Nessie und Yeti

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Hathor
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Nessie und Yeti

Beitrag von Hathor »

Hallo Freunde,

36 km lang und 1,5 km breit ist der Hochlandseee Loch Ness in Schottland. Mit einer Tiefe von 230 m ist er sehr fischreich. Aber jetzt zeigten neueste Sonaraufnahmen an, dass er noch tiefer ist. Seit dem Jahr 565 n Chr geht von dem See die Sage, dort drin seien riesige Ungeheuer. Im 16. Jahrhundert soll sogar ein solches Tier aus dem See 3 Männer getötet haben.

Soch ein riesiges Tier sah 1888 der schottische Taucher Duncan Mc Donald. Doch ein richtiges Nessie-Fieber brach 1933 aus, als das Ehepaar Mackay dieses Ungeheuer vor ihnen über den Seeweg watscheln sah mit einem erlegten Schaf im Maul. Es war so groß wie ein Saurier, hatte einen langen Hals wie eine Giraffe, aber einen kleinen Kopf und als Fortbewegung dienten ihm Flossen.

Jetzt traten die Kryptozoologen auf den Plan. Sie bezeichneten Nessie als den Kryptiden einer vor 65 Mill Jahren ausgestorbenen Rasse, sprachen vom Nessiteras rhomboteryx (rhombenförmiges Nessie-Wunder). Von 1933 bis heute gab es 20 Sichtungen, darunter 1965 der Angler Ian Cameron und der Benedictinerpater Gregory Brusey 1971.

1934 gab es auch das erste Nessie-Foto von dem angesehenen Arzt Dr R K Wilson. Es zeigt die Gestalt eines Plesiosauriers, diese Ansicht vertreten verschiedene Kryptozoologen.

Ähnlich gelegen ist es auch mit der Sichtung eines Yeti im Himalaya. Die einheimischen Sherpas sprachen immer wieder von der Sichtung eines riesigen, fast 3 Meter großen zottigen Ungeheuers. Sie nannten es Yeti. 1925 sah auch der Grieche Tolazi dieses Ungeheuer in Sikkim. Seither sind seine Fußabdrücke von etwa 43 cm Länge überall zu finden.

Sogar der berühmte Bergsteiger Reinhold Messmer sah das Wesen 1986 und 1987 im Himalaya. Er nannte es Schneebär oder Tibetbär. Die Chinesen und Sowjets nannten den Yeti Alma, während die Wissenschaftler vom ausgestorbenen Gigantopithecus sprechen.

In Nordamerika ist es der Bigfoot und in Nordkalifornien wird er Sasquatch genannt. Auch dort wird von einem affenähnlichen Lebewesen von fast 3 m Größe und 250 kg Gewicht gesprochen. 1967 wurde er durch den Amerikaner Roger Patterson in Bluff Creek / Kalifornien sogar gefilmt.

VG Ardjuna
Muckie
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Re: Nessie und Yeti

Beitrag von Muckie »

Diese Laborinstitute schütten ihr Dreckwasser ja man so in die angrenzenden Flüsse oder einfach mal so durchs Klo.
Was dabei rauskommt haben wir ja im Mittelmeerküstengebiet gesehen.
Algen. Nix als Algen überwucherten die See und fast alls erstickte.
Wer weiss, vielleicht haben Unbekannte so ein kleines Frankensteinmonster
auch mal im Klo runter gespühlt?
Und nun geistert es umher.
Schöne Grüsse
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DocNobbi
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Sichtungen Von Nessie

Beitrag von DocNobbi »

Es gibt doch eine ganz ansehnliche Reihe von Sichtungen unseres Ungeheuers von Loch Ness (Nessi)

Vor 1800
565: Die erste bekannte Erwähnung des Seeungeheuers. Im „Life of St. Columba“ (lateinischer Originaltitel: „Vita Columbae“) des Abtes Adamnan (* 623/24; † 23. September 704), einer Beschreibung des Lebens des Columban von Iona wird berichtet, wie der Heilige das Leben eines Pikten rettete, der im Fluss Ness angegriffen wurde. „Columban machte das Kreuzzeichen in die Luft und rief den Namen Gottes an, während er dem wilden Tier befahl: ‚Nicht mehr weiter! Berühre ihn nicht! Zieh dich sofort zurück!‘ Als das Tier die Worte des Heiligen hörte, floh es vor Angst, als ob es von Seilen von dort weggezogen würde, obwohl es nur eine kurze Entfernung vom Mann weg gewesen war.“
1527: Duncan Campbell erblickte am Ufer des Loch Ness ein schreckliches Ungeheuer.
16. Jahrhundert: Einer alten Chronik zufolge stieg ein riesiges Tier aus dem Loch Ness und erschlug drei Männer.
Um 1650: Ein englischer Chronist berichtete, der berühmte Loch Ness sei wegen seiner „schwimmenden Inseln“ bekannt.
1661: Bei Inverness wurde am 12. August ein schätzungsweise 3,50 Meter langer Stör beobachtet.


