Jesus - der größte Mensch der je lebte
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
„Das wahre Brot vom Himmel“
DER gestrige Tag war wirklich ereignisreich gewesen. Jesus hatte durch ein Wunder Tausende gespeist und sich anschließend dem Zugriff von Leuten entzogen, die ihn zum König machen wollten. In der Nacht war er über das aufgewühlte Galiläische Meer gegangen; dann hatte er Petrus gerettet, der unterzugehen begann, als er auf dem sturmgepeitschten Wasser ging; außerdem beruhigte er die Wellen, um seine Jünger vor dem Schiffbruch zu bewahren.
Nun finden ihn einige der Leute, die er nordöstlich des Galiläischen Meeres durch ein Wunder gespeist hat, in der Nähe von Kapernaum und fragen: „Wann bist du hierhergekommen?“ Er tadelt sie und sagt, sie würden nur deshalb nach ihm suchen, weil sie ein weiteres kostenloses Mahl erwarteten. Er fordert sie auf, nicht für die Speise zu wirken, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt. Daher fragen die Leute: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“
Jesus erwähnt nur eines dieser Werke, das jedoch von höchstem Wert ist. „Dies ist das Werk Gottes“, erklärt er, „daß ihr Glauben an den ausübt, den jener ausgesandt hat.“
Die Menschen üben trotz der Wunder, die Jesus gewirkt hat, keinen Glauben an ihn aus. Es ist unglaublich, sogar nach all den Wundern, die er vollbracht hat, fragen sie: „Was für ein Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Vorväter aßen das Manna in der Wildnis, so wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot aus dem Himmel zu essen.‘ “
In seiner Entgegnung auf ihre Bitte um ein Zeichen weist Jesus deutlich auf den Quell der Wundertaten hin. Er sagt: „Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“
„Herr“, sagen die Menschen, „gib uns dieses Brot allezeit.“
„Ich bin das Brot des Lebens“, erklärt Jesus. „Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden. Ich habe euch aber gesagt: Ihr habt mich sogar gesehen, und dennoch glaubt ihr nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe.“
Daraufhin beginnen die Juden über Jesus zu murren, weil er gesagt hat: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“ Sie sehen in ihm lediglich den Sohn menschlicher Eltern und bringen daher denselben Einwand vor wie die Nazarener: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘?“
„Hört auf, untereinander zu murren“, erwidert Jesus. „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.“
Jesus fährt fort und wiederholt: „Ich bin das Brot des Lebens. Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben.“ Ja, wenn die Menschen Glauben an Jesus ausüben, der von Gott ausgesandt worden ist, können sie ewiges Leben erhalten. Kein Manna und kein anderes Brot dieser Art kann das bewirken.
Offensichtlich begann die Diskussion in bezug auf das Brot vom Himmel, kurz nachdem die Leute Jesus in der Nähe von Kapernaum gefunden hatten. Sie wird jedoch fortgesetzt und erreicht erst später ihren Höhepunkt, als Jesus in einer Synagoge in Kapernaum lehrt.
Johannes 6:25-51, 59Als sie ihn dann auf der anderen Seite des Meeres fanden, sagten sie zu ihm: „Rabbi, wann bist du hierhergekommen?“ 26 Jesus antwortete ihnen und sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott, mit seinem Siegel [des Wohlgefallens] versehen.“28 Daher sagten sie zu ihm: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“ 29 Als Antwort sprach Jesus zu ihnen: „Dies ist das Werk Gottes, daß ihr Glauben an den ausübt, den jener ausgesandt hat.“ 30 Daher sagten sie zu ihm: „Was für ein Zeichen tust du denn, damit wir [es] sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 31 Unsere Vorväter aßen das Manna in der Wildnis, so wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot aus dem Himmel zu essen.‘ “ 32 Demzufolge sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“ 34 Deshalb sagten sie zu ihm: „Herr, gib uns dieses Brot allezeit.“35 Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden. 36 Ich habe euch aber gesagt: Ihr habt mich sogar gesehen, und dennoch glaubt ihr nicht. 37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; 38 denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. 40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“41 Daher begannen die Juden über ihn zu murren, weil er sagte: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“; 42 und sie begannen zu sagen: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘?“ 43 Jesus gab ihnen zur Antwort: „Hört auf, untereinander zu murren. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 45 Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“
Psalm 78:24Und er ließ auf sie Manna zum Essen regnen,Und das Korn des Himmels gab er ihnen.
Jesaja 54:13Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein.
Matthäus 13:55-57Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ 57 So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus.“
DER gestrige Tag war wirklich ereignisreich gewesen. Jesus hatte durch ein Wunder Tausende gespeist und sich anschließend dem Zugriff von Leuten entzogen, die ihn zum König machen wollten. In der Nacht war er über das aufgewühlte Galiläische Meer gegangen; dann hatte er Petrus gerettet, der unterzugehen begann, als er auf dem sturmgepeitschten Wasser ging; außerdem beruhigte er die Wellen, um seine Jünger vor dem Schiffbruch zu bewahren.
Nun finden ihn einige der Leute, die er nordöstlich des Galiläischen Meeres durch ein Wunder gespeist hat, in der Nähe von Kapernaum und fragen: „Wann bist du hierhergekommen?“ Er tadelt sie und sagt, sie würden nur deshalb nach ihm suchen, weil sie ein weiteres kostenloses Mahl erwarteten. Er fordert sie auf, nicht für die Speise zu wirken, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt. Daher fragen die Leute: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“
Jesus erwähnt nur eines dieser Werke, das jedoch von höchstem Wert ist. „Dies ist das Werk Gottes“, erklärt er, „daß ihr Glauben an den ausübt, den jener ausgesandt hat.“
Die Menschen üben trotz der Wunder, die Jesus gewirkt hat, keinen Glauben an ihn aus. Es ist unglaublich, sogar nach all den Wundern, die er vollbracht hat, fragen sie: „Was für ein Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Vorväter aßen das Manna in der Wildnis, so wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot aus dem Himmel zu essen.‘ “
In seiner Entgegnung auf ihre Bitte um ein Zeichen weist Jesus deutlich auf den Quell der Wundertaten hin. Er sagt: „Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“
„Herr“, sagen die Menschen, „gib uns dieses Brot allezeit.“
„Ich bin das Brot des Lebens“, erklärt Jesus. „Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden. Ich habe euch aber gesagt: Ihr habt mich sogar gesehen, und dennoch glaubt ihr nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe.“
Daraufhin beginnen die Juden über Jesus zu murren, weil er gesagt hat: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“ Sie sehen in ihm lediglich den Sohn menschlicher Eltern und bringen daher denselben Einwand vor wie die Nazarener: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘?“
„Hört auf, untereinander zu murren“, erwidert Jesus. „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.“
Jesus fährt fort und wiederholt: „Ich bin das Brot des Lebens. Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben.“ Ja, wenn die Menschen Glauben an Jesus ausüben, der von Gott ausgesandt worden ist, können sie ewiges Leben erhalten. Kein Manna und kein anderes Brot dieser Art kann das bewirken.
Offensichtlich begann die Diskussion in bezug auf das Brot vom Himmel, kurz nachdem die Leute Jesus in der Nähe von Kapernaum gefunden hatten. Sie wird jedoch fortgesetzt und erreicht erst später ihren Höhepunkt, als Jesus in einer Synagoge in Kapernaum lehrt.
Johannes 6:25-51, 59Als sie ihn dann auf der anderen Seite des Meeres fanden, sagten sie zu ihm: „Rabbi, wann bist du hierhergekommen?“ 26 Jesus antwortete ihnen und sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott, mit seinem Siegel [des Wohlgefallens] versehen.“28 Daher sagten sie zu ihm: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“ 29 Als Antwort sprach Jesus zu ihnen: „Dies ist das Werk Gottes, daß ihr Glauben an den ausübt, den jener ausgesandt hat.“ 30 Daher sagten sie zu ihm: „Was für ein Zeichen tust du denn, damit wir [es] sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 31 Unsere Vorväter aßen das Manna in der Wildnis, so wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot aus dem Himmel zu essen.‘ “ 32 Demzufolge sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“ 34 Deshalb sagten sie zu ihm: „Herr, gib uns dieses Brot allezeit.“35 Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden. 36 Ich habe euch aber gesagt: Ihr habt mich sogar gesehen, und dennoch glaubt ihr nicht. 37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; 38 denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. 40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“41 Daher begannen die Juden über ihn zu murren, weil er sagte: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“; 42 und sie begannen zu sagen: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘?“ 43 Jesus gab ihnen zur Antwort: „Hört auf, untereinander zu murren. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 45 Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“
Psalm 78:24Und er ließ auf sie Manna zum Essen regnen,Und das Korn des Himmels gab er ihnen.
Jesaja 54:13Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein.
Matthäus 13:55-57Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ 57 So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus.“
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Viele Jünger folgen Jesus nicht mehr nach
JESUS spricht in der Synagoge von Kapernaum über seine Rolle als das wahre Brot vom Himmel. Er setzt hier offensichtlich das Gespräch mit jenen Leuten fort, die nach ihm gesucht hatten, als sie von der Ostseite des Galiläischen Meeres zurückgekehrt waren. Sie hatten dort von den Broten und Fischen gegessen, die durch ein Wunder beschafft worden waren.
Jesus äußert sich jetzt wie folgt: „Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“ Zwei Jahre zuvor, im Frühling des Jahres 30 u. Z., hatte Jesus zu Nikodemus gesagt, Gott habe die Welt so sehr geliebt, daß er seinen Sohn als Retter gesandt hat. Somit zeigt Jesus jetzt, daß jeder aus der Menschenwelt, der symbolisch von seinem Fleisch ißt, indem er Glauben an sein Opfer ausübt, das er bald darbringen wird, ewiges Leben erlangen kann.
Die Leute straucheln jedoch über Jesu Worte. „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ fragen sie. Jesus möchte seinen Zuhörern verständlich machen, daß das Essen seines Fleisches sinnbildlich gemeint ist. Um das hervorzuheben, sagt er etwas, was noch anstößiger erscheint, würde man es buchstäblich nehmen.
„Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt“, erklärt Jesus, „so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.“
Es stimmt, Jesu Lehre wäre äußerst anstößig, wenn er hier zum Kannibalismus aufforderte. Aber Jesus befürwortet natürlich nicht das buchstäbliche Essen seines Fleisches oder das Trinken seines Blutes. Er weist nur nachdrücklich darauf hin, daß alle, die ewiges Leben erlangen möchten, Glauben an das Opfer ausüben müssen, das er durch die Opferung seines vollkommenen menschlichen Körpers und das Vergießen seines Blutes darbringen wird. Doch sogar viele seiner Jünger wollen nicht verstehen, was er lehrt, und protestieren: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“
Da Jesus weiß, daß viele seiner Jünger murren, sagt er: „Veranlaßt euch dies zum Straucheln? Was nun, wenn ihr den Menschensohn dahin auffahren seht, wo er zuvor war? . . . Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben.“
Jesus fährt fort: „Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“ Daraufhin verlassen ihn viele seiner Jünger und folgen ihm nicht mehr nach. Daher wendet sich Jesus seinen 12 Aposteln zu und fragt: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?“
Petrus antwortet ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“ Welch ein wunderbarer Ausdruck der Loyalität, obwohl Petrus und die übrigen Apostel Jesu Lehren in bezug auf diese Dinge auch nicht völlig verstehen mögen!
Jesus ist zwar über die Antwort des Petrus erfreut, aber er sagt: „Habe ich nicht euch Zwölf auserwählt? Einer von euch jedoch ist ein Verleumder.“ Er spricht von Judas Iskariot. Möglicherweise entdeckt Jesus zu diesem Zeitpunkt bei Judas den Beginn oder die ersten Schritte eines verkehrten Laufes.
Jesus hat die Menschen enttäuscht, weil er sich ihren Bemühungen widersetzte, ihn zum König zu machen, so daß sie möglicherweise überlegen: „Wie kann dieser der Messias sein, wenn er die rechtmäßige Stellung des Messias nicht einnimmt?“ Das beschäftigt die Menschen immer noch.
Johannes 6:51-71Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.60 Daher sagten viele von seinen Jüngern, als sie dies hörten: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“ 61 Jesus aber, der bei sich wußte, daß seine Jünger darüber murrten, sprach zu ihnen: „Veranlaßt euch dies zum Straucheln? 62 Was nun, wenn ihr den Menschensohn dahin auffahren seht, wo er zuvor war? 63 Der Geist ist es, der Leben gibt; das Fleisch ist von gar keinem Nutzen. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. 64 Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben.“ Jesus wußte nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer der war, der ihn verraten würde. 65 So sagte er weiter: „Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“66 Deswegen wandten sich viele seiner Jünger ab, den hinter ihnen [liegenden] Dingen zu, und gingen nicht mehr mit ihm. 67 Daher sagte Jesus zu den Zwölfen: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?“ 68 Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“ 70 Jesus antwortete ihnen: „Habe ich nicht euch Zwölf auserwählt? Einer von euch jedoch ist ein Verleumder.“ 71 Er redete aber von Judas, [dem Sohn] des Sịmon Iskạriot; denn dieser stand im Begriff, ihn zu verraten, obwohl er einer von den Zwölfen war.
3:16Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.
JESUS spricht in der Synagoge von Kapernaum über seine Rolle als das wahre Brot vom Himmel. Er setzt hier offensichtlich das Gespräch mit jenen Leuten fort, die nach ihm gesucht hatten, als sie von der Ostseite des Galiläischen Meeres zurückgekehrt waren. Sie hatten dort von den Broten und Fischen gegessen, die durch ein Wunder beschafft worden waren.
Jesus äußert sich jetzt wie folgt: „Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“ Zwei Jahre zuvor, im Frühling des Jahres 30 u. Z., hatte Jesus zu Nikodemus gesagt, Gott habe die Welt so sehr geliebt, daß er seinen Sohn als Retter gesandt hat. Somit zeigt Jesus jetzt, daß jeder aus der Menschenwelt, der symbolisch von seinem Fleisch ißt, indem er Glauben an sein Opfer ausübt, das er bald darbringen wird, ewiges Leben erlangen kann.
Die Leute straucheln jedoch über Jesu Worte. „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ fragen sie. Jesus möchte seinen Zuhörern verständlich machen, daß das Essen seines Fleisches sinnbildlich gemeint ist. Um das hervorzuheben, sagt er etwas, was noch anstößiger erscheint, würde man es buchstäblich nehmen.
„Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt“, erklärt Jesus, „so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.“
Es stimmt, Jesu Lehre wäre äußerst anstößig, wenn er hier zum Kannibalismus aufforderte. Aber Jesus befürwortet natürlich nicht das buchstäbliche Essen seines Fleisches oder das Trinken seines Blutes. Er weist nur nachdrücklich darauf hin, daß alle, die ewiges Leben erlangen möchten, Glauben an das Opfer ausüben müssen, das er durch die Opferung seines vollkommenen menschlichen Körpers und das Vergießen seines Blutes darbringen wird. Doch sogar viele seiner Jünger wollen nicht verstehen, was er lehrt, und protestieren: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“
Da Jesus weiß, daß viele seiner Jünger murren, sagt er: „Veranlaßt euch dies zum Straucheln? Was nun, wenn ihr den Menschensohn dahin auffahren seht, wo er zuvor war? . . . Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben.“
Jesus fährt fort: „Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“ Daraufhin verlassen ihn viele seiner Jünger und folgen ihm nicht mehr nach. Daher wendet sich Jesus seinen 12 Aposteln zu und fragt: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?“
Petrus antwortet ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“ Welch ein wunderbarer Ausdruck der Loyalität, obwohl Petrus und die übrigen Apostel Jesu Lehren in bezug auf diese Dinge auch nicht völlig verstehen mögen!
Jesus ist zwar über die Antwort des Petrus erfreut, aber er sagt: „Habe ich nicht euch Zwölf auserwählt? Einer von euch jedoch ist ein Verleumder.“ Er spricht von Judas Iskariot. Möglicherweise entdeckt Jesus zu diesem Zeitpunkt bei Judas den Beginn oder die ersten Schritte eines verkehrten Laufes.
Jesus hat die Menschen enttäuscht, weil er sich ihren Bemühungen widersetzte, ihn zum König zu machen, so daß sie möglicherweise überlegen: „Wie kann dieser der Messias sein, wenn er die rechtmäßige Stellung des Messias nicht einnimmt?“ Das beschäftigt die Menschen immer noch.
Johannes 6:51-71Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.60 Daher sagten viele von seinen Jüngern, als sie dies hörten: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“ 61 Jesus aber, der bei sich wußte, daß seine Jünger darüber murrten, sprach zu ihnen: „Veranlaßt euch dies zum Straucheln? 62 Was nun, wenn ihr den Menschensohn dahin auffahren seht, wo er zuvor war? 63 Der Geist ist es, der Leben gibt; das Fleisch ist von gar keinem Nutzen. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. 64 Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben.“ Jesus wußte nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer der war, der ihn verraten würde. 65 So sagte er weiter: „Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“66 Deswegen wandten sich viele seiner Jünger ab, den hinter ihnen [liegenden] Dingen zu, und gingen nicht mehr mit ihm. 67 Daher sagte Jesus zu den Zwölfen: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?“ 68 Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“ 70 Jesus antwortete ihnen: „Habe ich nicht euch Zwölf auserwählt? Einer von euch jedoch ist ein Verleumder.“ 71 Er redete aber von Judas, [dem Sohn] des Sịmon Iskạriot; denn dieser stand im Begriff, ihn zu verraten, obwohl er einer von den Zwölfen war.
3:16Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Was verunreinigt einen Menschen?
DER Widerstand gegen Jesus nimmt immer mehr zu. Viele seiner Jünger verlassen ihn, und die Juden in Judäa suchen ihn sogar zu töten wie schon im Jahre 31 u. Z., als er sich anläßlich des Passahfestes in Jerusalem aufhielt.
Inzwischen ist das Passah des Jahres 32 u. Z. herbeigekommen. Sehr wahrscheinlich geht Jesus nach Jerusalem hinauf, um Gottes Gebot zu befolgen, dem Passah beizuwohnen. Er ist jedoch auf der Hut, um sein Leben nicht in Gefahr zu bringen. Anschließend kehrt er nach Galiläa zurück.
Jesus hält sich offensichtlich in Kapernaum auf, als Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu ihm kommen. Sie suchen nach Gründen, um ihn der Mißachtung religiöser Gesetze anzuklagen. „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten?“ fragen sie. „Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“ Das hat Gott zwar nie gefordert, aber die Pharisäer betrachten es als schweren Verstoß, dieses traditionelle Ritual, bei dem man sich bis zum Ellenbogen waschen muß, nicht zu befolgen.
