Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg beginnt
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Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg beginnt
Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg beginnt
Freitag, 18. März 2011
Die europäische Luftaufsichtbehörde Eurocontrol meldet, Libyen hat seinen Luftraum geschlossen. Gleichzeitig hat der Sprecher der französischen Regierung, Francois Baroin, verkündet, die Militäraktionen um die Flugverbotszone zu implementieren wird innerhalb von „Stunden“ beginnen. Baroin sagt, das Ziel der Militäraktion ist, die „libysche Bevölkerung zu schützen und ihren Drang nach Freiheit zu ermöglichen, was den Sturz von Gaddafi bedeutet“.
Offensichtlich sind die Franzosen und Briten hier federführend und werden als erste zuschlagen. Die Amerikaner haben gar keinen Flugzeugträger im Mittelmeer, müssen die USS Enterprise erst aus dem Roten Meer herbringen oder sie starten von Basen aus Italien. Die Briten könnten von ihrer Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern die Angriffe starten, die Franzosen aus Solenzara auf Korsika.
Premierminister David Cameron kündigt die Beteiligung Grossbritanniens an den militärischen Operationen in Libyen an. Kampfflugzeuge der Typen Tornado und Eurofighter würden mobilisiert.
Said Gaddafi sagt, seine Familie hat “keine Angst” und warnte, ausländische Luftangriffe würden Zivilisten töten.
“Wir werden keine Angst haben. Ich meine, man hilft den Menschen nicht, wenn man Libyen bombardiert, um Libyer zu töten.“
Der UNO-Sicherheitsrat hat am Donnerstagabend einer Flugverbotszone zugestimmt. Die Resolution beinhaltet „alle nötigen Massnahmen“, um Zivilisten zu schützen. 10 Staaten haben die Resolution mit ihren Stimmen gutgeheissen. Kein Staat stimmte gegen die Resolution. Russland, China, Deutschland, Brasilien und Indien haben sich enthalten.
Der ehemalige Oberkommandierende der britischen Streitkräfte, General Lord Dannat, sagte britischen Medien, „Es muss ein strategisches Ziel geben und es ist klar, es geht um die Entfernung des Gaddafi-Regime. Es muss eine breitgestützte Koalition geben, die Gaddafi entfernt“.
Aussenministerin Hillary Clinton sagte in Tunesien, bei der Durchsetzung der Flugverbotszone müssten bestimmte Massnahmen ergriffen werden, um Flugzeuge und Piloten zu schützen. „Das schliesst die Bombardierung von Zielen wie der libyschen Flugabwehr ein“, sagte sie.
Die Türkei verlangt einen sofortigen Waffenstillstand und sagte, sie sind gegen eine ausländische Intervention.
Wer schützt die Regimegegner in Bahrain? Oder die in Saudi Arabien, Oman und Jemen? Dort wird die Bevölkerung, die sich gegen die Diktatoren wendet, auch zusammengeschossen. Ach ja, das sind vom Westen gestützte Despoten, das ist was anderes.
Der Westen benutzt wieder einen humanitären Vorwand, um eine grosse Militäroperation durchzuführen und einen "Regimewechsel" gegen einen unliebsamen Diktator zu vollziehen. Die Kriege die schon laufen reichen ja nicht. Dann haben wir wieder Action zu den Abendnachrichten, das Atomchaos in Japan langweilt uns schon.
Wird der Westen wieder Uranmunition einsetzen und das nächste Land radioaktiv verseuchen, so wie Bosnien, Irak und Afghanistan? Ausserdem gibt es keine sogenannten chirurgische Eingriffe, es wird Kollateralschäden geben und unschuldige Zivilisten von NATO-Bomben getötet. So hilft man sicher nicht der Bevölkerung in Libyen.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg beginnt http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... z1GxJT8M8T
Freitag, 18. März 2011
Die europäische Luftaufsichtbehörde Eurocontrol meldet, Libyen hat seinen Luftraum geschlossen. Gleichzeitig hat der Sprecher der französischen Regierung, Francois Baroin, verkündet, die Militäraktionen um die Flugverbotszone zu implementieren wird innerhalb von „Stunden“ beginnen. Baroin sagt, das Ziel der Militäraktion ist, die „libysche Bevölkerung zu schützen und ihren Drang nach Freiheit zu ermöglichen, was den Sturz von Gaddafi bedeutet“.
Offensichtlich sind die Franzosen und Briten hier federführend und werden als erste zuschlagen. Die Amerikaner haben gar keinen Flugzeugträger im Mittelmeer, müssen die USS Enterprise erst aus dem Roten Meer herbringen oder sie starten von Basen aus Italien. Die Briten könnten von ihrer Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern die Angriffe starten, die Franzosen aus Solenzara auf Korsika.
Premierminister David Cameron kündigt die Beteiligung Grossbritanniens an den militärischen Operationen in Libyen an. Kampfflugzeuge der Typen Tornado und Eurofighter würden mobilisiert.
Said Gaddafi sagt, seine Familie hat “keine Angst” und warnte, ausländische Luftangriffe würden Zivilisten töten.
“Wir werden keine Angst haben. Ich meine, man hilft den Menschen nicht, wenn man Libyen bombardiert, um Libyer zu töten.“
Der UNO-Sicherheitsrat hat am Donnerstagabend einer Flugverbotszone zugestimmt. Die Resolution beinhaltet „alle nötigen Massnahmen“, um Zivilisten zu schützen. 10 Staaten haben die Resolution mit ihren Stimmen gutgeheissen. Kein Staat stimmte gegen die Resolution. Russland, China, Deutschland, Brasilien und Indien haben sich enthalten.
Der ehemalige Oberkommandierende der britischen Streitkräfte, General Lord Dannat, sagte britischen Medien, „Es muss ein strategisches Ziel geben und es ist klar, es geht um die Entfernung des Gaddafi-Regime. Es muss eine breitgestützte Koalition geben, die Gaddafi entfernt“.
Aussenministerin Hillary Clinton sagte in Tunesien, bei der Durchsetzung der Flugverbotszone müssten bestimmte Massnahmen ergriffen werden, um Flugzeuge und Piloten zu schützen. „Das schliesst die Bombardierung von Zielen wie der libyschen Flugabwehr ein“, sagte sie.
Die Türkei verlangt einen sofortigen Waffenstillstand und sagte, sie sind gegen eine ausländische Intervention.
Wer schützt die Regimegegner in Bahrain? Oder die in Saudi Arabien, Oman und Jemen? Dort wird die Bevölkerung, die sich gegen die Diktatoren wendet, auch zusammengeschossen. Ach ja, das sind vom Westen gestützte Despoten, das ist was anderes.
Der Westen benutzt wieder einen humanitären Vorwand, um eine grosse Militäroperation durchzuführen und einen "Regimewechsel" gegen einen unliebsamen Diktator zu vollziehen. Die Kriege die schon laufen reichen ja nicht. Dann haben wir wieder Action zu den Abendnachrichten, das Atomchaos in Japan langweilt uns schon.
Wird der Westen wieder Uranmunition einsetzen und das nächste Land radioaktiv verseuchen, so wie Bosnien, Irak und Afghanistan? Ausserdem gibt es keine sogenannten chirurgische Eingriffe, es wird Kollateralschäden geben und unschuldige Zivilisten von NATO-Bomben getötet. So hilft man sicher nicht der Bevölkerung in Libyen.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg beginnt http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... z1GxJT8M8T
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Libyen kündigt sofortigen Waffenstillstand an
Libyen kündigt sofortigen Waffenstillstand an
Der internationale Druck wirkt: Angesichts drohender Luftangriffe durch französische und britische Kampfjets lässt das Gaddafi-Regime die Waffen ruhen.
