Jesus - der größte Mensch der je lebte

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
Regina
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von Regina »

Auf welcher Seite bist du schon maggie. :oh-no2:
Das ganze Büchlein hat 448 Seiten, da können wir noch etwas zum Lesen bekommen.
Eure Bücher haben Kommentare?
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Regina
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Jesus ist wieder unterwegs nach Jerusalem

JESUS ist bald wieder unterwegs und lehrt von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf. Offensichtlich hält er sich im Bezirk Peräa auf, der jenseits des Jordan liegt, gegenüber von Judäa. Das eigentliche Ziel Jesu ist jedoch Jerusalem.

Nach der jüdischen Anschauung verdient nur eine begrenzte Zahl von Menschen die Rettung; vielleicht deshalb stellt ein Mann die Frage: „Herr, sind derer wenige, die gerettet werden?“ Jesu Antwort zwingt die Menschen, darüber nachzudenken, was für die Rettung erforderlich ist: „Ringt danach [das heißt kämpft darum], durch die enge Tür einzugehen.“

Solch große Anstrengungen sind notwendig, weil viele, wie Jesus weiter zeigt, „hineinzukommen suchen“, „es aber nicht vermögen“. Warum ist es ihnen nicht möglich? Er erklärt, daß der Hausherr, ‘wenn er einmal aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und die Leute draußen stehen und klopfen und rufen: „Herr, öffne uns“, sagen wird: „Ich weiß nicht, woher ihr seid. Geht weg von mir, all ihr Täter der Ungerechtigkeit!“ ’

Diese ausgesperrten Leute kommen offensichtlich zu einer Zeit, die ihnen am besten paßt. Doch dann ist die Tür — das heißt die sich bietende Gelegenheit — verschlossen und verriegelt. Um hineinzugelangen, hätten sie eher kommen müssen, auch wenn das zu jener Zeit für sie unbequem gewesen wäre. Diejenigen, die es aufschieben, die Anbetung Jehovas in ihrem Leben an die erste Stelle zu setzen, erwartet tatsächlich ein trauriges Los.

Die Juden, zu denen Jesus gesandt wurde, um ihnen zu predigen, haben zum größten Teil die wunderbare Gelegenheit versäumt, Gottes Vorkehrung zur Rettung anzunehmen. Daher sagt Jesus, daß sie weinen und mit den Zähnen knirschen werden, wenn man sie hinausgeworfen hat. Dagegen werden Leute aus „östlichen und westlichen Gegenden und von Norden und Süden“, ja aus allen Nationen „zu Tisch liegen im Königreich Gottes“.

Jesus fährt fort: „Es gibt Letzte [verachtete Nichtjuden sowie unterdrückte Juden], die Erste sein werden, und es gibt Erste [die materiell und religiös begünstigten Juden], die Letzte sein werden.“ Daß solche trägen, undankbaren Menschen Letzte sind, bedeutet, daß sie auf keinen Fall in das Königreich Gottes eingehen werden.

Einige Pharisäer kommen jetzt zu Jesus und sagen: „Geh weg, und zieh fort von hier, denn Herodes [Antipas] will dich töten.“ Es könnte sein, daß Herodes das Gerücht selbst in die Welt gesetzt hat, um Jesus zur Flucht aus dem Gebiet zu veranlassen. Herodes möchte wohl nicht noch einmal etwas mit dem Tod eines Propheten Gottes zu tun haben, wie das bei der Ermordung von Johannes dem Täufer der Fall war. Doch Jesus erwidert den Pharisäern: „Geht und sagt diesem Fuchs: ‚Siehe! Ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tag werde ich fertig sein.‘ “

Nachdem Jesus sein Werk dort vollendet hat, setzt er seine Reise nach Jerusalem fort und erklärt den Grund dafür wie folgt: „Es geht nicht an, daß ein Prophet außerhalb Jerusalems umgebracht wird.“ Warum ist anzunehmen, daß Jesus in Jerusalem getötet wird? Weil Jerusalem die Hauptstadt ist, in der sich der 71 Mitglieder zählende Sanhedrin, der hohe Gerichtshof der Juden, befindet und in der die Tieropfer dargebracht werden. Daher wäre es unstatthaft, das „Lamm Gottes“ irgendwo anders als in Jerusalem zu töten.

„Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind“, klagt Jesus. „Wie oft wollte ich deine Kinder versammeln, so wie eine Henne ihre Brut, ihre Küken, unter ihre Flügel sammelt, ihr aber habt nicht gewollt! Siehe! Euer Haus wird euch verödet überlassen.“ Da die Nation den Sohn Gottes verwirft, ist sie zum Untergang verurteilt.

Auf dem Weg nach Jerusalem wird Jesus in das Haus eines Vorstehers der Pharisäer eingeladen. Es ist Sabbat, und die Menschen beobachten ihn aufmerksam, da ein Mann zugegen ist, der an Wassersucht leidet, einer Wasserstauung, die möglicherweise in seinen Armen und Beinen auftritt. Jesus wendet sich an die anwesenden Pharisäer und Gesetzeskundigen und fragt: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?“

Niemand sagt ein Wort. Daher heilt Jesus den Mann und sendet ihn fort. Dann fragt er: „Wer von euch, dessen Sohn oder Stier in einen Brunnen fällt, wird ihn am Sabbattag nicht sogleich herausziehen?“ Wieder erhält er keine Antwort.


