JHWH - Jehova
Re: JHWH - Jehova
Der göttliche Name im Laufe der Zeitalter
Das Gott möchte, dass die Menschen seinen Namen kennen und gebrauchen. ist daran zu erkennen, dass er seinen Namen gleich den ersten beiden Menschen offenbarte, die auf der Erde lebten. Wir wissen, dass Adam und Eva den Namen kannten, denn nachdem Eva Kain geboren hatte, sagte sie gemäß dem hebräischen Urtext: „Ich habe mit der Hilfe Jehovas einen Mann hervorgebracht“ (1. Mose 4:1).
Später lesen wir, dass treue Männer wie Henoch und Noah ‘mit dem wahren Gott wandelten’ - 1. Mose 5:24; 6:9.
Auch sie müssen daher den Namen Gottes gekannt haben. Mit dem gerechten Noah und seiner Familie überlebte der Name die Sintflut. Trotz der späteren Rebellion in Babel wurde Gottes Name von seinen wahren Dienern weiterhin gebraucht. Er kommt in den Gesetzen, die Gott dem Volk Israel gab, Hunderte von Malen vor. Allein im 5. Buch Mose steht er 551mal.
In den Tagen der Richter scheuten sich die Israeliten nicht davor, den Namen Gottes zu gebrauchen. Sie verwendeten ihn sogar, wenn sie einander grüßten. Wir lesen (gemäß dem hebräischen Urtext), wie Boas seine Schnitter grüßte: „Jehova sei mit euch.“ Sie erwiderten seinen Gruß mit den Worten: „Jehova segne dich“ (Ruth 2:4).
Während der gesamten israelitischen Geschichte bis hin zur Rückkehr nach Juda aus dem Babylonischen Exil blieb Jehovas Name allgemein in Gebrauch. König David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, gebrauchte den Namen sehr häufig — in den Psalmen, die er schrieb, kommt er Hunderte von Malen vor .
Gottes Name war auch ein Bestandteil vieler israelitischer Personennamen. So lesen wir von Adonia („Mein Herr ist Jah“ — „Jah“ ist eine Kurzform von Jehova), Jesaja („Rettung von Jehova“), Jonathan („Jehova hat gegeben“), Micha („Wer ist wie Jah?“) und Josua („Jehova ist Rettung“).
Das Gott möchte, dass die Menschen seinen Namen kennen und gebrauchen. ist daran zu erkennen, dass er seinen Namen gleich den ersten beiden Menschen offenbarte, die auf der Erde lebten. Wir wissen, dass Adam und Eva den Namen kannten, denn nachdem Eva Kain geboren hatte, sagte sie gemäß dem hebräischen Urtext: „Ich habe mit der Hilfe Jehovas einen Mann hervorgebracht“ (1. Mose 4:1).
Später lesen wir, dass treue Männer wie Henoch und Noah ‘mit dem wahren Gott wandelten’ - 1. Mose 5:24; 6:9.
Auch sie müssen daher den Namen Gottes gekannt haben. Mit dem gerechten Noah und seiner Familie überlebte der Name die Sintflut. Trotz der späteren Rebellion in Babel wurde Gottes Name von seinen wahren Dienern weiterhin gebraucht. Er kommt in den Gesetzen, die Gott dem Volk Israel gab, Hunderte von Malen vor. Allein im 5. Buch Mose steht er 551mal.
In den Tagen der Richter scheuten sich die Israeliten nicht davor, den Namen Gottes zu gebrauchen. Sie verwendeten ihn sogar, wenn sie einander grüßten. Wir lesen (gemäß dem hebräischen Urtext), wie Boas seine Schnitter grüßte: „Jehova sei mit euch.“ Sie erwiderten seinen Gruß mit den Worten: „Jehova segne dich“ (Ruth 2:4).
Während der gesamten israelitischen Geschichte bis hin zur Rückkehr nach Juda aus dem Babylonischen Exil blieb Jehovas Name allgemein in Gebrauch. König David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, gebrauchte den Namen sehr häufig — in den Psalmen, die er schrieb, kommt er Hunderte von Malen vor .
Gottes Name war auch ein Bestandteil vieler israelitischer Personennamen. So lesen wir von Adonia („Mein Herr ist Jah“ — „Jah“ ist eine Kurzform von Jehova), Jesaja („Rettung von Jehova“), Jonathan („Jehova hat gegeben“), Micha („Wer ist wie Jah?“) und Josua („Jehova ist Rettung“).
