Jesus in erster Linie alles, was der Herr in seinem irdischen Leben bewirkt hat. Er steht insbesondere für seine erbarmende Liebe für die sündigen Menschen, er steht für die Erlösereigenschaft. Benutzt man den Namen Jeshua, dann werden etwas andere Kräfte in der Seele in Bewegung versetzt, die nach meinem Empfinden noch etwas weicher sind, als die Kräfte, die der Name Jesus bewirkt.
Der Name Christus schliesslich steht für die Eigenschaft des Sohnes, der Herrscher der Schöpfung zu sein. Dieser Name ruft die Kraft des Herrschers herbei und treibt unreine Geister aus.
Es gibt noch andere Namen, mit denen man den Sohn anrufen kann, die ich jetzt hier aber nicht mitteilen werde. Wer einen Anfang machen will, sollte mit "Jesus" - "Christus" beginnen.
Wer also - zunächst einmal - nicht nach oben gezogen werden will, der wird auch den Namen Jesus Christus nicht anrufen. Und damit bleibt auch das Wirken des Herrn in diesem Menschen aus.
Man muss aber wissen, dass das Himmelreich wie der Sauerteig in einem Brot wirkt. Jeder Mensch, der mit Christus in Verbindung steht und seine Kraft und sein Licht ausstrahlt, berührt in jedem Fall die Seelen der Wesen, mit denen er in Kontakt kommt. Wenn ein Mensch mit Christus nichts zu tun haben "will", dann ist das eine Wirkung seiner Verdunkelungen, die die Seele vernebeln. Die Seele WILL nämlich eigentlich eine Verbindung zu Gott haben. Die Liebe des Herrn verwandelt also auch hier wenn ein Jesus-Nachfolger auf einen nicht-wollenden Menschen trifft - in höchst sanfter Form - die Verdunkelungen des Menschen, der nicht gezogen werden "will", in Licht und zieht diesen Menschen trotzdem, was dem eigentlichen Willen der Seele entspricht.
Die Reaktion des Menschen, auf den das Christus-Licht einwirkt, kann dann durchaus unterschiedlich sein. Er könnte sich von dem Jesus-Nachfolger abwenden, weil er die Ausstrahlung nicht verträgt. So wie ein Augenkranker die Dunkelheit sucht und das Licht meidet. Er kann sich aber auch dadurch veranlasst fühlen, seine Verbindung zu Gott und Christus zu verändern, d.h. sie zum besseren wenden.
Liebe Grüße,
Norbert
vielen Dank für deine Kommentare zu meinem letzten Beitrag.
Man murmelt so einen Namen nicht vor sich hin. Jeder Name ist mit einem Geistwesen verbunden und wenn man den Namen anruft, dann setzt man sich mit dem betreffenden Geistwesen in Verbindung. Dieses Geistwesen beginnt dann, in der Seele des Menschen zu wirken. Das gilt für jeden beliebigen Namen, auch für menschliche Namen.Wulfila hat geschrieben: Und ich weis nicht, ob es ausreicht einen Namen - der in hebräisch und aramäisch und griechisch ganz anders lautet - vor sich hinzumurmeln oder innerlich zu sprechen.
Beim Namen "Jesus - Christus" muss man nun wissen, dass er dem Sohn Gottes gehört. Der Sohn Gottes ist das lebendige WORT, er ist das Licht des Vaters und die Liebe der Mutter und das Leben der Welt. Wenn man diesen Namen anruft, dann beginnt also das WORT Gottes in der Menschenseele zu wirken. Wie eben erwähnt, ist das WORT Licht, Liebe und Kraft. Das bedeutet, dass ein Mensch, der diesen Namen anruft, mit Licht, Liebe und Kraft erfüllt wird. Des weiteren ist es eine Tatsache, dass ein Mensch AUSSCHLIESSLICH durch die Vermittlung des Sohnes zum Vater kommen kann. Und der Sohn führt jede Seele, die sich an ihn wendet, unweigerlich irgendwann zum Vater hin, von dem sie sich vor langen Zeiten einmal abgewandt hatte - das war der Sündenfall.
Zu deinen Bedenken, dass die Namen in unterschiedlichen menschlichen Sprachen geringfügig anders klingen, ist zunächst einmal zu sagen, dass dies völlig richtig ist. So hat jeder Name des Sohnes eine etwas andere Bedeutung. Der Sohn hat ja unglaublich viele Fähigkeiten und Eigenschaften. Die unterschiedlichen Namen des Sohnes rufen daher jeweils etwas unterschiedliche Kräfte des Herrn herbei.