Lukas 13:22 bis 14:6Und er zog von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte und setzte seine Reise nach Jerusalem fort. 23 Nun sagte jemand zu ihm: „Herr, sind derer wenige, die gerettet werden?“ Er sprach zu ihnen: 24 „Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen, 25 wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: ‚Herr, öffne uns.‘ Er wird euch aber als Antwort sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid.‘ 26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: ‚Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren breiten Straßen gelehrt.‘ 27 Er aber wird reden und zu euch sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid. Geht weg von mir, all ihr Täter der Ungerechtigkeit!‘ 28 Dort wird [euer] Weinen und [euer] Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Ịsa·ak und Jakob und alle Propheten im Königreich Gottes seht, euch selbst aber hinausgeworfen. 29 Ferner werden Leute aus östlichen und westlichen Gegenden und von Norden und Süden kommen und werden zu Tisch liegen im Königreich Gottes. 30 Und siehe, es gibt Letzte, die Erste sein werden, und es gibt Erste, die Letzte sein werden.“31 Zur selben Stunde traten einige Pharisäer herzu und sagten zu ihm: „Geh weg, und zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten.“ 32 Und er sprach zu ihnen: „Geht und sagt diesem Fuchs: ‚Siehe! Ich treibe Dämọnen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tag werde ich fertig sein.‘ 33 Dennoch muß ich heute und morgen und am folgenden Tag weitergehen, denn es geht nicht an, daß ein Prophet außerhalb Jerusalems umgebracht wird. 34 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft wollte ich deine Kinder versammeln, so wie eine Henne ihre Brut, [ihre] Küken, unter ihre Flügel sammelt, ihr aber habt nicht gewollt! 35 Siehe! Euer Haus wird euch verödet überlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich keinesfalls sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt!‘ “14 Und als er bei einer Gelegenheit am Sabbat in das Haus eines der Vorsteher der Pharisäer ging, um ein Mahl einzunehmen, beobachteten sie ihn genau. 2 Und siehe, da war ein gewisser Mensch vor ihm, der an Wassersucht litt. 3 Jesus entgegnete somit den Gesetzeskundigen und den Pharisäern, indem er sprach: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?“ 4 Sie aber schwiegen. Da faßte er [den Menschen] an, machte ihn gesund und sandte [ihn] weg. 5 Und er sprach zu ihnen: „Wer von euch, dessen Sohn oder Stier in einen Brunnen fällt, wird ihn am Sabbattag nicht sogleich herausziehen?“ 6 Und sie vermochten nicht, ihm darauf etwas zu entgegnen.

Johannes 1:29Am nächsten Tag sah er Jesus auf sich zukommen, und er sprach: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!
maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Regina hat geschrieben:Auf welcher Seite bist du schon maggie. :oh-no2:
Das ganze Büchlein hat 448 Seiten, da können wir noch etwas zum Lesen bekommen.
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Regina

Liebe Regina,

das Buch ist ja in Geschichten aufgeteilt. Das heute war die 82. Insgesamt sind es 133 Schlimm??? ;)
Eben das ganze Leben Jesu hier auf der Erde, bis zu seiner Himmelfahrt und noch kurz, was er noch tun wird in Zukunft.

:nein: Nee, es gibt keine weiteren Kommentare. Die Geschichte als solches ist ja der Kommentar zu den unten angeführten Bibeltexten. Ein paar Fragen stehen noch unten dran, die aber eigentlich nur eine Wiederholung des Textes sind.

Lieben Gruß
Maggie :winken:
maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Zu Gast bei einem Pharisäer

JESUS ist immer noch im Haus eines prominenten Pharisäers und hat gerade einen Mann geheilt, der an Wassersucht litt. Als er sieht, wie sich die anderen Gäste die besten Plätze bei dem Mahl aussuchen, erteilt er allen eine Lektion in bezug auf Demut.

„Wenn du von jemandem zu einem Hochzeitsfest eingeladen bist“, erklärt Jesus, „so lege dich nicht an dem hervorragendsten Platz nieder. Vielleicht mag ein Vornehmerer als du zur gleichen Zeit von ihm eingeladen worden sein, und der dich und ihn eingeladen hat, wird kommen und zu dir sagen: ‚Laß diesen den Platz haben.‘ Und dann wirst du beschämt davongehen, um den untersten Platz einzunehmen.“

Jesus rät daher: „Wenn du aber eingeladen bist, so geh und leg dich auf den untersten Platz, damit, wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sage: ‚Freund, rück höher hinauf.‘ Dann wirst du vor allen Mitgästen geehrt sein.“ Abschließend sagt Jesus: „Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“

Als nächstes wendet sich Jesus an den Pharisäer, der ihn eingeladen hat, und beschreibt, wie man ein Gastmahl bereiten kann, das bei Gott wirklich von Wert ist. „Wenn du ein Mittag- oder ein Abendessen veranstaltest, so rufe weder deine Freunde noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn herbei. Vielleicht könnten sie auch dich wieder einmal einladen, und es würde dir Vergeltung zuteil. Sondern wenn du ein Gastmahl veranstaltest, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein, und du wirst glücklich sein, weil sie nichts haben, dir zu vergelten.“

Ein solches Mahl für Minderbemittelte macht denjenigen, der es bereitet, glücklich. Den Grund dafür erklärt Jesus seinem Gastgeber wie folgt: „Es wird dir in der Auferstehung der Gerechten vergolten werden.“ Jesu Beschreibung dieses Mahls ruft einem der Mitgäste eine andere Art von Mahl in den Sinn. „Glücklich ist, wer Brot ißt im Königreich Gottes“, sagt dieser Gast. Doch nicht alle schätzen diese freudige Aussicht richtig ein, wie Jesus in einem Gleichnis zeigt.

„Ein gewisser Mensch veranstaltete ein großes Abendessen, und er lud viele ein. Und . . . er [sandte] seinen Sklaven aus, um zu den Geladenen zu sagen: ‚Kommt, denn alles ist nun bereit.‘ Sie aber fingen allesamt an, sich loszubitten. Der erste sagte zu ihm: ‚Ich habe ein Feld gekauft und muß hingehen und es ansehen; ich bitte dich, entschuldige mich.‘ Und ein anderer sprach: ‚Ich habe fünf Joch Rinder gekauft und gehe, sie zu prüfen; ich bitte dich, entschuldige mich.‘ Noch ein anderer sprach: ‚Ich habe eben eine Frau geheiratet, und darum kann ich nicht kommen.‘ “

Welch fadenscheinige Entschuldigungen! Ein Feld oder Vieh prüft man normalerweise, bevor man es kauft, und deshalb ist es nicht unbedingt notwendig, es sich hinterher anzuschauen. Auch sollte sich jemand durch eine Heirat nicht daran hindern lassen, eine so wichtige Einladung anzunehmen. Als der Herr daher die Entschuldigungen hört, wird er zornig und gebietet seinem Sklaven:

„ ‚Geh schnell hinaus auf die breiten Straßen und die Gassen der Stadt, und bring die Armen und Krüppel und Blinden und Lahmen herein.‘ Zu seiner Zeit sagte der Sklave: ‚Herr, was du befohlen hast, ist getan worden, und noch ist Raum da.‘ Und der Herr sprach zu dem Sklaven: ‚Geh hinaus auf die Wege und an die eingezäunten Orte und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus gefüllt werde. . . . Keiner von jenen Männern, die eingeladen waren, wird von meinem Abendessen kosten.‘ “

Was veranschaulicht dieses Gleichnis? Nun, der „Herr“, der das Mahl bereitet, stellt Jehova Gott dar; der „Sklave“, der die Einladung austeilt, ist Jesus Christus; und das „große Abendessen“ ist die Gelegenheit, ein voraussichtlicher Teilhaber am Königreich der Himmel zu werden.

