fròhlicher weg

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pia
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Registriert: Fr 12. Nov 2010, 10:36

fròhlicher weg

Beitrag von pia »

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Philippus taufte den Kämmerer. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen,
entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht
mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. Apostelgeschichte 8,38-39

Wenn der hochgestellte Minister aus Äthiopien sich taufen lassen will, muss er
vorher verstehen, was in der Heiligen Schrift steht. Die christliche Gemeinde
ist keine nette Wohlfühlgruppe, sondern eine echte Lerngemeinschaft. Die
„Geistlichen“ machen nicht alles Mögliche, sondern sie sind in erster Linie die
„Gehilfen unserer Freude“ (2. Kor. 1,24) Wer im Bibelstudium etwas erkannt hat,
zieht daraus Konsequenzen. In einer Gemeinde geschehen Wunder, man muss sie nur
erkennen.
Die Geschichte von Philippus und dem Kämmerer ist eine Wundergeschichte. Wunder
sind Ereignisse, mit denen niemand vorher rechnete. Der Kämmerer macht eine
lange Reise, bleibt bei seiner Reiselektüre an einer schwierigen Bibelstelle
hängen, lädt einen begabten Schriftgelehrten zum gemeinsamen Studium ein und
macht die Entdeckung seines Lebens. Er will, dass sie zum Siegel seines
zukünftigen Lebens wird und lässt sich taufen. Das alles tut er nicht etwa
wichtigtuerisch, sondern sein Glaubensernst ist voll Freude! Wie kunstvoll
verknüpft Gott hier Lebensfäden! Und wir? Sind wir noch auf der Hinreise? Sitzen
wir beim gemeinsamen Lesen und Lernen? Hat uns diese Fröhlichkeit schon erfüllt?
Vater, schenke uns deinen Heiligen Geist, der unsere Lebensfäden so verknüpfen
will, dass wir gemeinsam unsere Wege fröhlich ziehen können.

Pfr. Helmut Ruppel
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