So bedeutet der Name Jesus in erster Linie alles, was der Herr in seinem irdischen Leben bewirkt hat. Er steht insbesondere für seine erbarmende Liebe für die sündigen Menschen, er steht für die Erlösereigenschaft. Benutzt man den Namen Jeshua, dann werden etwas andere Kräfte in der Seele in Bewegung versetzt, die nach meinem Empfinden noch etwas weicher sind, als die Kräfte, die der Name Jesus bewirkt.
Der Name Christus schliesslich steht für die Eigenschaft des Sohnes, der Herrscher der Schöpfung zu sein. Dieser Name ruft die Kraft des Herrschers herbei und treibt unreine Geister aus.
Es gibt noch andere Namen, mit denen man den Sohn anrufen kann, die ich jetzt hier aber nicht mitteilen werde. Wer einen Anfang machen will, sollte mit "Jesus" - "Christus" beginnen.
Das ist doch ganz einfach. Wie ich schon sagte, drängt sich der Sohn Gottes den abgefallenen Wesen nicht auf, sondern wartet geduldig, bis sie aus eigenem Antrieb die Verbindung zum Erlöser suchen.wulfila hat geschrieben:Und was ist mit denen - die gar nicht nach oben gezogen werden wollen? Soll ja welche geben, die wollen selber gehen.
Wer also - zunächst einmal - nicht nach oben gezogen werden will, der wird auch den Namen Jesus Christus nicht anrufen. Und damit bleibt auch das Wirken des Herrn in diesem Menschen aus.
Man muss aber wissen, dass das Himmelreich wie der Sauerteig in einem Brot wirkt. Jeder Mensch, der mit Christus in Verbindung steht und seine Kraft und sein Licht ausstrahlt, berührt in jedem Fall die Seelen der Wesen, mit denen er in Kontakt kommt. Wenn ein Mensch mit Christus nichts zu tun haben "will", dann ist das eine Wirkung seiner Verdunkelungen, die die Seele vernebeln. Die Seele WILL nämlich eigentlich eine Verbindung zu Gott haben. Die Liebe des Herrn verwandelt also auch hier wenn ein Jesus-Nachfolger auf einen nicht-wollenden Menschen trifft - in höchst sanfter Form - die Verdunkelungen des Menschen, der nicht gezogen werden "will", in Licht und zieht diesen Menschen trotzdem, was dem eigentlichen Willen der Seele entspricht.
Die Reaktion des Menschen, auf den das Christus-Licht einwirkt, kann dann durchaus unterschiedlich sein. Er könnte sich von dem Jesus-Nachfolger abwenden, weil er die Ausstrahlung nicht verträgt. So wie ein Augenkranker die Dunkelheit sucht und das Licht meidet. Er kann sich aber auch dadurch veranlasst fühlen, seine Verbindung zu Gott und Christus zu verändern, d.h. sie zum besseren wenden.
Liebe Grüße,
Norbert
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wulfila
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Re: Was ist Meditation
Danke für deine Antwort, aber du hast schon ein wenig daran vorbeigeredet.
Nichts gegen Geistwesen die nach oben ziehn und die Vorstellung, dass der eigene Gott der Hauptgott aller ist. Da unterscheiden sich Moslems, Christen, Juden, Mahayanabuddhisten us.a. wenig voneinander.
Aber meie eigentliche Problemstellung - lag in diesem Satz:
Gibt es einen Grund Wesen aus anderen Sphären als besser, höher usw. einzustufen? Oder sind sie einfach nur anders mit eigenen Problemen, Abhängigkeiten und Fehlern?
Was ist mit deinen eigenen Willen, deinem eigenen Potential?
Nichts gegen Geistwesen die nach oben ziehn und die Vorstellung, dass der eigene Gott der Hauptgott aller ist. Da unterscheiden sich Moslems, Christen, Juden, Mahayanabuddhisten us.a. wenig voneinander.
Aber meie eigentliche Problemstellung - lag in diesem Satz:
Warum soll ich - durchaus auf geistigen Niveau (ich arbeite mit Mantren - und sehe hier geistige Muster und Beziehungen) - mich durch das intonieren von Namen (in denen ja auch die Wesen wirksam sind) abhängig von diesen Wesen machen?wulfila hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass die Wandlung nur von mir selber ausgehen kann und die geistigen Mächte nur soweit helfen wie es meinem eigenen Zustand entspricht. Sie helfen - aber nur dem der mit der Hilfe was anfangen kann.