Statt auf ihre Anklage einzugehen, zeigt Jesus, daß sie selbst böswillig und ganz bewußt Gottes Gesetz brechen. „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet?“ fragt er sie. „Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘ “
Die Pharisäer lehren tatsächlich, daß Geld, Besitz oder irgend etwas, was Gott als Gabe gewidmet wird, dem Tempel gehört und für keinen anderen Zweck verwendet werden darf. Doch in Wirklichkeit verbleibt die Gabe beim Geber. Demnach kann sich ein Sohn seiner Verantwortung entziehen, seinen betagten Eltern zu helfen, selbst wenn sie sich in einer ernsten Notlage befinden, indem er einfach sagt, sein Geld oder sein Besitz sei „Korban“ — eine Gott oder dem Tempel gewidmete Gabe.
Jesus ist zu Recht über die böswillige Verdrehung des Gesetzes Gottes empört und sagt: „Ihr [habt] das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “
Die Volksmenge ist wahrscheinlich etwas zurückgetreten, um den Pharisäern Gelegenheit zu geben, Jesus zu befragen. Als die Pharisäer jetzt nichts auf Jesu strengen Verweis zu erwidern wissen, fordert Jesus die Volksmenge auf, näher zu kommen. „Hört mir zu“, sagt er, „und erfaßt den Sinn. Nichts, was von außen in einen Menschen hineingeht, kann ihn verunreinigen; aber das, was aus einem Menschen hinausgeht, das ist es, was einen Menschen verunreinigt.“
Als er später in ein Haus eintritt, fragen ihn seine Jünger: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“
„Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden“, antwortet Jesus. „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“
Als Petrus Jesus im Namen der Jünger bittet, ihnen näher zu erklären, was einen Menschen verunreinigt, ist dieser offensichtlich erstaunt. „Seid auch ihr noch ohne Verständnis?“ entgegnet Jesus. „Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen, Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“
Jesus spricht sich hier nicht gegen normale Hygiene aus. Er will damit nicht sagen, daß es überflüssig sei, sich die Hände zu waschen, bevor man ein Mahl zubereitet oder einnimmt. Statt dessen verurteilt Jesus die Heuchelei der religiösen Führer, die verschlagen versuchen, Gottes gerechte Gesetze zu umgehen, indem sie sich auf unbiblische Traditionen berufen. Ja, böse Taten verunreinigen einen Menschen, und Jesus zeigt, daß diese aus dem Herzen kommen.
Johannes 7:1Nach diesen Dingen nun wanderte Jesus weiter in Galilạ̈a umher, denn er wollte nicht in Judạ̈a umherwandern, weil die Juden ihn zu töten suchten.
5. Mose 16:16Dreimal im Jahr sollte jede deiner männlichen Personen vor Jehova, deinem Gott, an dem Ort erscheinen, den er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Laubhüttenfest, und keiner sollte mit leeren Händen vor Jehova erscheinen.
Matthäus 15:1-20Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2 „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten? Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“3 Als Antwort sagte er zu ihnen: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? 4 Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 5 Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, 6 der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘ Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ 10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: „Hört zu, und erfaßt den Sinn davon: 11 Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.“12 Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“ 13 Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ 15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: „Erkläre uns das Gleichnis.“ 16 Er sprach darauf: „Seid auch ihr noch ohne Verständnis? 17 Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? 18 Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. 19 Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen, Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 20 Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“
Markus 7:1-23Es versammelten sich nun bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren. 2 Und als sie einige seiner Jünger ihr Mahl mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen einnehmen sahen — 3 denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, ohne sich die Hände bis zum Ellbogen zu waschen, da sie an der Überlieferung der Männer früherer Zeiten festhalten, 4 und wenn sie vom Markt zurück sind, essen sie nicht, ohne sich durch Besprengen zu reinigen; und noch viele andere Überlieferungen gibt es, die sie zu halten übernommen haben: Taufen von Bechern und Krügen und Kupfergefäßen —, 5 da befragten ihn diese Pharisäer und Schriftgelehrten: „Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Männer früherer Zeiten, sondern nehmen ihr Mahl mit unreinen Händen ein?“ 6 Er sprach zu ihnen: „Jesaja hat treffend von euch Heuchlern prophezeit, so wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ 8 Ihr gebt das Gebot Gottes auf und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“9 Ferner fuhr er fort, zu ihnen zu sagen: „Geschickt setzt ihr das Gebot Gottes beiseite, um an eurer Überlieferung festzuhalten. 10 Moses hat zum Beispiel gesagt: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 11 Ihr aber sagt: ‚Wenn ein Mensch zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist Kọrban (das heißt eine Gott gewidmete Gabe)“ ‘ — 12 so laßt ihr ihn für seinen Vater oder seine Mutter gar nichts mehr tun, 13 und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig, die ihr übermittelt habt. Und vieles, was diesem ähnlich ist, tut ihr.“ 14 Er rief nun die Volksmenge wieder zu sich und sagte dann zu ihnen: „Hört mir zu, ihr alle, und erfaßt den Sinn. 15 Nichts, was von außen in einen Menschen hineingeht, kann ihn verunreinigen; aber das, was aus einem Menschen hinausgeht, das ist es, was einen Menschen verunreinigt.“ 16 —17 Als er nun von der Volksmenge weg in ein Haus eingetreten war, begannen ihn seine Jünger über das Gleichnis zu befragen. 18 Da sprach er zu ihnen: „Seid auch ihr ohne Wahrnehmungsvermögen wie sie? Merkt ihr nicht, daß nichts, was von außen her in einen Menschen hineingeht, ihn verunreinigen kann, 19 da es nicht in [sein] Herz hineingeht, sondern in [seine] Eingeweide und in den Abort hinausgeht?“ So erklärte er alle Speisen für rein. 20 Ferner sagte er: „Das, was aus einem Menschen hinausgeht, ist es, was einen Menschen verunreinigt; 21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen schädliche Überlegungen hervor: Hurereien, Diebstähle, Mordtaten, 22 Ehebrüche, Taten der Habsucht, Bosheiten, Betrug, ein zügelloser Wandel, ein neidisches Auge, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen einen Menschen.“
2. Mose 20:12Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit sich deine Tage als lang erweisen auf dem Erdboden, den Jehova, dein Gott, dir gibt.
21:17Und wer Übles auf seinen Vater und seine Mutter herabruft, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.
Jesaja 29:13Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt,
DER Widerstand gegen Jesus nimmt immer mehr zu. Viele seiner Jünger verlassen ihn, und die Juden in Judäa suchen ihn sogar zu töten wie schon im Jahre 31 u. Z., als er sich anläßlich des Passahfestes in Jerusalem aufhielt.
Inzwischen ist das Passah des Jahres 32 u. Z. herbeigekommen. Sehr wahrscheinlich geht Jesus nach Jerusalem hinauf, um Gottes Gebot zu befolgen, dem Passah beizuwohnen. Er ist jedoch auf der Hut, um sein Leben nicht in Gefahr zu bringen. Anschließend kehrt er nach Galiläa zurück.
Jesus hält sich offensichtlich in Kapernaum auf, als Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu ihm kommen. Sie suchen nach Gründen, um ihn der Mißachtung religiöser Gesetze anzuklagen. „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten?“ fragen sie. „Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“ Das hat Gott zwar nie gefordert, aber die Pharisäer betrachten es als schweren Verstoß, dieses traditionelle Ritual, bei dem man sich bis zum Ellenbogen waschen muß, nicht zu befolgen.
Statt auf ihre Anklage einzugehen, zeigt Jesus, daß sie selbst böswillig und ganz bewußt Gottes Gesetz brechen. „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet?“ fragt er sie. „Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘ “
Die Pharisäer lehren tatsächlich, daß Geld, Besitz oder irgend etwas, was Gott als Gabe gewidmet wird, dem Tempel gehört und für keinen anderen Zweck verwendet werden darf. Doch in Wirklichkeit verbleibt die Gabe beim Geber. Demnach kann sich ein Sohn seiner Verantwortung entziehen, seinen betagten Eltern zu helfen, selbst wenn sie sich in einer ernsten Notlage befinden, indem er einfach sagt, sein Geld oder sein Besitz sei „Korban“ — eine Gott oder dem Tempel gewidmete Gabe.
Jesus ist zu Recht über die böswillige Verdrehung des Gesetzes Gottes empört und sagt: „Ihr [habt] das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “
Die Volksmenge ist wahrscheinlich etwas zurückgetreten, um den Pharisäern Gelegenheit zu geben, Jesus zu befragen. Als die Pharisäer jetzt nichts auf Jesu strengen Verweis zu erwidern wissen, fordert Jesus die Volksmenge auf, näher zu kommen. „Hört mir zu“, sagt er, „und erfaßt den Sinn. Nichts, was von außen in einen Menschen hineingeht, kann ihn verunreinigen; aber das, was aus einem Menschen hinausgeht, das ist es, was einen Menschen verunreinigt.“
Als er später in ein Haus eintritt, fragen ihn seine Jünger: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“
„Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden“, antwortet Jesus. „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“
Als Petrus Jesus im Namen der Jünger bittet, ihnen näher zu erklären, was einen Menschen verunreinigt, ist dieser offensichtlich erstaunt. „Seid auch ihr noch ohne Verständnis?“ entgegnet Jesus. „Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen, Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“
Jesus spricht sich hier nicht gegen normale Hygiene aus. Er will damit nicht sagen, daß es überflüssig sei, sich die Hände zu waschen, bevor man ein Mahl zubereitet oder einnimmt. Statt dessen verurteilt Jesus die Heuchelei der religiösen Führer, die verschlagen versuchen, Gottes gerechte Gesetze zu umgehen, indem sie sich auf unbiblische Traditionen berufen. Ja, böse Taten verunreinigen einen Menschen, und Jesus zeigt, daß diese aus dem Herzen kommen.
Johannes 7:1Nach diesen Dingen nun wanderte Jesus weiter in Galilạ̈a umher, denn er wollte nicht in Judạ̈a umherwandern, weil die Juden ihn zu töten suchten.
5. Mose 16:16Dreimal im Jahr sollte jede deiner männlichen Personen vor Jehova, deinem Gott, an dem Ort erscheinen, den er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Laubhüttenfest, und keiner sollte mit leeren Händen vor Jehova erscheinen.
Matthäus 15:1-20Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2 „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten? Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“3 Als Antwort sagte er zu ihnen: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? 4 Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 5 Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, 6 der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘ Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ 10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: „Hört zu, und erfaßt den Sinn davon: 11 Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.“12 Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“ 13 Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ 15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: „Erkläre uns das Gleichnis.“ 16 Er sprach darauf: „Seid auch ihr noch ohne Verständnis? 17 Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? 18 Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. 19 Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen, Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 20 Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“
Markus 7:1-23Es versammelten sich nun bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren. 2 Und als sie einige seiner Jünger ihr Mahl mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen einnehmen sahen — 3 denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, ohne sich die Hände bis zum Ellbogen zu waschen, da sie an der Überlieferung der Männer früherer Zeiten festhalten, 4 und wenn sie vom Markt zurück sind, essen sie nicht, ohne sich durch Besprengen zu reinigen; und noch viele andere Überlieferungen gibt es, die sie zu halten übernommen haben: Taufen von Bechern und Krügen und Kupfergefäßen —, 5 da befragten ihn diese Pharisäer und Schriftgelehrten: „Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Männer früherer Zeiten, sondern nehmen ihr Mahl mit unreinen Händen ein?“ 6 Er sprach zu ihnen: „Jesaja hat treffend von euch Heuchlern prophezeit, so wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ 8 Ihr gebt das Gebot Gottes auf und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“9 Ferner fuhr er fort, zu ihnen zu sagen: „Geschickt setzt ihr das Gebot Gottes beiseite, um an eurer Überlieferung festzuhalten. 10 Moses hat zum Beispiel gesagt: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 11 Ihr aber sagt: ‚Wenn ein Mensch zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist Kọrban (das heißt eine Gott gewidmete Gabe)“ ‘ — 12 so laßt ihr ihn für seinen Vater oder seine Mutter gar nichts mehr tun, 13 und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig, die ihr übermittelt habt. Und vieles, was diesem ähnlich ist, tut ihr.“ 14 Er rief nun die Volksmenge wieder zu sich und sagte dann zu ihnen: „Hört mir zu, ihr alle, und erfaßt den Sinn. 15 Nichts, was von außen in einen Menschen hineingeht, kann ihn verunreinigen; aber das, was aus einem Menschen hinausgeht, das ist es, was einen Menschen verunreinigt.“ 16 —17 Als er nun von der Volksmenge weg in ein Haus eingetreten war, begannen ihn seine Jünger über das Gleichnis zu befragen. 18 Da sprach er zu ihnen: „Seid auch ihr ohne Wahrnehmungsvermögen wie sie? Merkt ihr nicht, daß nichts, was von außen her in einen Menschen hineingeht, ihn verunreinigen kann, 19 da es nicht in [sein] Herz hineingeht, sondern in [seine] Eingeweide und in den Abort hinausgeht?“ So erklärte er alle Speisen für rein. 20 Ferner sagte er: „Das, was aus einem Menschen hinausgeht, ist es, was einen Menschen verunreinigt; 21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen schädliche Überlegungen hervor: Hurereien, Diebstähle, Mordtaten, 22 Ehebrüche, Taten der Habsucht, Bosheiten, Betrug, ein zügelloser Wandel, ein neidisches Auge, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen einen Menschen.“
2. Mose 20:12Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit sich deine Tage als lang erweisen auf dem Erdboden, den Jehova, dein Gott, dir gibt.
21:17Und wer Übles auf seinen Vater und seine Mutter herabruft, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.
Jesaja 29:13Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt,
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Mitgefühl für die Leidenden
NACHDEM Jesus die Pharisäer wegen ihrer eigennützigen Traditionen getadelt hat, geht er mit seinen Jüngern fort. Wie wir uns vielleicht erinnern, hatte er unlängst versucht, mit ihnen wegzugehen, um sich ein wenig auszuruhen, aber es war ihnen keine Ruhe vergönnt gewesen, da die Volksmengen sie gefunden hatten. Jetzt begibt er sich mit seinen Jüngern in das Gebiet von Tyrus und Sidon, das viele Kilometer weiter nördlich liegt. Es ist offenbar die einzige Reise, bei der Jesus mit seinen Jüngern die Grenze Israels überschreitet.
Als sie ein Haus gefunden haben, wo sie bleiben können, äußert er den Wunsch, ihren Aufenthaltsort geheimzuhalten. Doch selbst in diesem nichtisraelitischen Gebiet wird man auf ihn aufmerksam. Eine Griechin, die hier in Phönizien geboren ist, findet ihn und beginnt zu bitten: „Habe Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids. Meine Tochter ist stark dämonisiert.“ Jesus reagiert allerdings überhaupt nicht darauf.
Schließlich sagen die Jünger zu Jesus: „Schick sie weg; denn sie schreit beständig hinter uns her.“ Jesus erklärt, warum er sie nicht beachtet: „Ich bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“
Die Frau gibt jedoch nicht auf. Sie nähert sich Jesus und wirft sich vor ihm nieder. Sie bittet: „Herr, hilf mir!“
Wie sehr das eindringliche Bitten der Frau Jesu Herz rühren muß! Doch er weist wiederum auf seine hauptsächliche Verantwortung hin, nämlich den Israeliten, Gottes Volk, zu predigen. Gleichzeitig spielt Jesus auf die Voreingenommenheit der Juden gegenüber Menschen anderer Nationen an. Dadurch will er wahrscheinlich den Glauben der Frau prüfen. Er sagt: „Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es kleinen Hunden hinzuwerfen.“
Durch den mitfühlenden Ton in seiner Stimme und durch seinen Gesichtsausdruck offenbart Jesus bestimmt seine innige Zuneigung zu Nichtjuden. Er schwächt sogar den Vergleich von Heiden mit Hunden ab, indem er von „kleinen Hunden“ spricht. Die Frau ist nicht beleidigt, sondern greift Jesu Bezug auf die Vorurteile der Juden auf und stellt demütig fest: „Ja, Herr; aber die kleinen Hunde fressen doch auch die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“
„O Frau, dein Glaube ist groß“, ruft Jesus aus. „Dir geschehe, wie du es wünschst.“ Und es geschieht! Als sie in ihr Haus zurückkehrt, liegt ihre Tochter völlig gesund auf dem Bett.
Vom Küstengebiet bei Sidon begeben sich Jesus und seine Jünger quer durch das Land in Richtung der Quellflüsse des Jordan. Sie überqueren den Jordan offenbar irgendwo oberhalb des Galiläischen Meeres und gelangen in das Gebiet der Dekapolis, das östlich dieses Gewässers liegt. Dort besteigen sie einen Berg. Doch die Volksmengen finden sie und bringen ihre Lahmen, Krüppel, Blinden und Stummen zu Jesus sowie viele, die in anderer Hinsicht krank oder entstellt sind. Sie werfen sie förmlich vor Jesu Füße, und er heilt sie alle. Die Leute staunen, als Stumme sprechen, Lahme gehen und Blinde sehen können, und sie preisen den Gott Israels.
Jesus wendet seine besondere Aufmerksamkeit einem Mann zu, der taub und im Sprechen behindert ist. Taube sind oft sehr verlegen, besonders in einer Menschenmenge. Jesus hat möglicherweise die außergewöhnliche Nervosität des Mannes bemerkt. Mitfühlend nimmt er ihn daher zur Seite und begibt sich mit ihm ein Stück von der Volksmenge weg. Als sie allein sind, zeigt Jesus ihm, was er für ihn tun wird. Er steckt seine Finger in die Ohren des Mannes, und nachdem er gespuckt hat, berührt er seine Zunge. Dann blickt Jesus zum Himmel, seufzt tief und sagt: „Werde aufgetan.“ Daraufhin kann der Mann wieder hören und normal sprechen.
Nachdem Jesus die vielen Heilungen vollbracht hat, reagieren die Volksmengen voller Wertschätzung. Sie sagen: „Er hat alles gut gemacht. Er macht sogar die Tauben hören und die Stummen reden.“
Matthäus 15:21-31Jesus ging von dort weg und zog sich dann in die Gegenden von Tỵrus und Sịdon zurück. 22 Und siehe, eine phönịzische Frau aus jenem Gebiet kam heraus und schrie laut, indem sie sprach: „Habe Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids. Meine Tochter ist stark dämonisiert.“ 23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger herzu und begannen ihn zu bitten: „Schick sie weg; denn sie schreit beständig hinter uns her.“ 24 Er gab zur Antwort: „Ich bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“ 25 Als die Frau kam, begann sie ihm zu huldigen und sprach: „Herr, hilf mir!“ 26 In Erwiderung sagte er: „Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es kleinen Hunden hinzuwerfen.“ 27 Sie sprach: „Ja, Herr; aber die kleinen Hunde fressen doch auch die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“ 28 Darauf erwiderte ihr Jesus und sprach: „O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du es wünschst.“ Und ihre Tochter war von jener Stunde an geheilt.29 Von dort aus zog Jesus weiter und kam danach in die Nähe des Galiläischen Meeres, und nachdem er auf den Berg hinaufgestiegen war, setzte er sich dort. 30 Dann kamen große Volksmengen zu ihm, die Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andere bei sich hatten, und sie warfen sie förmlich vor seine Füße, und er heilte sie, 31 so daß die Volksmenge staunte, als sie sah, daß Stumme redeten und Lahme gingen und Blinde sahen, und sie verherrlichten den Gott Israels.