Der libysche Außenminister Mussa Kussa hat einen sofortigen Waffenstillstand sowie die Einstellung aller Kampfhandlungen angekündigt. Wenige Stunden zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat in New York einer Flugverbotszone über Libyen zugestimmt.
Sicherheitsrat stimmt für Flugverbot über Libyen
Mussa verurteilte diese Maßnahme bei seiner im Fernsehen übertragenen Erklärung in Tripolis. Libyen sei darüber „sehr traurig“. „Die Republik Libyen unternimmt alles, um die Zivilbevölkerung zu schützen und ihr die benötigte humanitäre Hilfe zukommen zu lassen“, führte er weiter aus. Libyen sei bereit zum Dialog, sagte der Minister, ohne Details zu nennen.
Noch kurz vor der Erklärung Kussas hatten libysche Truppen einen neuen Angriff gegen die von Rebellen gehaltene Stadt Misurata gestartet.
Der internationale Druck wirkt: Angesichts drohender Luftangriffe durch französische und britische Kampfjets lässt das Gaddafi-Regime die Waffen ruhen.
Der libysche Außenminister Mussa Kussa hat einen sofortigen Waffenstillstand sowie die Einstellung aller Kampfhandlungen angekündigt. Wenige Stunden zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat in New York einer Flugverbotszone über Libyen zugestimmt.
Sicherheitsrat stimmt für Flugverbot über Libyen
Mussa verurteilte diese Maßnahme bei seiner im Fernsehen übertragenen Erklärung in Tripolis. Libyen sei darüber „sehr traurig“. „Die Republik Libyen unternimmt alles, um die Zivilbevölkerung zu schützen und ihr die benötigte humanitäre Hilfe zukommen zu lassen“, führte er weiter aus. Libyen sei bereit zum Dialog, sagte der Minister, ohne Details zu nennen.
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
21.04 Uhr - Gaddafi-Truppen nur 50 Kilometer vor Bengasi? Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi rücken offensichtlich weiter vor Richtung Bengasi. Die Regierungstruppen stünden bereits 50 Kilometer westlich von Bengasi, berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira am Abend unter Berufung auf die Führung der Aufständischen. Die Stadt gilt als Hochburg der Rebellen. In dem Gebiet sei es zu einem Gefecht zwischen den Gaddafi-Truppen und den Aufständischen gekommen.
20.30 Uhr - Letztes Ultimatum für Gaddafi. Die USA haben dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi ein letztes Ultimatum gesetzt. Der Diktator habe die Wahl, in seinem Kampf gegen die Rebellen sofort die Waffen ruhen zu lassen und all seine Truppen zurückzuziehen, sagte US-Präsident Barack Obama. Sonst würde er entsprechend der UN-Resolution militärische Konsequenzen zu spüren bekommen. Die USA würden die Weltgemeinschaft bei der Durchsetzung einer Flugverbotszone unterstützen. Einzelheiten nannte Obama nicht, er machte aber klar, keine Bodentruppen nach Libyen schicken zu wollen.
19.18 Uhr - 300.000 Menschen auf der Flucht. Bislang hätten rund 300.000 Menschen das Land verlassen, teilte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Genf mit. Die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen von Machthaber Muammar al Gaddafi könnte allerdings noch weitere Menschen in die Flucht treiben. UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming erklärte, täglich kämen zwischen 1500 bis 2500 Menschen über die libyschen Grenzen.
17.13 Uhr - EU verschärft Sanktionen: Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen die libysche Regierung verständigt. Das verlautete in Brüssel aus Diplomatenkreisen. Dabei werde die Liste von Personen sowie von Finanzinstituten, deren Guthaben eingefroren sind, um mehrere Personen und Institute erweitert, hieß es. Die Einigung auf Arbeitsebene muss am Montag von den EU-Außenministern formell bestätigt werden. Die Namen der Personen und Institute wurden nicht genannt.
17.09 Uhr - Kanada schickt Kampfjets: An der Durchsetzung des UN-Flugverbots über Libyen wird sich auch Kanada beteiligen. Das Land werde sechs CF-18-Jagdbomber nach Europa entsenden, sagte Premierminister Stephen Harper in Ottawa. «Wenn Gaddafi sich nicht an die Resolution des Sicherheitsrates hält, werden die kanadischen Streitkräfte zusammen mit anderen gleichgesinnten Ländern diese Resolution durchsetzen», sagte er. Zudem werde eine kanadische Fregatte nach Libyen entsandt. Zuletzt hatten sich kanadische Flugzeuge, auch damals CF-18, 1999 an den Nato-Luftangriffen gegen Serbien beteiligt.
17.03 Uhr - Italien hilft: Italien will die Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen Libyen aktiv unterstützen. Man sei bereit, Militärbasen sowie Flugzeuge zur Verfügung zu stellen, sagte Außenminister Franco Frattini. Verteidigungsminister Ignazio La Russa schloss auch andere Interventionen nicht aus, jedoch ohne diese genauer zu spezifizieren. Italienische Medien sprachen in diesem Zusammenhang von einem möglichen Einsatz gegen libysche Radar- und Flugabwehr-Stationen. Zudem kündigte Frattini die unverzügliche Schließung der italienischen Botschaft in Tripolis an.
17 Uhr - USA verlangen Beweise: Die USA wollen handfeste Beweise dafür sehen, dass der libysche Machthaber Gaddafi tatsächlich die Gewalt gegen die Rebellen einstellt. «Wir werden nicht auf Worte reagieren und uns nicht von ihnen beeindrucken lassen», sagte Außenministerin Hillary Clinton in Washington. «Wir müssen Taten sehen.» Beweis für ein Einlenken Gaddafis wäre etwa ein Rückzug aus dem Osten Libyens, der Hochburg der Rebellen, erklärte Clinton.
16.33 Uhr - Keine Waffenruhe in Misrata: Die libysche Küstenstadt hat am Nachmittag auch nach einem vom Regime verkündeten Waffenstillstand unter schwerem Beschuss gelegen. «Ja, es gibt Artillerie- und Panzerfeuer», sagte ein Bewohner der Stadt am Telefon dem arabischen Nachrichtensender Al Jazeera. «Von welchem Waffenstillstand wird da geredet? Es gibt keinen Waffenstillstand», empörte er sich. Ein Sprecher der Aufständischen-Verwaltung sagte der BBC, dass bei den Angriffen 26 Menschen getötet und 83 weitere verwundet worden. 20 Häuser wurden demnach zerstört. Die Stadt befinde sich aber weiter unter Kontrolle der Freiwilligenverbände der Regimegegner.
16.16 Uhr - Zapatero sagt zu: Spanien ist bereit, sich an einem Militäreinsatz gegen Libyen zu beteiligen. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hat das spanische Parlament um Zustimmung für eine solchen Einsatz gebeten. Spanien stehe in der Verantwortung, sich an der Umsetzung der UN-Resolution zu Libyen zu beteiligen, sagte er nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Madrid.
15.54 Uhr - Merkel reist nach Paris: Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt morgen auf Einladung des französischen Staatspräsdenten Nikolas Sarkozy an einem Gipfeltreffen zur Libyen-Krise in Paris teil. In Berlin sagte die Kanzlerin: «Deutschland wird sich, wie jeder weiß, nicht an militärischen Maßnahmen beteiligen.» Nur deshalb habe sich die Bundesregierung bei der Abstimmung im Weltsicherheitsrat enthalten. Die Enthaltung sei nicht mit Neutralität zu verwechseln. Merkel forderte vom Gaddafi-Regime eine uneingeschränkte Waffenruhe «ohne Tricks», damit der Krieg gegen das eigene Volk ein Ende habe. Merkel erklärte auch die grundsätzliche Bereitschaft Deutschlands zur Beteiligung der Bundeswehr an einem Awacs-Einsatz in Afghanistan. Damit soll die Nato für einen möglichen Einsatz der Aufklärungsflugzeuge über Libyen entlastet werden.