Zu den ersten, die die Einladung erhielten, ein voraussichtlicher Teilhaber am Königreich zu werden, gehörten vor allem die jüdischen religiösen Führer der Tage Jesu. Sie lehnten diese Einladung jedoch ab. Daher erging besonders von Pfingsten 33 u. Z. an eine zweite Einladung, und zwar an die Verachteten und Geringen in der jüdischen Nation. Doch es reagierten nicht genug, um alle 144 000 Plätze in Gottes himmlischem Königreich zu besetzen. Deshalb erging im Jahre 36 u. Z., dreieinhalb Jahre später, eine dritte und letzte Einladung, und zwar an unbeschnittene Nichtjuden. Die Einsammlung dieser Gruppe hat bis in unsere Tage angedauert.


Lukas 14:1-24Und als er bei einer Gelegenheit am Sabbat in das Haus eines der Vorsteher der Pharisäer ging, um ein Mahl einzunehmen, beobachteten sie ihn genau. 2 Und siehe, da war ein gewisser Mensch vor ihm, der an Wassersucht litt. 3 Jesus entgegnete somit den Gesetzeskundigen und den Pharisäern, indem er sprach: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?“ 4 Sie aber schwiegen. Da faßte er [den Menschen] an, machte ihn gesund und sandte [ihn] weg. 5 Und er sprach zu ihnen: „Wer von euch, dessen Sohn oder Stier in einen Brunnen fällt, wird ihn am Sabbattag nicht sogleich herausziehen?“ 6 Und sie vermochten nicht, ihm darauf etwas zu entgegnen.7 Dann fuhr er fort, den Eingeladenen ein Gleichnis zu erzählen, da er bemerkte, wie sie sich die hervorragendsten Plätze auswählten, indem er zu ihnen sagte: 8 „Wenn du von jemandem zu einem Hochzeitsfest eingeladen bist, so lege dich nicht an dem hervorragendsten Platz nieder. Vielleicht mag ein Vornehmerer als du zur gleichen Zeit von ihm eingeladen worden sein, 9 und der dich und ihn eingeladen hat, wird kommen und zu dir sagen: ‚Laß diesen den Platz haben.‘ Und dann wirst du beschämt davongehen, um den untersten Platz einzunehmen. 10 Wenn du aber eingeladen bist, so geh und leg dich auf den untersten Platz, damit, wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sage: ‚Freund, rück höher hinauf.‘ Dann wirst du vor allen Mitgästen geehrt sein. 11 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“12 Darauf fuhr er fort, auch zu dem, der ihn eingeladen hatte, zu sagen: „Wenn du ein Mittag- oder ein Abendessen veranstaltest, so rufe weder deine Freunde noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn herbei. Vielleicht könnten sie auch dich wieder einmal einladen, und es würde dir Vergeltung zuteil. 13 Sondern wenn du ein Gastmahl veranstaltest, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein, 14 und du wirst glücklich sein, weil sie nichts haben, dir zu vergelten. Denn es wird dir in der Auferstehung der Gerechten vergolten werden.“15 Als aber einer der Mitgäste diese Dinge hörte, sagte er zu ihm: „Glücklich ist, wer Brot ißt im Königreich Gottes.“16 [Jesus] sprach zu ihm: „Ein gewisser Mensch veranstaltete ein großes Abendessen, und er lud viele ein. 17 Und zur Stunde des Abendessens sandte er seinen Sklaven aus, um zu den Geladenen zu sagen: ‚Kommt, denn alles ist nun bereit.‘ 18 Sie aber fingen allesamt an, sich loszubitten. Der erste sagte zu ihm: ‚Ich habe ein Feld gekauft und muß hingehen und es ansehen; ich bitte dich, entschuldige mich.‘ 19 Und ein anderer sprach: ‚Ich habe fünf Joch Rinder gekauft und gehe, sie zu prüfen; ich bitte dich, entschuldige mich.‘ 20 Noch ein anderer sprach: ‚Ich habe eben eine Frau geheiratet, und darum kann ich nicht kommen.‘ 21 Und der Sklave kam herbei und berichtete diese Dinge seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Sklaven: ‚Geh schnell hinaus auf die breiten Straßen und die Gassen der Stadt, und bring die Armen und Krüppel und Blinden und Lahmen herein.‘ 22 Zu seiner Zeit sagte der Sklave: ‚Herr, was du befohlen hast, ist getan worden, und noch ist Raum da.‘ 23 Und der Herr sprach zu dem Sklaven: ‚Geh hinaus auf die Wege und an die eingezäunten Orte und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus gefüllt werde. 24 Denn ich sage euch: Keiner von jenen Männern, die eingeladen waren, wird von meinem Abendessen kosten.‘ “


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maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Die Verantwortung als Jünger

NACHDEM Jesus das Haus des prominenten Pharisäers, der offenbar dem Sanhedrin angehört, wieder verlassen hat, setzt er seinen Weg nach Jerusalem fort. Große Volksmengen folgen ihm. Doch welche Beweggründe haben sie? Was bedeutet es in Wirklichkeit, einer seiner wahren Nachfolger zu sein?

Unterwegs wendet sich Jesus an die Volksmengen mit folgender, für sie möglicherweise schockierenden Aussage: „Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und seine Schwestern, ja selbst seine eigene Seele, so kann er nicht mein Jünger sein.“

Was meint Jesus damit? Jesus sagt hier nicht, daß seine Nachfolger ihre Verwandten buchstäblich hassen sollten. Sie müssen sie vielmehr in dem Sinne hassen, daß sie sie weniger lieben als ihn. Von Jakob, einem der Vorfahren Jesu, heißt es, er habe Lea „gehaßt“ und Rahel geliebt, was bedeutet, daß Lea weniger geliebt wurde als ihre Schwester Rahel.

