Ñaupany Puma wuchs in den ecuadorianischen Anden auf, wo er begann, übersinnliche und heilerische Fähigkeiten zu entwickeln. Durch seine Meditationen mit Vater Sonne konnte er das Wissen seiner Ahnen vertiefen und seine spirituellen Aufgaben verstehen. Dadurch setzt er die Tradition der Inka-Sonnenpriesterschaft fort.
Schon in frühester Kindheit fasste Ñaupany den Entschluss, in der Natur zu leben; eine Zeit, in der ihm in tiefen Erfahrungen die universellen Prinzipien des Lebens enthüllt wurden und die Verbindung zu Vater Sonne und Mutter Erde als Quellen spiritueller Erkenntnis. Seit vielen Jahren reist Ñaupany nun um die Welt und lässt andere an seinem Wissen teilhaben, wenn er zu verschiedenen Treffen von Lehrern, Schamanen, Heilern und Ältesten eingeladen wird.
Seit 1996 unterstützt er Kinder und junge Indigene aus Ecuador und Peru. Er lehrt sie, Mutter Erde zu achten und stärkt ihre Identität, ihre Kultur und ihre alte Weisheit. Seit 2007 werden diese Hilfsleistungen durch das soziale Projekt Pan y Sol erbracht. Im Jahr 2000 gründete Ñaupany die Intiñan Schule, um das Erbe der südamerikanischen Weisheit zu entwickeln und weiter zu vermitteln. Für seine Bemühungen, bei internationalen Schamanen-Treffen einen Bewusstseinswandel herbei zu führen, wurde er 2006 vom US-amerikanischen Institut für Kulturelles Bewusstsein (Institute for Cultural Awareness) mit der „Friedenspfeife“ ausgezeichnet.
Ñaupanys erste große Aufgabe war die Pachakútec-Pilgerreise um die Welt, die an der Sonnenwende 2007 begann und drei Jahre dauerte. Nachdem er eine Lösung gesucht hatte, dem Herz der Erde Linderung zu verschaffen, entdeckte er, dass wir erst uns selbst durch unsere Ahnen heilen müssen. Von der Taggleiche 2010 bis Mitte 2011 unternahm Ñaupany die Amara-Mu-Pilgerreise von Süden in den Norden des amerikanischen Kontinents, mit Zeremonien für die Einheit der Menschen. Sein Weg war auch eine Bekräftigung, dass für die Neue Zeit eine Integration von männlicher und weiblicher Energie notwendig ist.
Auf beiden Reisen leistete Ñaupany auch einen Beitrag zur Produktion und Musik der Filme "Pachakútec – Zeit des Wandels" und „Children of the Sun –Hijos del Sol“ (deutsch: Kinder der Sonne) – Filme, die seine Botschaft dokumentieren.
"Das Erlernen der Weisheit ist einer der Samen, die in dieser Zeit des großen Wandels in der Welt aufgehen." -Ñaupany-
Video-Interview
http://www.youtube.com/embed/gxQorOdo-g ... lay=1&hd=1
Ñaupany Puma: Mein Leben als Inka-Priester - Ein Interview
-
Bargusin
- Silber-Rang-User

- Beiträge: 142
- Registriert: Mo 17. Okt 2011, 06:49
- Wohnort: Bad Liebenzell
- Kontaktdaten:
Ñaupany Puma: Mein Leben als Inka-Priester - Ein Interview
Herzliche Grüße
Ralf (Bargusin)
"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)
Ralf (Bargusin)
"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)
-
Bargusin
- Silber-Rang-User

- Beiträge: 142
- Registriert: Mo 17. Okt 2011, 06:49
- Wohnort: Bad Liebenzell
- Kontaktdaten:
Re: Ñaupany Puma: Mein Leben als Inka-Priester - Ein Intervi
Anya Schmidt und Ñaupany Puma – Der Weg des Pachakútec
Pachakútec bedeutet so etwas wie Wandel der Zeiten. Die Regisseurin Anya Schmidt begleitete den Inka Priester Ñaupany Puma über Jahre hinweg mit der Kamera auf seinen Pilgerwegen. In diesem Gespräch erzählen Sie über die Entstehung des Films, über die gegenseitige Annährung unterschiedlicher Lebensweisen und über die Botschaft des Films. Es geht um die Heilung der Erde. Dies ist nur möglich, wenn wir Menschen heil werden und wir uns mit unserer Vergangenheit versöhnen. Ab dem 20. Oktober sind die beiden auf einer Kinotour durch ganz Deutschland.
Über den Film:
Auf einem 5.400 Meter hohen Gipfel in den Anden Perus, inmitten von schroffem Felsgestein, wirft sich ein junger Mann in traditionellem Gewand auf den Boden, hebt den Blick zum Himmel und betet in alter Quechua Sprache zu den Kräften von Vater Sonne und Mutter Erde. Es ist Ñaupany Puma, ein Sonnenpriester und Nachfahre der alten Puma-Stammesgemeinschaft, die vor rund 500 Jahren im Inkareich lebte.