15.45 Uhr - UN-Resolution 1973: Acht Seiten enthält die UN-Resolution 1973, die in New York verabschiedet wurde. Das Papier macht viel mehr als nur ein Flugverbot über Libyen möglich. Einige wichtige Passagen:
Ziffer 1 «fordert einen sofortigen Waffenstillstand und ein völliges Ende der Gewalt und aller Angriffe und Misshandlungen von Zivilisten».
Ziffer 4 «autorisiert die Mitgliedsstaaten, national oder in regionalen Organisationen zu handeln ... und alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Zivilisten und zivil bewohnte Gebiete in der Republik Libyen, einschließlich der Stadt Bengasi, die angegriffen werden, zu schützen. Das schließt eine Besatzungstruppe in jeder Form und auf jedem Teil der Republik Libyen aus».
Ziffer 6 «verhängt eine Flugverbotszone für alle Flüge im Luftraum über der Republik Libyen zum Schutze von Zivilisten».
Ziffer 16 «verurteilt die anhaltende Einreise von Söldnern in die Republik Libyen und ruft alle Mitgliedsstaaten auf... die Versorgung der Söldner zu verhindern».
Ziffer 19 «fordert das Einfrieren aller Konten und wirtschaftlicher Ressourcen auf den Gebieten der Mitgliedsstaaten, die den libyschen Behörden oder den (im Anhang genannten) Personen gehören».
15.32 Uhr - Die Kämpfe gehen weiter: Die Nachricht vom Waffenstillstand scheint noch nicht bis zu Gaddafis Truppen vorgedrungen zu sein. Sie kämpfen weiter und bombardieren die eingekesselte Stadt Misrata und auch Adschdabija, wenige Kilometer von der Rebellenhochburg Bengasi entfernt, berichtet der arabische TV-Sender Al Jazeera.
15.20 Uhr - EU traut Waffenruhe nicht: Die EU hat zurückhaltend auf die Waffenstillstandserklärung aus Tripolis reagiert. Es gebe ein großes Fragezeichen, was Muammar al-Gaddafi wirklich entschieden habe, sagte EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton in Brüssel. Ungeachtet der Erklärungen der libyschen Führung «gibt es die allgemeine Sichtweise, dass Gaddafi gehen und sein Regime zu Ende sein sollte».
15.05 Uhr - Beratungen in Paris: Die EU-Außenbeauftragte Catherine Aston wird morgen in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zusammentreffen. Ashton will auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, und dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Jean Ping, sprechen.
14.21 Uhr - Ölpreis fällt: Die Ölpreise sind nach der Ankündigung eines Waffenstillstands durch Libyen stark gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai fiel auf 113,67 US-Dollar. Das waren 1,22 Dollar weniger als am Vortag. Vor der Nachricht war Brent-Öl noch bis auf 116,20 Dollar gestiegen.
14.14 Uhr - Vorgehen der NATO noch offen: Die 28 Nato-Staaten verhandeln noch über ein militärisches Eingreifen des Bündnisses in Libyen. Diplomaten sagten in Brüssel, es zeichne sich zwar ab, dass die Nato bereit sein werde, das vom UN-Sicherheitsrat genehmigte Flugverbot über Libyen durchzusetzen. Die Planungen seien aber noch nicht entscheidungsreif.
13.50 Uhr - Sofortiger Waffenstillstand: Der libysche Außenminister Mussa Kussa hat einen sofortigen Waffenstillstand angekündigt. Libyen sei bereit zum Dialog, sagte der Minister, ohne Details zu nennen.
20.30 Uhr - Letztes Ultimatum für Gaddafi. Die USA haben dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi ein letztes Ultimatum gesetzt. Der Diktator habe die Wahl, in seinem Kampf gegen die Rebellen sofort die Waffen ruhen zu lassen und all seine Truppen zurückzuziehen, sagte US-Präsident Barack Obama. Sonst würde er entsprechend der UN-Resolution militärische Konsequenzen zu spüren bekommen. Die USA würden die Weltgemeinschaft bei der Durchsetzung einer Flugverbotszone unterstützen. Einzelheiten nannte Obama nicht, er machte aber klar, keine Bodentruppen nach Libyen schicken zu wollen.
19.18 Uhr - 300.000 Menschen auf der Flucht. Bislang hätten rund 300.000 Menschen das Land verlassen, teilte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Genf mit. Die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen von Machthaber Muammar al Gaddafi könnte allerdings noch weitere Menschen in die Flucht treiben. UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming erklärte, täglich kämen zwischen 1500 bis 2500 Menschen über die libyschen Grenzen.
17.13 Uhr - EU verschärft Sanktionen: Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen die libysche Regierung verständigt. Das verlautete in Brüssel aus Diplomatenkreisen. Dabei werde die Liste von Personen sowie von Finanzinstituten, deren Guthaben eingefroren sind, um mehrere Personen und Institute erweitert, hieß es. Die Einigung auf Arbeitsebene muss am Montag von den EU-Außenministern formell bestätigt werden. Die Namen der Personen und Institute wurden nicht genannt.
17.09 Uhr - Kanada schickt Kampfjets: An der Durchsetzung des UN-Flugverbots über Libyen wird sich auch Kanada beteiligen. Das Land werde sechs CF-18-Jagdbomber nach Europa entsenden, sagte Premierminister Stephen Harper in Ottawa. «Wenn Gaddafi sich nicht an die Resolution des Sicherheitsrates hält, werden die kanadischen Streitkräfte zusammen mit anderen gleichgesinnten Ländern diese Resolution durchsetzen», sagte er. Zudem werde eine kanadische Fregatte nach Libyen entsandt. Zuletzt hatten sich kanadische Flugzeuge, auch damals CF-18, 1999 an den Nato-Luftangriffen gegen Serbien beteiligt.
17.03 Uhr - Italien hilft: Italien will die Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen Libyen aktiv unterstützen. Man sei bereit, Militärbasen sowie Flugzeuge zur Verfügung zu stellen, sagte Außenminister Franco Frattini. Verteidigungsminister Ignazio La Russa schloss auch andere Interventionen nicht aus, jedoch ohne diese genauer zu spezifizieren. Italienische Medien sprachen in diesem Zusammenhang von einem möglichen Einsatz gegen libysche Radar- und Flugabwehr-Stationen. Zudem kündigte Frattini die unverzügliche Schließung der italienischen Botschaft in Tripolis an.
17 Uhr - USA verlangen Beweise: Die USA wollen handfeste Beweise dafür sehen, dass der libysche Machthaber Gaddafi tatsächlich die Gewalt gegen die Rebellen einstellt. «Wir werden nicht auf Worte reagieren und uns nicht von ihnen beeindrucken lassen», sagte Außenministerin Hillary Clinton in Washington. «Wir müssen Taten sehen.» Beweis für ein Einlenken Gaddafis wäre etwa ein Rückzug aus dem Osten Libyens, der Hochburg der Rebellen, erklärte Clinton.