Beachte außerdem, daß Jesus sagt, ein Jünger müsse „selbst seine eigene Seele“ oder sein Leben hassen. Auch damit will Jesus zeigen, daß ein wahrer Jünger ihn mehr lieben muß als sein eigenes Leben. Jesus weist somit nachdrücklich darauf hin, daß es eine schwere Verantwortung ist, einer seiner Jünger zu werden. Ein solcher Schritt muß sorgfältig bedacht werden.

Ein Jünger Jesu zu sein bringt Härten und Verfolgung mit sich, wie er in seinen weiteren Ausführungen zeigt: „Wer nicht seinen Marterpfahl trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein.“ Ein wahrer Jünger muß demnach bereit sein, eine genauso schmachvolle Behandlung über sich ergehen zu lassen wie Jesus, was sogar einschließt, nötigenfalls durch die Hand der Feinde Gottes zu sterben, wie es Jesus bevorsteht.

Diejenigen, die Jesus folgen, müssen sich daher sehr genau überlegen, ob sie seine Jünger sein wollen. Darauf weist Jesus durch eine Veranschaulichung nachdrücklich hin. Er sagt: „Zum Beispiel: Wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten, um zu sehen, ob er genug habe, ihn zu vollenden? Sonst könnte er den Grund dazu legen, aber nicht imstande sein, ihn zu Ende zu bringen, und alle Zuschauenden könnten anfangen, ihn zu verspotten und zu sagen: ‚Dieser Mensch fing an zu bauen, konnte es aber nicht zu Ende bringen.‘ “

Auf diese Weise zeigt Jesus den Volksmengen, die ihm folgen, daß sich jemand, bevor er sein Jünger wird, vergewissern muß, ob er alles, was damit verbunden ist, tun kann, so wie sich ein Mann, der einen Turm bauen möchte, vor Baubeginn versichert, daß seine Mittel reichen, um ihn zu vollenden. Jesus fährt mit einer weiteren Veranschaulichung fort:

„Oder welcher König, der auszieht, um mit einem anderen König im Krieg zusammenzutreffen, setzt sich nicht zuerst nieder und hält Rat, ob er imstande ist, sich mit zehntausend Mann mit dem zu messen, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? In der Tat, wenn er es nicht tun kann, dann schickt er, während jener noch weit weg ist, eine Gesandtschaft hin und wirbt um Frieden.“

Jesus hebt dann den entscheidenden Punkt seiner Veranschaulichungen hervor und sagt: „Somit könnt ihr sicher sein, daß keiner von euch, der nicht seiner ganzen Habe Lebewohl sagt, mein Jünger sein kann.“ Dazu müssen diejenigen, die ihm folgen, ja alle, die von ihm lernen, bereit sein. Sie müssen gewillt sein, alles zu opfern, was sie haben — all ihren Besitz einschließlich des eigenen Lebens —, wenn sie seine Jünger sein möchten. Bist du dazu entschlossen?

„Das Salz ist sicherlich vortrefflich“, fährt Jesus fort. In seiner Bergpredigt hatte er gesagt, daß seine Jünger „das Salz der Erde“ sind, das heißt, daß sie einen lebenserhaltenden Einfluß auf andere haben gleich Salz, das konserviert. „Wenn aber selbst das Salz seine Kraft verliert, womit wird es gewürzt werden? Es ist weder für den Boden noch als Dünger tauglich“, sagt Jesus zum Schluß. „Man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, höre zu.“

So zeigt Jesus, daß auch diejenigen, die bereits seit einiger Zeit seine Jünger sind, in ihrer Entschlossenheit, es zu bleiben, nicht nachlassen dürfen. Sonst wären sie nicht mehr zu gebrauchen — ein Gegenstand des Spotts für die Welt und untauglich vor Gott, tatsächlich eine Schmach für Gott. Gleich kraftlosem, verunreinigtem Salz würden sie hinausgeworfen, ja vernichtet werden.


Lukas 14:25-35Große Volksmengen zogen nun mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: 26 „Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und [seine] Mutter und [seine] Frau und [seine] Kinder und [seine] Brüder und [seine] Schwestern, ja selbst seine eigene Seele, so kann er nicht mein Jünger sein. 27 Wer nicht seinen Marterpfahl trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein. 28 Zum Beispiel: Wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten, um zu sehen, ob er genug habe, ihn zu vollenden? 29 Sonst könnte er den Grund dazu legen, aber nicht imstande sein, ihn zu Ende zu bringen, und alle Zuschauenden könnten anfangen, ihn zu verspotten 30 und zu sagen: ‚Dieser Mensch fing an zu bauen, konnte [es] aber nicht zu Ende bringen.‘ 31 Oder welcher König, der auszieht, um mit einem anderen König im Krieg zusammenzutreffen, setzt sich nicht zuerst nieder und hält Rat, ob er imstande ist, sich mit zehntausend Mann mit dem zu messen, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? 32 In der Tat, wenn er es nicht tun kann, dann schickt er, während jener noch weit weg ist, eine Gesandtschaft hin und wirbt um Frieden. 33 Somit könnt ihr sicher sein, daß keiner von euch, der nicht seiner ganzen Habe Lebewohl sagt, mein Jünger sein kann.34 Das Salz ist sicherlich vortrefflich. Wenn aber selbst das Salz seine Kraft verliert, womit wird es gewürzt werden? 35 Es ist weder für den Boden noch als Dünger tauglich. Man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, höre zu.“

1. Mose 29:30-33Dann hatte er auch mit Rahel Beziehungen und brachte auch mehr Liebe zu Rahel zum Ausdruck als zu Lẹa, und er ging daran, ihm noch sieben weitere Jahre zu dienen. 31 Als Jehova nun sah, daß Lẹa gehaßt war, öffnete er dann ihren Mutterschoß, Rahel aber war unfruchtbar. 32 Und Lẹa wurde schwanger und gebar einen Sohn und gab ihm dann den Namen Rụben, denn sie sprach: „Weil Jehova mein Elend angesehen hat, indem mein Mann mich jetzt zu lieben beginnen wird.“ 33 Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sagte dann: „Weil Jehova gehört hat, daß ich gehaßt war, und so hat er mir auch diesen gegeben.“ Demzufolge gab sie ihm den Namen Sịmeon.