Markus 7:24-37Von dort brach er dann auf und begab sich in die Gegenden von Tỵrus und Sịdon. Und er ging in ein Haus und wollte nicht, daß es jemand erfahre. Doch er konnte nicht unbemerkt bleiben, 25 sondern sogleich hörte eine Frau von ihm, deren kleine Tochter einen unreinen Geist hatte, und kam und fiel zu seinen Füßen nieder. 26 Die Frau war eine Griechin, von syrophönịzischer Herkunft; und sie bat ihn immer wieder, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. 27 Er aber sagte nun zu ihr: „Laß zuerst die Kinder satt werden, denn es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den kleinen Hunden vorzuwerfen.“ 28 In Erwiderung sagte sie jedoch zu ihm: „Ja, Herr, und trotzdem essen die kleinen Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der kleinen Kinder.“ 29 Darauf sprach er zu ihr: „Weil du dies gesagt hast, geh hin; der Dämon ist von deiner Tochter ausgefahren.“ 30 Darauf ging sie weg in ihr Haus und fand das kleine Kind auf das Bett gelegt und den Dämon ausgefahren.31 Als er nun aus dem Gebiet von Tỵrus zurückkam, ging er durch Sịdon an das Galiläische Meer, mitten durch das Gebiet der Dekạpolis hinauf. 32 Hier brachten sie einen Menschen zu ihm, der taub und im Sprechen behindert war, und sie baten ihn inständig, ihm die Hand aufzulegen. 33 Und er nahm ihn von der Volksmenge weg für sich allein und legte seine Finger in des Mannes Ohren, und nachdem er gespuckt hatte, berührte er seine Zunge. 34 Und zum Himmel aufblickend, seufzte er tief und sprach zu ihm: „Ephphatha“, das heißt: „Werde aufgetan.“ 35 Da wurde sein Gehörsinn geöffnet, und das Band seiner Zunge wurde gelöst, und er begann, normal zu reden. 36 Darauf schärfte er ihnen ein, niemandem davon zu erzählen; doch je mehr er es ihnen einschärfte, um so mehr verkündeten sie es. 37 In der Tat, sie waren über die Maßen erstaunt, und sie sagten: „Er hat alles gut gemacht. Er macht sogar die Tauben hören und die Stummen reden.“
NACHDEM Jesus die Pharisäer wegen ihrer eigennützigen Traditionen getadelt hat, geht er mit seinen Jüngern fort. Wie wir uns vielleicht erinnern, hatte er unlängst versucht, mit ihnen wegzugehen, um sich ein wenig auszuruhen, aber es war ihnen keine Ruhe vergönnt gewesen, da die Volksmengen sie gefunden hatten. Jetzt begibt er sich mit seinen Jüngern in das Gebiet von Tyrus und Sidon, das viele Kilometer weiter nördlich liegt. Es ist offenbar die einzige Reise, bei der Jesus mit seinen Jüngern die Grenze Israels überschreitet.
Als sie ein Haus gefunden haben, wo sie bleiben können, äußert er den Wunsch, ihren Aufenthaltsort geheimzuhalten. Doch selbst in diesem nichtisraelitischen Gebiet wird man auf ihn aufmerksam. Eine Griechin, die hier in Phönizien geboren ist, findet ihn und beginnt zu bitten: „Habe Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids. Meine Tochter ist stark dämonisiert.“ Jesus reagiert allerdings überhaupt nicht darauf.
Schließlich sagen die Jünger zu Jesus: „Schick sie weg; denn sie schreit beständig hinter uns her.“ Jesus erklärt, warum er sie nicht beachtet: „Ich bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“
Die Frau gibt jedoch nicht auf. Sie nähert sich Jesus und wirft sich vor ihm nieder. Sie bittet: „Herr, hilf mir!“
Wie sehr das eindringliche Bitten der Frau Jesu Herz rühren muß! Doch er weist wiederum auf seine hauptsächliche Verantwortung hin, nämlich den Israeliten, Gottes Volk, zu predigen. Gleichzeitig spielt Jesus auf die Voreingenommenheit der Juden gegenüber Menschen anderer Nationen an. Dadurch will er wahrscheinlich den Glauben der Frau prüfen. Er sagt: „Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es kleinen Hunden hinzuwerfen.“
Durch den mitfühlenden Ton in seiner Stimme und durch seinen Gesichtsausdruck offenbart Jesus bestimmt seine innige Zuneigung zu Nichtjuden. Er schwächt sogar den Vergleich von Heiden mit Hunden ab, indem er von „kleinen Hunden“ spricht. Die Frau ist nicht beleidigt, sondern greift Jesu Bezug auf die Vorurteile der Juden auf und stellt demütig fest: „Ja, Herr; aber die kleinen Hunde fressen doch auch die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“
„O Frau, dein Glaube ist groß“, ruft Jesus aus. „Dir geschehe, wie du es wünschst.“ Und es geschieht! Als sie in ihr Haus zurückkehrt, liegt ihre Tochter völlig gesund auf dem Bett.
Vom Küstengebiet bei Sidon begeben sich Jesus und seine Jünger quer durch das Land in Richtung der Quellflüsse des Jordan. Sie überqueren den Jordan offenbar irgendwo oberhalb des Galiläischen Meeres und gelangen in das Gebiet der Dekapolis, das östlich dieses Gewässers liegt. Dort besteigen sie einen Berg. Doch die Volksmengen finden sie und bringen ihre Lahmen, Krüppel, Blinden und Stummen zu Jesus sowie viele, die in anderer Hinsicht krank oder entstellt sind. Sie werfen sie förmlich vor Jesu Füße, und er heilt sie alle. Die Leute staunen, als Stumme sprechen, Lahme gehen und Blinde sehen können, und sie preisen den Gott Israels.
Jesus wendet seine besondere Aufmerksamkeit einem Mann zu, der taub und im Sprechen behindert ist. Taube sind oft sehr verlegen, besonders in einer Menschenmenge. Jesus hat möglicherweise die außergewöhnliche Nervosität des Mannes bemerkt. Mitfühlend nimmt er ihn daher zur Seite und begibt sich mit ihm ein Stück von der Volksmenge weg. Als sie allein sind, zeigt Jesus ihm, was er für ihn tun wird. Er steckt seine Finger in die Ohren des Mannes, und nachdem er gespuckt hat, berührt er seine Zunge. Dann blickt Jesus zum Himmel, seufzt tief und sagt: „Werde aufgetan.“ Daraufhin kann der Mann wieder hören und normal sprechen.
Nachdem Jesus die vielen Heilungen vollbracht hat, reagieren die Volksmengen voller Wertschätzung. Sie sagen: „Er hat alles gut gemacht. Er macht sogar die Tauben hören und die Stummen reden.“
Matthäus 15:21-31Jesus ging von dort weg und zog sich dann in die Gegenden von Tỵrus und Sịdon zurück. 22 Und siehe, eine phönịzische Frau aus jenem Gebiet kam heraus und schrie laut, indem sie sprach: „Habe Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids. Meine Tochter ist stark dämonisiert.“ 23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger herzu und begannen ihn zu bitten: „Schick sie weg; denn sie schreit beständig hinter uns her.“ 24 Er gab zur Antwort: „Ich bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“ 25 Als die Frau kam, begann sie ihm zu huldigen und sprach: „Herr, hilf mir!“ 26 In Erwiderung sagte er: „Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es kleinen Hunden hinzuwerfen.“ 27 Sie sprach: „Ja, Herr; aber die kleinen Hunde fressen doch auch die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“ 28 Darauf erwiderte ihr Jesus und sprach: „O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du es wünschst.“ Und ihre Tochter war von jener Stunde an geheilt.29 Von dort aus zog Jesus weiter und kam danach in die Nähe des Galiläischen Meeres, und nachdem er auf den Berg hinaufgestiegen war, setzte er sich dort. 30 Dann kamen große Volksmengen zu ihm, die Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andere bei sich hatten, und sie warfen sie förmlich vor seine Füße, und er heilte sie, 31 so daß die Volksmenge staunte, als sie sah, daß Stumme redeten und Lahme gingen und Blinde sahen, und sie verherrlichten den Gott Israels.
Markus 7:24-37Von dort brach er dann auf und begab sich in die Gegenden von Tỵrus und Sịdon. Und er ging in ein Haus und wollte nicht, daß es jemand erfahre. Doch er konnte nicht unbemerkt bleiben, 25 sondern sogleich hörte eine Frau von ihm, deren kleine Tochter einen unreinen Geist hatte, und kam und fiel zu seinen Füßen nieder. 26 Die Frau war eine Griechin, von syrophönịzischer Herkunft; und sie bat ihn immer wieder, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. 27 Er aber sagte nun zu ihr: „Laß zuerst die Kinder satt werden, denn es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den kleinen Hunden vorzuwerfen.“ 28 In Erwiderung sagte sie jedoch zu ihm: „Ja, Herr, und trotzdem essen die kleinen Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der kleinen Kinder.“ 29 Darauf sprach er zu ihr: „Weil du dies gesagt hast, geh hin; der Dämon ist von deiner Tochter ausgefahren.“ 30 Darauf ging sie weg in ihr Haus und fand das kleine Kind auf das Bett gelegt und den Dämon ausgefahren.31 Als er nun aus dem Gebiet von Tỵrus zurückkam, ging er durch Sịdon an das Galiläische Meer, mitten durch das Gebiet der Dekạpolis hinauf. 32 Hier brachten sie einen Menschen zu ihm, der taub und im Sprechen behindert war, und sie baten ihn inständig, ihm die Hand aufzulegen. 33 Und er nahm ihn von der Volksmenge weg für sich allein und legte seine Finger in des Mannes Ohren, und nachdem er gespuckt hatte, berührte er seine Zunge. 34 Und zum Himmel aufblickend, seufzte er tief und sprach zu ihm: „Ephphatha“, das heißt: „Werde aufgetan.“ 35 Da wurde sein Gehörsinn geöffnet, und das Band seiner Zunge wurde gelöst, und er begann, normal zu reden. 36 Darauf schärfte er ihnen ein, niemandem davon zu erzählen; doch je mehr er es ihnen einschärfte, um so mehr verkündeten sie es. 37 In der Tat, sie waren über die Maßen erstaunt, und sie sagten: „Er hat alles gut gemacht. Er macht sogar die Tauben hören und die Stummen reden.“
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Die Brote und der Sauerteig
IN DER Dekapolis strömen große Volksmengen zu Jesus. Viele haben einen weiten Weg in dieses hauptsächlich von Heiden bewohnte Gebiet zurückgelegt, um Jesus zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Sie haben große Körbe dabei, in denen sie auf Reisen durch Gebiete der Heiden gewöhnlich ihren Proviant mitnehmen.
Schließlich ruft Jesus seine Jünger zu sich und sagt: „Ich habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage sind sie bei mir geblieben, und sie haben nichts zu essen; und wenn ich sie hungrig nach Hause gehen lasse, werden sie unterwegs ermatten. Einige von ihnen sind nämlich von weit her.“
„Woher wird jemand diese Leute hier, an einem abgelegenen Ort, mit Broten sättigen können?“ entgegnen die Jünger.
Jesus fragt sie: „Wie viele Brote habt ihr?“
„Sieben“, antworten sie, „und einige kleine Fische.“
Jesus weist die Leute an, sich auf dem Boden zu lagern. Dann nimmt er die Brote und die Fische, betet zu Gott, bricht die Brote und beginnt sie seinen Jüngern auszuteilen. Diese geben sie ihrerseits den Leuten, die bis zur Sättigung essen. Anschließend sammelt man die übriggebliebenen Brocken ein — sieben Proviantkörbe voll, obwohl über 4 000 Männer sowie Frauen und Kinder gegessen haben!
Jesus sendet anschließend die Volksmengen weg, besteigt mit seinen Jüngern ein Boot und fährt zum Westufer des Galiläischen Meeres. Hier versuchen die Pharisäer — diesmal in Begleitung von Mitgliedern der Sekte der Sadduzäer —, Jesus auf die Probe zu stellen, indem sie ihn um ein Zeichen vom Himmel bitten.
Da Jesus weiß, was sie vorhaben, erwidert er: „Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: ‚Es gibt schönes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot‘, und am Morgen: ‚Heute gibt es winterliches, regnerisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot, sieht aber düster aus.‘ Das Aussehen des Himmels wißt ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht deuten.“
Jesus bezeichnet sie als eine böse und ehebrecherische Generation und wiederholt das, was er den Pharisäern bereits bei einer früheren Gelegenheit gesagt hat, nämlich daß ihnen kein Zeichen gegeben wird, ausgenommen das Zeichen Jonas. Dann besteigen er und seine Jünger ein Boot, um nach Bethsaida, das am Nordostufer des Galiläischen Meeres liegt, zu fahren. Unterwegs stellen die Jünger fest, daß sie vergessen haben, Brot mitzunehmen, und nur einen Laib dabeihaben.
Jesus hat noch das letzte Zusammentreffen mit den Pharisäern und den Sadduzäern, den Anhängern des Herodes, im Sinn und ermahnt die Jünger: „Haltet eure Augen offen, nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes in acht.“ Da Jesus den Sauerteig erwähnt, meinen die Jünger offensichtlich, er beziehe sich darauf, daß sie das Brot vergessen haben, und unterhalten sich über die Angelegenheit. Als Jesus das Mißverständnis bemerkt, fragt er: „Warum erörtert ihr die Tatsache, daß ihr keine Brote habt?“
Jesus hat bereits durch Wunder Brot für Tausende von Menschen beschafft, und sein letztes Wunder liegt nur ein oder zwei Tage zurück. Sie müßten eigentlich wissen, daß er nicht besorgt darüber ist, daß sie keine buchstäblichen Brote haben. „Erinnert ihr euch nicht“, fragt er sie, „wie viele Körbe voll Brocken ihr aufhobt, als ich die fünf Brote für die fünftausend brach?“
„Zwölf“, erwidern sie.
„Als ich die sieben für die viertausend brach, wie viele Proviantkörbe voll Brocken hobt ihr da auf?“
„Sieben“, antworten sie.
„Erfaßt ihr den Sinn noch nicht?“ fragt Jesus. „Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, daß ich nicht von Broten zu euch gesprochen habe? Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer in acht.“
Endlich begreifen die Jünger. Sauerteig, ein Gärmittel, das das Brot aufgehen läßt, ist ein Wort, das gebraucht wird, um Verderbtheit zu kennzeichnen. Jetzt verstehen die Jünger, daß Jesus hier von Sauerteig in übertragenem Sinne spricht und sie auffordert, sich vor „der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer“ mit ihren verderblichen Auswirkungen in acht zu nehmen.
Markus 8:1-21Als in jenen Tagen wieder eine große Volksmenge da war und sie nichts zu essen hatten, rief er die Jünger herbei und sagte zu ihnen: 2 „Ich habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage sind sie bei mir geblieben, und sie haben nichts zu essen; 3 und wenn ich sie hungrig nach Hause gehen lasse, werden sie unterwegs ermatten. Einige von ihnen sind nämlich von weit her.“ 4 Seine Jünger antworteten ihm jedoch: „Woher wird jemand diese Leute hier, an einem abgelegenen Ort, mit Broten sättigen können?“ 5 Dennoch fragte er sie weiter: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie sagten: „Sieben.“ 6 Da wies er die Volksmenge an, sich auf dem Boden zu lagern, und er nahm die sieben Brote, sagte Dank, brach sie und gab sie seinen Jüngern zum Vorsetzen, und sie setzten sie dem Volk vor. 7 Sie hatten auch einige kleine Fische; und nachdem er diese gesegnet hatte, hieß er sie, auch diese vorzusetzen. 8 Und so aßen sie und wurden satt, und sie hoben die Brocken auf, die übrig waren, sieben Proviantkörbe voll. 9 Es waren aber etwa viertausend [Menschen]. Schließlich sandte er sie weg.10 Gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern ins Boot und kam in die Gegend von Dalmanụtha. 11 Hier kamen die Pharisäer heraus und fingen einen Wortstreit mit ihm an, indem sie ein Zeichen vom Himmel von ihm zu erlangen suchten, um ihn auf die Probe zu stellen. 12 Da seufzte er tief mit seinem Geist und sprach: „Warum sucht diese Generation nach einem Zeichen? Ich sage in Wahrheit: Kein Zeichen wird dieser Generation gegeben werden.“ 13 Damit verließ er sie, stieg wieder ins Boot und begab sich hinweg an das andere Ufer.14 Nun vergaßen sie, Brote mitzunehmen, und außer einem einzigen Brot hatten sie nichts bei sich im Boot. 15 Und er begann, ihnen ausdrücklich Weisung zu geben und zu sagen: „Haltet eure Augen offen, nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes in acht.“ 16 Da begannen sie miteinander die Tatsache zu erörtern, daß sie keine Brote hatten. 17 Er merkte dies und sprach zu ihnen: „Warum erörtert ihr die Tatsache, daß ihr keine Brote habt? Begreift ihr noch nicht und erfaßt nicht den Sinn? Habt ihr denn euer Herz im Verständnis abgestumpft? 18 ‚Seht ihr nicht, obwohl ihr Augen habt, und hört ihr nicht, obwohl ihr Ohren habt?‘ Und erinnert ihr euch nicht, 19 wie viele Körbe voll Brocken ihr aufhobt, als ich die fünf Brote für die fünftausend brach?“ Sie sagten zu ihm: „Zwölf.“ 20 „Als ich die sieben für die viertausend brach, wie viele Proviantkörbe voll Brocken hobt ihr da auf?“ Und sie sagten zu ihm: „Sieben.“ 21 Darauf sprach er zu ihnen: „Erfaßt ihr den Sinn noch nicht?“
Matthäus 15:32 bis 16:12Jesus aber rief seine Jünger zu sich und sprach: „Ich habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage haben sie sich bei mir aufgehalten, und sie haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig wegschicken. Es könnte sein, daß sie auf dem Weg ermatten.“ 33 Die Jünger sagten jedoch zu ihm: „Woher werden wir an diesem einsamen Ort genügend Brote bekommen, damit wir eine so große Volksmenge sättigen können?“ 34 Darauf sprach Jesus zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie sagten: „Sieben und einige kleine Fische.“ 35 Als er dann die Volksmenge angewiesen hatte, sich auf dem Boden zu lagern, 36 nahm er die sieben Brote und die Fische, und nachdem er Dank dargebracht hatte, brach er sie und begann sie an die Jünger auszuteilen, die Jünger ihrerseits [gaben sie] den Volksmengen. 37 Und alle aßen und wurden satt, und die Brocken, die übrig waren, hoben sie auf, sieben Proviantkörbe voll. 38 Derer aber, die aßen, waren viertausend Männer, außer Frauen und kleinen Kindern. 39 Schließlich, als er die Volksmengen weggesandt hatte, stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von Mạgadan.16 Hier kamen die Pharisäer und Sadduzạ̈er zu ihm, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2 Er erwiderte ihnen und sprach: „[[Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: ‚Es gibt schönes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot‘, 3 und am Morgen: ‚Heute gibt es winterliches, regnerisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot, sieht aber düster aus.‘ Das Aussehen des Himmels wißt ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht deuten.]] 4 Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend ein Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas.“ Damit ging er weg und ließ sie zurück.5 Nun begaben sich die Jünger an das andere Ufer hinüber und vergaßen, Brote mitzunehmen. 6 Jesus sprach zu ihnen: „Haltet eure Augen offen, und nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzạ̈er in acht.“ 7 Da begannen sie unter sich zu überlegen und sagten: „Wir haben keine Brote mitgenommen.“ 8 Jesus erkannte dies und sprach: „Warum überlegt ihr unter euch so, weil ihr keine Brote habt, ihr Kleingläubigen? 9 Begreift ihr die Sache noch nicht, oder erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote im Fall der fünftausend und daran, wie viele Körbe ihr aufhobt? 10 Oder an die sieben Brote im Fall der viertausend und daran, wie viele Proviantkörbe ihr aufhobt? 11 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, daß ich nicht von Broten zu euch gesprochen habe? Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzạ̈er in acht.“ 12 Da begriffen sie, daß er gesagt hatte, sie sollten sich nicht vor dem Sauerteig der Brote in acht nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzạ̈er.