16.33 Uhr - Keine Waffenruhe in Misrata: Die libysche Küstenstadt hat am Nachmittag auch nach einem vom Regime verkündeten Waffenstillstand unter schwerem Beschuss gelegen. «Ja, es gibt Artillerie- und Panzerfeuer», sagte ein Bewohner der Stadt am Telefon dem arabischen Nachrichtensender Al Jazeera. «Von welchem Waffenstillstand wird da geredet? Es gibt keinen Waffenstillstand», empörte er sich. Ein Sprecher der Aufständischen-Verwaltung sagte der BBC, dass bei den Angriffen 26 Menschen getötet und 83 weitere verwundet worden. 20 Häuser wurden demnach zerstört. Die Stadt befinde sich aber weiter unter Kontrolle der Freiwilligenverbände der Regimegegner.
16.16 Uhr - Zapatero sagt zu: Spanien ist bereit, sich an einem Militäreinsatz gegen Libyen zu beteiligen. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hat das spanische Parlament um Zustimmung für eine solchen Einsatz gebeten. Spanien stehe in der Verantwortung, sich an der Umsetzung der UN-Resolution zu Libyen zu beteiligen, sagte er nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Madrid.
15.54 Uhr - Merkel reist nach Paris: Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt morgen auf Einladung des französischen Staatspräsdenten Nikolas Sarkozy an einem Gipfeltreffen zur Libyen-Krise in Paris teil. In Berlin sagte die Kanzlerin: «Deutschland wird sich, wie jeder weiß, nicht an militärischen Maßnahmen beteiligen.» Nur deshalb habe sich die Bundesregierung bei der Abstimmung im Weltsicherheitsrat enthalten. Die Enthaltung sei nicht mit Neutralität zu verwechseln. Merkel forderte vom Gaddafi-Regime eine uneingeschränkte Waffenruhe «ohne Tricks», damit der Krieg gegen das eigene Volk ein Ende habe. Merkel erklärte auch die grundsätzliche Bereitschaft Deutschlands zur Beteiligung der Bundeswehr an einem Awacs-Einsatz in Afghanistan. Damit soll die Nato für einen möglichen Einsatz der Aufklärungsflugzeuge über Libyen entlastet werden.
15.45 Uhr - UN-Resolution 1973: Acht Seiten enthält die UN-Resolution 1973, die in New York verabschiedet wurde. Das Papier macht viel mehr als nur ein Flugverbot über Libyen möglich. Einige wichtige Passagen:
Ziffer 1 «fordert einen sofortigen Waffenstillstand und ein völliges Ende der Gewalt und aller Angriffe und Misshandlungen von Zivilisten».
Ziffer 4 «autorisiert die Mitgliedsstaaten, national oder in regionalen Organisationen zu handeln ... und alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Zivilisten und zivil bewohnte Gebiete in der Republik Libyen, einschließlich der Stadt Bengasi, die angegriffen werden, zu schützen. Das schließt eine Besatzungstruppe in jeder Form und auf jedem Teil der Republik Libyen aus».
Ziffer 6 «verhängt eine Flugverbotszone für alle Flüge im Luftraum über der Republik Libyen zum Schutze von Zivilisten».
Ziffer 16 «verurteilt die anhaltende Einreise von Söldnern in die Republik Libyen und ruft alle Mitgliedsstaaten auf... die Versorgung der Söldner zu verhindern».
Ziffer 19 «fordert das Einfrieren aller Konten und wirtschaftlicher Ressourcen auf den Gebieten der Mitgliedsstaaten, die den libyschen Behörden oder den (im Anhang genannten) Personen gehören».
15.32 Uhr - Die Kämpfe gehen weiter: Die Nachricht vom Waffenstillstand scheint noch nicht bis zu Gaddafis Truppen vorgedrungen zu sein. Sie kämpfen weiter und bombardieren die eingekesselte Stadt Misrata und auch Adschdabija, wenige Kilometer von der Rebellenhochburg Bengasi entfernt, berichtet der arabische TV-Sender Al Jazeera.
15.20 Uhr - EU traut Waffenruhe nicht: Die EU hat zurückhaltend auf die Waffenstillstandserklärung aus Tripolis reagiert. Es gebe ein großes Fragezeichen, was Muammar al-Gaddafi wirklich entschieden habe, sagte EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton in Brüssel. Ungeachtet der Erklärungen der libyschen Führung «gibt es die allgemeine Sichtweise, dass Gaddafi gehen und sein Regime zu Ende sein sollte».
15.05 Uhr - Beratungen in Paris: Die EU-Außenbeauftragte Catherine Aston wird morgen in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zusammentreffen. Ashton will auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, und dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Jean Ping, sprechen.
14.21 Uhr - Ölpreis fällt: Die Ölpreise sind nach der Ankündigung eines Waffenstillstands durch Libyen stark gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai fiel auf 113,67 US-Dollar. Das waren 1,22 Dollar weniger als am Vortag. Vor der Nachricht war Brent-Öl noch bis auf 116,20 Dollar gestiegen.
14.14 Uhr - Vorgehen der NATO noch offen: Die 28 Nato-Staaten verhandeln noch über ein militärisches Eingreifen des Bündnisses in Libyen. Diplomaten sagten in Brüssel, es zeichne sich zwar ab, dass die Nato bereit sein werde, das vom UN-Sicherheitsrat genehmigte Flugverbot über Libyen durchzusetzen. Die Planungen seien aber noch nicht entscheidungsreif.
13.50 Uhr - Sofortiger Waffenstillstand: Der libysche Außenminister Mussa Kussa hat einen sofortigen Waffenstillstand angekündigt. Libyen sei bereit zum Dialog, sagte der Minister, ohne Details zu nennen.
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
19.03.2011 von Spiegel-TV
Französischer Düsenjäger feuert ersten Schuss ab
Jetzt sprechen die Waffen. Am späten Nachmittag feuerte ein französischer Jet auf ein libysches Militärfahrzeug. Derzeit konzentrieren sich die Bomber auf ein Gebiet von rund 150 Kilometern rund um Bengasi. Die Ereignisse im Liveticker.
Eine Zusammenfassung der aktuellen Lage finden Sie hier.
+++ Frankreich kündigt Fortdauer des Einsatzes in Libyen an +++
[20.13 Uhr] Frankreichs Außenminister Juppé hat angekündigt, dass der internationale Einsatz in Libyen auch in den kommenden Tagen weiter gehen werde. Die Operation werde andauern, bis Machthaber Gaddafi sich der Uno-Resolution fügen werde.
+++ Drei amerikanische U-Boote im Mittelmeer +++
[20.00 Uhr] Die US-amerikanische Marine hat drei U-Boote ins Mittelmeer geschickt. Sie bereiten sich auf Operationen gegen Libyen vor, teilte ein Beamter des Verteidigungsministeriums mit.
+++ Rotes Kreuz sorgt sich um Zivilisten +++
[19.53 Uhr] Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) rief alle Parteien auf, während der Kampfhandlungen die humanitäre Lage nicht außer Acht zu lassen. Angesichts der Kämpfe in dicht besiedelten Gebieten seien Zivilisten einem hohen Risiko ausgesetzt. "Die Parteien müssen alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und ihre Mittel und Methoden der Kriegsführung bedenken, um es so gut wie möglich zu vermeiden, Zivilisten zu treffen", erklärte Generaldirektor Yves Daccord.
+++ Regierung bestätigt Beschuss libyscher Panzer +++
[19.51 Uhr] Das französische Verteidigungsministerium hat Meldungen vom späten Nachmittag bestätigt, wonach Kampfjets in Libyen Panzer und Militärfahrzeuge beschossen haben. Sowohl die Panzer als auch die Militärfahrzeuge seien zerstört worden. Ein Beamter des Ministeriums sagte allerdings nichts über die Zahl der zerstörten Ziele. Der TV-Sender al-Dschasira hatte von vier Panzern berichtet.