Matthäus 5:13Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wie wird seine Salzkraft wiederhergestellt werden? Es taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.
Regina
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von Regina »

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maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Jepp Regina,
sehe ich genauso.
Ich stell mir nur Satan irgendwie anders vor :denke:

Lieben Gruß
Maggie :girl:
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Auf der Suche nach den Verlorenen

JESUS ist eifrig bemüht, diejenigen zu finden, die Gott demütig dienen möchten. Er versucht, sie ausfindig zu machen, indem er mit jedem über das Königreich spricht, selbst mit eingefleischten Sündern. Solche Personen kommen nun näher, um ihm zuzuhören.

Die Pharisäer und Schriftgelehrten, die das sehen, kritisieren Jesus, weil er mit Menschen verkehrt, die in ihren Augen dieser Aufmerksamkeit nicht würdig sind. Sie murren: „Dieser Mann heißt Sünder willkommen und ißt mit ihnen.“ So etwas wäre für sie unter aller Würde. Die Pharisäer und Schriftgelehrten betrachten das gewöhnliche Volk wie Schmutz unter ihren Füßen. Sie gebrauchen sogar den hebräischen Ausdruck ‛am-ha’árez, „Menschen des Landes [oder der Erde]“, um zu zeigen, wie sehr sie diese Leute verachten.

Jesus behandelt dagegen jeden mit Würde, Freundlichkeit und Mitgefühl. Daher sind viele dieser Niedrigen, ja selbst Personen, die für ihr schlechtes Tun bekannt sind, begierig, ihm zuzuhören. Doch wie verhält es sich mit der Kritik der Pharisäer an Jesus, weil er sich mit solchen abgibt, die sie nicht für würdig halten?

Jesus begegnet ihrem Einwand mit einer Veranschaulichung. Er geht dabei vom Standpunkt der Pharisäer aus und spricht von ihnen, als seien sie gerecht und befänden sich auf alle Fälle in der Hürde Gottes, während die verachtenswerten ‛am-ha’árez vom rechten Weg abgekommen seien und sich in einem aussichtslosen Zustand befänden. Hören wir uns einmal an, welche Frage Jesus aufwirft:

„Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat, wird nicht, wenn er eines von ihnen verliert, die neunundneunzig in der Wildnis hinter sich lassen und dem einen verlorenen nachgehen, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, legt er es auf seine Schultern und freut sich. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und seine Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.‘ “

Jesus erklärt auch gleich die Bedeutung seiner Geschichte: „Ich sage euch, daß so im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder sein wird, der bereut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bedürfen.“

Die Pharisäer halten sich selbst für gerecht und sehen somit keine Notwendigkeit zu bereuen. Als zwei Jahre zuvor einige von ihnen Jesus kritisierten, weil er mit Steuereinnehmern und Sündern aß, hatte er zu ihnen gesagt: „Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ Die selbstgerechten Pharisäer, die nicht erkennen, daß sie bereuen müßten, lösen im Himmel keine Freude aus. Das ist jedoch bei Sündern der Fall, die wirklich bereuen.

Um noch einmal hervorzuheben, daß die Umkehr von verlorenen Sündern ein Grund zu großer Freude ist, bedient sich Jesus einer weiteren Veranschaulichung. Er sagt: „Welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht eine Lampe an, wenn sie eine Drachme verliert, und fegt ihr Haus und sucht sorgfältig, bis sie sie findet? Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte.‘ “

Jesus erklärt dies ähnlich und fährt fort: „So, sage ich euch, gibt es bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der bereut.“

Wie bemerkenswert diese liebevolle Anteilnahme der Engel Gottes an der Umkehr von verlorenen Sündern doch ist! Das ist besonders deshalb der Fall, weil die einst niedergedrückten, verachteten ‛am-ha’árez voraussichtliche Teilhaber an Gottes himmlischem Königreich werden können. Dadurch erhalten sie eine Stellung im Himmel, die höher ist als selbst die der Engel. Aber statt eifersüchtig oder beleidigt zu sein, erkennen die Engel demütig an, daß diese sündigen Menschen bestimmte Situationen erlebt und gemeistert haben, wodurch sie in der Lage sind, als mitfühlende und barmherzige himmlische Könige und Priester zu dienen.


Lukas 15:1-10Alle Steuereinnehmer und die Sünder kamen nun fortwährend in seine Nähe, um ihn zu hören. 2 Deshalb murrten sowohl die Pharisäer als auch die Schriftgelehrten fortwährend und sprachen: „Dieser Mann heißt Sünder willkommen und ißt mit ihnen.“ 3 Darauf redete er dieses Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: 4 „Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat, wird nicht, wenn er eines von ihnen verliert, die neunundneunzig in der Wildnis hinter sich lassen und dem einen verlorenen nachgehen, bis er es findet? 5 Und wenn er es gefunden hat, legt er es auf seine Schultern und freut sich. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und seine Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.‘ 7 Ich sage euch, daß so im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder sein wird, der bereut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bedürfen.8 Oder welche Frau, die zehn Drạchmen hat, zündet nicht eine Lampe an, wenn sie eine Drạchme verliert, und fegt ihr Haus und sucht sorgfältig, bis sie sie findet? 9 Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe die Drạchme gefunden, die ich verloren hatte.‘ 10 So, sage ich euch, gibt es bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der bereut.“

Matthäus 9:13Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

1. Korinther 6:2, 3Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens?

Offenbarung 20:6Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.
maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Die Geschichte vom verlorenen Sohn

JESUS hat gerade den Pharisäern zwei Gleichnisse erzählt, die vom Wiederfinden eines verlorenen Schafes und einer Drachme handelten. Nun fährt er mit einem weiteren Gleichnis fort. Es geht darum, wie ein liebevoller Vater zwei Söhne behandelt, die beide schwere Fehler begehen.