Gibt es einen Grund Wesen aus anderen Sphären als besser, höher usw. einzustufen? Oder sind sie einfach nur anders mit eigenen Problemen, Abhängigkeiten und Fehlern?
Was ist mit deinen eigenen Willen, deinem eigenen Potential?
- norbert51de
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Re: Was ist Meditation
Liebe Wulfila,
Du schreibst mir:
Erstens: Geistwesen helfen nur dem, der mit ihrer Hilfe etwas anfangen kann. Ich muss mir schon selbst helfen, sonst hilft mir niemand.
Zweitens: Du möchtest dich nicht von Geistwesen abhängig machen.
Den ersten Punkt kann ich bejahen, aber nur bedingt. Die lichten geistigen Wesen helfen nur dann, wenn sie darum gebeten werden und die Hilfe steht tatsächlich im Zusammenhang mit dem eigenen Entwicklungsstand des betreffenden Menschen. Ein Heiliger kann soviel Kraft von Christus kanalisieren, dass Menschen unmittelbar gesunden. Ein Christ, der gerade sein Leben dem Herrn übergeben hat, wird vielleicht hie und da Gedankenimpulse verspüren, die ihn in der eigenen Entwicklung unterstützten.
Dem Menschen wird also nur nach dem Grad der eigenen Anstrengung geholfen.
Es gibt allerdings ein ganz grosses ABER. Denn Gott der Vater, der der Vater ALLER Geschöpfe ist, sorgt mit unendlicher Weisheit dafür, dass auch den abgefallenen Menschen Hilfe zuteil wird. Auch hier gilt, dass sie dem Entwicklungsstand angemessen ist. Das bedeutet im Allgemeinen, dass die Wesen in Situationen geführt werden, wo sie ihren Willen, zu Gott zurückkehren zu wollen, stärken können (oder ihren Glauben an Gott, sofern er erwacht ist). Dies ist ein ganz langsamer und allmählicher Prozess, an dessen Ende die Hinwendung zum Erlöser Jesus Christus steht, der die Wesen dann in viel direkterer Form leiten kann.
Zum zweiten Punkt ist zu sagen:
Diese Wesen haben alle keinerlei Fehler oder Schwächen. Das findet man nur in der gefallenen Welt, bei gefallenen Wesen, also bei uns irdischen Menschen und den nicht-verkörperten gefallenen Wesen.
Die lichten Wesen achten Deinen freien Willen. Das gilt ganz besonders für Jesus Christus, den Sohn Gottes. Es gibt ein Lied, in dem heisst es: Denn wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Christus führt die gefallenen Wesen nach und nach in die Freiheit der Kinder Gottes. Es besteht hier keine "Abhängigkeit", sondern die freien Wesen dürfen nach Herzenslust alles tun, was im Licht und in der Liebe Gottes getan werden kann.
Hat man jedoch eine Abhängigkeit zu gefallenen Wesen, dann ist Zwang, Angst und Hass die Folge.
Liebe Grüße,
Norbert
Du schreibst mir:
Hier kommen mehrere Gedanken zum Vorschein:wulfila hat geschrieben: Aber meie eigentliche Problemstellung - lag in diesem Satz:
Warum soll ich - durchaus auf geistigen Niveau (ich arbeite mit Mantren - und sehe hier geistige Muster und Beziehungen) - mich durch das intonieren von Namen (in denen ja auch die Wesen wirksam sind) abhängig von diesen Wesen machen?wulfila hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass die Wandlung nur von mir selber ausgehen kann und die geistigen Mächte nur soweit helfen wie es meinem eigenen Zustand entspricht. Sie helfen - aber nur dem der mit der Hilfe was anfangen kann.
Erstens: Geistwesen helfen nur dem, der mit ihrer Hilfe etwas anfangen kann. Ich muss mir schon selbst helfen, sonst hilft mir niemand.
Zweitens: Du möchtest dich nicht von Geistwesen abhängig machen.