Re: JHWH - Jehova
Außerhalb der Bibel
Es gibt auch Beweise aus außerbiblischen Quellen, dass der göttliche Name im Altertum häufig gebraucht wurde. Im Jahre 1961 wurde unweit von Jerusalem eine Grabhöhle entdeckt, wie im Israel Exploration Journal (Jg. 13, Nr. 2) berichtet wurde. An den Wänden befanden sich Inschriften, die vermutlich aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr. stammen. Die Inschriften enthalten Äußerungen wie „Jehova ist der Gott der ganzen Erde“.
Im Jahre 1966 veröffentlichte das Israel Exploration Journal (Jg. 16, Nr. 1) einen Bericht über beschriftete Tonscherben, die in Arad, in Südisrael, gefunden worden waren. Sie stammen aus der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. Eine davon war ein persönlicher Brief an einen Mann namens Eljaschib. Der Brief beginnt mit den Worten: „An meinen Herrn Eljašib. Möge jhwh deinen Frieden suchen.“ Und er endet: „Im Hause des jhwh bleibt er.“
In den Jahren 1975 und 1976 entdeckten Archäologen, die im Negeb arbeiteten, eine Sammlung hebräischer und phönizischer Inschriften auf Gipswänden, großen Vorratskrügen und Steingefäßen. Die Inschriften enthielten auch das hebräische Wort für Gott sowie Gottes Namen, JHWH, in hebräischen Buchstaben. In Jerusalem selbst wurde kürzlich ein kleiner, zusammengerollter Streifen Silber entdeckt, der anscheinend aus der Zeit vor dem Babylonischen Exil stammt. Als er aufgerollt wurde, fand man den Namen Jehova in Hebräisch darauf geschrieben, wie Forscher berichten (Biblical Archaeology Review, März/April 1983, S. 18).
Ein anderes Beispiel für die Verwendung des Namens Gottes sind die sogenannten „Lachischbriefe“. Diese Briefe, auf Tonscherben geschrieben, wurden zwischen 1935 und 1938 in den Ruinen von Lachisch entdeckt, einer befestigten Stadt, die in der Geschichte Israels eine bedeutende Rolle spielte. Sie wurden anscheinend während des Krieges zwischen Israel und Babylon gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. CHr. von einem Offizier in einem judäischen Außenposten an seinen Vorgesetzten namens Ja’osch geschrieben.
Von den 8 lesbaren Scherben beginnen 7 ihre Botschaft mit einem Gruß wie: „Möge jhwh meinen Herrn die jetzige Zeit in Gesundheit sehen lassen.“ Insgesamt kommt Gottes Name in den 7 Botschaften 11mal vor, was deutlich zeigt, daß der Name Jehovas gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. u. Z. allgemein in Gebrauch war.
Sogar heidnische Herrscher kannten und gebrauchten den göttlichen Namen, wenn sie vom Gott der Israeliten sprachen. So rühmte sich der Moabiterkönig Mesa in einer Inschrift (Mesa-Stein) seiner militärischen Heldentaten gegen Israel und erzählte: „Kamoš sprach zu mir: ‚Auf, nimm Nebo von Israel fort!‘ Da brach ich bei Nacht auf und bekämpfte es von Tagesanbruch bis zum Mittag. Und ich nahm es ein und tötete alles . . . Und ich nahm von dort die [Gerä]te Jahwes und schleifte sie vor Kamoš“ (K. Galling, Textbuch zur Geschichte Israels, 1979, S. 52, 53).
In bezug auf den außerbiblischen Gebrauch des Namens Gottes heißt es im Theologischen Wörterbuch zum Alten Testament (Bd. 3, Sp. 538): „Somit zeugen ca. 19 Belege des Tetragramms in der Form jhwh von der Zuverlässigkeit des MT [massoretischen Textes] in dieser Hinsicht; mehr Belege sind zu erwarten, vor allem aus dem Arad-Archiv.“
Es gibt auch Beweise aus außerbiblischen Quellen, dass der göttliche Name im Altertum häufig gebraucht wurde. Im Jahre 1961 wurde unweit von Jerusalem eine Grabhöhle entdeckt, wie im Israel Exploration Journal (Jg. 13, Nr. 2) berichtet wurde. An den Wänden befanden sich Inschriften, die vermutlich aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr. stammen. Die Inschriften enthalten Äußerungen wie „Jehova ist der Gott der ganzen Erde“.