Da ist zuerst der jüngere Sohn, die Hauptperson in dem Gleichnis. Er kassiert sein Erbe ein, das ihm sein Vater ohne Zögern gegeben hat. Dann verläßt er sein Zuhause und fängt an, ein sehr unsittliches Leben zu führen. Doch hören wir Jesus zu, während er die Geschichte erzählt, und versuchen wir herauszufinden, wen die Betreffenden darstellen.

„Ein gewisser Mensch“, beginnt Jesus, „hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: ‚Vater, gib mir den Anteil des Eigentums, der mir zukommt.‘ Darauf teilte er [der Vater] seine Mittel zum Lebensunterhalt unter sie.“ Was tat der jüngere Sohn mit dem, was er erhielt?

„Später“, erklärt Jesus, „nicht viele Tage danach, packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste fort in ein fernes Land und verschwendete dort sein Eigentum, indem er ein ausschweifendes Leben führte.“ Ja, er gab sein Geld aus, indem er mit Prostituierten zusammenlebte. Doch dann kamen schwere Zeiten, wie Jesus weiter erzählt:

„Als er alles verbraucht hatte, entstand eine schwere Hungersnot in jenem ganzen Land; und er fing an, Not zu leiden. Er ging sogar hin und schloß sich einem der Bürger jenes Landes an, und er sandte ihn auf seine Felder, damit er Schweine hüte. Und er begehrte jeweils, sich mit den Johannisbrotschoten zu sättigen, die die Schweine fraßen, und niemand gab ihm welche.“

Wie entwürdigend, zum Schweinehüten gezwungen zu sein, da diese Tiere nach dem Gesetz unrein waren! Was den Sohn jedoch am meisten peinigte, war der quälende Hunger, der ihn sogar veranlaßte, das Futter zu begehren, das die Schweine erhielten. Seine furchtbare Notlage brachte ihn wieder „zur Besinnung“, wie Jesus sagt.

Jesus setzt die Geschichte fort und erzählt: „Er [sagte zu sich]: ‚Wie viele Lohnarbeiter meines Vaters haben Brot in Fülle, während ich hier vor Hunger zugrunde gehe! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater ziehen und zu ihm sagen: „Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.“ ‘ Er machte sich also auf und ging zu seinem Vater.“

Hier können wir etwas Beachtenswertes erkennen: Wenn der Vater seinen Sohn ärgerlich angeschrien hätte, als dieser von zu Hause fortging, wäre er sich wahrscheinlich nicht so sicher gewesen, was er tun würde. Er hätte sich zur Rückkehr entschließen und irgendwo in seinem Heimatland Arbeit suchen können, ohne seinem Vater unter die Augen zu treten. Solch ein Gedanke kam ihm jedoch nicht in den Sinn. Er wollte wieder nach Hause!

Der Vater in dem Gleichnis Jesu stellt eindeutig unseren liebevollen, barmherzigen himmlischen Vater, Jehova Gott, dar. Und wahrscheinlich erkennen wir auch, daß der verlorene Sohn für Menschen steht, die als Sünder bekannt sind. Die Pharisäer, zu denen Jesus spricht, haben Jesus bei einer früheren Gelegenheit kritisiert, weil er mit solchen Sündern gegessen hat. Doch wer wird durch den älteren Sohn dargestellt?

Der verlorene Sohn wiedergefunden

Wie wird der verlorene Sohn aus dem Gleichnis Jesu aufgenommen, als er in das Haus seines Vaters zurückkehrt? Hören wir, wie Jesus es beschreibt:

„Als er noch weit weg war, erblickte ihn sein Vater und wurde von Mitleid bewegt, und er lief und fiel ihm um den Hals und küßte ihn zärtlich.“ Welch ein barmherziger, liebevoller Vater, der in vortrefflicher Weise Jehova, unseren himmlischen Vater, darstellt!

Wahrscheinlich hat der Vater von dem ausschweifenden Leben seines Sohnes gehört. Doch er heißt ihn zu Hause willkommen, ohne eine ausführliche Erklärung abzuwarten. Auch Jesus hat eine solch herzliche Art, denn er geht auf Sünder und Steuereinnehmer zu, Personen, die in dem Gleichnis durch den verlorenen Sohn dargestellt werden.

Bestimmt kann sich der verständnisvolle Vater in Jesu Geschichte ein gewisses Bild von der Reue seines Sohnes machen, da er den traurigen, niedergeschlagenen Gesichtsausdruck des Heimkehrers beobachtet. Die liebevolle Initiative des Vaters erleichtert es dem Sohn allerdings auch, seine Sünden zu bekennen, wie Jesus erzählt: „Da sagte der Sohn zu ihm: ‚Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.‘ “

Kaum hat der Sohn diese Worte ausgesprochen, wird der Vater aktiv und befiehlt seinen Sklaven: „Schnell! Bringt ein langes Gewand heraus, das beste, und kleidet ihn damit, und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße. Und bringt den gemästeten jungen Stier her, schlachtet ihn, und laßt uns essen und fröhlich sein, denn dieser mein Sohn war tot und kam wieder zum Leben; er war verloren und wurde gefunden.“ Dann fangen sie an, „fröhlich zu sein.“

Währenddessen war der ältere Sohn des Vaters „auf dem Feld“. Versuche jetzt, aus dem übrigen Teil der Geschichte herauszufinden, wen er darstellt. Jesus sagt von dem älteren Sohn: „Als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Konzertklänge und Tanz. Da rief er einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was diese Dinge bedeuteten. Er sprach zu ihm: ‚Dein Bruder ist gekommen, und weil dein Vater ihn gesund zurückerhalten hat, hat er den gemästeten jungen Stier geschlachtet.‘ Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Da kam sein Vater heraus und begann ihm zuzureden. Als Antwort sagte er zu seinem Vater: ‚Sieh, ich habe so viele Jahre wie ein Sklave für dich gearbeitet, und kein einziges Mal habe ich dein Gebot übertreten, und doch hast du mir kein einziges Mal ein Böckchen gegeben, damit ich mit meinen Freunden hätte fröhlich sein können. Sobald aber dieser dein Sohn, der deine Mittel zum Lebensunterhalt mit Huren verpraßt hat, angekommen ist, hast du den gemästeten jungen Stier für ihn geschlachtet.‘ “

Wer hat wie der ältere Sohn Barmherzigkeit und Aufmerksamkeit gegenüber Sündern kritisiert? Waren es nicht die Schriftgelehrten und die Pharisäer? Da Jesus das Gleichnis als Reaktion auf ihre Kritik, daß er Sünder willkommen hieß, erzählte, ist es ganz eindeutig diese Personengruppe, die durch den älteren Sohn dargestellt wird.