+++ Islamische Staaten begrüßen Libyen-Resolution +++
[19.41 Uhr] Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hat die Resolution der Vereinten Nationen zu Libyen begrüßt. Der Außenministerrat der Organisation, der 58 Staaten angehören, erklärte nach einer Sitzung in Riad, die Resolution 1973 diene dem Schutz der Zivilisten. Es sei absolut inakzeptabel, Zivilisten mit Kampfflugzeugen und Granaten zu attackieren. Die Organisation ermunterte ihre Mitglieder, Kontakte zur libyschen Übergangsregierung in Bengasi aufzunehmen. Gleichzeitig wandte sie sich jedoch gegen jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten und gegen einen Militäreinsatz auf libyschem Boden.
+++ Russland lehnt Militäraktion ab +++
[19.39 Uhr] Russland steht dem militärischen Eingreifen der Koalitionstruppen in Libyen skeptisch gegenüber. "Moskau bedauert die Militäraktion", teilte das Außenministerium mit.
+++ Berlusconi schlägt Stützpunkt bei Neapel als Kommandozentrale vor +++
[19.18 Uhr] An den direkten Militäraktionen gegen Libyen will sich Italiens Premier Berlusconi momentan nicht beteiligen. Aber er brachte einen Stütztpunkt in der Nähe von Neapel in Süditalien als Kommandozentrale ins Spiel. "Ich habe vorgeschlagen, dass die militärische Koordinierung der Operation auf der Nato-Basis in Neapel erfolgen könnte", sagte Berlusconi.
+++ Gaddafi-Unterstützer schirmen Militärgelände in Tripolis ab +++
[19.00 Uhr] Gaddafi habe in Tripolis mehrere ausländische Journalisten zu seinem Militärsitz geholt, berichtet der BBC-Reporter Richard Colebourn. Um das Gelände herum hätten sich einige tausend Unterstützer des Despoten als menschliche Schutzschilde versammelt. Dem Bericht zufolge, sagten die Menschen aus, sie seien bereit zu sterben, falls das Gelände angegriffen werde.
+++ US-Streitkräfte wollen libysche Luftabwehr angreifen +++
[18.51 Uhr] Das US-Militär bereitet Angriffe auf libysche Ziele vor. Schiffe und Flugzeuge seien in Position gebracht worden, sagte ein Militär-Sprecher. Die amerikanische Marine werde Stellungen der libyschen Flugabwehr entlang der Küste vom Mittelmeer aus attackieren. An den ersten Militäraktionen französischer Kampfjets seien die US-Streitkräfte hingegen nicht beteiligt.
Libyen: Städte, Ethnien, Ölleitungen
+++ Gaddafis Panzer beschossen +++
[18.43 Uhr] Inzwischen gibt es nähere Informationen über das Ziel, das der französische Jet beschossen hat. Laut al-Dschasira soll es sich um vier Panzer der libyschen Armee gehandelt haben. Demnach wurden sie zerstört.
+++ Paris schickt Flugzeugträger los +++
[18.22 Uhr] Frankreich wird weiteres militärisches Material Richtung Libyen schicken. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es, der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" werde Frankreich am Sonntag Richtung Libyen verlassen.
+++ Einsatzgebiet rund um Bengasi +++
[18.10] Der Einsatz der westlichen Kampfflugzeuge beschränkt sich der französischen Armee zufolge zunächst auf den Raum Bengasi. Demnach wird momentan ein Gebiet von 100 bis 150 Kilometern rund um die Rebellenhochburg überwacht.
+++ Erste Schüsse abgefeuert +++
[17.57 Uhr] Ein französischer Kampfjet hat auf ein libysches Militärfahrzeug geschossen. Das verlautete aus Kreisen des französischen Verteidigungsministeriums in Paris. Die Uhrzeit für den ersten Schuss wurde mit 16.45 Uhr GMT (17.45 Uhr MEZ) angegeben. Das Ziel sei zerstört worden.
+++ 20 Kampfjets über Libyen im Einsatz +++
[17.51 Uhr] An dem westlichen Einsatz in Libyen sind offenbar bereits viele Flugzeuge beteiligt. Ein Sprecher der französischen Streitkräfte gibt die Zahl mit 20 an.
+++ Clinton: Keine US-Bodentruppen nach Libyen +++
[17.36 Uhr] US-Außenministerin Hillary Clinton erklärt, die USA setzten ihre Fähigkeiten ein, um den europäischen und kanadischen Verbündeten zu helfen, die Uno-Resolution in Libyen durchzusetzen. Die Vereinigten Staaten würden aber keine Bodentruppen nach Libyen schicken.
+++ Weitere Kampfjets auf dem Weg +++
[17.31 Uhr] Nach Angaben des "Guardian" befindet sich bereits weitere internationale Unterstützung auf dem Weg nach Libyen: Sechs auf Sizilien stationierte dänische F-16-Kampfjets seien am Sonntag einsatzbereit. Sechs von Kanada entsandte CF-18-Kampfflugzeuge seien nach kurzem Zwischenstopp auf dem Prestwick Airport in Glasgow weitergeflogen und in zwei Tagen einsatzbereit. Zudem hätten Zeugen die Landung acht amerikanischer Militärflugzeuge im norditalienischen Aviano bestätigt.
Französischer Düsenjäger feuert ersten Schuss ab
Jetzt sprechen die Waffen. Am späten Nachmittag feuerte ein französischer Jet auf ein libysches Militärfahrzeug. Derzeit konzentrieren sich die Bomber auf ein Gebiet von rund 150 Kilometern rund um Bengasi. Die Ereignisse im Liveticker.
Eine Zusammenfassung der aktuellen Lage finden Sie hier.
+++ Frankreich kündigt Fortdauer des Einsatzes in Libyen an +++
[20.13 Uhr] Frankreichs Außenminister Juppé hat angekündigt, dass der internationale Einsatz in Libyen auch in den kommenden Tagen weiter gehen werde. Die Operation werde andauern, bis Machthaber Gaddafi sich der Uno-Resolution fügen werde.
+++ Drei amerikanische U-Boote im Mittelmeer +++
[20.00 Uhr] Die US-amerikanische Marine hat drei U-Boote ins Mittelmeer geschickt. Sie bereiten sich auf Operationen gegen Libyen vor, teilte ein Beamter des Verteidigungsministeriums mit.
+++ Rotes Kreuz sorgt sich um Zivilisten +++
[19.53 Uhr] Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) rief alle Parteien auf, während der Kampfhandlungen die humanitäre Lage nicht außer Acht zu lassen. Angesichts der Kämpfe in dicht besiedelten Gebieten seien Zivilisten einem hohen Risiko ausgesetzt. "Die Parteien müssen alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und ihre Mittel und Methoden der Kriegsführung bedenken, um es so gut wie möglich zu vermeiden, Zivilisten zu treffen", erklärte Generaldirektor Yves Daccord.
+++ Regierung bestätigt Beschuss libyscher Panzer +++
[19.51 Uhr] Das französische Verteidigungsministerium hat Meldungen vom späten Nachmittag bestätigt, wonach Kampfjets in Libyen Panzer und Militärfahrzeuge beschossen haben. Sowohl die Panzer als auch die Militärfahrzeuge seien zerstört worden. Ein Beamter des Ministeriums sagte allerdings nichts über die Zahl der zerstörten Ziele. Der TV-Sender al-Dschasira hatte von vier Panzern berichtet.