Im Jahre 1966 veröffentlichte das Israel Exploration Journal (Jg. 16, Nr. 1) einen Bericht über beschriftete Tonscherben, die in Arad, in Südisrael, gefunden worden waren. Sie stammen aus der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. Eine davon war ein persönlicher Brief an einen Mann namens Eljaschib. Der Brief beginnt mit den Worten: „An meinen Herrn Eljašib. Möge jhwh deinen Frieden suchen.“ Und er endet: „Im Hause des jhwh bleibt er.“
In den Jahren 1975 und 1976 entdeckten Archäologen, die im Negeb arbeiteten, eine Sammlung hebräischer und phönizischer Inschriften auf Gipswänden, großen Vorratskrügen und Steingefäßen. Die Inschriften enthielten auch das hebräische Wort für Gott sowie Gottes Namen, JHWH, in hebräischen Buchstaben. In Jerusalem selbst wurde kürzlich ein kleiner, zusammengerollter Streifen Silber entdeckt, der anscheinend aus der Zeit vor dem Babylonischen Exil stammt. Als er aufgerollt wurde, fand man den Namen Jehova in Hebräisch darauf geschrieben, wie Forscher berichten (Biblical Archaeology Review, März/April 1983, S. 18).
Ein anderes Beispiel für die Verwendung des Namens Gottes sind die sogenannten „Lachischbriefe“. Diese Briefe, auf Tonscherben geschrieben, wurden zwischen 1935 und 1938 in den Ruinen von Lachisch entdeckt, einer befestigten Stadt, die in der Geschichte Israels eine bedeutende Rolle spielte. Sie wurden anscheinend während des Krieges zwischen Israel und Babylon gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. CHr. von einem Offizier in einem judäischen Außenposten an seinen Vorgesetzten namens Ja’osch geschrieben.
Von den 8 lesbaren Scherben beginnen 7 ihre Botschaft mit einem Gruß wie: „Möge jhwh meinen Herrn die jetzige Zeit in Gesundheit sehen lassen.“ Insgesamt kommt Gottes Name in den 7 Botschaften 11mal vor, was deutlich zeigt, daß der Name Jehovas gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. u. Z. allgemein in Gebrauch war.
Sogar heidnische Herrscher kannten und gebrauchten den göttlichen Namen, wenn sie vom Gott der Israeliten sprachen. So rühmte sich der Moabiterkönig Mesa in einer Inschrift (Mesa-Stein) seiner militärischen Heldentaten gegen Israel und erzählte: „Kamoš sprach zu mir: ‚Auf, nimm Nebo von Israel fort!‘ Da brach ich bei Nacht auf und bekämpfte es von Tagesanbruch bis zum Mittag. Und ich nahm es ein und tötete alles . . . Und ich nahm von dort die [Gerä]te Jahwes und schleifte sie vor Kamoš“ (K. Galling, Textbuch zur Geschichte Israels, 1979, S. 52, 53).
In bezug auf den außerbiblischen Gebrauch des Namens Gottes heißt es im Theologischen Wörterbuch zum Alten Testament (Bd. 3, Sp. 538): „Somit zeugen ca. 19 Belege des Tetragramms in der Form jhwh von der Zuverlässigkeit des MT [massoretischen Textes] in dieser Hinsicht; mehr Belege sind zu erwarten, vor allem aus dem Arad-Archiv.“
Re: JHWH - Jehova
Gottes Name nicht in Vergessenheit geraten
Auch in den Tagen Maleachis, der rund 400 Jahre vor der Zeit Christi lebte, war Gottes Name noch bekannt und im Umlauf. In dem Bibelbuch, das seinen Namen trägt, mißt Maleachi dem göttlichen Namen große Bedeutung bei; er verwendet ihn insgesamt 48mal.
Mit der Zeit ergab es sich, dass viele Juden weit entfernt von Israel lebten, und einige konnten die Bibel nicht mehr in Hebräisch lesen. Daher begann man im 3. Jahrhundert v. Chr, den Teil der Bibel, den es bis dahin gab (das „Alte Testament“), in die griechische Sprache, die neue internationale Sprache, zu übersetzen. Der Name Gottes wurde dabei nicht vernachlässigt. Die Übersetzer behielten ihn bei, und zwar schrieben sie ihn in seiner hebräischen Form. Alte Abschriften der griechischen Septuaginta, die bis heute erhalten geblieben sind, bezeugen dies.
Auch in den Tagen Maleachis, der rund 400 Jahre vor der Zeit Christi lebte, war Gottes Name noch bekannt und im Umlauf. In dem Bibelbuch, das seinen Namen trägt, mißt Maleachi dem göttlichen Namen große Bedeutung bei; er verwendet ihn insgesamt 48mal.