IN DER Dekapolis strömen große Volksmengen zu Jesus. Viele haben einen weiten Weg in dieses hauptsächlich von Heiden bewohnte Gebiet zurückgelegt, um Jesus zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Sie haben große Körbe dabei, in denen sie auf Reisen durch Gebiete der Heiden gewöhnlich ihren Proviant mitnehmen.
Schließlich ruft Jesus seine Jünger zu sich und sagt: „Ich habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage sind sie bei mir geblieben, und sie haben nichts zu essen; und wenn ich sie hungrig nach Hause gehen lasse, werden sie unterwegs ermatten. Einige von ihnen sind nämlich von weit her.“
„Woher wird jemand diese Leute hier, an einem abgelegenen Ort, mit Broten sättigen können?“ entgegnen die Jünger.
Jesus fragt sie: „Wie viele Brote habt ihr?“
„Sieben“, antworten sie, „und einige kleine Fische.“
Jesus weist die Leute an, sich auf dem Boden zu lagern. Dann nimmt er die Brote und die Fische, betet zu Gott, bricht die Brote und beginnt sie seinen Jüngern auszuteilen. Diese geben sie ihrerseits den Leuten, die bis zur Sättigung essen. Anschließend sammelt man die übriggebliebenen Brocken ein — sieben Proviantkörbe voll, obwohl über 4 000 Männer sowie Frauen und Kinder gegessen haben!
Jesus sendet anschließend die Volksmengen weg, besteigt mit seinen Jüngern ein Boot und fährt zum Westufer des Galiläischen Meeres. Hier versuchen die Pharisäer — diesmal in Begleitung von Mitgliedern der Sekte der Sadduzäer —, Jesus auf die Probe zu stellen, indem sie ihn um ein Zeichen vom Himmel bitten.
Da Jesus weiß, was sie vorhaben, erwidert er: „Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: ‚Es gibt schönes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot‘, und am Morgen: ‚Heute gibt es winterliches, regnerisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot, sieht aber düster aus.‘ Das Aussehen des Himmels wißt ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht deuten.“
Jesus bezeichnet sie als eine böse und ehebrecherische Generation und wiederholt das, was er den Pharisäern bereits bei einer früheren Gelegenheit gesagt hat, nämlich daß ihnen kein Zeichen gegeben wird, ausgenommen das Zeichen Jonas. Dann besteigen er und seine Jünger ein Boot, um nach Bethsaida, das am Nordostufer des Galiläischen Meeres liegt, zu fahren. Unterwegs stellen die Jünger fest, daß sie vergessen haben, Brot mitzunehmen, und nur einen Laib dabeihaben.
Jesus hat noch das letzte Zusammentreffen mit den Pharisäern und den Sadduzäern, den Anhängern des Herodes, im Sinn und ermahnt die Jünger: „Haltet eure Augen offen, nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes in acht.“ Da Jesus den Sauerteig erwähnt, meinen die Jünger offensichtlich, er beziehe sich darauf, daß sie das Brot vergessen haben, und unterhalten sich über die Angelegenheit. Als Jesus das Mißverständnis bemerkt, fragt er: „Warum erörtert ihr die Tatsache, daß ihr keine Brote habt?“
Jesus hat bereits durch Wunder Brot für Tausende von Menschen beschafft, und sein letztes Wunder liegt nur ein oder zwei Tage zurück. Sie müßten eigentlich wissen, daß er nicht besorgt darüber ist, daß sie keine buchstäblichen Brote haben. „Erinnert ihr euch nicht“, fragt er sie, „wie viele Körbe voll Brocken ihr aufhobt, als ich die fünf Brote für die fünftausend brach?“
„Zwölf“, erwidern sie.
„Als ich die sieben für die viertausend brach, wie viele Proviantkörbe voll Brocken hobt ihr da auf?“
„Sieben“, antworten sie.
„Erfaßt ihr den Sinn noch nicht?“ fragt Jesus. „Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, daß ich nicht von Broten zu euch gesprochen habe? Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer in acht.“
Endlich begreifen die Jünger. Sauerteig, ein Gärmittel, das das Brot aufgehen läßt, ist ein Wort, das gebraucht wird, um Verderbtheit zu kennzeichnen. Jetzt verstehen die Jünger, daß Jesus hier von Sauerteig in übertragenem Sinne spricht und sie auffordert, sich vor „der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer“ mit ihren verderblichen Auswirkungen in acht zu nehmen.
Markus 8:1-21Als in jenen Tagen wieder eine große Volksmenge da war und sie nichts zu essen hatten, rief er die Jünger herbei und sagte zu ihnen: 2 „Ich habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage sind sie bei mir geblieben, und sie haben nichts zu essen; 3 und wenn ich sie hungrig nach Hause gehen lasse, werden sie unterwegs ermatten. Einige von ihnen sind nämlich von weit her.“ 4 Seine Jünger antworteten ihm jedoch: „Woher wird jemand diese Leute hier, an einem abgelegenen Ort, mit Broten sättigen können?“ 5 Dennoch fragte er sie weiter: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie sagten: „Sieben.“ 6 Da wies er die Volksmenge an, sich auf dem Boden zu lagern, und er nahm die sieben Brote, sagte Dank, brach sie und gab sie seinen Jüngern zum Vorsetzen, und sie setzten sie dem Volk vor. 7 Sie hatten auch einige kleine Fische; und nachdem er diese gesegnet hatte, hieß er sie, auch diese vorzusetzen. 8 Und so aßen sie und wurden satt, und sie hoben die Brocken auf, die übrig waren, sieben Proviantkörbe voll. 9 Es waren aber etwa viertausend [Menschen]. Schließlich sandte er sie weg.10 Gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern ins Boot und kam in die Gegend von Dalmanụtha. 11 Hier kamen die Pharisäer heraus und fingen einen Wortstreit mit ihm an, indem sie ein Zeichen vom Himmel von ihm zu erlangen suchten, um ihn auf die Probe zu stellen. 12 Da seufzte er tief mit seinem Geist und sprach: „Warum sucht diese Generation nach einem Zeichen? Ich sage in Wahrheit: Kein Zeichen wird dieser Generation gegeben werden.“ 13 Damit verließ er sie, stieg wieder ins Boot und begab sich hinweg an das andere Ufer.14 Nun vergaßen sie, Brote mitzunehmen, und außer einem einzigen Brot hatten sie nichts bei sich im Boot. 15 Und er begann, ihnen ausdrücklich Weisung zu geben und zu sagen: „Haltet eure Augen offen, nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes in acht.“ 16 Da begannen sie miteinander die Tatsache zu erörtern, daß sie keine Brote hatten. 17 Er merkte dies und sprach zu ihnen: „Warum erörtert ihr die Tatsache, daß ihr keine Brote habt? Begreift ihr noch nicht und erfaßt nicht den Sinn? Habt ihr denn euer Herz im Verständnis abgestumpft? 18 ‚Seht ihr nicht, obwohl ihr Augen habt, und hört ihr nicht, obwohl ihr Ohren habt?‘ Und erinnert ihr euch nicht, 19 wie viele Körbe voll Brocken ihr aufhobt, als ich die fünf Brote für die fünftausend brach?“ Sie sagten zu ihm: „Zwölf.“ 20 „Als ich die sieben für die viertausend brach, wie viele Proviantkörbe voll Brocken hobt ihr da auf?“ Und sie sagten zu ihm: „Sieben.“ 21 Darauf sprach er zu ihnen: „Erfaßt ihr den Sinn noch nicht?“
Matthäus 15:32 bis 16:12Jesus aber rief seine Jünger zu sich und sprach: „Ich habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage haben sie sich bei mir aufgehalten, und sie haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig wegschicken. Es könnte sein, daß sie auf dem Weg ermatten.“ 33 Die Jünger sagten jedoch zu ihm: „Woher werden wir an diesem einsamen Ort genügend Brote bekommen, damit wir eine so große Volksmenge sättigen können?“ 34 Darauf sprach Jesus zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie sagten: „Sieben und einige kleine Fische.“ 35 Als er dann die Volksmenge angewiesen hatte, sich auf dem Boden zu lagern, 36 nahm er die sieben Brote und die Fische, und nachdem er Dank dargebracht hatte, brach er sie und begann sie an die Jünger auszuteilen, die Jünger ihrerseits [gaben sie] den Volksmengen. 37 Und alle aßen und wurden satt, und die Brocken, die übrig waren, hoben sie auf, sieben Proviantkörbe voll. 38 Derer aber, die aßen, waren viertausend Männer, außer Frauen und kleinen Kindern. 39 Schließlich, als er die Volksmengen weggesandt hatte, stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von Mạgadan.16 Hier kamen die Pharisäer und Sadduzạ̈er zu ihm, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2 Er erwiderte ihnen und sprach: „[[Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: ‚Es gibt schönes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot‘, 3 und am Morgen: ‚Heute gibt es winterliches, regnerisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot, sieht aber düster aus.‘ Das Aussehen des Himmels wißt ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht deuten.]] 4 Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend ein Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas.“ Damit ging er weg und ließ sie zurück.5 Nun begaben sich die Jünger an das andere Ufer hinüber und vergaßen, Brote mitzunehmen. 6 Jesus sprach zu ihnen: „Haltet eure Augen offen, und nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzạ̈er in acht.“ 7 Da begannen sie unter sich zu überlegen und sagten: „Wir haben keine Brote mitgenommen.“ 8 Jesus erkannte dies und sprach: „Warum überlegt ihr unter euch so, weil ihr keine Brote habt, ihr Kleingläubigen? 9 Begreift ihr die Sache noch nicht, oder erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote im Fall der fünftausend und daran, wie viele Körbe ihr aufhobt? 10 Oder an die sieben Brote im Fall der viertausend und daran, wie viele Proviantkörbe ihr aufhobt? 11 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, daß ich nicht von Broten zu euch gesprochen habe? Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzạ̈er in acht.“ 12 Da begriffen sie, daß er gesagt hatte, sie sollten sich nicht vor dem Sauerteig der Brote in acht nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzạ̈er.
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Wer ist Jesus eigentlich?
ALS das Boot mit Jesus und seinen Jüngern in Bethsaida anlegt, bringt man einen Mann zu Jesus und bittet ihn, den Mann anzurühren und zu heilen. Jesus führt ihn an der Hand aus dem Dorf hinaus, und nachdem er auf seine Augen gespuckt hat, fragt er ihn: „Siehst du etwas?“
„Ich sehe Menschen“, antwortet der Mann, „denn ich bemerke etwas, was Bäume zu sein scheinen, aber sie gehen umher.“ Jesus legt seine Hände auf die Augen des Mannes und stellt sein Sehvermögen völlig wieder her, so daß er deutlich sehen kann. Dann schickt er ihn nach Hause und weist ihn an, nicht in den Ort zu gehen.
Jesus und seine Jünger begeben sich nun in die Dörfer von Cäsarea Philippi, in den äußersten Norden Palästinas. Es ist ein weiter Weg, etwa 50 Kilometer, bis nach Cäsarea Philippi, einer wunderschönen Stadt, die etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Reise dauert möglicherweise zwei Tage.
Unterwegs zieht sich Jesus zurück, um zu beten. Bis zu seinem Tod sind es nur noch neun oder zehn Monate, und er sorgt sich um seine Jünger. Viele folgen ihm schon nicht mehr nach. Andere sind offensichtlich verwirrt und enttäuscht, weil er die Versuche des Volkes, ihn zum König zu machen, zurückweist und weil er seinen Feinden, die ihn herausfordern möchten, kein Zeichen vom Himmel als Bestätigung für sein Königtum gibt. Was glauben die Jünger, wer er ist? Als sie dorthin kommen, wo Jesus betet, fragt er sie: „Was sagen die Menschen, wer ich sei?“
„Einige sagen: Johannes der Täufer“, erwidern sie, „andere: Elia, noch andere: Jeremia oder einer der Propheten.“ Ja, die Leute meinen, Jesus sei einer dieser Männer und sei nun von den Toten auferstanden!
„Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ fragt Jesus.
Petrus antwortet sofort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“
Jesus lobt Petrus für diese Antwort und fährt fort: „Ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Tore des Hades werden sie nicht überwältigen.“ Jesus spricht hier zunächst davon, daß er eine Versammlung aufbauen wird, deren Glieder nach ihrem treuen Lauf auf der Erde nicht einmal der Tod gefangenhalten kann. Dann sagt er zu Petrus: „Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben.“
Jesus offenbart Petrus, daß er besondere Vorrechte erhalten wird. Nein, Petrus erhält nicht den ersten Platz unter den Aposteln, noch ist er die Grundlage der Versammlung. Jesus selbst ist der Felsen, auf den er seine Versammlung bauen wird. Petrus soll jedoch drei Schlüssel erhalten, mit denen er Gruppen von Menschen die Möglichkeit sozusagen erschließen soll, in das Königreich der Himmel einzugehen.
Petrus sollte den ersten Schlüssel zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. gebrauchen, um reuigen Juden zu zeigen, was sie tun müssen, um gerettet zu werden. Kurze Zeit später sollte er den zweiten Schlüssel benutzen, um gläubigen Samaritern die Möglichkeit zu erschließen, in Gottes Königreich einzugehen. Im Jahre 36 u. Z. sollte er den dritten Schlüssel verwenden, um unbeschnittenen Heiden, Kornelius und seinen Freunden, dieselbe Möglichkeit zu eröffnen.