Jesus beendet die Geschichte mit folgenden Worten, die der Vater an seinen älteren Sohn richtet: „Kind, du bist immer bei mir gewesen, und alles, was mein ist, ist dein; aber wir mußten einfach fröhlich sein und uns freuen, denn dieser dein Bruder war tot und kam zum Leben, und er war verloren und wurde gefunden.“

Jesus gibt keinen weiteren Aufschluß darüber, was der ältere Sohn schließlich tut. Tatsächlich begann später, nach Jesu Tod und Auferstehung, „eine große Menge Priester . . . dem Glauben gehorsam zu sein“, möglicherweise auch einige, die zu der Klasse des „älteren Sohnes“ gehörten, von der Jesus hier spricht.

Doch wer wird durch die beiden Söhne in der Neuzeit dargestellt? Es müssen Personen sein, die genug über Jehovas Vorsätze erfahren haben, um auf dieser Grundlage ein Verhältnis zu ihm zu entwickeln. Der ältere Sohn stellt bestimmte Glieder der „kleinen Herde“ oder der „Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind“, dar. Diese entwickelten eine ähnliche Einstellung wie der ältere Sohn. Sie wollten keine irdische Klasse — die „anderen Schafe“ — willkommen heißen, da diese sie ihrer Meinung nach in den Schatten stellen würde.

Der verlorene Sohn stellt dagegen diejenigen aus Gottes Volk dar, die es verlassen, um die Vergnügungen der Welt zu genießen, die aber im Laufe der Zeit reumütig zurückkehren und wieder aktive Diener Gottes werden. Wie liebevoll und barmherzig der Vater doch denen gegenüber ist, die erkennen, daß sie der Vergebung bedürfen, und zu ihm zurückkehren!


Lukas 15:11-32Danach sprach er: „Ein gewisser Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: ‚Vater, gib mir den Anteil des Eigentums, der mir zukommt.‘ Darauf teilte er seine Mittel zum Lebensunterhalt unter sie. 13 Später, nicht viele Tage danach, packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste fort in ein fernes Land und verschwendete dort sein Eigentum, indem er ein ausschweifendes Leben führte. 14 Als er alles verbraucht hatte, entstand eine schwere Hungersnot in jenem ganzen Land; und er fing an, Not zu leiden. 15 Er ging sogar hin und schloß sich einem der Bürger jenes Landes an, und er sandte ihn auf seine Felder, damit er Schweine hüte. 16 Und er begehrte jeweils, sich mit den Johạnnisbrotschoten zu sättigen, die die Schweine fraßen, und niemand gab ihm [welche].17 Als er zur Besinnung kam, sagte er: ‚Wie viele Lohnarbeiter meines Vaters haben Brot in Fülle, während ich hier vor Hunger zugrunde gehe! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater ziehen und zu ihm sagen: „Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. 19 Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.“ ‘ 20 Er machte sich also auf und ging zu seinem Vater. Als er noch weit weg war, erblickte ihn sein Vater und wurde von Mitleid bewegt, und er lief und fiel ihm um den Hals und küßte ihn zärtlich. 21 Da sagte der Sohn zu ihm: ‚Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.‘ 22 Der Vater aber sagte zu seinen Sklaven: ‚Schnell! Bringt ein langes Gewand heraus, das beste, und kleidet ihn damit, und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße. 23 Und bringt den gemästeten jungen Stier her, schlachtet ihn, und laßt uns essen und fröhlich sein, 24 denn dieser mein Sohn war tot und kam wieder zum Leben; er war verloren und wurde gefunden.‘ Und sie fingen an, fröhlich zu sein.25 Nun war sein älterer Sohn auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Konzertklänge und Tanz. 26 Da rief er einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was diese Dinge bedeuteten. 27 Er sprach zu ihm: ‚Dein Bruder ist gekommen, und weil dein Vater ihn gesund zurückerhalten hat, hat er den gemästeten jungen Stier geschlachtet.‘ 28 Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Da kam sein Vater heraus und begann ihm zuzureden. 29 Als Antwort sagte er zu seinem Vater: ‚Sieh, ich habe so viele Jahre wie ein Sklave für dich gearbeitet, und kein einziges Mal habe ich dein Gebot übertreten, und doch hast du mir kein einziges Mal ein Böckchen gegeben, damit ich mit meinen Freunden hätte fröhlich sein können. 30 Sobald aber dieser dein Sohn, der deine Mittel zum Lebensunterhalt mit Huren verpraßt hat, angekommen ist, hast du den gemästeten jungen Stier für ihn geschlachtet.‘ 31 Darauf sprach er zu ihm: ‚Kind, du bist immer bei mir gewesen, und alles, was mein ist, ist dein; 32 aber wir mußten einfach fröhlich sein und uns freuen, denn dieser dein Bruder war tot und kam zum Leben, und er war verloren und wurde gefunden.‘ “

3. Mose 11:7, 8Auch das Schwein, denn es ist ein Spalthufer und weist einen völligen Spalt im Huf auf, aber es selbst käut nicht wieder. Es ist für euch unrein. 8 Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihr sollt ihren toten Körper nicht berühren. Sie sind für euch unrein.

Apostelgeschichte 6:7Infolgedessen wuchs das Wort Gottes weiterhin, und die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem fortgesetzt sehr; und eine große Menge Priester begann dem Glauben gehorsam zu sein.

Lukas 12:32Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.

Hebräer 12:23in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten

Johannes 10:16Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.


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maggie
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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Beitrag von maggie »

Mit praktischer Weisheit für die Zukunft sorgen

JESUS hat einer Volksmenge, zu der auch seine Jünger, unehrliche Steuereinnehmer und andere Sünder sowie Schriftgelehrte und Pharisäer gehören, gerade die Geschichte vom verlorenen Sohn erzählt. Nun wendet er sich an seine Jünger und erzählt ein Gleichnis, in dem es um einen reichen Mann geht, der einen ungünstigen Bericht über seinen Hausverwalter erhält.

