Japan, ein zweites Tschernobil?

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Regina
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Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von Regina »

Die drohende atomare Katastrophe in Japan hat auch in Deutschland die Debatte über die Zukunft der Atomenergie neu entfacht. "Die tragischen Ereignisse in Japan belegen die Unberechenbarkeit der Atomkraft", sagte SPD-Bundestagsfraktionsvize Ulrich Kelber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Auch einige deutsche Reaktoren stünden in Gebieten, in denen es zu Erdbeben kommen könnte. Weit größer als das Erdbeben-Risiko sei in Deutschland aber die Gefahr eines Terroranschlags. "Die Kuppeln der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sind nicht ausreichend gegen gezielte Angriffe mit einem Passagierflugzeug geschützt", betonte Kelber.
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Regina
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von Regina »

In dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 hat es der Nachrichtenagentur Jiji zufolge eine Explosion gegeben. Im Fernsehen übertragenen Bildern zufolge war eine weiße Rauchwolke über dem Werk zu sehen, das von dem schweren Erdbeben beschädigt worden war. Den Berichten zufolge war der Grad der in der Anlage gemessenen Radioaktivität zudem 20 Mal so hoch wie normal. Die japanische Regierung hatte am Freitag den atomaren Notstand ausgerufen, nachdem das Kühlsystem eines Reaktors des Atomkraftwerks Fukushima beschädigt worden war.

http://de.news.yahoo.com/2/20110312/tts ... fc3_5.html
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Dolphin
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von Dolphin »

So schlimm das alles ist. Es zeigt wieder einmal, dass die Natur den Menschen nicht als etwas besonderes sieht und Rücksicht nimmt. Ich hoffe, es kommt nicht zum Schlimmsten. Aber zumindest ein Erfolg ist zu verzeichnen. Die Atomdiskussionen sind wieder losgegangen und dieses mal wird wahrscheinlich nicht ausschließlich das Geld das Sagen haben. Schade nur, dass man Naturkatastrophen dafür braucht, die viel Elend über viele Menschen bringen.
Viele Grüße
Dolphin

Es ist manchmal zu früh aber nie zu spät, ein neues Ziel anzusteuern.
Regina
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von Regina »

weltatommeiler.jpg
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von MaxSchradin »

+++ Russischer Experte kritisiert AKW-Betreiber +++

[17.40 Uhr] Erst der Profit, dann die Sicherheit: Der russische Atomexperte Iouli Andreev sagte gegenüber der Agentur Reuters, das Feuer im Abklingbecken des vierten Redaktors sei auch eine Folge davon, dass dort der Platz für die Brennstäbe bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzt worden sei. Packe man Brennstäbe so dicht aneinander, steige die Gefahr eines Feuers für den Fall, dass der Wasserpegel sinkt. Andreev, der vor 25 Jahren zu der Rettungsoperation in Tschernobyl gerufen wurde und zwischenzeitlich die Österreichische Regierung beraten hat, kritisierte auch die internationale Atomenergiebehörde IAEA. Diese sei von der Industrie abhängig und sei nicht an der wahren Situation interessiert. Die IAEA kommentierte die Vorwürfe zunächst nicht.
Quelle: Spiegel.de - liveticker
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DocNobbi
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von DocNobbi »

Hatte einige Tage verpassen müssen, um hier Einträge vorzunehmen.. leider...
Japan hat wirklich gute Chancen in den Auswirkungen Tschernobil zu übertreffen, werde dazu auch noch etwas eintrage. Wer meine Yahoo-Gruppen kennt, ist so einigermassen auf dem laufenden

Japan von Beben schlagartig um drei Meter verrückt

Neue Messungen auf Basis von GPS-Satelliten bestätigen jetzt: Das verheerende Erdbeben in Japan hat mit seiner Wucht das ganze Land verschoben.

Das katastrophale Erdbeben in Japan hat mit seiner Wucht große Landmassen verschoben. Die Hauptinsel sei um etwa drei Meter verrückt worden, sagte Jörn Lauterjung vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam. Dies sei anhand von Messungen in Japan an Stationen des Satellitennavigationssystems GPS erkennbar.
FOTO: PA
FOTO: PA
Beben_.jpg (70.5 KiB) 5880 mal betrachtet
Das schwere Erdbeben der Stärke 8,9 hat Japan meterweit verschoben
Der Pazifische Ozean kollidiert vor Japan mit dem Eurasischem Kontinent. Es entsteht Spannung, sogenannte Deformationsenergie. Diese wird in der Platte gespeichert, die darauf liegt - in diesem Fall Japan. Der Prozess führt dazu, dass der Eurasische Kontinent nach Westen hin zusammengestaucht wird. Diese Spannungen im Gestein können sich durch ein Erdbeben lösen. „Dabei entspannt sich das ganze Stück, auf dem Japan liegt“, schilderte Lauterjung.

Dem Experten zufolge wurde bei diesem Prozess der nördliche Teil von Japans Hauptinsel Honshu schlagartig um etwa drei Meter verschoben. „Man kann das in den Aufzeichnungen der GPS-Stationen wunderbar sehen: Erst gibt es das Erdbeben, kurz danach springt die Station auf die neue Position - bis zu drei Meter“, sagte Lauterjung.

Quelle Die Welt
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von DocNobbi »

Nina Hagen kennt die Fabrik für Erdbeben in Alaska ?

Kaum bebt in Japan die Erde, sprießen Theorien. Meine ist beispielsweise HAARP. Prompt steigt hierzulande der Absatz von Geigerzählern.