Den ersten Punkt kann ich bejahen, aber nur bedingt. Die lichten geistigen Wesen helfen nur dann, wenn sie darum gebeten werden und die Hilfe steht tatsächlich im Zusammenhang mit dem eigenen Entwicklungsstand des betreffenden Menschen. Ein Heiliger kann soviel Kraft von Christus kanalisieren, dass Menschen unmittelbar gesunden. Ein Christ, der gerade sein Leben dem Herrn übergeben hat, wird vielleicht hie und da Gedankenimpulse verspüren, die ihn in der eigenen Entwicklung unterstützten.
Dem Menschen wird also nur nach dem Grad der eigenen Anstrengung geholfen.
Es gibt allerdings ein ganz grosses ABER. Denn Gott der Vater, der der Vater ALLER Geschöpfe ist, sorgt mit unendlicher Weisheit dafür, dass auch den abgefallenen Menschen Hilfe zuteil wird. Auch hier gilt, dass sie dem Entwicklungsstand angemessen ist. Das bedeutet im Allgemeinen, dass die Wesen in Situationen geführt werden, wo sie ihren Willen, zu Gott zurückkehren zu wollen, stärken können (oder ihren Glauben an Gott, sofern er erwacht ist). Dies ist ein ganz langsamer und allmählicher Prozess, an dessen Ende die Hinwendung zum Erlöser Jesus Christus steht, der die Wesen dann in viel direkterer Form leiten kann.
Zum zweiten Punkt ist zu sagen:
Vielleicht ist es dir noch nicht bewusst, aber jeder Klang (also jedes Mantram) ist mit einem Geistwesen verbunden, mit dem man in Verbindung kommt, wenn man ein Mantram intoniert.wulfila hat geschrieben: (ich arbeite mit Mantren - und sehe hier geistige Muster und Beziehungen)
Tja, du machst dich mit dem Arbeiten mit den Mantren von den Wesen abhängig, die du damit anrufst. Wenn es Namen sind, die zu lichten Geistwesen gehören, wie Maria, Erzengel Michael, Gabriel, Uriel usw., dann wird dir Licht zuströmen und diese Wesen beachten auch Deinen freien Willen. Es könnte sich aber auch um Namen handeln, die nicht zu den lichten Wesen gehören. In diesem Fall kommt man tatsächlich in eine mehr oder weniger zwanghafte Abhängigkeit.wulfila hat geschrieben: Warum soll ich ... mich durch ... abhängig von diesen Wesen machen?
Es ist eine Tatsache, dass es im lichten Jenseits eine Hierarchie von Geistwesen gibt, zu der allerdings auch der Mensch gehört. Über den Menschen stehen normale Engel, wie z.B. unsere Schutzengel. Darüber stehen die Erzengel, darüber die Archai, darüber die Elohim/Exusai und so geht es weiter bis zur höchsten Engelshierarchie, den Seraphim. Darüber steht die Trinität und an deren Spitze herrscht Gott, der Vater.wulfila hat geschrieben: Gibt es einen Grund Wesen aus anderen Sphären als besser, höher usw. einzustufen? Oder sind sie einfach nur anders mit eigenen Problemen, Abhängigkeiten und Fehlern?
Was ist mit deinen eigenen Willen, deinem eigenen Potential?
Diese Wesen haben alle keinerlei Fehler oder Schwächen. Das findet man nur in der gefallenen Welt, bei gefallenen Wesen, also bei uns irdischen Menschen und den nicht-verkörperten gefallenen Wesen.
Die lichten Wesen achten Deinen freien Willen. Das gilt ganz besonders für Jesus Christus, den Sohn Gottes. Es gibt ein Lied, in dem heisst es: Denn wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Christus führt die gefallenen Wesen nach und nach in die Freiheit der Kinder Gottes. Es besteht hier keine "Abhängigkeit", sondern die freien Wesen dürfen nach Herzenslust alles tun, was im Licht und in der Liebe Gottes getan werden kann.
Hat man jedoch eine Abhängigkeit zu gefallenen Wesen, dann ist Zwang, Angst und Hass die Folge.
Liebe Grüße,
Norbert
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Re: Was ist Meditation
Also wenn ich schreibe dass ich hier geistige Muster und Beziehungen sehe - dann wird es mir schon bewusst sein - meinst du nicht?norbert51de hat geschrieben:Vielleicht ist es dir noch nicht bewusst, aber jeder Klang (also jedes Mantram) ist mit einem Geistwesen verbunden, mit dem man in Verbindung kommt, wenn man ein Mantram intoniert.wulfila hat geschrieben: (ich arbeite mit Mantren - und sehe hier geistige Muster und Beziehungen)