Als die Menschen noch viel Kontakt mit Tieren hatten, ihre Art studierten, ihren Charakter analysierten, mit ihnen sprachen, mag es solche Krafttiere durchaus gegeben haben - einfach weil das Leben so war!
Heute zeigen japanische Komikserien sprechende Roboter.
Kinder basteln dann an deren Dialogen "Krafttier". Ich weiß leider nicht, wie die alle heißen.
Es ist sicher nicht gesund, hauptsächlich in Scheinwelten zu leben. Da geht was vom echten verloren...
In deutschsprachigen Ländern ist es anders!
Das "Krafttier" wird von anderen zugeordnet.
Wenn einer zuviel Fantasie hat, besonders wenn sie zu abwegig ist, dann hat er einen Vogel.
Ein etwas störrisches Verhalten lässt auf einen Esel schließen, beim "mit dem Kopf durch die Wand" steckt bestimmt ein Rindvieh dahinter.
Man sollte aber wie Hathor meint, wirklich lieb zu den Tieren sein:
Das mit dem Insekt verstehe ich wirklich nicht. Sind doch die Deutschen fleißig wie die Bienen. Was dran schlecht sein soll, verstehe ich nicht. Der Nachteil liegt eher bei ihnen, dass sie viel gebraucht werden, abgelehnt und missbraucht werden, um anderen das Leben zu versüßen.1. Begegne Deinem Krafttier mit Respekt und versuche es zu lieben
2. Vermeide ein Insekt als Krafttier, taucht ein solches auf, dann wünsche Dir ein
anderes und wiederhole den Vorgang.
3. Prahle nicht mit Deinem Krafttier, denn Du könntest ihm schaden.
Aus der Bibel kennen wir allerlei Tiere, die symbloisch zu sein scheinen.
Da handeln ganze Kapitel seltsamerweise von Ochsen.
Ochs und Esel standen bei der Krippe vom Jesukind. Das war wohl eher, weil es gleich lautende Worte gibt, und damit Ernst (Esel) und Ringen (Ochsen) zusammen mit Erlösung an einem Fleck waren. Der Löwe eignet sich so gut zum erkennen, weil er so heißt. Das ließ sich wunderbar reimen, einmal mit Löwen als Bild und gleichzeitig gesprochen fürchten und schauen. Die alten Figuren mit Tierbilder aus Ägypten oder Griechenland hatten zum Teil sprachliche Wurzeln. Sie waren zum Teil andere Figuren. Oft waren sie mit Geschichten als Umschreibung entstanden. Jede Geschichte und jedes Erlebnis hat Einfluss auf Wünsche oder auf Erfahrungen.
Doch wenn es so geht, klappt da gar nichts mit dem Krafttier, denn darüber entstanden nur Märchen.
Liest einer: Und dann erschien mir mein Krafttier und führte mich nach ....
Romantisch.... bastle mir auch gleich eines ,,,,
So geht es aber nicht.
Das Prinzip des Erlebens ist falsch beschrieben, zielt nicht auf das Verständnis ab.
Besonders bei Kindern ist es so, dass beim Einschlafen eine kurze Zeit das Band der Fantasie recht locker wird. Die Träume anderer haben Zugang. Erwachsene gehen in sich. Sie begegnen ihren Wünschen und ihren Entsprechungen, erleben bildhafte Vorstellungen, aber auch ganz Praktisches. Daraus entstehen dann Pläne und neue Zusammenhänge. Irgend ein Vorgang wird klarer. Eine Perspektive tut sich auf ... und vieles mehr, das jeder in seinem Leben weiß.