Jesus setzt das Gespräch mit seinen Aposteln fort. Es entmutigt sie, als er davon spricht, daß er bald in Jerusalem leiden muß und zu Tode gebracht werden wird. Da Petrus nicht begreift, daß Jesus anschließend zu himmlischem Leben auferweckt wird, nimmt er Jesus beiseite. „Sei gütig mit dir selbst, Herr“, sagt er, „dieses Geschick wird dir bestimmt nicht widerfahren.“ Jesus dreht sich jedoch um und antwortet: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“
Außer den Aposteln hat Jesus offensichtlich auch noch andere Reisebegleiter. Er ruft sie nun zu sich und erklärt, daß es nicht leicht ist, ihm nachzufolgen. „Wenn jemand mir nachkommen will“, sagt er, „so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verliert, wird sie retten.“
Ja, Jesu Nachfolger müssen mutig sein und sich aufopfern, um in seiner Gunst stehen zu können, denn er sagt: „Wer immer sich meiner und meiner Worte in dieser ehebrecherischen und sündigen Generation schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln gekommen sein wird.“
Markus 8:22-38Dann kamen sie in Bethsaida an. Hier brachte man einen Blinden zu ihm, und man bat ihn inständig, ihn anzurühren. 23 Und er faßte den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, und nachdem er auf seine Augen gespuckt hatte, legte er ihm die Hände auf und begann ihn zu fragen: „Siehst du etwas?“ 24 Und der Mann blickte auf und begann zu sagen: „Ich sehe Menschen, denn ich bemerke [etwas], was Bäume zu sein scheinen, aber sie gehen umher.“ 25 Dann legte er nochmals seine Hände auf des Mannes Augen, und der Mann sah klar, und er war wiederhergestellt, und er sah alles deutlich. 26 Da sandte er ihn nach Hause, wobei er sprach: „Aber geh nicht ins Dorf hinein.“27 Jesus und seine Jünger gingen nun weg in die Dörfer von Cäsarẹa Philịppi, und unterwegs begann er seine Jünger zu befragen, indem er zu ihnen sprach: „Was sagen die Menschen, wer ich sei?“ 28 Sie sagten zu ihm: „Johạnnes der Täufer, und andere: Elịa, noch andere: Einer der Propheten.“ 29 Und er stellte ihnen die Frage: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ Petrus gab ihm zur Antwort: „Du bist der Christus.“ 30 Darauf gebot er ihnen ausdrücklich, zu niemandem von ihm zu sprechen. 31 Auch fing er an, sie zu lehren, der Menschensohn müsse vieles leiden und von den älteren Männern und den Oberpriestern und den Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und drei Tage später auferstehen. 32 In der Tat, dieses Wort redete er freiheraus. Petrus nahm ihn aber beiseite und fing an, ihm Vorhaltungen zu machen. 33 Er wandte sich um, schaute seine Jünger an und schalt Petrus und sprach: „Tritt hinter mich, Satan, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“34 Er rief nun die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sagte zu ihnen: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 35 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verliert, wird sie retten. 36 In der Tat, welchen Nutzen hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele einbüßt? 37 Was würde ein Mensch wirklich zum Tausch für seine Seele geben? 38 Denn wer immer sich meiner und meiner Worte in dieser ehebrecherischen und sündigen Generation schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln gekommen sein wird.“
Matthäus 16:13-28Als er nun in die Gegenden von Cäsarẹa Philịppi gekommen war, fragte Jesus seine Jünger dann: „Was sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?“ 14 Sie sprachen: „Einige sagen: Johạnnes der Täufer, andere: Elịa, noch andere: Jeremia oder einer der Propheten.“ 15 Er sprach zu ihnen: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ 16 Sịmon Petrus gab zur Antwort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ 17 Jesus erwiderte ihm und sprach: „Glücklich bist du, Sịmon, Sohn des Jona, weil nicht Fleisch und Blut [es] dir geoffenbart haben, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. 18 Auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Tore des Hạdes werden sie nicht überwältigen. 19 Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden magst, wird das sein, was in den Himmeln gebunden ist, und was immer du auf der Erde lösen magst, wird das sein, was in den Himmeln gelöst ist.“ 20 Dann gebot er den Jüngern ernstlich, niemandem zu sagen, daß er der Christus sei.21 Von dieser Zeit an begann Jesus Christus seine Jünger darauf hinzuweisen, daß er nach Jerusalem gehen und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 22 Daraufhin nahm ihn Petrus beiseite und fing an, ihm ernste Vorhaltungen zu machen, indem er sprach: „Sei gütig mit dir selbst, Herr; dieses [Geschick] wird dir bestimmt nicht widerfahren.“ 23 Er aber drehte sich um und sagte zu Petrus: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“24 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 25 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden. 26 Denn welchen Nutzen wird ein Mensch haben, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt? Oder was wird ein Mensch zum Tausch für seine Seele geben? 27 Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten. 28 Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“
Lukas 9:18-27Später, als er allein betete, kamen die Jünger zusammen zu ihm, und er befragte sie, indem er sprach: „Was sagen die Volksmengen, wer ich sei?“ 19 In Erwiderung sagten sie: „Johạnnes der Täufer; andere aber: Elịa, und wieder andere, daß einer von den ehemaligen Propheten auferstanden sei.“ 20 Da sagte er zu ihnen: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ Petrus erwiderte und sprach: „Der Christus Gottes.“ 21 Dann wies er sie in einer ernsten Rede an, dies niemandem zu sagen, 22 wobei er sprach: „Der Menschensohn muß vieles leiden und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden.“23 Dann sagte er weiter zu allen: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme Tag für Tag seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 24 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, der wird sie retten. 25 In der Tat, welchen Nutzen hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, sich selbst aber verliert oder Schaden erleidet? 26 Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird. 27 Ich sage euch aber der Wahrheit gemäß: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod überhaupt nicht schmecken, bis sie zuerst das Königreich Gottes sehen.“
ALS das Boot mit Jesus und seinen Jüngern in Bethsaida anlegt, bringt man einen Mann zu Jesus und bittet ihn, den Mann anzurühren und zu heilen. Jesus führt ihn an der Hand aus dem Dorf hinaus, und nachdem er auf seine Augen gespuckt hat, fragt er ihn: „Siehst du etwas?“
„Ich sehe Menschen“, antwortet der Mann, „denn ich bemerke etwas, was Bäume zu sein scheinen, aber sie gehen umher.“ Jesus legt seine Hände auf die Augen des Mannes und stellt sein Sehvermögen völlig wieder her, so daß er deutlich sehen kann. Dann schickt er ihn nach Hause und weist ihn an, nicht in den Ort zu gehen.
Jesus und seine Jünger begeben sich nun in die Dörfer von Cäsarea Philippi, in den äußersten Norden Palästinas. Es ist ein weiter Weg, etwa 50 Kilometer, bis nach Cäsarea Philippi, einer wunderschönen Stadt, die etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Reise dauert möglicherweise zwei Tage.
Unterwegs zieht sich Jesus zurück, um zu beten. Bis zu seinem Tod sind es nur noch neun oder zehn Monate, und er sorgt sich um seine Jünger. Viele folgen ihm schon nicht mehr nach. Andere sind offensichtlich verwirrt und enttäuscht, weil er die Versuche des Volkes, ihn zum König zu machen, zurückweist und weil er seinen Feinden, die ihn herausfordern möchten, kein Zeichen vom Himmel als Bestätigung für sein Königtum gibt. Was glauben die Jünger, wer er ist? Als sie dorthin kommen, wo Jesus betet, fragt er sie: „Was sagen die Menschen, wer ich sei?“
„Einige sagen: Johannes der Täufer“, erwidern sie, „andere: Elia, noch andere: Jeremia oder einer der Propheten.“ Ja, die Leute meinen, Jesus sei einer dieser Männer und sei nun von den Toten auferstanden!
„Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ fragt Jesus.
Petrus antwortet sofort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“
Jesus lobt Petrus für diese Antwort und fährt fort: „Ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Tore des Hades werden sie nicht überwältigen.“ Jesus spricht hier zunächst davon, daß er eine Versammlung aufbauen wird, deren Glieder nach ihrem treuen Lauf auf der Erde nicht einmal der Tod gefangenhalten kann. Dann sagt er zu Petrus: „Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben.“
Jesus offenbart Petrus, daß er besondere Vorrechte erhalten wird. Nein, Petrus erhält nicht den ersten Platz unter den Aposteln, noch ist er die Grundlage der Versammlung. Jesus selbst ist der Felsen, auf den er seine Versammlung bauen wird. Petrus soll jedoch drei Schlüssel erhalten, mit denen er Gruppen von Menschen die Möglichkeit sozusagen erschließen soll, in das Königreich der Himmel einzugehen.
Petrus sollte den ersten Schlüssel zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. gebrauchen, um reuigen Juden zu zeigen, was sie tun müssen, um gerettet zu werden. Kurze Zeit später sollte er den zweiten Schlüssel benutzen, um gläubigen Samaritern die Möglichkeit zu erschließen, in Gottes Königreich einzugehen. Im Jahre 36 u. Z. sollte er den dritten Schlüssel verwenden, um unbeschnittenen Heiden, Kornelius und seinen Freunden, dieselbe Möglichkeit zu eröffnen.
Jesus setzt das Gespräch mit seinen Aposteln fort. Es entmutigt sie, als er davon spricht, daß er bald in Jerusalem leiden muß und zu Tode gebracht werden wird. Da Petrus nicht begreift, daß Jesus anschließend zu himmlischem Leben auferweckt wird, nimmt er Jesus beiseite. „Sei gütig mit dir selbst, Herr“, sagt er, „dieses Geschick wird dir bestimmt nicht widerfahren.“ Jesus dreht sich jedoch um und antwortet: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“
Außer den Aposteln hat Jesus offensichtlich auch noch andere Reisebegleiter. Er ruft sie nun zu sich und erklärt, daß es nicht leicht ist, ihm nachzufolgen. „Wenn jemand mir nachkommen will“, sagt er, „so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verliert, wird sie retten.“
Ja, Jesu Nachfolger müssen mutig sein und sich aufopfern, um in seiner Gunst stehen zu können, denn er sagt: „Wer immer sich meiner und meiner Worte in dieser ehebrecherischen und sündigen Generation schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln gekommen sein wird.“
Markus 8:22-38Dann kamen sie in Bethsaida an. Hier brachte man einen Blinden zu ihm, und man bat ihn inständig, ihn anzurühren. 23 Und er faßte den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, und nachdem er auf seine Augen gespuckt hatte, legte er ihm die Hände auf und begann ihn zu fragen: „Siehst du etwas?“ 24 Und der Mann blickte auf und begann zu sagen: „Ich sehe Menschen, denn ich bemerke [etwas], was Bäume zu sein scheinen, aber sie gehen umher.“ 25 Dann legte er nochmals seine Hände auf des Mannes Augen, und der Mann sah klar, und er war wiederhergestellt, und er sah alles deutlich. 26 Da sandte er ihn nach Hause, wobei er sprach: „Aber geh nicht ins Dorf hinein.“27 Jesus und seine Jünger gingen nun weg in die Dörfer von Cäsarẹa Philịppi, und unterwegs begann er seine Jünger zu befragen, indem er zu ihnen sprach: „Was sagen die Menschen, wer ich sei?“ 28 Sie sagten zu ihm: „Johạnnes der Täufer, und andere: Elịa, noch andere: Einer der Propheten.“ 29 Und er stellte ihnen die Frage: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ Petrus gab ihm zur Antwort: „Du bist der Christus.“ 30 Darauf gebot er ihnen ausdrücklich, zu niemandem von ihm zu sprechen. 31 Auch fing er an, sie zu lehren, der Menschensohn müsse vieles leiden und von den älteren Männern und den Oberpriestern und den Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und drei Tage später auferstehen. 32 In der Tat, dieses Wort redete er freiheraus. Petrus nahm ihn aber beiseite und fing an, ihm Vorhaltungen zu machen. 33 Er wandte sich um, schaute seine Jünger an und schalt Petrus und sprach: „Tritt hinter mich, Satan, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“34 Er rief nun die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sagte zu ihnen: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 35 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verliert, wird sie retten. 36 In der Tat, welchen Nutzen hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele einbüßt? 37 Was würde ein Mensch wirklich zum Tausch für seine Seele geben? 38 Denn wer immer sich meiner und meiner Worte in dieser ehebrecherischen und sündigen Generation schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln gekommen sein wird.“
Matthäus 16:13-28Als er nun in die Gegenden von Cäsarẹa Philịppi gekommen war, fragte Jesus seine Jünger dann: „Was sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?“ 14 Sie sprachen: „Einige sagen: Johạnnes der Täufer, andere: Elịa, noch andere: Jeremia oder einer der Propheten.“ 15 Er sprach zu ihnen: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ 16 Sịmon Petrus gab zur Antwort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ 17 Jesus erwiderte ihm und sprach: „Glücklich bist du, Sịmon, Sohn des Jona, weil nicht Fleisch und Blut [es] dir geoffenbart haben, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. 18 Auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Tore des Hạdes werden sie nicht überwältigen. 19 Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden magst, wird das sein, was in den Himmeln gebunden ist, und was immer du auf der Erde lösen magst, wird das sein, was in den Himmeln gelöst ist.“ 20 Dann gebot er den Jüngern ernstlich, niemandem zu sagen, daß er der Christus sei.21 Von dieser Zeit an begann Jesus Christus seine Jünger darauf hinzuweisen, daß er nach Jerusalem gehen und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 22 Daraufhin nahm ihn Petrus beiseite und fing an, ihm ernste Vorhaltungen zu machen, indem er sprach: „Sei gütig mit dir selbst, Herr; dieses [Geschick] wird dir bestimmt nicht widerfahren.“ 23 Er aber drehte sich um und sagte zu Petrus: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“24 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 25 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden. 26 Denn welchen Nutzen wird ein Mensch haben, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt? Oder was wird ein Mensch zum Tausch für seine Seele geben? 27 Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten. 28 Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“
Lukas 9:18-27Später, als er allein betete, kamen die Jünger zusammen zu ihm, und er befragte sie, indem er sprach: „Was sagen die Volksmengen, wer ich sei?“ 19 In Erwiderung sagten sie: „Johạnnes der Täufer; andere aber: Elịa, und wieder andere, daß einer von den ehemaligen Propheten auferstanden sei.“ 20 Da sagte er zu ihnen: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ Petrus erwiderte und sprach: „Der Christus Gottes.“ 21 Dann wies er sie in einer ernsten Rede an, dies niemandem zu sagen, 22 wobei er sprach: „Der Menschensohn muß vieles leiden und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden.“23 Dann sagte er weiter zu allen: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme Tag für Tag seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 24 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, der wird sie retten. 25 In der Tat, welchen Nutzen hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, sich selbst aber verliert oder Schaden erleidet? 26 Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird. 27 Ich sage euch aber der Wahrheit gemäß: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod überhaupt nicht schmecken, bis sie zuerst das Königreich Gottes sehen.“
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Eine Vorschau auf Christi Herrlichkeit in seinem Königreich
JESUS ist in der Gegend von Cäsarea Philippi angekommen, und er lehrt eine Volksmenge, zu der auch seine Apostel gehören. In Verbindung damit äußert er folgende aufsehenerregende Worte: „Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“
„Was meint Jesus wohl damit?“ fragen sich höchstwahrscheinlich die Jünger. Etwa eine Woche später nimmt Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit auf einen hohen Berg. Da die Jünger müde sind, ist es möglicherweise bereits Nacht. Während Jesus betet, wird er vor ihren Augen umgestaltet. Sein Gesicht beginnt zu leuchten wie die Sonne, und sein Gewand wird so glänzend wie das Licht.
Dann erscheinen zwei Gestalten, „Moses und Elia“, und sie beginnen mit Jesus über „seinen Weggang“, der sich in Jerusalem erfüllen sollte, zu reden. Bei diesem Weggang handelt es sich offensichtlich um Jesu Tod und seine anschließende Auferstehung. Somit bestätigt diese Unterhaltung, daß sein schmachvoller Tod nicht zu vermeiden ist, was Petrus gehofft hatte.
Die Jünger sind jetzt völlig wach und staunen über das, was sie sehen und hören. Es handelt sich zwar nur um eine Vision, aber sie ist so realistisch, daß sich Petrus in die Handlung einschaltet und sagt: „Herr, es ist schön, daß wir hier sind. Wenn du es wünschst, will ich hier drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elia.“
Während Petrus noch spricht, überschattet sie eine lichte Wolke, und aus der Wolke ertönt eine Stimme: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ Sobald die Jünger die Stimme hören, fallen sie auf ihr Angesicht. Doch Jesus sagt: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“ Als sie sich erheben, sehen sie nur noch Jesus.
Beim Abstieg vom Berg am nächsten Tag gebietet Jesus ihnen: „Erzählt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.“ Daß Elia in der Vision erschien, gibt den Jüngern Anlaß zu einer Frage: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuerst kommen?“
„Elia [ist] schon gekommen“, sagt Jesus, „und sie haben ihn nicht anerkannt.“ Jesus spricht von Johannes dem Täufer, der eine ähnliche Aufgabe zu erfüllen hatte wie Elia. Johannes bereitete den Weg für Christus; Elia war der Wegbereiter Elisas.
Wie stärkend diese Vision für Jesus und seine Jünger doch war! Sie war sozusagen eine Vorschau auf Christi Herrlichkeit in seinem Königreich. Die Jünger sahen praktisch „den Menschensohn in seinem Königreich kommen“, wie es Jesus eine Woche zuvor versprochen hatte. Nach Jesu Tod schrieb Petrus, daß sie ‘Augenzeugen der herrlichen Größe Christi wurden, als sie mit ihm auf dem heiligen Berg waren’.
Die Pharisäer hatten von Jesus gefordert, durch ein Zeichen zu beweisen, daß er der von Gott erwählte König sei, der in den Schriften verheißen werde. Sie erhielten kein Zeichen. Aber den vertrautesten Jüngern Jesu wurde gestattet, Jesu Umgestaltung zu sehen, die eine Bestätigung der Königreichsverheißungen war. Petrus schrieb daher später: „Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester.“
Matthäus 16:13Als er nun in die Gegenden von Cäsarẹa Philịppi gekommen war, fragte Jesus seine Jünger dann: „Was sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?“
28 bis 17:13Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“17 Sechs Tage später nahm Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johạnnes mit sich und führte sie allein auf einen hohen Berg hinauf. 2 Und er wurde vor ihnen umgestaltet, und sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine äußeren Kleider wurden glänzend wie das Licht. 3 Und siehe, es erschienen ihnen Moses und Elịa, die sich mit ihm unterhielten. 4 Petrus ergriff das Wort und sagte zu Jesus: „Herr, es ist schön, daß wir hier sind. Wenn du es wünschst, will ich hier drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elịa.“ 5 Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ 6 Als die Jünger dies hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Dann trat Jesus herzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“ 8 Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als nur Jesus allein. 9 Und als sie vom Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: „Erzählt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.“10 Die Jünger aber stellten ihm die Frage: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, Elịa müsse zuerst kommen?“ 11 Er gab ihnen zur Antwort: „Elịa kommt tatsächlich und wird alle Dinge wiederherstellen. 12 Doch ich sage euch, daß Elịa schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern haben mit ihm alles getan, was sie wollten. Ebenso ist es auch dem Menschensohn bestimmt, durch sie zu leiden.“ 13 Da merkten die Jünger, daß er von Johạnnes dem Täufer zu ihnen redete.
Markus 9:1-13Ferner sprach er dann zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst das Königreich Gottes, schon in Macht gekommen, sehen.“ 2 Demzufolge nahm Jesus sechs Tage später Petrus und Jakobus und Johạnnes mit und brachte sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet, 3 und seine äußeren Kleider wurden hellglänzend, sehr weiß, wie sie kein Kleiderreiniger auf der Erde so weiß machen könnte. 4 Auch erschien ihnen Elịa mit Moses, und sie unterhielten sich mit Jesus. 5 Und Petrus ergriff das Wort und sagte zu Jesus: „Rabbi, es ist schön, daß wir hier sind, so laßt uns drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elịa.“ 6 Er wußte nämlich nicht, was er antworten sollte, in solche Furcht gerieten sie. 7 Und eine Wolke bildete sich, die sie überschattete, und eine Stimme kam aus der Wolke: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, hört auf ihn.“ 8 Plötzlich jedoch blickten sie umher und sahen niemand mehr bei sich als Jesus allein.9 Als sie von dem Berg herabstiegen, befahl er ihnen ausdrücklich, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden wäre. 10 Und sie nahmen das Wort zu Herzen, besprachen sich aber untereinander darüber, was mit diesem Auferstehen von den Toten gemeint sei. 11 Und sie begannen ihn zu befragen, indem sie sprachen: „Warum sagen die Schriftgelehrten, daß Elịa zuerst kommen müsse?“ 12 Er sagte zu ihnen: „Elịa kommt tatsächlich zuerst und stellt alle Dinge wieder her; doch wieso steht von dem Menschensohn geschrieben, daß er vieles leiden und für nichts geachtet werden müsse? 13 Ich sage euch aber, daß Elịa wirklich gekommen ist, und sie haben ihm so vieles angetan, wie sie wollten, so wie über ihn geschrieben steht.“
Lukas 9:27-37Ich sage euch aber der Wahrheit gemäß: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod überhaupt nicht schmecken, bis sie zuerst das Königreich Gottes sehen.“28 In der Tat, etwa acht Tage nach diesen Worten nahm er Petrus und Johạnnes und Jakobus mit und stieg auf den Berg hinauf, um zu beten. 29 Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts, und sein Gewand wurde strahlend weiß. 30 Und siehe, zwei Männer unterhielten sich mit ihm, es waren Moses und Elịa. 31 Diese erschienen mit Herrlichkeit und begannen über seinen Weggang zu reden, den er in Jerusalem erfüllen sollte. 32 Nun waren Petrus und die mit ihm waren, vom Schlaf beschwert; doch als sie völlig wach wurden, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei Männer, die bei ihm standen. 33 Und als diese sich von ihm trennten, sprach Petrus zu Jesus: „Unterweiser, es ist schön, daß wir hier sind, so laßt uns drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elịa“, ohne daß er wußte, was er sagte. 34 Während er aber diese Dinge sagte, bildete sich eine Wolke und begann sie zu überschatten. Als sie in die Wolke hineinkamen, wurden sie von Furcht erfaßt. 35 Und eine Stimme kam aus der Wolke und sprach: „Dieser ist mein Sohn, der auserwählte. Hört auf ihn!“ 36 Und als die Stimme kam, wurde Jesus allein vorgefunden. Sie aber schwiegen und berichteten in jenen Tagen niemandem etwas von den Dingen, die sie gesehen hatten.37 Als sie am folgenden Tag von dem Berg hinabstiegen, kam ihm eine große Volksmenge entgegen.