+++ Islamische Staaten begrüßen Libyen-Resolution +++
[19.41 Uhr] Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hat die Resolution der Vereinten Nationen zu Libyen begrüßt. Der Außenministerrat der Organisation, der 58 Staaten angehören, erklärte nach einer Sitzung in Riad, die Resolution 1973 diene dem Schutz der Zivilisten. Es sei absolut inakzeptabel, Zivilisten mit Kampfflugzeugen und Granaten zu attackieren. Die Organisation ermunterte ihre Mitglieder, Kontakte zur libyschen Übergangsregierung in Bengasi aufzunehmen. Gleichzeitig wandte sie sich jedoch gegen jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten und gegen einen Militäreinsatz auf libyschem Boden.
+++ Russland lehnt Militäraktion ab +++
[19.39 Uhr] Russland steht dem militärischen Eingreifen der Koalitionstruppen in Libyen skeptisch gegenüber. "Moskau bedauert die Militäraktion", teilte das Außenministerium mit.
+++ Berlusconi schlägt Stützpunkt bei Neapel als Kommandozentrale vor +++
[19.18 Uhr] An den direkten Militäraktionen gegen Libyen will sich Italiens Premier Berlusconi momentan nicht beteiligen. Aber er brachte einen Stütztpunkt in der Nähe von Neapel in Süditalien als Kommandozentrale ins Spiel. "Ich habe vorgeschlagen, dass die militärische Koordinierung der Operation auf der Nato-Basis in Neapel erfolgen könnte", sagte Berlusconi.
+++ Gaddafi-Unterstützer schirmen Militärgelände in Tripolis ab +++
[19.00 Uhr] Gaddafi habe in Tripolis mehrere ausländische Journalisten zu seinem Militärsitz geholt, berichtet der BBC-Reporter Richard Colebourn. Um das Gelände herum hätten sich einige tausend Unterstützer des Despoten als menschliche Schutzschilde versammelt. Dem Bericht zufolge, sagten die Menschen aus, sie seien bereit zu sterben, falls das Gelände angegriffen werde.
+++ US-Streitkräfte wollen libysche Luftabwehr angreifen +++
[18.51 Uhr] Das US-Militär bereitet Angriffe auf libysche Ziele vor. Schiffe und Flugzeuge seien in Position gebracht worden, sagte ein Militär-Sprecher. Die amerikanische Marine werde Stellungen der libyschen Flugabwehr entlang der Küste vom Mittelmeer aus attackieren. An den ersten Militäraktionen französischer Kampfjets seien die US-Streitkräfte hingegen nicht beteiligt.
Libyen: Städte, Ethnien, Ölleitungen
+++ Gaddafis Panzer beschossen +++
[18.43 Uhr] Inzwischen gibt es nähere Informationen über das Ziel, das der französische Jet beschossen hat. Laut al-Dschasira soll es sich um vier Panzer der libyschen Armee gehandelt haben. Demnach wurden sie zerstört.
+++ Paris schickt Flugzeugträger los +++
[18.22 Uhr] Frankreich wird weiteres militärisches Material Richtung Libyen schicken. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es, der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" werde Frankreich am Sonntag Richtung Libyen verlassen.
+++ Einsatzgebiet rund um Bengasi +++
[18.10] Der Einsatz der westlichen Kampfflugzeuge beschränkt sich der französischen Armee zufolge zunächst auf den Raum Bengasi. Demnach wird momentan ein Gebiet von 100 bis 150 Kilometern rund um die Rebellenhochburg überwacht.
+++ Erste Schüsse abgefeuert +++
[17.57 Uhr] Ein französischer Kampfjet hat auf ein libysches Militärfahrzeug geschossen. Das verlautete aus Kreisen des französischen Verteidigungsministeriums in Paris. Die Uhrzeit für den ersten Schuss wurde mit 16.45 Uhr GMT (17.45 Uhr MEZ) angegeben. Das Ziel sei zerstört worden.
+++ 20 Kampfjets über Libyen im Einsatz +++
[17.51 Uhr] An dem westlichen Einsatz in Libyen sind offenbar bereits viele Flugzeuge beteiligt. Ein Sprecher der französischen Streitkräfte gibt die Zahl mit 20 an.
+++ Clinton: Keine US-Bodentruppen nach Libyen +++
[17.36 Uhr] US-Außenministerin Hillary Clinton erklärt, die USA setzten ihre Fähigkeiten ein, um den europäischen und kanadischen Verbündeten zu helfen, die Uno-Resolution in Libyen durchzusetzen. Die Vereinigten Staaten würden aber keine Bodentruppen nach Libyen schicken.
+++ Weitere Kampfjets auf dem Weg +++
[17.31 Uhr] Nach Angaben des "Guardian" befindet sich bereits weitere internationale Unterstützung auf dem Weg nach Libyen: Sechs auf Sizilien stationierte dänische F-16-Kampfjets seien am Sonntag einsatzbereit. Sechs von Kanada entsandte CF-18-Kampfflugzeuge seien nach kurzem Zwischenstopp auf dem Prestwick Airport in Glasgow weitergeflogen und in zwei Tagen einsatzbereit. Zudem hätten Zeugen die Landung acht amerikanischer Militärflugzeuge im norditalienischen Aviano bestätigt.
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
Es macht mich müde... immer wieder dieselbe Leier...
Man inszeniere eine Krise, mittels falschem, Zins belasteten Geldsystem und der Staatenverschuldung, damit eine möglichst grosse Unzufriedenheit im Volke entstehen mag. Dann impft man eine forcierte und vorallem zur Gewalt bereite und in diesem Sinne eben eine falsche „Demokratie“- Bewegung unter das Volk (vorzüglich bei den Staaten, welche man aus taktischen Gründen sowieso gerne etwas „anpassen“würde).
Dann warte man lange genug ab, bis genügend Blut geflossen ist, um eine Menschenrechtsverletzung als Vorwand für einen neuen Krieg zu legitimieren und schon haben alle Mitinteressenten davon bestens profitiert... und einen Bösewicht lässt sich ja schliesslich immer finden...
Fazit: Von langer Hand vorbereitet.
Und wieder haben sich die Menschen von den „gekauften“ Medien hinreissen lassen, diese Taktik gutzuheissen...
Wie war das eben mit dem Irak? Und wieder schreien wir alle im Chor: An’s Kreuz mit ihm!
Obama sagt, es werde ein kurzer Krieg werden. Ich glaube ihm nicht.
Dieser Krieg wird lange dauern und viel Geld kosten, was er ja auch soll. Auch wird es wieder tausende Tote geben werden (ganz im Sinne der Bevölkerungsreduktion), weil der grösste Teil der libyschen Bevölkerung nach wie vor hinter Ghadhafi steht und kaum zusehen wird wie der verhasste Westen schon wieder Staatsangelegenheiten missachtet, auch wenn uns dies so nicht passt.
Ohne mich nun auf die eine oder andere Seite stellen zu wollen, jedoch – dies war die schlechteste Lösung welche hätte passieren sollen...
Doch ja für einige kurzsichtige Profiteure eben die beste.
Nur, mit Waffengewalt werden wir keinen Frieden schaffen und das Erbe werden wir selbst tragen müssen.
Und es wird heftig werden...
Interessanter Text:
http://www.jungewelt.de/2011/03-09/057.php

Man inszeniere eine Krise, mittels falschem, Zins belasteten Geldsystem und der Staatenverschuldung, damit eine möglichst grosse Unzufriedenheit im Volke entstehen mag. Dann impft man eine forcierte und vorallem zur Gewalt bereite und in diesem Sinne eben eine falsche „Demokratie“- Bewegung unter das Volk (vorzüglich bei den Staaten, welche man aus taktischen Gründen sowieso gerne etwas „anpassen“würde).