Wie Jesus sagt, ruft der reiche Mann seinen Verwalter zu sich, um ihm mitzuteilen, daß er ihn zu entlassen gedenke. „Was soll ich tun, da mir mein Herr die Verwaltung wegnehmen wird?“ fragt sich der Verwalter. „Zum Graben bin ich nicht stark genug, zu betteln schäme ich mich. Ah, ich weiß, was ich tun werde, damit mich die Leute, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen.“

Welchen Plan hat der Verwalter? Er läßt diejenigen kommen, die bei seinem Herrn Schulden haben. „Wieviel schuldest du meinem Herrn?“ fragt er den ersten.

Dieser antwortet: ‘2 200 Liter Olivenöl’.

‘Nimm deinen schriftlichen Vertrag zurück, und setz dich, und schreib schnell 1 100’, fordert er ihn auf.

Dann wendet er sich an den nächsten: ‘Du nun, wieviel schuldest du ihm?’

Der Betreffende erwidert: ‘22 000 Liter Weizen’.

‘Nimm deinen schriftlichen Vertrag zurück, und schreib 18 000.’

Der Verwalter hat das Recht, die Schuldscheine seines Herrn zu ändern, da er immer noch für dessen finanzielle Angelegenheiten verantwortlich ist. Indem er die Mengen verringert, macht er sich diejenigen zu Freunden, die ihm als Gegenleistung eine Gefälligkeit erweisen können, wenn er seine Arbeit verliert.

Als sein Herr von der Sache erfährt, ist er beeindruckt, ja er „lobte den Verwalter, weil er, obwohl ungerecht, mit praktischer Weisheit gehandelt hatte“. Jesus fügt sogar noch hinzu: „Die Söhne dieses Systems der Dinge sind ihrer eigenen Generation gegenüber in praktischer Hinsicht weiser als die Söhne des Lichts.“

Dann zeigt er, welche Lehre seine Jünger daraus ziehen sollen, und ermuntert sie: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen.“

Jesus lobt den Verwalter nicht für seine Unredlichkeit, sondern für seine Weitsicht, für seine praktische Weisheit. Oft verwenden „die Söhne dieses Systems der Dinge“ ihr Geld oder ihre Stellung in kluger Weise dafür, sich Freunde zu machen, die ihnen ihrerseits einen Gefallen tun können. Gottes Diener, „die Söhne des Lichts“, sollten ihren materiellen Besitz, ihren „ungerechten Reichtum“, somit auch auf kluge Weise zu ihrem eigenen Nutzen verwenden.

Wie Jesus jedoch sagt, sollen sie sich durch diesen Reichtum diejenigen zu Freunden machen, die sie „in die ewigen Wohnstätten“ aufnehmen können. Für die Glieder der kleinen Herde befinden sich diese Stätten im Himmel, für die „anderen Schafe“ auf einer paradiesischen Erde. Da nur Jehova Gott und sein Sohn Menschen in diese Stätten aufnehmen können, sollten wir eifrig eine Freundschaft mit ihnen entwickeln, indem wir jeden „ungerechten Reichtum“, den wir besitzen mögen, zur Unterstützung der Königreichsinteressen einsetzen. Wenn dann der materielle Reichtum versagt oder verschwindet, was ganz bestimmt der Fall sein wird, bleibt uns die sichere Hoffnung auf eine ewige Zukunft.

Jesus sagt des weiteren, daß Personen, die selbst diese materiellen oder geringen Dinge treu verwalten, sich auch als treu erweisen werden, wenn es um Dinge von größerer Bedeutung geht. Er fährt fort: „Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre [d. h. die geistigen Interessen oder Königreichsinteressen] anvertrauen? Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen gehört [d. h. die Königreichsinteressen, die Gott seinen Dienern anvertraut], nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure [Lohn in Form von Leben in den ewigen Wohnstätten] geben?“

Wir können auf keinen Fall wahre Diener Gottes und gleichzeitig Sklaven des ungerechten Reichtums, des materiellen Besitzes, sein, wie Jesus zum Schluß zeigt: „Kein Hausknecht kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“

Lukas 15:1, 2 Alle Steuereinnehmer und die Sünder kamen nun fortwährend in seine Nähe, um ihn zu hören. 2 Deshalb murrten sowohl die Pharisäer als auch die Schriftgelehrten fortwährend und sprachen: „Dieser Mann heißt Sünder willkommen und ißt mit ihnen.“

16:1-13Dann fuhr er fort, auch zu den Jüngern zu sagen: „Ein gewisser Mensch war reich, und er hatte einen Verwalter, und dieser wurde bei ihm angeklagt, er gehe mit seinen Gütern verschwenderisch um. 2 Da rief er ihn und sagte zu ihm: ‚Was ist das, was ich über dich höre? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung, denn du kannst das Haus nicht länger verwalten.‘ 3 Da sagte der Verwalter bei sich selbst: ‚Was soll ich tun, da mir mein Herr die Verwaltung wegnehmen wird? Zum Graben bin ich nicht stark genug, zu betteln schäme ich mich. 4 Ah, ich weiß, was ich tun werde, damit mich die Leute, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen.‘ 5 Und er rief jeden der Schuldner seines Herrn zu sich und sagte dann zum ersten: ‚Wieviel schuldest du meinem Herrn?‘ 6 Er sagte: ‚Hundert Bath-Maß Olivenöl.‘ Er sprach zu ihm: ‚Nimm deinen schriftlichen Vertrag zurück, und setz dich, und schreib schnell fünfzig.‘ 7 Darauf sagte er zu einem anderen: ‚Du nun, wieviel schuldest du?‘ Er sagte: ‚Hundert Kor-Maß Weizen.‘ Er sprach zu ihm: ‚Nimm deinen schriftlichen Vertrag zurück, und schreib achtzig.‘ 8 Und sein Herr lobte den Verwalter, weil er, obwohl ungerecht, mit praktischer Weisheit gehandelt hatte; denn die Söhne dieses Systems der Dinge sind ihrer eigenen Generation gegenüber in praktischer Hinsicht weiser als die Söhne des Lichts.9 Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen. 10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11 Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12 Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen gehört, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure geben? 13 Kein Hausknecht kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“


Johannes 10:16Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.


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