Das endlose Geschnatter der etablierten Medien
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Regina
- Co-Moderator
Das endlose Geschnatter der etablierten Medien
Die Menschen, die tatsächlich etwas bewirken bleiben im endlosen Geschnatter der etablierten Medien und bei der Jagd nach dem neuesten bedeutungslosen Nachrichtenschnipsel wie etwa Lady Gagas Kleid aus Fleisch auf der Strecke. Richten wir in den letzten Momenten dieses Jahres den Blick auf ein paar Leute, die mehr Aufmerksamkeit unsererseits verdient hätten
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Regina
- Co-Moderator
Re: Das endlose Geschnatter der etablierten Medien
Während wir alle wie gebannt auf Julian Assange blickten, blieb die Geschichte des jungen amerikanischen Soldaten, der die geheimen Dokumente an die Öffentlichkeit brachte, beinahe unbemerkt. Wenn Mannings überhaupt erwähnt wurde, dann wurde er als impulsiver, zorniger Kindskopf beschrieben, der die Dokumente auf eine CD lud und veröffentlichen ließ, weil er sich ungerecht behandelt fühlte oder oder einen „Wutanfall“ hatte.
In Wirklichkeit geschah Folgendes: Manning ging im Alter von 18 Jahren zur Armee in dem Glauben, er würde sein Land und die Sache der Freiheit beschützen und verteidigen. Bald fand er sich im Irak wieder, wo ihm befohlen wurde, Iraker zu verhaften und den neuen irakischen Verbündeten der Amerikaner zu übergeben, die sie, wie er selbst sehen konnte, mit elektrischen Bohrmaschinen und anderen Geräten folterten. Das einzige Verbrechen, das viele dieser Leute begangen hatten, war gelehrte Kritiken der Besatzung oder über die neuen Machthaber zu schreiben. Er wußte, dass Folter nach amerikanischem, irakischem und internationalem Recht ein Verbrechen ist. Also ging er zu seinem Vorgesetzten und legte ihm dar, was hier geschah. Ihm wurde befohlen, den Mund zu halten und sich wieder daran zu machen, Iraker zusammenzutreiben und zu verhaften.
Manning mußte wählen, ob er Komplize bei diesen Grausamkeiten sein wollte - oder nicht. Im Alter von 21 Jahren traf er die mutige Wahl, die Sache der Menschenrechte über seine eigenen Interessen zu stellen. Er gelangte an die geheimen Dokumente, die beweisen, daß die USA den Tod von 15.000 Irakern vertuschten und de facto eine Politik betrieben, die den Irakern, die sie an die Macht gebracht hatten, erlaubte zu foltern - und er entschied, daß er die moralische Verpflichtung hatte, sie dem amerikanischen Volk zugänglich zu machen.
Danke Tlaxcala
Quelle: http://www.johannhari.com/2010/12/24/le ... es-of-2010
In Wirklichkeit geschah Folgendes: Manning ging im Alter von 18 Jahren zur Armee in dem Glauben, er würde sein Land und die Sache der Freiheit beschützen und verteidigen. Bald fand er sich im Irak wieder, wo ihm befohlen wurde, Iraker zu verhaften und den neuen irakischen Verbündeten der Amerikaner zu übergeben, die sie, wie er selbst sehen konnte, mit elektrischen Bohrmaschinen und anderen Geräten folterten. Das einzige Verbrechen, das viele dieser Leute begangen hatten, war gelehrte Kritiken der Besatzung oder über die neuen Machthaber zu schreiben. Er wußte, dass Folter nach amerikanischem, irakischem und internationalem Recht ein Verbrechen ist. Also ging er zu seinem Vorgesetzten und legte ihm dar, was hier geschah. Ihm wurde befohlen, den Mund zu halten und sich wieder daran zu machen, Iraker zusammenzutreiben und zu verhaften.
Manning mußte wählen, ob er Komplize bei diesen Grausamkeiten sein wollte - oder nicht. Im Alter von 21 Jahren traf er die mutige Wahl, die Sache der Menschenrechte über seine eigenen Interessen zu stellen. Er gelangte an die geheimen Dokumente, die beweisen, daß die USA den Tod von 15.000 Irakern vertuschten und de facto eine Politik betrieben, die den Irakern, die sie an die Macht gebracht hatten, erlaubte zu foltern - und er entschied, daß er die moralische Verpflichtung hatte, sie dem amerikanischen Volk zugänglich zu machen.
Danke Tlaxcala
Quelle: http://www.johannhari.com/2010/12/24/le ... es-of-2010