Dann warte man lange genug ab, bis genügend Blut geflossen ist, um eine Menschenrechtsverletzung als Vorwand für einen neuen Krieg zu legitimieren und schon haben alle Mitinteressenten davon bestens profitiert... und einen Bösewicht lässt sich ja schliesslich immer finden...
Fazit: Von langer Hand vorbereitet.
Und wieder haben sich die Menschen von den „gekauften“ Medien hinreissen lassen, diese Taktik gutzuheissen...
Wie war das eben mit dem Irak? Und wieder schreien wir alle im Chor: An’s Kreuz mit ihm!
Obama sagt, es werde ein kurzer Krieg werden. Ich glaube ihm nicht.
Dieser Krieg wird lange dauern und viel Geld kosten, was er ja auch soll. Auch wird es wieder tausende Tote geben werden (ganz im Sinne der Bevölkerungsreduktion), weil der grösste Teil der libyschen Bevölkerung nach wie vor hinter Ghadhafi steht und kaum zusehen wird wie der verhasste Westen schon wieder Staatsangelegenheiten missachtet, auch wenn uns dies so nicht passt.
Ohne mich nun auf die eine oder andere Seite stellen zu wollen, jedoch – dies war die schlechteste Lösung welche hätte passieren sollen...
Doch ja für einige kurzsichtige Profiteure eben die beste.
Nur, mit Waffengewalt werden wir keinen Frieden schaffen und das Erbe werden wir selbst tragen müssen.
Und es wird heftig werden...
Interessanter Text:
http://www.jungewelt.de/2011/03-09/057.php
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
LIBYEN
Nato-Beteiligung zeichnet sich ab
(Zeit online)
Auch am Sonntag geht der internationale Militäreinsatz weiter. Ein Eingreifen der Nato wird immer wahrscheinlicher. Gadhafi hat heftigen Widerstand angekündigt.
Rauch steigt über Panzern auf nahe Bengasi, die von französischen Flugzeugen getroffen wurden
Die westlichen Koalitionstruppen haben ihren Militäreinsatz gegen Libyen dem staatlichen Fernsehen zufolge fortgesetzt. Mehrere französische Kampfflugzeuge vom Typ Rafale und Mirage 2000 überflogen das Land, Panzer griffen regierungstreue Truppen an, berichteten Militärkreise. Auch die USA setzen ihre Aktion fort. Mindestens 18 US-Kampfflugzeuge, darunter auch drei Tarnkappenbomber, bombardierten am Sonntagmorgen Ziele in Libyen, wie ein Sprecher des Afrika-Kommandos der US-Streitkräfte (AFRICOM) in Möhringen bei Stuttgart mitteilte.
Nun zeichnet sich auch eine direkte Beteiligung der Nato ab. Militärs und Botschafter der 28 Länder hätten in wesentlichen Fragen einen Konsens über einen Einsatz erreicht, berichteten Nato-Diplomaten am Sonntag in Brüssel. Doch einige Details seien noch offen. Nach wie vor fehlt ein politisches Mandat, allerdings wollen die Botschafter dies so bald wie möglich beschließen.
Mit einer eigenen Beteiligung wolle die Nato als wichtigstes Ziel erreichen, das vom UN-Sicherheitsrat genehmigte Flugverbot über Libyen durchzusetzen, hieß es. Zu diesem Zwecke sollten Nato-Kräfte die Luftabwehr Libyens vernichten. Ein weiteres Ziel sei die Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen.
Seit Tagen laufen im Brüsseler Nato-Hauptquartier Kriegsvorbereitungen, die Planungen gelten als abgeschlossen.
Unterdessen war am frühen Sonntagmorgen in der libyschen Hauptstadt Tripolis heftiges Feuer aus Flakgeschützen zu hören. Der amerikanische Fernsehsender CNN zeigte Aufnahmen von Leuchtspurgeschossen. Es habe Explosionen gegeben und die Flugabwehr habe gefeuert. Der Geschützdonner habe etwa zehn Minuten gedauert, hieß es beim britischen Sender BBC. Auch über der Rebellenhochburg Bengasi im Osten des Landes waren Kampfflugzeuge und Explosionen zu hören. Ein Korrespondent des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera sagte, dass es sich um westliche Jets gehandelt haben müsse.
Im libyschen Fernsehen hieß es unter Berufung auf das Militär, bei den Angriffen seien 48 Menschen ums Leben. 150 Menschen seien verletzt worden, berichtete CNN nach dieser Quelle.
Das US-Verteidigungsministerium will sich nach den massiven Luftschlägen gegen Ziele in Libyen einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen verschaffen. Vizeadmiral William Gortney sagte, dies könne erst am Sonntag nach Tagesanbruch geschehen. Beamte sagten dem amerikanischen Fernsehsender Fox News, die Luftverteidigung des Regimes von Diktator Muammar al-Gadhafi sei schwer getroffen worden.
Einem Medienbericht zufolge sorgt sich der Westen offenbar um Giftgas-Vorräte von Gadhafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die Washington Post. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert, wo Gadhafi geboren sein soll. Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, der Diktator könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.
Der internationale Militäreinsatz hatte am Samstag mit massiven Luft- und Raketenangriffen begonnen. Ziel sei der Schutz libyscher Zivilisten vor den Truppen des Machthabers Gaddafi, sagte der amerikanische Präsident Barack Obama. Es ist die größte internationale Militärintervention in der arabischen Welt seit dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak 2003.
Gadhafi bezeichnete die Militäroperation gegen seine Truppen als "Auslöser eines zweiten Kreuzfahrerkrieges". "Das Mittelmeer wird zum Schlachtfeld werden", drohte er in einer kurzen Ton-Botschaft, die vom staatlichen libyschen Fernsehen am Abend ausgestrahlt wurde. "Das libysche Volk ist bereit, die Kreuzritter zu bekämpfen", sagte Gadhafi. "Wir werden die Waffenlager für alle Libyer öffnen."
Der Machthaber kündigte einen langen Abwehrkampf seines Volkes gegen die internationale Militärintervention an. "Dies ist nun eine Konfrontation des libyschen Volkes mit Frankreich, Großbritannien und den USA, mit den neuen Nazis", sagte er. "Wir kämpfen in unserem Land, wir verteidigen unsere Ehre", führte er weiter aus. Die Kriegsgegner bezeichnete er als "Monster" und "Kriminelle". Die Regierungen in Paris, London und Washington würden fallen "wie Hitler und Mussolini".
Nato-Beteiligung zeichnet sich ab
(Zeit online)
Auch am Sonntag geht der internationale Militäreinsatz weiter. Ein Eingreifen der Nato wird immer wahrscheinlicher. Gadhafi hat heftigen Widerstand angekündigt.
Rauch steigt über Panzern auf nahe Bengasi, die von französischen Flugzeugen getroffen wurden
Die westlichen Koalitionstruppen haben ihren Militäreinsatz gegen Libyen dem staatlichen Fernsehen zufolge fortgesetzt. Mehrere französische Kampfflugzeuge vom Typ Rafale und Mirage 2000 überflogen das Land, Panzer griffen regierungstreue Truppen an, berichteten Militärkreise. Auch die USA setzen ihre Aktion fort. Mindestens 18 US-Kampfflugzeuge, darunter auch drei Tarnkappenbomber, bombardierten am Sonntagmorgen Ziele in Libyen, wie ein Sprecher des Afrika-Kommandos der US-Streitkräfte (AFRICOM) in Möhringen bei Stuttgart mitteilte.