2. Petrus 1:16-19Nein, nicht dadurch, daß wir kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten folgten, machten wir euch mit der Macht und Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus bekannt, sondern dadurch, daß wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe wurden. 17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der großartigen Herrlichkeit Worte wie diese an ihn ergingen: „Dieser ist mein Sohn, mein geliebter, an dem ich selbst Wohlgefallen gefunden habe.“ 18 Ja, diese Worte hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.19 Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester; und ihr tut gut daran, ihm Aufmerksamkeit zu schenken als einer Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und ein Tagesstern aufgeht, in eurem Herzen.
JESUS ist in der Gegend von Cäsarea Philippi angekommen, und er lehrt eine Volksmenge, zu der auch seine Apostel gehören. In Verbindung damit äußert er folgende aufsehenerregende Worte: „Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“
„Was meint Jesus wohl damit?“ fragen sich höchstwahrscheinlich die Jünger. Etwa eine Woche später nimmt Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit auf einen hohen Berg. Da die Jünger müde sind, ist es möglicherweise bereits Nacht. Während Jesus betet, wird er vor ihren Augen umgestaltet. Sein Gesicht beginnt zu leuchten wie die Sonne, und sein Gewand wird so glänzend wie das Licht.
Dann erscheinen zwei Gestalten, „Moses und Elia“, und sie beginnen mit Jesus über „seinen Weggang“, der sich in Jerusalem erfüllen sollte, zu reden. Bei diesem Weggang handelt es sich offensichtlich um Jesu Tod und seine anschließende Auferstehung. Somit bestätigt diese Unterhaltung, daß sein schmachvoller Tod nicht zu vermeiden ist, was Petrus gehofft hatte.
Die Jünger sind jetzt völlig wach und staunen über das, was sie sehen und hören. Es handelt sich zwar nur um eine Vision, aber sie ist so realistisch, daß sich Petrus in die Handlung einschaltet und sagt: „Herr, es ist schön, daß wir hier sind. Wenn du es wünschst, will ich hier drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elia.“
Während Petrus noch spricht, überschattet sie eine lichte Wolke, und aus der Wolke ertönt eine Stimme: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ Sobald die Jünger die Stimme hören, fallen sie auf ihr Angesicht. Doch Jesus sagt: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“ Als sie sich erheben, sehen sie nur noch Jesus.
Beim Abstieg vom Berg am nächsten Tag gebietet Jesus ihnen: „Erzählt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.“ Daß Elia in der Vision erschien, gibt den Jüngern Anlaß zu einer Frage: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuerst kommen?“
„Elia [ist] schon gekommen“, sagt Jesus, „und sie haben ihn nicht anerkannt.“ Jesus spricht von Johannes dem Täufer, der eine ähnliche Aufgabe zu erfüllen hatte wie Elia. Johannes bereitete den Weg für Christus; Elia war der Wegbereiter Elisas.
Wie stärkend diese Vision für Jesus und seine Jünger doch war! Sie war sozusagen eine Vorschau auf Christi Herrlichkeit in seinem Königreich. Die Jünger sahen praktisch „den Menschensohn in seinem Königreich kommen“, wie es Jesus eine Woche zuvor versprochen hatte. Nach Jesu Tod schrieb Petrus, daß sie ‘Augenzeugen der herrlichen Größe Christi wurden, als sie mit ihm auf dem heiligen Berg waren’.
Die Pharisäer hatten von Jesus gefordert, durch ein Zeichen zu beweisen, daß er der von Gott erwählte König sei, der in den Schriften verheißen werde. Sie erhielten kein Zeichen. Aber den vertrautesten Jüngern Jesu wurde gestattet, Jesu Umgestaltung zu sehen, die eine Bestätigung der Königreichsverheißungen war. Petrus schrieb daher später: „Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester.“
Matthäus 16:13Als er nun in die Gegenden von Cäsarẹa Philịppi gekommen war, fragte Jesus seine Jünger dann: „Was sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?“
28 bis 17:13Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“17 Sechs Tage später nahm Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johạnnes mit sich und führte sie allein auf einen hohen Berg hinauf. 2 Und er wurde vor ihnen umgestaltet, und sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine äußeren Kleider wurden glänzend wie das Licht. 3 Und siehe, es erschienen ihnen Moses und Elịa, die sich mit ihm unterhielten. 4 Petrus ergriff das Wort und sagte zu Jesus: „Herr, es ist schön, daß wir hier sind. Wenn du es wünschst, will ich hier drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elịa.“ 5 Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ 6 Als die Jünger dies hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Dann trat Jesus herzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“ 8 Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als nur Jesus allein. 9 Und als sie vom Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: „Erzählt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.“10 Die Jünger aber stellten ihm die Frage: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, Elịa müsse zuerst kommen?“ 11 Er gab ihnen zur Antwort: „Elịa kommt tatsächlich und wird alle Dinge wiederherstellen. 12 Doch ich sage euch, daß Elịa schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern haben mit ihm alles getan, was sie wollten. Ebenso ist es auch dem Menschensohn bestimmt, durch sie zu leiden.“ 13 Da merkten die Jünger, daß er von Johạnnes dem Täufer zu ihnen redete.
Markus 9:1-13Ferner sprach er dann zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst das Königreich Gottes, schon in Macht gekommen, sehen.“ 2 Demzufolge nahm Jesus sechs Tage später Petrus und Jakobus und Johạnnes mit und brachte sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet, 3 und seine äußeren Kleider wurden hellglänzend, sehr weiß, wie sie kein Kleiderreiniger auf der Erde so weiß machen könnte. 4 Auch erschien ihnen Elịa mit Moses, und sie unterhielten sich mit Jesus. 5 Und Petrus ergriff das Wort und sagte zu Jesus: „Rabbi, es ist schön, daß wir hier sind, so laßt uns drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elịa.“ 6 Er wußte nämlich nicht, was er antworten sollte, in solche Furcht gerieten sie. 7 Und eine Wolke bildete sich, die sie überschattete, und eine Stimme kam aus der Wolke: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, hört auf ihn.“ 8 Plötzlich jedoch blickten sie umher und sahen niemand mehr bei sich als Jesus allein.9 Als sie von dem Berg herabstiegen, befahl er ihnen ausdrücklich, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden wäre. 10 Und sie nahmen das Wort zu Herzen, besprachen sich aber untereinander darüber, was mit diesem Auferstehen von den Toten gemeint sei. 11 Und sie begannen ihn zu befragen, indem sie sprachen: „Warum sagen die Schriftgelehrten, daß Elịa zuerst kommen müsse?“ 12 Er sagte zu ihnen: „Elịa kommt tatsächlich zuerst und stellt alle Dinge wieder her; doch wieso steht von dem Menschensohn geschrieben, daß er vieles leiden und für nichts geachtet werden müsse? 13 Ich sage euch aber, daß Elịa wirklich gekommen ist, und sie haben ihm so vieles angetan, wie sie wollten, so wie über ihn geschrieben steht.“
Lukas 9:27-37Ich sage euch aber der Wahrheit gemäß: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod überhaupt nicht schmecken, bis sie zuerst das Königreich Gottes sehen.“28 In der Tat, etwa acht Tage nach diesen Worten nahm er Petrus und Johạnnes und Jakobus mit und stieg auf den Berg hinauf, um zu beten. 29 Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts, und sein Gewand wurde strahlend weiß. 30 Und siehe, zwei Männer unterhielten sich mit ihm, es waren Moses und Elịa. 31 Diese erschienen mit Herrlichkeit und begannen über seinen Weggang zu reden, den er in Jerusalem erfüllen sollte. 32 Nun waren Petrus und die mit ihm waren, vom Schlaf beschwert; doch als sie völlig wach wurden, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei Männer, die bei ihm standen. 33 Und als diese sich von ihm trennten, sprach Petrus zu Jesus: „Unterweiser, es ist schön, daß wir hier sind, so laßt uns drei Zelte errichten, eins für dich und eins für Moses und eins für Elịa“, ohne daß er wußte, was er sagte. 34 Während er aber diese Dinge sagte, bildete sich eine Wolke und begann sie zu überschatten. Als sie in die Wolke hineinkamen, wurden sie von Furcht erfaßt. 35 Und eine Stimme kam aus der Wolke und sprach: „Dieser ist mein Sohn, der auserwählte. Hört auf ihn!“ 36 Und als die Stimme kam, wurde Jesus allein vorgefunden. Sie aber schwiegen und berichteten in jenen Tagen niemandem etwas von den Dingen, die sie gesehen hatten.37 Als sie am folgenden Tag von dem Berg hinabstiegen, kam ihm eine große Volksmenge entgegen.
2. Petrus 1:16-19Nein, nicht dadurch, daß wir kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten folgten, machten wir euch mit der Macht und Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus bekannt, sondern dadurch, daß wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe wurden. 17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der großartigen Herrlichkeit Worte wie diese an ihn ergingen: „Dieser ist mein Sohn, mein geliebter, an dem ich selbst Wohlgefallen gefunden habe.“ 18 Ja, diese Worte hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.19 Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester; und ihr tut gut daran, ihm Aufmerksamkeit zu schenken als einer Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und ein Tagesstern aufgeht, in eurem Herzen.
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Die Heilung eines besessenen Jungen
WÄHREND sich Jesus, Petrus, Jakobus und Johannes wahrscheinlich noch auf einem Ausläufer des Berges Hermon befinden, geraten die anderen Jünger in Schwierigkeiten. Jesus erkennt bei seiner Rückkehr sofort, daß etwas nicht stimmt. Seine Jünger, die von einer Volksmenge umgeben sind, sind von den Schriftgelehrten in eine Diskussion verwickelt worden. Als die Menschen Jesus sehen, sind sie bestürzt und kommen, um ihn zu begrüßen. „Was habt ihr da für Wortstreit mit ihnen?“ fragt Jesus.
Aus der Menge löst sich ein Mann, kniet vor Jesus nieder und erklärt: „Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, weil er einen stummen Geist hat; und wo immer er ihn ergreift, wirft er ihn zu Boden, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und verliert seine Kraft. Und ich habe deine Jünger geheißen, ihn auszutreiben, aber sie vermochten es nicht.“
Die Schriftgelehrten machen offenbar viel Aufhebens davon, daß die Jünger den Jungen nicht heilen können, und vielleicht spotten sie sogar über deren Bemühungen. Genau in diesem entscheidenden Augenblick kommt Jesus. Er sagt: „O du ungläubige Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein? Wie lange muß ich euch ertragen?“
Jesus scheint mit seinen Äußerungen alle Anwesenden anzusprechen, aber zweifellos sind damit vor allem die Schriftgelehrten gemeint, die seinen Jüngern Schwierigkeiten bereitet haben. Dann sagt Jesus mit Bezug auf den Jungen: „Bringt ihn zu mir.“ Als sich der Junge Jesus nähert, läßt ihn der Dämon, der von ihm Besitz ergriffen hat, zu Boden fallen und wirft ihn in heftige Krämpfe. Der Junge wälzt sich auf dem Boden und hat Schaum vor dem Mund.
„Wie lange ist ihm dies schon widerfahren?“ fragt Jesus.
„Von Kindheit an“, antwortet der Vater. „Immer wieder warf er ihn sowohl ins Feuer als auch ins Wasser, um ihn zu vernichten.“ Anschließend bittet der Vater: „Wenn du etwas tun kannst, so hab Mitleid mit uns und hilf uns.“
Der Vater ist wahrscheinlich schon seit Jahren auf der Suche nach Hilfe. Und jetzt ist seine Verzweiflung groß, da Jesu Jünger versagt haben. Jesus greift die verzweifelte Äußerung des Mannes auf und ermuntert ihn: „Dieser Ausspruch ‚Wenn du kannst‘! Nun, alles ist dem möglich, der Glauben hat.“
„Ich glaube!“ schreit der Vater sofort und bittet: „Hilf mir, wo ich des Glaubens bedarf!“
Als Jesus bemerkt, daß eine Volksmenge bei ihnen zusammenläuft, schilt er den Dämon: „Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir: Fahre aus von ihm, und geh nicht mehr in ihn hinein!“ Beim Ausfahren veranlaßt der Dämon den Jungen wiederum, zu schreien, und wirft ihn in viele Krämpfe. Schließlich liegt der Junge bewegungslos auf dem Boden, so daß die meisten zu sagen beginnen: „Er ist tot!“ Aber Jesus nimmt ihn bei der Hand, und er steht auf.
Schon früher, als die Jünger zum Predigen ausgesandt worden waren, hatten sie Dämonen ausgetrieben. Als sie daher ein Haus betreten und unter sich sind, fragen sie Jesus: „Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“
Jesu Antwort zeigt, daß es auf ihren Mangel an Glauben zurückzuführen war. „Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Gebet.“ Offenbar war Vorbereitung erforderlich, um diesen besonders machtvollen Dämon auszutreiben. Es bedurfte eines starken Glaubens, und man mußte von Gott Kraft und Hilfe erbitten.
Und dann fügt Jesus hinzu: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt von der Größe eines Senfkorns, werdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rück von hier nach dort!‘, und er wird wegrücken, und nichts wird euch unmöglich sein.“ Wie machtvoll der Glaube doch sein kann!
Hindernisse und Schwierigkeiten, die unseren Fortschritt im Dienst Jehovas behindern, mögen so unüberwindlich und so unbeweglich erscheinen wie ein buchstäblicher hoher Berg. Doch Jesus zeigte, daß wir solche berggleichen Hindernisse und Schwierigkeiten beiseite räumen können, wenn wir in unserem Herzen Glauben entwickeln, ihn stärken und ihn wachsen lassen.
Markus 9:14-29Als sie nun zu den anderen Jüngern kamen, bemerkten sie eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die mit ihnen disputierten. 15 Sobald ihn aber die ganze Volksmenge erblickte, war sie bestürzt, lief auf ihn zu und begrüßte ihn. 16 Und er fragte sie: „Was habt ihr da für Wortstreit mit ihnen?“ 17 Und einer von der Volksmenge antwortete ihm: „Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, weil er einen stummen Geist hat; 18 und wo immer er ihn ergreift, wirft er ihn zu Boden, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und verliert seine Kraft. Und ich habe deine Jünger geheißen, ihn auszutreiben, aber sie konnten es nicht.“ 19 In Erwiderung sagte er zu ihnen: „O du ungläubige Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein? Wie lange muß ich euch ertragen? Bringt ihn zu mir.“ 20 Da brachten sie ihn zu ihm. Als der Geist ihn aber erblickte, warf er [das Kind] sogleich in Krämpfe, und nachdem es auf den Boden gefallen war, wälzte es sich fortwährend und schäumte. 21 Und er fragte seinen Vater: „Wie lange ist ihm dies schon widerfahren?“ Er sprach: „Von Kindheit an; 22 und immer wieder warf er ihn sowohl ins Feuer als auch ins Wasser, um ihn zu vernichten. Aber wenn du etwas tun kannst, so hab Mitleid mit uns und hilf uns.“ 23 Jesus sprach zu ihm: „Dieser Ausspruch ‚Wenn du kannst‘! Nun, alles ist dem möglich, der Glauben hat.“ 24 Sogleich schrie der Vater des kleinen Kindes, indem er sagte: „Ich glaube! Hilf mir, wo ich des Glaubens bedarf!“25 Als Jesus nun bemerkte, daß eine Volksmenge bei [ihnen] zusammenlief, schalt er den unreinen Geist, indem er zu ihm sprach: „Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir: Fahre aus von ihm, und geh nicht mehr in ihn hinein!“ 26 Und nachdem er geschrien hatte, fuhr er nach vielen Krämpfen aus; und er wurde wie tot, so daß die meisten von ihnen sagten: „Er ist tot!“ 27 Doch Jesus faßte ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. 28 Nachdem er in ein Haus eingetreten war, fragten ihn dann seine Jünger, als sie allein waren: „Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“ 29 Und er sprach zu ihnen: „Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Gebet.“
Matthäus 17:19, 20Darauf traten die Jünger allein zu Jesus und sprachen: „Wie kommt es, daß wir ihn nicht austreiben konnten?“ 20 Er sprach zu ihnen: „Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt von der Größe eines Senfkorns, werdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rück von hier nach dort!‘, und er wird wegrücken, und nichts wird euch unmöglich sein.“
Lukas 9:37-43Als sie am folgenden Tag von dem Berg hinabstiegen, kam ihm eine große Volksmenge entgegen. 38 Und siehe, ein Mann aus der Volksmenge rief laut und sprach: „Lehrer, ich bitte dich, einen Blick auf meinen Sohn zu werfen, denn er ist mein einziggezeugter, 39 und siehe, ein Geist faßt ihn, und plötzlich schreit er auf, und er wirft ihn in Krämpfe, so daß er schäumt, und er zieht sich kaum von ihm zurück, nachdem er ihn aufgerieben hat. 40 Und ich bat deine Jünger, ihn auszutreiben, aber sie konnten [es] nicht.“ 41 Als Antwort sagte Jesus: „O du ungläubige und verdrehte Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein und euch ertragen? Führ deinen Sohn hierher.“ 42 Aber sogar als er sich näherte, schlug der Dämon ihn zu Boden und warf ihn in heftige Krämpfe. Jesus aber schalt den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und übergab ihn seinem Vater. 43 Da gerieten sie alle in höchstes Erstaunen über die erhabene Macht Gottes.Als sich nun alle verwunderten über alle Dinge, die er tat, sprach er zu seinen Jüngern:
WÄHREND sich Jesus, Petrus, Jakobus und Johannes wahrscheinlich noch auf einem Ausläufer des Berges Hermon befinden, geraten die anderen Jünger in Schwierigkeiten. Jesus erkennt bei seiner Rückkehr sofort, daß etwas nicht stimmt. Seine Jünger, die von einer Volksmenge umgeben sind, sind von den Schriftgelehrten in eine Diskussion verwickelt worden. Als die Menschen Jesus sehen, sind sie bestürzt und kommen, um ihn zu begrüßen. „Was habt ihr da für Wortstreit mit ihnen?“ fragt Jesus.