Die alten Überlieferungen der Inka besagen, dass die Menschheit jetzt einen großen Wandel durchlebt, der bekannt ist als das PACHAKÚTEC.PACHAKÚTEC signalisiert das Ende eines großen Zeitzyklus von rund 26.000 Jahren und eine Phase von grundlegenden Veränderungen, die uns in ein neues Zeitalter führen wollen.
Für Ñaupany Puma hat diese Energie der Zeitenwende 2007 an Intensität gewonnen. Und so begibt er sich in jenem Jahr auf einen Pilgerweg um die Erde, mit dem Ziel, Erkenntnisse für diese Zeitenwende zu sammeln: Welche Veränderungen stehen jetzt bevor für Mutter Erde und jeden Einzelnen?
Immer den Zeichen der Sonne folgend, reist Ñaupany durch mehrere Kontinente. Er taucht ein in das Mysterium der alten Sonnenvölker und längst vergessener Ur-Weisheit, führt uns durch einzigartige Landschaftswelten und zu einer tiefen Begegnung mit dem Geist von Sonne, Erde und Natur.
Schon bald wird klar: Wir leben in einer kritischen Zeit. Damit der Übergang in eine neue Zeit auf harmonische Weise verlaufen kann, wird sich vieles verändern und erneuern müssen, im Persönlichen, wie im Globalen. Für Ñaupany und seine indigenen Brüder beginnt damit eine entscheidende Zeit, in der Hoffnung auf die Erfüllung des PACHAKÚTEC: die grundlegende Wandlung im Herzen und der Neubeginn. Wir alle sind die Wendezeit, das PACHAKÚTEC – JETZT.
„Mein Weg ist einer von vielen möglichen Wegen, er ist das, was ich in dieser Zeit des Wandels tun kann“ – Ñaupany
Video-Interview
http://www.youtube.com/embed/BMPpWeEG5W ... lay=1&hd=1
Pachakútec bedeutet so etwas wie Wandel der Zeiten. Die Regisseurin Anya Schmidt begleitete den Inka Priester Ñaupany Puma über Jahre hinweg mit der Kamera auf seinen Pilgerwegen. In diesem Gespräch erzählen Sie über die Entstehung des Films, über die gegenseitige Annährung unterschiedlicher Lebensweisen und über die Botschaft des Films. Es geht um die Heilung der Erde. Dies ist nur möglich, wenn wir Menschen heil werden und wir uns mit unserer Vergangenheit versöhnen. Ab dem 20. Oktober sind die beiden auf einer Kinotour durch ganz Deutschland.
Über den Film:
Auf einem 5.400 Meter hohen Gipfel in den Anden Perus, inmitten von schroffem Felsgestein, wirft sich ein junger Mann in traditionellem Gewand auf den Boden, hebt den Blick zum Himmel und betet in alter Quechua Sprache zu den Kräften von Vater Sonne und Mutter Erde. Es ist Ñaupany Puma, ein Sonnenpriester und Nachfahre der alten Puma-Stammesgemeinschaft, die vor rund 500 Jahren im Inkareich lebte.
Die alten Überlieferungen der Inka besagen, dass die Menschheit jetzt einen großen Wandel durchlebt, der bekannt ist als das PACHAKÚTEC.PACHAKÚTEC signalisiert das Ende eines großen Zeitzyklus von rund 26.000 Jahren und eine Phase von grundlegenden Veränderungen, die uns in ein neues Zeitalter führen wollen.
Für Ñaupany Puma hat diese Energie der Zeitenwende 2007 an Intensität gewonnen. Und so begibt er sich in jenem Jahr auf einen Pilgerweg um die Erde, mit dem Ziel, Erkenntnisse für diese Zeitenwende zu sammeln: Welche Veränderungen stehen jetzt bevor für Mutter Erde und jeden Einzelnen?
Immer den Zeichen der Sonne folgend, reist Ñaupany durch mehrere Kontinente. Er taucht ein in das Mysterium der alten Sonnenvölker und längst vergessener Ur-Weisheit, führt uns durch einzigartige Landschaftswelten und zu einer tiefen Begegnung mit dem Geist von Sonne, Erde und Natur.
Schon bald wird klar: Wir leben in einer kritischen Zeit. Damit der Übergang in eine neue Zeit auf harmonische Weise verlaufen kann, wird sich vieles verändern und erneuern müssen, im Persönlichen, wie im Globalen. Für Ñaupany und seine indigenen Brüder beginnt damit eine entscheidende Zeit, in der Hoffnung auf die Erfüllung des PACHAKÚTEC: die grundlegende Wandlung im Herzen und der Neubeginn. Wir alle sind die Wendezeit, das PACHAKÚTEC – JETZT.
„Mein Weg ist einer von vielen möglichen Wegen, er ist das, was ich in dieser Zeit des Wandels tun kann“ – Ñaupany
Video-Interview
http://www.youtube.com/embed/BMPpWeEG5W ... lay=1&hd=1
Herzliche Grüße
Ralf (Bargusin)
"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)
Ralf (Bargusin)
"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)