Nun zeichnet sich auch eine direkte Beteiligung der Nato ab. Militärs und Botschafter der 28 Länder hätten in wesentlichen Fragen einen Konsens über einen Einsatz erreicht, berichteten Nato-Diplomaten am Sonntag in Brüssel. Doch einige Details seien noch offen. Nach wie vor fehlt ein politisches Mandat, allerdings wollen die Botschafter dies so bald wie möglich beschließen.
Mit einer eigenen Beteiligung wolle die Nato als wichtigstes Ziel erreichen, das vom UN-Sicherheitsrat genehmigte Flugverbot über Libyen durchzusetzen, hieß es. Zu diesem Zwecke sollten Nato-Kräfte die Luftabwehr Libyens vernichten. Ein weiteres Ziel sei die Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen.
Seit Tagen laufen im Brüsseler Nato-Hauptquartier Kriegsvorbereitungen, die Planungen gelten als abgeschlossen.
Unterdessen war am frühen Sonntagmorgen in der libyschen Hauptstadt Tripolis heftiges Feuer aus Flakgeschützen zu hören. Der amerikanische Fernsehsender CNN zeigte Aufnahmen von Leuchtspurgeschossen. Es habe Explosionen gegeben und die Flugabwehr habe gefeuert. Der Geschützdonner habe etwa zehn Minuten gedauert, hieß es beim britischen Sender BBC. Auch über der Rebellenhochburg Bengasi im Osten des Landes waren Kampfflugzeuge und Explosionen zu hören. Ein Korrespondent des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera sagte, dass es sich um westliche Jets gehandelt haben müsse.
Im libyschen Fernsehen hieß es unter Berufung auf das Militär, bei den Angriffen seien 48 Menschen ums Leben. 150 Menschen seien verletzt worden, berichtete CNN nach dieser Quelle.
Das US-Verteidigungsministerium will sich nach den massiven Luftschlägen gegen Ziele in Libyen einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen verschaffen. Vizeadmiral William Gortney sagte, dies könne erst am Sonntag nach Tagesanbruch geschehen. Beamte sagten dem amerikanischen Fernsehsender Fox News, die Luftverteidigung des Regimes von Diktator Muammar al-Gadhafi sei schwer getroffen worden.
Einem Medienbericht zufolge sorgt sich der Westen offenbar um Giftgas-Vorräte von Gadhafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die Washington Post. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert, wo Gadhafi geboren sein soll. Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, der Diktator könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.
Der internationale Militäreinsatz hatte am Samstag mit massiven Luft- und Raketenangriffen begonnen. Ziel sei der Schutz libyscher Zivilisten vor den Truppen des Machthabers Gaddafi, sagte der amerikanische Präsident Barack Obama. Es ist die größte internationale Militärintervention in der arabischen Welt seit dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak 2003.
Gadhafi bezeichnete die Militäroperation gegen seine Truppen als "Auslöser eines zweiten Kreuzfahrerkrieges". "Das Mittelmeer wird zum Schlachtfeld werden", drohte er in einer kurzen Ton-Botschaft, die vom staatlichen libyschen Fernsehen am Abend ausgestrahlt wurde. "Das libysche Volk ist bereit, die Kreuzritter zu bekämpfen", sagte Gadhafi. "Wir werden die Waffenlager für alle Libyer öffnen."
Der Machthaber kündigte einen langen Abwehrkampf seines Volkes gegen die internationale Militärintervention an. "Dies ist nun eine Konfrontation des libyschen Volkes mit Frankreich, Großbritannien und den USA, mit den neuen Nazis", sagte er. "Wir kämpfen in unserem Land, wir verteidigen unsere Ehre", führte er weiter aus. Die Kriegsgegner bezeichnete er als "Monster" und "Kriminelle". Die Regierungen in Paris, London und Washington würden fallen "wie Hitler und Mussolini".
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
Beginnt der Krieg DocNobbi?
Dort ist breits der Krieg im vollem Gange.
Wie das wohl noch alles wird?
Ich glaube angesichts der Tatsache auf 2012 haben zuviele Erdlinge im Kollektiv an zuviel Negativität gedacht und nun bekommen wir das was andere gedacht haben.

Dort ist breits der Krieg im vollem Gange.
Wie das wohl noch alles wird?
Ich glaube angesichts der Tatsache auf 2012 haben zuviele Erdlinge im Kollektiv an zuviel Negativität gedacht und nun bekommen wir das was andere gedacht haben.
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
Meine Vermutung ist ja, dass 2012 ein Jahr der Wende sein wird..
die Wende wird vermutlich anders aussehen, als die meisten denken.
An ein Jahr des *Ende* im Dezember 2012 denke ich lieber nicht, ist mir unbehaglich.. logisch..
da halte ich es mit dem Ende doch lieber , wie es in der Bibel steht : wir kennen nicht Jahr, Tag noch Stunde
die Wende wird vermutlich anders aussehen, als die meisten denken.
An ein Jahr des *Ende* im Dezember 2012 denke ich lieber nicht, ist mir unbehaglich.. logisch..
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
Heute eine Zusammenfassung mit einigen sehr lesenswerten Hintergründen zum Thema Libyen, wo unsere (EU) Politiker scheinbar innerhalb Tage zu einem Angriffskrieg bereit sind.
Wie meinungsfest unsere (selbst) gewählten Vertreter sind, ist ja auch an der plötzlichen Einsicht zum Atomausstieg zu erkennen.
http://www.youtube.com/watch?v=PZdCZ9CSOJA (Teil 1, 10 Min.)
http://www.youtube.com/watch?v=MVMTSlLbrkg (Teil 2, 10 Min.)
http://www.youtube.com/watch?v=3KaNEA6AJho (Teil 3, 10 Min.)
http://www.youtube.com/watch?v=d6Hye0LGzYA (Teil 4, 6:17 Min.)
Wie meinungsfest unsere (selbst) gewählten Vertreter sind, ist ja auch an der plötzlichen Einsicht zum Atomausstieg zu erkennen.
http://www.youtube.com/watch?v=PZdCZ9CSOJA (Teil 1, 10 Min.)
http://www.youtube.com/watch?v=MVMTSlLbrkg (Teil 2, 10 Min.)
http://www.youtube.com/watch?v=3KaNEA6AJho (Teil 3, 10 Min.)
http://www.youtube.com/watch?v=d6Hye0LGzYA (Teil 4, 6:17 Min.)
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Re: Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg begi
Libyen – Hintergründe: Freiheitskampf oder Machtübernahme durch Weltmächte
Die Massenmedien werden die Vorgänge in Libyen als Freiheitskampf der Menschen dargestellt. Beim genaueren Hinschauen sieht das etwas anders aus. Der Ölreichtum des Landes ist aber nicht das einzige Interesse der Weltmächte.
Wie ging es Libyen unter Gadaffi? Wie schlecht stand es um die Menschen? Wurden sie unterdrückt, wie wir das gemeinhin annehmen?
Die gigantischen libyschen Wasserreserven.
>LESEN> http://www.initiative.cc/Artikel/2011_0 ... Lybien.htm
Die Massenmedien werden die Vorgänge in Libyen als Freiheitskampf der Menschen dargestellt. Beim genaueren Hinschauen sieht das etwas anders aus. Der Ölreichtum des Landes ist aber nicht das einzige Interesse der Weltmächte.
Wie ging es Libyen unter Gadaffi? Wie schlecht stand es um die Menschen? Wurden sie unterdrückt, wie wir das gemeinhin annehmen?
Die gigantischen libyschen Wasserreserven.
>LESEN> http://www.initiative.cc/Artikel/2011_0 ... Lybien.htm
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