Aus der Menge löst sich ein Mann, kniet vor Jesus nieder und erklärt: „Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, weil er einen stummen Geist hat; und wo immer er ihn ergreift, wirft er ihn zu Boden, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und verliert seine Kraft. Und ich habe deine Jünger geheißen, ihn auszutreiben, aber sie vermochten es nicht.“
Die Schriftgelehrten machen offenbar viel Aufhebens davon, daß die Jünger den Jungen nicht heilen können, und vielleicht spotten sie sogar über deren Bemühungen. Genau in diesem entscheidenden Augenblick kommt Jesus. Er sagt: „O du ungläubige Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein? Wie lange muß ich euch ertragen?“
Jesus scheint mit seinen Äußerungen alle Anwesenden anzusprechen, aber zweifellos sind damit vor allem die Schriftgelehrten gemeint, die seinen Jüngern Schwierigkeiten bereitet haben. Dann sagt Jesus mit Bezug auf den Jungen: „Bringt ihn zu mir.“ Als sich der Junge Jesus nähert, läßt ihn der Dämon, der von ihm Besitz ergriffen hat, zu Boden fallen und wirft ihn in heftige Krämpfe. Der Junge wälzt sich auf dem Boden und hat Schaum vor dem Mund.
„Wie lange ist ihm dies schon widerfahren?“ fragt Jesus.
„Von Kindheit an“, antwortet der Vater. „Immer wieder warf er ihn sowohl ins Feuer als auch ins Wasser, um ihn zu vernichten.“ Anschließend bittet der Vater: „Wenn du etwas tun kannst, so hab Mitleid mit uns und hilf uns.“
Der Vater ist wahrscheinlich schon seit Jahren auf der Suche nach Hilfe. Und jetzt ist seine Verzweiflung groß, da Jesu Jünger versagt haben. Jesus greift die verzweifelte Äußerung des Mannes auf und ermuntert ihn: „Dieser Ausspruch ‚Wenn du kannst‘! Nun, alles ist dem möglich, der Glauben hat.“
„Ich glaube!“ schreit der Vater sofort und bittet: „Hilf mir, wo ich des Glaubens bedarf!“
Als Jesus bemerkt, daß eine Volksmenge bei ihnen zusammenläuft, schilt er den Dämon: „Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir: Fahre aus von ihm, und geh nicht mehr in ihn hinein!“ Beim Ausfahren veranlaßt der Dämon den Jungen wiederum, zu schreien, und wirft ihn in viele Krämpfe. Schließlich liegt der Junge bewegungslos auf dem Boden, so daß die meisten zu sagen beginnen: „Er ist tot!“ Aber Jesus nimmt ihn bei der Hand, und er steht auf.
Schon früher, als die Jünger zum Predigen ausgesandt worden waren, hatten sie Dämonen ausgetrieben. Als sie daher ein Haus betreten und unter sich sind, fragen sie Jesus: „Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“
Jesu Antwort zeigt, daß es auf ihren Mangel an Glauben zurückzuführen war. „Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Gebet.“ Offenbar war Vorbereitung erforderlich, um diesen besonders machtvollen Dämon auszutreiben. Es bedurfte eines starken Glaubens, und man mußte von Gott Kraft und Hilfe erbitten.
Und dann fügt Jesus hinzu: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt von der Größe eines Senfkorns, werdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rück von hier nach dort!‘, und er wird wegrücken, und nichts wird euch unmöglich sein.“ Wie machtvoll der Glaube doch sein kann!
Hindernisse und Schwierigkeiten, die unseren Fortschritt im Dienst Jehovas behindern, mögen so unüberwindlich und so unbeweglich erscheinen wie ein buchstäblicher hoher Berg. Doch Jesus zeigte, daß wir solche berggleichen Hindernisse und Schwierigkeiten beiseite räumen können, wenn wir in unserem Herzen Glauben entwickeln, ihn stärken und ihn wachsen lassen.
Markus 9:14-29Als sie nun zu den anderen Jüngern kamen, bemerkten sie eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die mit ihnen disputierten. 15 Sobald ihn aber die ganze Volksmenge erblickte, war sie bestürzt, lief auf ihn zu und begrüßte ihn. 16 Und er fragte sie: „Was habt ihr da für Wortstreit mit ihnen?“ 17 Und einer von der Volksmenge antwortete ihm: „Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, weil er einen stummen Geist hat; 18 und wo immer er ihn ergreift, wirft er ihn zu Boden, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und verliert seine Kraft. Und ich habe deine Jünger geheißen, ihn auszutreiben, aber sie konnten es nicht.“ 19 In Erwiderung sagte er zu ihnen: „O du ungläubige Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein? Wie lange muß ich euch ertragen? Bringt ihn zu mir.“ 20 Da brachten sie ihn zu ihm. Als der Geist ihn aber erblickte, warf er [das Kind] sogleich in Krämpfe, und nachdem es auf den Boden gefallen war, wälzte es sich fortwährend und schäumte. 21 Und er fragte seinen Vater: „Wie lange ist ihm dies schon widerfahren?“ Er sprach: „Von Kindheit an; 22 und immer wieder warf er ihn sowohl ins Feuer als auch ins Wasser, um ihn zu vernichten. Aber wenn du etwas tun kannst, so hab Mitleid mit uns und hilf uns.“ 23 Jesus sprach zu ihm: „Dieser Ausspruch ‚Wenn du kannst‘! Nun, alles ist dem möglich, der Glauben hat.“ 24 Sogleich schrie der Vater des kleinen Kindes, indem er sagte: „Ich glaube! Hilf mir, wo ich des Glaubens bedarf!“25 Als Jesus nun bemerkte, daß eine Volksmenge bei [ihnen] zusammenlief, schalt er den unreinen Geist, indem er zu ihm sprach: „Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir: Fahre aus von ihm, und geh nicht mehr in ihn hinein!“ 26 Und nachdem er geschrien hatte, fuhr er nach vielen Krämpfen aus; und er wurde wie tot, so daß die meisten von ihnen sagten: „Er ist tot!“ 27 Doch Jesus faßte ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. 28 Nachdem er in ein Haus eingetreten war, fragten ihn dann seine Jünger, als sie allein waren: „Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“ 29 Und er sprach zu ihnen: „Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Gebet.“
Matthäus 17:19, 20Darauf traten die Jünger allein zu Jesus und sprachen: „Wie kommt es, daß wir ihn nicht austreiben konnten?“ 20 Er sprach zu ihnen: „Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt von der Größe eines Senfkorns, werdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rück von hier nach dort!‘, und er wird wegrücken, und nichts wird euch unmöglich sein.“
Lukas 9:37-43Als sie am folgenden Tag von dem Berg hinabstiegen, kam ihm eine große Volksmenge entgegen. 38 Und siehe, ein Mann aus der Volksmenge rief laut und sprach: „Lehrer, ich bitte dich, einen Blick auf meinen Sohn zu werfen, denn er ist mein einziggezeugter, 39 und siehe, ein Geist faßt ihn, und plötzlich schreit er auf, und er wirft ihn in Krämpfe, so daß er schäumt, und er zieht sich kaum von ihm zurück, nachdem er ihn aufgerieben hat. 40 Und ich bat deine Jünger, ihn auszutreiben, aber sie konnten [es] nicht.“ 41 Als Antwort sagte Jesus: „O du ungläubige und verdrehte Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein und euch ertragen? Führ deinen Sohn hierher.“ 42 Aber sogar als er sich näherte, schlug der Dämon ihn zu Boden und warf ihn in heftige Krämpfe. Jesus aber schalt den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und übergab ihn seinem Vater. 43 Da gerieten sie alle in höchstes Erstaunen über die erhabene Macht Gottes.Als sich nun alle verwunderten über alle Dinge, die er tat, sprach er zu seinen Jüngern:
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Eine Lektion in Demut
NACHDEM Jesus in der Nähe von Cäsarea Philippi den von Dämonen besessenen Jungen geheilt hat, möchte er nach Kapernaum zurückkehren. Er will auf dem Weg dorthin jedoch mit seinen Jüngern allein sein, um sie auf seinen Tod vorzubereiten sowie auf die Verantwortung, die sie danach tragen müssen. Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Der Menschensohn muß in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten, doch obwohl er getötet werden wird, wird er drei Tage später auferstehen.“
Obgleich Jesus schon früher davon gesprochen hat und drei der Apostel mit eigenen Augen die Umgestaltung gesehen haben, wobei ebenfalls von seinem „Weggang“ die Rede war, fehlt es seinen Nachfolgern in dieser Hinsicht immer noch an Verständnis. Zwar versucht keiner von ihnen mehr, in Abrede zu stellen, daß er getötet werden wird, wie es Petrus einmal getan hat, aber sie wagen sich auch nicht, ihn weiter darüber zu befragen.
Schließlich kommen sie nach Kapernaum, das Jesus während seines Dienstes als eine Art Stützpunkt dient. Es ist außerdem die Heimatstadt von Petrus und einigen anderen Aposteln. Petrus wird dort von Männern angesprochen, die die Tempelsteuer einsammeln. Da sie Jesus möglicherweise bezichtigen möchten, sich nicht an einen allgemeinen Brauch zu halten, fragen sie: „Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachme [Tempel-]Steuer nicht?“
„Doch“, erwidert Petrus.
Jesus, der wahrscheinlich kurz darauf ins Haus kommt, weiß, was sich zugetragen hat. Noch bevor Petrus die Angelegenheit zur Sprache bringen kann, fragt Jesus ihn: „Was denkst du, Simon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?“
„Von den Fremden“, antwortet Petrus.
„In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei“, stellt Jesus fest. Da Jesu Vater der König des Universums ist, der Eine, der im Tempel angebetet wird, besteht für Gottes Sohn eigentlich kein rechtliches Erfordernis, die Tempelsteuer zu entrichten. „Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben“, sagt Jesus, „geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stater-Münze [vier Drachmen] finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“
Als die Jünger nach ihrer Rückkehr zusammenkommen (vielleicht im Haus des Petrus), fragen sie: „Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel?“ Jesus weiß, was sie zu dieser Frage veranlaßt, da ihm nicht entgangen ist, worüber sie sich unterhielten, als sie auf dem Weg von Cäsarea Philippi hinter ihm hergingen. Daher fragt er: „Was habt ihr auf dem Weg erörtert?“ Die Jünger schweigen verlegen, denn sie hatten diskutiert, wer von ihnen der Größte sei.
Scheint es nach nahezu drei Jahren der Lehrtätigkeit Jesu nicht unglaublich, daß die Jünger noch immer solche Diskussionen führen? Nun, es offenbart den starken Einfluß der menschlichen Unvollkommenheit und ihrer religiösen Vergangenheit. Die jüdische Religion, in der die Jünger erzogen wurden, legt vor allem Nachdruck auf Stellung oder Rang. Außerdem mag sich Petrus größer gefühlt haben, da Jesus verheißen hat, ihm bestimmte „Schlüssel“ des Königreiches anzuvertrauen. Auch bei Jakobus und Johannes, die das Vorrecht hatten, Zeugen der Umgestaltung Jesu zu sein, mögen sich ähnliche Vorstellungen geregt haben.
Ganz gleich, was der Grund war — Jesus bedient sich nun einer einprägsamen Veranschaulichung, um ihre Einstellung zu korrigieren. Er ruft ein Kind, stellt es mitten unter sie und sagt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Größte im Königreich der Himmel; und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt auch mich auf.“
Welch eine wunderbare Art und Weise, seine Jünger zurechtzuweisen! Jesus ist weder ungehalten über sie, noch bezeichnet er sie als hochmütig, habgierig oder ehrsüchtig. Nein, er versucht sie zurechtzubringen, indem er kleine Kinder als Beispiel hinstellt, die sich dadurch auszeichnen, daß sie bescheiden und nicht ehrgeizig sind und im allgemeinen untereinander keine Rangunterschiede kennen. So zeigt Jesus, daß seine Jünger diese Eigenschaften entwickeln müssen, die demütige Kinder kennzeichnen. Jesus kommt zu dem Schluß: „Wer sich unter euch allen als ein Geringerer benimmt, der ist groß.“
Matthäus 17:22-27Während sie in Galilạ̈a versammelt waren, sprach Jesus zu ihnen: „Es ist dem Menschensohn bestimmt, in die Hände der Menschen überliefert zu werden, 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden.“ Demzufolge waren sie tief betrübt.24 Nachdem sie in Kapẹrnaum angekommen waren, traten die Männer, die die Dọppeldrạchme [Steuer] einzogen, an Petrus heran und sagten: „Zahlt euer Lehrer die Dọppeldrạchme [Steuer] nicht?“ 25 „Doch“, sagte er. Als er aber ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor, indem er sprach: „Was denkst du, Sịmon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?“ 26 Als er sprach: „Von den Fremden“, sagte Jesus zu ihm: „In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben, geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stạter-Münze finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“
18:1-5In jener Stunde traten die Jünger an Jesus heran und sagten: „Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel?“ 2 Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie 3 und sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. 4 Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Größte im Königreich der Himmel; 5 und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf.
Markus 9:30-37Von dort gingen sie weg und zogen ihres Weges durch Galilạ̈a, doch wollte er nicht, daß jemand es erfahre. 31 Denn er lehrte seine Jünger und sagte zu ihnen: „Der Menschensohn muß in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten, doch obwohl er getötet werden wird, wird er drei Tage später auferstehen.“ 32 Sie verstanden aber den Ausspruch nicht, und sie scheuten sich, ihn zu fragen.33 Und sie kamen nach Kapẹrnaum. Als er nun drinnen im Haus war, stellte er ihnen die Frage: „Was habt ihr auf dem Weg erörtert?“ 34 Sie schwiegen, denn auf dem Weg hatten sie miteinander darüber diskutiert, wer größer sei. 35 Da setzte er sich nieder und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: „Wenn jemand der Erste sein will, so soll er der Letzte von allen und aller Diener sein.“ 36 Und er nahm ein kleines Kind, stellte es mitten unter sie, und es in seine Arme schließend, sagte er zu ihnen: 37 „Wer immer eines von solch kleinen Kindern aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt mich auf; und wer immer mich aufnimmt, nimmt nicht [nur] mich auf, sondern [auch] den, der mich ausgesandt hat.“
Lukas 9:43-48Da gerieten sie alle in höchstes Erstaunen über die erhabene Macht Gottes.Als sich nun alle verwunderten über alle Dinge, die er tat, sprach er zu seinen Jüngern: 44 „Nehmt diese Worte in euren Ohren auf, denn es ist dem Menschensohn bestimmt, den Händen der Menschen ausgeliefert zu werden.“ 45 Sie aber verstanden diesen Ausspruch immer noch nicht. Er war tatsächlich vor ihnen verhüllt, damit sie ihn nicht begriffen, und sie scheuten sich, ihn über diesen Ausspruch zu befragen.46 Nun kam unter ihnen die Überlegung auf, wer von ihnen wohl der Größte sein werde. 47 Jesus, der die Überlegung ihres Herzens erkannte, nahm ein kleines Kind, stellte es neben sich 48 und sprach zu ihnen: „Wer immer dieses kleine Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer immer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. Denn wer sich unter euch allen als ein Geringerer benimmt, der ist groß.“
NACHDEM Jesus in der Nähe von Cäsarea Philippi den von Dämonen besessenen Jungen geheilt hat, möchte er nach Kapernaum zurückkehren. Er will auf dem Weg dorthin jedoch mit seinen Jüngern allein sein, um sie auf seinen Tod vorzubereiten sowie auf die Verantwortung, die sie danach tragen müssen. Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Der Menschensohn muß in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten, doch obwohl er getötet werden wird, wird er drei Tage später auferstehen.“
Obgleich Jesus schon früher davon gesprochen hat und drei der Apostel mit eigenen Augen die Umgestaltung gesehen haben, wobei ebenfalls von seinem „Weggang“ die Rede war, fehlt es seinen Nachfolgern in dieser Hinsicht immer noch an Verständnis. Zwar versucht keiner von ihnen mehr, in Abrede zu stellen, daß er getötet werden wird, wie es Petrus einmal getan hat, aber sie wagen sich auch nicht, ihn weiter darüber zu befragen.
Schließlich kommen sie nach Kapernaum, das Jesus während seines Dienstes als eine Art Stützpunkt dient. Es ist außerdem die Heimatstadt von Petrus und einigen anderen Aposteln. Petrus wird dort von Männern angesprochen, die die Tempelsteuer einsammeln. Da sie Jesus möglicherweise bezichtigen möchten, sich nicht an einen allgemeinen Brauch zu halten, fragen sie: „Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachme [Tempel-]Steuer nicht?“
„Doch“, erwidert Petrus.
Jesus, der wahrscheinlich kurz darauf ins Haus kommt, weiß, was sich zugetragen hat. Noch bevor Petrus die Angelegenheit zur Sprache bringen kann, fragt Jesus ihn: „Was denkst du, Simon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?“
„Von den Fremden“, antwortet Petrus.
„In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei“, stellt Jesus fest. Da Jesu Vater der König des Universums ist, der Eine, der im Tempel angebetet wird, besteht für Gottes Sohn eigentlich kein rechtliches Erfordernis, die Tempelsteuer zu entrichten. „Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben“, sagt Jesus, „geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stater-Münze [vier Drachmen] finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“
Als die Jünger nach ihrer Rückkehr zusammenkommen (vielleicht im Haus des Petrus), fragen sie: „Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel?“ Jesus weiß, was sie zu dieser Frage veranlaßt, da ihm nicht entgangen ist, worüber sie sich unterhielten, als sie auf dem Weg von Cäsarea Philippi hinter ihm hergingen. Daher fragt er: „Was habt ihr auf dem Weg erörtert?“ Die Jünger schweigen verlegen, denn sie hatten diskutiert, wer von ihnen der Größte sei.