Wichtige Sichtungen nach 1800
Weitere Sichtungen gab es zwar unter anderem 1872 und 1903, doch berühmt wurde das Wesen erst am 2. Mai 1933, als erstmals regionale Zeitungen von der Sichtung eines Ungeheuers berichteten. Die Zeitung Inverness Courier brachte einen Artikel über Einheimische, die „ein riesiges im Loch tauchendes Tier“ gesichtet hätten. Der Bericht über das „Monster“ (ein vom Redakteur des Courier ausgewählter Name) wurde eine Mediensensation: Londoner Zeitungen sendeten Reporter nach Schottland, und ein Zirkus bot sogar eine Summe von 20.000 Pfund für das Einfangen des Monsters.
Später im selben Jahr beschrieb A.H. Palmer, der Nessie angeblich am 11. August 1933 um sieben Uhr beobachtete, die Kreatur habe ihren Kopf, den sie von vorne sahen, niedrig im Wasser. Ihr Mund, der eine Länge zwischen zwölf und achtzehn Zoll habe, öffnete und schloss sich; ihre maximale Mundöffnung wurde auf ungefähr sechs Zoll geschätzt.
Das neue Interesse an dem Ungeheuer von Loch Ness wurde durch ein angeblich vom Chirurgen R.K. Wilson geschossenes Foto vom 19. April 1934 geweckt. Es scheint ein großes Tier mit einem langen Hals zu zeigen, welches durch das Wasser gleitet. Jahrzehnte später, am 12. März 1994, beanspruchte Marmaduke Wetherell für sich, das Foto gefälscht zu haben, nachdem er von der Zeitung Daily Mail angestellt worden war, Nessie zu jagen (das Foto wurde damals als „endgültiger Beweis“ gedruckt). Wetherell gab auch an, Wilson habe das Foto nicht aufgenommen, sein Name sei nur benutzt worden, um die Glaubwürdigkeit des Fotos zu erhöhen. Bereits 1993 behauptete ein anderer Mann von sich, in eine solche Fälschung verwickelt gewesen zu sein.
Nicht als einziger, aber als bekanntester „Nessie-Hoaxer“ verdient Frank Searle Erwähnung. Frank Searle, ein ehemaliger Soldat, tauchte im Juni 1969 am Loch Ness auf und beschäftigte sich zunächst in ernsthafter Weise mit der Suche nach Nessie. In seinen späteren Jahren, in denen er ein Hausboot und eine „Monster-Exhibition“ bei Lower Foyers betrieb, legte er häufiger eher zweifelhafte Beweise für die Existenz des Monsters vor. Seine Fotografien zeigten z.B. schwimmende Baumstämme oder wurden sogar für Fotomontagen gehalten.[1] Von 1977 bis 1979 wurde Searle von einer belgischen Bewundererin als „assistant monster huntress“ unterstützt.[1] 1985 verschwand Searle vorübergehend. Ab 1986 lebte der unverheiratet gebliebene Searle, von 1998 an durch einen Schlaganfall gelähmt, bis zu seinem Tod am 26. März 2005 allein mit seinen Katzen in Fleetwood, Lancashire.
1972 machte eine von dem US-amerikanischen Patentrichter Robert Rines geleitete Gruppe einige Unterwasserfotos. Eines war ein ungenaues Bild, vielleicht eine rhombenförmige Flosse (manche sahen darin Luftblasen oder eine Fischflosse). Auf der Basis dieses Fotos verkündete der Fotograf und Naturschützer Sir Peter Scott 1975, dass der wissenschaftliche Name des Monsters „Nessiteras rhombopteryx“ lauten solle[2]. Das würde die Aufnahme von Nessie im „British register of officially protected wildlife“ bedeuten. Der Name ist allerdings ein Anagramm von „monster hoax by Sir Peter S.“, was möglicherweise der Skepsis von Sir Peter zuzuschreiben ist.
Am 28. Mai 2007 wurde durch Gordon Holmes aus Yorkshire ein neues Video eines vermeintlichen Ungeheuers von Loch Ness aufgenommen. Darauf zu sehen ist ein etwa zehn Kilometer pro Stunde schnelles und circa 15 Meter langes, aalähnliches Objekt. Die Qualität des Videos gilt als ausgesprochen gut. Eine Fälschung des Videos wird wegen des auf dem Video sichtbaren Uferbereichs im Hintergrund als sehr unwahrscheinlich angesehen. Die Untersuchung des Materials ist noch nicht abgeschlossen.[3]
Laut einer Zeitungsmeldung in der englischen Boulevardzeitung The Sun vom 26. August 2009 [4] will Jason Cooke das Ungeheuer in Google Earth auf den Koordinaten 57° 13′ N, 4° 34′ W entdeckt haben. Bei starker Vergrößerung fällt jedoch sofort auf, dass es sich um den Umriss eines kleinen Bootes mit der dazugehörigen Hecksee handelt.
Theorien