Keiner weiß, was in Fukushima wirklich geschieht, doch Nina Hagen weiß mehr. Auf ihrer Facebook-Seite postet sie seit Tagen, was ihr alles zum Erdbeben in Japan einfällt. Es sind Bibelsprüche, Roy-Black-Lieder und jede Menge YouTube-Aufklärungsvideos, die von der Verwicklung der USA in die derzeitige Apokalypse künden. Deren HAARP-Projekt, eine Forschungsstation in Alaska, die die Ionosphäre erkundet, sei in Wahrheit ein perfides militärisches Unternehmen unter anderem zur Herstellung „künstlicher Erdbeben“.

Die Sängerin Nina Hagen sieht gern finstere Mächte am Werk, wenn die Erde bebt. Da stehst sie mir sehr nahe.. Es gibt eine aktute reale Ursache und vermutlich eine im Hintergrund stehende Ursache..

So etwas Ähnliches hatte schon im Februar 2010 in einem Interview mit einer österreichischen Tageszeitung Claudia von Werlhof erklärt, eine Politologin, Ökofeministin und Patriarchatskritikerin an der Universität Innsbruck. Ihre Hypothese lautete, das Erdbeben in Haiti sei von HAARP möglicherweise „maschinell erzeugt worden, um die militärische Besetzung des Landes durch US-Truppen zu ermöglichen“ und als Nebeneffekt „unbotmäßige Regierungen wie etwa jene von Hugo Chavez“ unter Druck zu setzen. Ähnlich verstrahlt erklären die von Nina Hagen empfohlenen HAARP-Videos jetzt auch das neue Beben: Die Amerikaner hätten die Japaner bestrafen wollen, die sich zunehmend aus ihrer Bevormundung lösen und etwa in Afghanistan nicht mehr wirklich mitmachen wollten.


Wozu er auch immer gut sein mag: Der Absatz von Geigerzählern in Deutschland steigt sprunghaft an
Tatsächlich ist HAARP eine besonders realistische Variante all der Apokalypsetheorien. Lest selber Hintergrundinfos über HAARP.

:zensur: :winken:
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von DocNobbi »

ach ja, schaut doch bitte mal ins Facebook... :pfeif:

http://www.facebook.com/pages/HAARP/112 ... 30?sk=info


und schau im Forum unter HAARP , da ist schon ein bisserl gesammelt.. :gott:
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von MaxSchradin »

DocNobbi hat geschrieben:Nina Hagen kennt die Fabrik für Erdbeben in Alaska ?

Kaum bebt in Japan die Erde, sprießen Theorien. Meine ist beispielsweise HAARP.
Moin Nobbi,

meine Theorie ist nicht HAARP, sondern Zusammenhänge des kollektiven Menschheitsbewusstsein mit dem Erdinneren. Hinzu kommt der neue Sonnenfleckenzyklus seit Anfang des Jahres und eine ungünstige planetarische Konstellation. In der Summe kann es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommen.

Zunehmend verhält sich die Menschheit unmoralisch. Unmoral provoziert diese naturgealt ebenfalls, was aber nicht heisst, dass die betroffenen Menschen unmoralisch seien, sondern die Menschheit insgesamt.

Rudolf Steiner sieht als Auslöser für Erdbeben einen Zusammenhang mit der Geburt ( dem Inkarnationszeitpunkt) besonders materialistisch gesinnter Menschen:
Spirituelle Hintergründe von Erdbeben

"Heute sind die Schichten dichter und fester geworden, aber noch immer stehen die menschlichen Leidenschaften mit der Leidenschaftsschicht der inneren Erde im Zusammenhang; immer noch bewirkt eine Ansammlung böser Leidenschaften und Kräfte Erdbeben und Vulkanausbrüche.

Wie der Mensch mit seinem Schicksal und Willen zusammenhängt
mit dem, was da geschieht, das können wir an zwei Beispielen,
die wirklich okkult untersucht worden sind, ersehen. Man hat nämlich
gefunden, daß Menschen, die bei einem Erdbeben zugrunde gingen,
in der nächsten Inkarnation spirituelle, geistgläubige Menschen
geworden sind. Sie waren so weit gewesen, daß es nur noch dieses
einen Schlages bedurfte, um ihnen die Vergänglichkeit des Irdischen
zu zeigen. Das wirkte im Devachan so sehr nach, daß sie als Frucht
für das nächste Leben lernten, daß das Materielle das Hinfällige, der
Geist aber das Überwindende ist. Nicht alle haben das eingesehen,
doch viele leben heute auf diese Weise als Menschen, die irgendwelchen
spirituellen, theosophischen Bewegungen angehören.

Bei dem anderen Beispiel wurden die Menschen untersucht, deren
Geburt mit einem Erdbeben oder mit einem Vulkanausbruch
zusammenfiel. Man fand dabei heraus, daß alle diese Menschen
merkwürdigerweise ganz materialistisch gesinnte Menschen geworden
sind. Das Erdbeben oder der Vulkanausbruch war nicht
die Ursache, sondern es waren die vielen materialistisch gesinnten
Seelen, die, reif zur Geburt, sich durch ihren astralen Willen
in die physische Welt hineinarbeiteten und die Kräfte der Feuer-
Schicht entfesselten, welche dann bei ihrer Geburt die Erde erschütterten.
So hangt der Wille des Menschen mit dem, was auf der Erde vorgeht,
zusammen. Der Mensch verwandelt mit sich zugleich seinen
Wohnplatz
Quelle: R. Steiner GA 95
Gruß
Max
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Re: Japan, ein zweites Tschernobil?

Beitrag von DocNobbi »

zu Japan und Haar siehe auch unter HAARP Links..

http://forum.norbert-hegenbarth.de/phpB ... .php?f=110
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