Runen einmal mit anderen Augen gesehen

Antworten
Benutzeravatar
DocNobbi
Administrator
Beiträge: 1410
Registriert: Do 22. Jul 2010, 13:59
Wohnort: nahe Stuttgart
Kontaktdaten:

Runen einmal mit anderen Augen gesehen

Beitrag von DocNobbi »

http://derkristall.wordpress.com/2011/0 ... d=1&ids=14

Dort betrachtetet die Runen, die Mann, Frau und Kind darstellen:
runen.jpg
runen.jpg (26.24 KiB) 2658 mal betrachtet

Unwillkürlich mußte ich beim Anblick der männlichen und weiblichen Runen an die Worte JESU in der Geistigen Sonne von Lorber denken, wo Er sagte:

"Ihr fragt wieder: Ja, worin liegt denn aber der Grund, daß das Weib durch seine List gewöhnlich den Sieg davonträgt? Ich sage euch: Der Grund ist ganz natürlich und daher auch sehr leicht begreiflich. Wenn ihr bedenkt, daß das Weib so ganz eigentlich die Wurzel des Mannes ist, so wird euch dadurch alles andere leicht erklärbar werden....." jl.gso1.034. Kapitel: 05]
Danach verglich Jesus den Mann mit der Krone des Baumes, die das Licht des Himmels erhält.

Vereinigt man in Gedanken die beiden Runen von Mann und Frau, so entsteht daraus ein stilisierter ganzer Baum. Aus dem kann neues Leben hervorgehen - das Kind, das dazu gehrt. Ist das dann vielleicht der Baum des Lebens ? oder eher der Erkenntnis ? In alten Zeiten meinte man mit "Erkennen" die Vereinigung von beiden. Leben geht freilich aus beiden hervor....

An anderer Stelle ( JL Haushaltung 3,30,09 ) wird noch gesagt, daß die Frau von unten sei und gegen den Mann den notwendigsten Gegenpol ausmacht, ohne den weder der Mann für sich, noch das Weib für sich bestehen könnte?!

Mann und Frau gehören definitiv zusammen. Bilden eine schöpferische Einheit. Ohne sie gibt es auf Erden kein neues Menschenleben. Das leuchtet ein. Aber die Trennung in zwei Geschlechter von Geburt an, in Mädchen und Jungen, aus denen Frauen und Männer werden, läßt auf Erden doch schließlich viele willkürliche Kombinationen zu, mehr oder weniger harmonierende. Ich denke, da passt nicht jeder Deckel hundertprozentig zum Topf - körperlich vielleicht, aber seelisch und geistig ?? Ich denke, da wird wahrscheinlich die Vielfalt und das Abschleifen der Ecken und Kanten eines jeden eine wichtige Rolle spielen, weil die Erde ja eine Prüfungsstation sein soll, ein "Schulhaus", wie es heißt.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !
Gertrud
Silber-Rang-User
Silber-Rang-User
Beiträge: 107
Registriert: Do 18. Nov 2010, 14:25

Re: Runen einmal mit anderen Augen gesehen

Beitrag von Gertrud »

Die Runen stellen Kraftlinien dar. Die männliche Rune verbildlicht
die Verbindung zum Himmel und die weibliche Rune die Verbindung zur Erde. Wobei
ich glaube, dass auch der Mann die Anbindung an die Kräfte der Erde suchen soll
und die Frau die Verbindung zum Himmel. Jeder einzelne Mensch soll mit Himmel
und Erde verbunden sein und so in sich Himmel und Erde verbinden. In der Bibel
heißt es dazu: Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass du lange lebest auf
Erden.
Somit wären "Mann" und "Frau" die voneinander getrennten geistigen und
natürlichen Anteile des Menschen, die vereinigt werden sollen, so wie sich in
der Ehe von Mann und Frau zwei Menschen vereinigen.
So entsteht das Bild eines Baumes, der Baum des Menschen.
Bei den Germanen heißt er Yggdrasil und ist zunächst mal der Baum der
Erkenntnis.
Interessant finde ich auch das Zeichen des Kindes (oder Sohnes?). Ich deute es
als eine Bewegung aus dem senkrechten Energiefluss zwischen Vater und Mutter und
Mutter und Vater zum Herzzentrum hin. Das Herzzentrum wird geöffnet. Die
Schwingung wird damit auf eine höhere Ebene angehoben und damit wird alles ganz
neu. Das ist die Rückkehr ins Paradies. Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse
wird wieder umgewandelt zum Baum des Lebens. Das geht übrigens NUR mit der Hilfe
von Jesus.
Der Verfasser des Links hat übrigens keine Ahnung vom Christentum. Das Wissen
von der Mutter ist im Christentum durchaus präsent, wenn auch vielleicht nicht
so offensichtlich. Ein Christ weiß, dass es unbedingt notwendig war, dass der
Sohn Gottes inkarnierte (ins Fleisch kam) und er versteht auch, warum Jesus am
Kreuz zu Seinem Jünger sagt. "Sieh da deine Mutter."

Liebe Grüße

Gertrud
Antworten

Zurück zu „Allgemeines“