Plesiosaurus
Manche Berichte vom Erscheinungsbild des Monsters, einschließlich der historischen Berichte, weisen auf eine Ähnlichkeit zum ausgestorbenen Plesiosaurus hin. Das vorliegende Material dieser Kreatur aus dem Mesozoikum zeichnet ein Bild von einem großen Tier mit einem langen Hals und einem kleinen Kopf, das sich mit Flossen fortbewegt. Die angebliche Verbindung dieser Kreatur mit dem Monster von Loch Ness wurde zu einem bekannten Thema im Feld der Kryptozoologie. Doch sowohl die meisten Wissenschaftler als auch die allermeisten ernsthaften Kryptozoologen halten die Idee, das Monster von Loch Ness sei ein Überrest des Mesozoikum, für sehr unwahrscheinlich: Es müsste eine große Kolonie solcher Tiere existieren, um die längerfristige Existenz zu sichern. Da Plesiosaurier zum Luftholen an die Oberfläche müssten, würde das viel mehr Sichtungen ergeben, als es tatsächlich der Fall ist. Viele Biologen sind auch der Meinung, dass Loch Ness nicht groß oder produktiv genug sei, um selbst eine kleine Familie dieser Tiere am Leben zu erhalten. Auch viele andere Gründe, etwa die geologische Entstehung von Loch Ness nach der letzten Eiszeit, sprechen klar gegen ein großes Reptil im See.
Andere Sichtungen passen nicht zum Erscheinungsbild der Plesiosaurier oder zu einem anderen Wassertier: Im April 1923 behauptete Alfred Cruickshank, ein drei bis dreieinhalb Meter langes Tier mit gekrümmtem Rücken und vier elefantenartigen Füßen gesehen zu haben, welches vor seinem Fahrzeug die Straße überquert habe. Andere mutmaßliche Sichtungen sprechen eher für kamel- oder pferdeähnliche Tiere.
Die Erklärungsversuche der Wissenschaft für die Ungeheuer-Sichtungen sind sehr unterschiedlich: Fehlerkennungen von Robben, springende oder dicht an der Wasseroberfläche schwimmende Fische, Wasservögel, Holzstämme, Luftspiegelungen oder unübliche Wellenmuster, letzteres, da Loch Ness aufgrund seiner symmetrischen Topographie prädestiniert für stehende Wellen (so genannte Seiches) ist. Auch schwimmende Hirsche könnten für einige Sichtungen des Monsters mit aus dem Wasser gereckten Hals verantwortlich sein. Wahrscheinlich ist, dass jede dieser Erklärungen ihren Teil zu dem längst zum Massenphänomen gewordenen Monster-Mythos beigetragen hat.
In Flüssen in der Nähe von Loch Ness gibt es sehr große Störe, die aufgrund ihrer Größe und ihres ungewöhnlichen Erscheinungsbildes leicht für Monster gehalten werden könnten. Eine neue Theorie besagt, dass das Monster nicht mehr ist als Sprudeln im Wasser, das durch kleinere vulkanische Aktivität am Boden des Lochs verursacht wird. Dieses Argument wird – zu einem kleinen Teil – unterstützt von einem Zusammenhang zwischen tektonischen Bewegungen und den Sichtungen.
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