Scheint es nach nahezu drei Jahren der Lehrtätigkeit Jesu nicht unglaublich, daß die Jünger noch immer solche Diskussionen führen? Nun, es offenbart den starken Einfluß der menschlichen Unvollkommenheit und ihrer religiösen Vergangenheit. Die jüdische Religion, in der die Jünger erzogen wurden, legt vor allem Nachdruck auf Stellung oder Rang. Außerdem mag sich Petrus größer gefühlt haben, da Jesus verheißen hat, ihm bestimmte „Schlüssel“ des Königreiches anzuvertrauen. Auch bei Jakobus und Johannes, die das Vorrecht hatten, Zeugen der Umgestaltung Jesu zu sein, mögen sich ähnliche Vorstellungen geregt haben.
Ganz gleich, was der Grund war — Jesus bedient sich nun einer einprägsamen Veranschaulichung, um ihre Einstellung zu korrigieren. Er ruft ein Kind, stellt es mitten unter sie und sagt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Größte im Königreich der Himmel; und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt auch mich auf.“
Welch eine wunderbare Art und Weise, seine Jünger zurechtzuweisen! Jesus ist weder ungehalten über sie, noch bezeichnet er sie als hochmütig, habgierig oder ehrsüchtig. Nein, er versucht sie zurechtzubringen, indem er kleine Kinder als Beispiel hinstellt, die sich dadurch auszeichnen, daß sie bescheiden und nicht ehrgeizig sind und im allgemeinen untereinander keine Rangunterschiede kennen. So zeigt Jesus, daß seine Jünger diese Eigenschaften entwickeln müssen, die demütige Kinder kennzeichnen. Jesus kommt zu dem Schluß: „Wer sich unter euch allen als ein Geringerer benimmt, der ist groß.“
Matthäus 17:22-27Während sie in Galilạ̈a versammelt waren, sprach Jesus zu ihnen: „Es ist dem Menschensohn bestimmt, in die Hände der Menschen überliefert zu werden, 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden.“ Demzufolge waren sie tief betrübt.24 Nachdem sie in Kapẹrnaum angekommen waren, traten die Männer, die die Dọppeldrạchme [Steuer] einzogen, an Petrus heran und sagten: „Zahlt euer Lehrer die Dọppeldrạchme [Steuer] nicht?“ 25 „Doch“, sagte er. Als er aber ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor, indem er sprach: „Was denkst du, Sịmon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?“ 26 Als er sprach: „Von den Fremden“, sagte Jesus zu ihm: „In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben, geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stạter-Münze finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“
18:1-5In jener Stunde traten die Jünger an Jesus heran und sagten: „Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel?“ 2 Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie 3 und sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. 4 Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Größte im Königreich der Himmel; 5 und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf.
Markus 9:30-37Von dort gingen sie weg und zogen ihres Weges durch Galilạ̈a, doch wollte er nicht, daß jemand es erfahre. 31 Denn er lehrte seine Jünger und sagte zu ihnen: „Der Menschensohn muß in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten, doch obwohl er getötet werden wird, wird er drei Tage später auferstehen.“ 32 Sie verstanden aber den Ausspruch nicht, und sie scheuten sich, ihn zu fragen.33 Und sie kamen nach Kapẹrnaum. Als er nun drinnen im Haus war, stellte er ihnen die Frage: „Was habt ihr auf dem Weg erörtert?“ 34 Sie schwiegen, denn auf dem Weg hatten sie miteinander darüber diskutiert, wer größer sei. 35 Da setzte er sich nieder und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: „Wenn jemand der Erste sein will, so soll er der Letzte von allen und aller Diener sein.“ 36 Und er nahm ein kleines Kind, stellte es mitten unter sie, und es in seine Arme schließend, sagte er zu ihnen: 37 „Wer immer eines von solch kleinen Kindern aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt mich auf; und wer immer mich aufnimmt, nimmt nicht [nur] mich auf, sondern [auch] den, der mich ausgesandt hat.“
Lukas 9:43-48Da gerieten sie alle in höchstes Erstaunen über die erhabene Macht Gottes.Als sich nun alle verwunderten über alle Dinge, die er tat, sprach er zu seinen Jüngern: 44 „Nehmt diese Worte in euren Ohren auf, denn es ist dem Menschensohn bestimmt, den Händen der Menschen ausgeliefert zu werden.“ 45 Sie aber verstanden diesen Ausspruch immer noch nicht. Er war tatsächlich vor ihnen verhüllt, damit sie ihn nicht begriffen, und sie scheuten sich, ihn über diesen Ausspruch zu befragen.46 Nun kam unter ihnen die Überlegung auf, wer von ihnen wohl der Größte sein werde. 47 Jesus, der die Überlegung ihres Herzens erkannte, nahm ein kleines Kind, stellte es neben sich 48 und sprach zu ihnen: „Wer immer dieses kleine Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer immer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. Denn wer sich unter euch allen als ein Geringerer benimmt, der ist groß.“
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Noch mehr Rat und Zurechtweisung
WÄHREND sich Jesus und die Apostel noch in dem Haus in Kapernaum aufhalten, wird nicht nur über den Wortstreit der Apostel, wer der Größte sei, gesprochen. Es wird auch ein Zwischenfall zur Sprache gebracht, der sich vielleicht ebenfalls bei ihrer Rückkehr nach Kapernaum ereignet hat, als Jesus gerade nicht zur Stelle war. Der Apostel Johannes berichtet: „Wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämonen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er uns nicht begleitete.“
Johannes betrachtet die Apostel offensichtlich als die einzige Gruppe mit der Berechtigung zu heilen. Seiner Meinung nach ist es dem Mann nicht gestattet, solche Wunder zu wirken, da er nicht zu ihrer Gruppe gehört.
Jesus gibt jedoch den Rat: „Sucht ihn nicht zu hindern, denn da ist niemand, der eine Machttat aufgrund meines Namens tun wird, der rasch imstande sein wird, mich zu beschimpfen; denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Denn wer immer euch aufgrund dessen, daß ihr Christus angehört, einen Becher Wasser zu trinken gibt, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“
Der Mann muß Jesus nicht buchstäblich nachfolgen, um auf seiner Seite zu sein. Da die Christenversammlung noch nicht gegründet worden ist, bedeutet die Tatsache, daß er sich nicht ihrer Gruppe angeschlossen hat, nicht, daß er einer anderen Gemeinschaft angehört. Der Mann glaubt wirklich an Jesu Namen und konnte daher mit Erfolg Dämonen austreiben. Er hat etwas getan, was, wie Jesus sagte, wert ist, belohnt zu werden. Jesus zeigt, daß er dafür seines Lohnes nicht verlustig gehen wird.
Was aber, wenn die Worte und Taten der Apostel den Mann zum Straucheln bringen würden? Das wäre eine sehr ernste Angelegenheit. Jesus bemerkt dazu: „Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.“
Dann fordert Jesus seine Nachfolger auf, aus ihrem Leben alles zu entfernen, was ihnen zwar so teuer wie eine Hand, ein Fuß oder ein Auge wäre, sie aber zum Straucheln bringen könnte. Es wäre besser, auf solche geschätzten Dinge zu verzichten und in Gottes Königreich zu gelangen, als sie zu behalten und in die Gehenna (eine Müllgrube außerhalb Jerusalems, wo ständig ein Feuer brannte) geworfen zu werden, die die ewige Vernichtung symbolisiert.
Jesus warnt auch: „Seht zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist.“
Anschließend veranschaulicht er, wie kostbar diese „Kleinen“ sind, als er von einem Mann erzählt, der hundert Schafe besitzt, von denen sich eines verirrt. Der Mann wird die 99 verlassen, um das verlorene Schaf zu suchen, erklärt Jesus, und wenn er es findet, wird er sich mehr über das eine freuen als über die 99. „Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, daß eines von diesen Kleinen zugrunde geht“, lautet Jesu Schlußfolgerung.
Dann sagt Jesus, wobei er möglicherweise den Wortstreit der Apostel im Sinn hat: „Habt Salz in euch selbst, und haltet Frieden untereinander.“ Fade Speisen werden durch Salz wohlschmeckender. Sinnbildliches Salz erleichtert es somit, das, was jemand sagt, anzunehmen. Solches Salz zu haben wird dazu beitragen, den Frieden zu bewahren.
Aufgrund der menschlichen Unvollkommenheit kann es jedoch manchmal zu ernsten Streitigkeiten kommen. Jesus gibt auch Richtlinien, wie man in einem solchen Fall vorgehen sollte. „Wenn dein Bruder eine Sünde begeht“, sagt er, „so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.“ Falls er jedoch nicht hört, rät Jesus zu folgendem: „Nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde.“
Nach Jesu Worten gibt es noch eine letzte Möglichkeit, nämlich die Angelegenheit vor die „Versammlung“ zu bringen, das heißt vor die verantwortlichen Aufseher der Versammlung, die eine bindende Entscheidung treffen können. Hält sich der Sünder nicht daran, dann sollte er nach Jesu Worten „für dich ebenso [sein] wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer“.
Aufseher, die solche Urteile fällen, müssen sich dabei eng an die Anweisungen aus dem Wort Jehovas halten. Sollten sie feststellen, daß jemand schuldig ist und Bestrafung verdient, wird das Urteil ‘bereits im Himmel gebunden sein’. Und wenn sie etwas „auf der Erde lösen“, das heißt jemand für unschuldig erklären, wird es bereits „im Himmel gelöst“ sein. Wenn bei solchen Rechtsangelegenheiten „zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte“, sagt Jesus.
Matthäus 18:6-20Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.7 Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar muß es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt! 8 Wenn nun deine Hand oder dein Fuß dich straucheln macht, so hau ihn ab und wirf ihn von dir weg; es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm ins Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. 9 Auch wenn dein Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg; es ist besser für dich, einäugig ins Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die feurige Gehẹnna geworfen zu werden. 10 Seht zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist. 11 ——12 Was denkt ihr? Wenn jemand in den Besitz von hundert Schafen kommt und sich eines von ihnen verirrt, wird er nicht die neunundneunzig auf den Bergen lassen und sich auf die Suche nach dem einen verirrten begeben? 13 Und wenn er es finden sollte, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, daß eines von diesen Kleinen zugrunde geht.15 Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.18 Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde lösen mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gelöst sind. 19 Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“
Markus 9:38-50Johạnnes sprach zu ihm: „Lehrer, wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämọnen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er uns nicht begleitete.“ 39 Jesus aber sagte: „Sucht ihn nicht zu hindern, denn da ist niemand, der eine Machttat aufgrund meines Namens tun wird, der rasch imstande sein wird, mich zu beschimpfen; 40 denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. 41 Denn wer immer euch aufgrund dessen, daß ihr Christus angehört, einen Becher Wasser zu trinken gibt, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen. 42 Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.43 Und wenn deine Hand dich je straucheln macht, so hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Gehẹnna zu fahren, in das Feuer, das nicht ausgelöscht werden kann. 44 —— 45 Und wenn dein Fuß dich straucheln macht, so hau ihn ab; es ist besser für dich, lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Füßen in die Gehẹnna geworfen zu werden. 46 —— 47 Und wenn dein Auge dich straucheln macht, so wirf es weg; es ist besser für dich, einäugig in das Königreich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Gehẹnna geworfen zu werden, 48 wo ihre Made nicht stirbt und das Feuer nicht ausgelöscht wird.49 Denn jeder muß mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist vortrefflich; wenn aber das Salz jemals seine Kraft verliert, womit wollt ihr es denn würzen? Habt Salz in euch selbst, und haltet Frieden untereinander.“
Lukas 9:49, 50Johạnnes gab zur Antwort: „Unterweiser, wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämọnen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er [dir] nicht mit uns nachfolgt.“ 50 Jesus aber sprach zu ihm: „Sucht [ihn] nicht zu hindern, denn wer nicht gegen euch ist, ist für euch.“
WÄHREND sich Jesus und die Apostel noch in dem Haus in Kapernaum aufhalten, wird nicht nur über den Wortstreit der Apostel, wer der Größte sei, gesprochen. Es wird auch ein Zwischenfall zur Sprache gebracht, der sich vielleicht ebenfalls bei ihrer Rückkehr nach Kapernaum ereignet hat, als Jesus gerade nicht zur Stelle war. Der Apostel Johannes berichtet: „Wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämonen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er uns nicht begleitete.“
Johannes betrachtet die Apostel offensichtlich als die einzige Gruppe mit der Berechtigung zu heilen. Seiner Meinung nach ist es dem Mann nicht gestattet, solche Wunder zu wirken, da er nicht zu ihrer Gruppe gehört.
Jesus gibt jedoch den Rat: „Sucht ihn nicht zu hindern, denn da ist niemand, der eine Machttat aufgrund meines Namens tun wird, der rasch imstande sein wird, mich zu beschimpfen; denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Denn wer immer euch aufgrund dessen, daß ihr Christus angehört, einen Becher Wasser zu trinken gibt, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“
Der Mann muß Jesus nicht buchstäblich nachfolgen, um auf seiner Seite zu sein. Da die Christenversammlung noch nicht gegründet worden ist, bedeutet die Tatsache, daß er sich nicht ihrer Gruppe angeschlossen hat, nicht, daß er einer anderen Gemeinschaft angehört. Der Mann glaubt wirklich an Jesu Namen und konnte daher mit Erfolg Dämonen austreiben. Er hat etwas getan, was, wie Jesus sagte, wert ist, belohnt zu werden. Jesus zeigt, daß er dafür seines Lohnes nicht verlustig gehen wird.
Was aber, wenn die Worte und Taten der Apostel den Mann zum Straucheln bringen würden? Das wäre eine sehr ernste Angelegenheit. Jesus bemerkt dazu: „Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.“
Dann fordert Jesus seine Nachfolger auf, aus ihrem Leben alles zu entfernen, was ihnen zwar so teuer wie eine Hand, ein Fuß oder ein Auge wäre, sie aber zum Straucheln bringen könnte. Es wäre besser, auf solche geschätzten Dinge zu verzichten und in Gottes Königreich zu gelangen, als sie zu behalten und in die Gehenna (eine Müllgrube außerhalb Jerusalems, wo ständig ein Feuer brannte) geworfen zu werden, die die ewige Vernichtung symbolisiert.
Jesus warnt auch: „Seht zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist.“
Anschließend veranschaulicht er, wie kostbar diese „Kleinen“ sind, als er von einem Mann erzählt, der hundert Schafe besitzt, von denen sich eines verirrt. Der Mann wird die 99 verlassen, um das verlorene Schaf zu suchen, erklärt Jesus, und wenn er es findet, wird er sich mehr über das eine freuen als über die 99. „Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, daß eines von diesen Kleinen zugrunde geht“, lautet Jesu Schlußfolgerung.
Dann sagt Jesus, wobei er möglicherweise den Wortstreit der Apostel im Sinn hat: „Habt Salz in euch selbst, und haltet Frieden untereinander.“ Fade Speisen werden durch Salz wohlschmeckender. Sinnbildliches Salz erleichtert es somit, das, was jemand sagt, anzunehmen. Solches Salz zu haben wird dazu beitragen, den Frieden zu bewahren.
Aufgrund der menschlichen Unvollkommenheit kann es jedoch manchmal zu ernsten Streitigkeiten kommen. Jesus gibt auch Richtlinien, wie man in einem solchen Fall vorgehen sollte. „Wenn dein Bruder eine Sünde begeht“, sagt er, „so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.“ Falls er jedoch nicht hört, rät Jesus zu folgendem: „Nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde.“
Nach Jesu Worten gibt es noch eine letzte Möglichkeit, nämlich die Angelegenheit vor die „Versammlung“ zu bringen, das heißt vor die verantwortlichen Aufseher der Versammlung, die eine bindende Entscheidung treffen können. Hält sich der Sünder nicht daran, dann sollte er nach Jesu Worten „für dich ebenso [sein] wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer“.
Aufseher, die solche Urteile fällen, müssen sich dabei eng an die Anweisungen aus dem Wort Jehovas halten. Sollten sie feststellen, daß jemand schuldig ist und Bestrafung verdient, wird das Urteil ‘bereits im Himmel gebunden sein’. Und wenn sie etwas „auf der Erde lösen“, das heißt jemand für unschuldig erklären, wird es bereits „im Himmel gelöst“ sein. Wenn bei solchen Rechtsangelegenheiten „zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte“, sagt Jesus.
Matthäus 18:6-20Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.7 Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar muß es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt! 8 Wenn nun deine Hand oder dein Fuß dich straucheln macht, so hau ihn ab und wirf ihn von dir weg; es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm ins Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. 9 Auch wenn dein Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg; es ist besser für dich, einäugig ins Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die feurige Gehẹnna geworfen zu werden. 10 Seht zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist. 11 ——12 Was denkt ihr? Wenn jemand in den Besitz von hundert Schafen kommt und sich eines von ihnen verirrt, wird er nicht die neunundneunzig auf den Bergen lassen und sich auf die Suche nach dem einen verirrten begeben? 13 Und wenn er es finden sollte, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, daß eines von diesen Kleinen zugrunde geht.15 Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.18 Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde lösen mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gelöst sind. 19 Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“
Markus 9:38-50Johạnnes sprach zu ihm: „Lehrer, wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämọnen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er uns nicht begleitete.“ 39 Jesus aber sagte: „Sucht ihn nicht zu hindern, denn da ist niemand, der eine Machttat aufgrund meines Namens tun wird, der rasch imstande sein wird, mich zu beschimpfen; 40 denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. 41 Denn wer immer euch aufgrund dessen, daß ihr Christus angehört, einen Becher Wasser zu trinken gibt, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen. 42 Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.43 Und wenn deine Hand dich je straucheln macht, so hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Gehẹnna zu fahren, in das Feuer, das nicht ausgelöscht werden kann. 44 —— 45 Und wenn dein Fuß dich straucheln macht, so hau ihn ab; es ist besser für dich, lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Füßen in die Gehẹnna geworfen zu werden. 46 —— 47 Und wenn dein Auge dich straucheln macht, so wirf es weg; es ist besser für dich, einäugig in das Königreich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Gehẹnna geworfen zu werden, 48 wo ihre Made nicht stirbt und das Feuer nicht ausgelöscht wird.49 Denn jeder muß mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist vortrefflich; wenn aber das Salz jemals seine Kraft verliert, womit wollt ihr es denn würzen? Habt Salz in euch selbst, und haltet Frieden untereinander.“
Lukas 9:49, 50Johạnnes gab zur Antwort: „Unterweiser, wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämọnen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er [dir] nicht mit uns nachfolgt.“ 50 Jesus aber sprach zu ihm: „Sucht [ihn] nicht zu hindern, denn wer nicht gegen euch ist, ist für euch.“