Mit der Zeit ergab es sich, dass viele Juden weit entfernt von Israel lebten, und einige konnten die Bibel nicht mehr in Hebräisch lesen. Daher begann man im 3. Jahrhundert v. Chr, den Teil der Bibel, den es bis dahin gab (das „Alte Testament“), in die griechische Sprache, die neue internationale Sprache, zu übersetzen. Der Name Gottes wurde dabei nicht vernachlässigt. Die Übersetzer behielten ihn bei, und zwar schrieben sie ihn in seiner hebräischen Form. Alte Abschriften der griechischen Septuaginta, die bis heute erhalten geblieben sind, bezeugen dies.
Re: JHWH - Jehova
Christen und der Name
NIEMAND kann genau sagen, wann die orthodoxen Juden aufhörten, den Namen Gottes laut auszusprechen, und ihn durch die hebräischen Wörter für Gott und Souveräner Herr ersetzten. Einige glauben, dass Gottes Name schon lange vor der Zeit Jesu aus dem täglichen Gebrauch verschwunden war. Aber es gibt stichhaltige Beweise dafür, dass der Hohepriester den Namen bei gewissen religiösen Handlungen im Tempel aussprach — besonders am Versöhnungstag —, und zwar war dies bis zur Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n.Chr. der Fall. Als daher Jesus auf der Erde lebte, war die Aussprache des Namens bekannt, wenn er auch vielleicht nicht allgemein verwendet wurde.
Weshalb hörten die Juden auf, Gottes Namen auszusprechen? Wahrscheinlich mindestens teilweise aus dem Grund, weil sie die Worte des dritten Gebotes: „Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen“ falsch anwandten (2. Mose 20:7). Dieses Gebot richtete sich natürlich nicht gegen die Verwendung des Namens Gottes. Warum hätten sonst in alter Zeit Diener Gottes wie David ihn so häufig gebrauchen und dennoch Jehovas Segen haben können? Und warum sprach Gott seinen Namen vor Moses aus und forderte Moses auf, den Israeliten zu erklären, wer ihn gesandt hatte? -
Psalm 18:1-3Ich werde Zuneigung zu dir haben, o Jehova, meine Stärke. 2 Jehova ist meine Felsenkluft und meine Feste und der für mein Entrinnen Sorgende.Mein Gott ist mein Fels; ich werde zu ihm Zuflucht nehmen,Mein Schild und mein Horn der Rettung, meine sichere Höhe. 3 Den, der zu preisen ist, Jehova, werde ich anrufen,Und vor meinen Feinden werde ich gerettet werden., 6In meiner Bedrängnis rief ich immer wieder Jehova an,Und zu meinem Gott rief ich unablässig um Hilfe.Aus seinem Tempel hörte er dann meine Stimme,Und mein eigener Hilferuf vor ihm kam nun in seine Ohren., 13Und in den Himmeln begann Jehova zu donnern,Und der Höchste selbst begann seine Stimme erschallen zu lassen,Hagel und brennende Feuerkohlen.;
2. Mose 6:2-8 "Und Gott fuhr fort, zu Moses zu reden und zu ihm zu sprechen: „Ich bin Jehova. 3 Und ich pflegte Abraham, Ịsa·ak und Jakob als Gott, der Allmächtige, zu erscheinen, aber hinsichtlich meines Namens Jehova habe ich mich ihnen nicht kundgetan. 4 Und ich errichtete auch meinen Bund mit ihnen, ihnen das Land Kạnaan zu geben, das Land der Orte ihrer Fremdlingschaft, in dem sie als Fremdlinge weilten. 5 Und ich, ja ich, habe das Stöhnen der Söhne Israels gehört, die von den Ägyptern als Sklaven behandelt werden, und ich gedenke meines Bundes.6 Daher sage zu den Söhnen Israels: ‚Ich bin Jehova, und ich werde euch gewiß herausführen, unter den Lasten der Ägypter hinweg, und euch von ihrer Sklaverei befreien, und ich werde euch tatsächlich mit ausgestrecktem Arm und mit großen Gerichten zurückfordern. 7 Und ich werde euch bestimmt mir zum Volk nehmen, und ich werde mich wirklich als euer Gott erweisen; und ihr werdet bestimmt erkennen, daß ich Jehova, euer Gott, bin, der euch herausführt, unter den Lasten Ägyptens hinweg. 8 Und ich werde euch gewiß in das Land bringen, das Abraham, Ịsa·ak und Jakob zu geben ich meine Hand zum Eid erhob; und ich werde es euch tatsächlich als Besitz geben. Ich bin Jehova.‘ “
Nichtsdestoweniger bestand zur Zeit Jesu ein starker Trend, die vernünftigen Gebote Gottes auf eine höchst unvernünftige Weise auszulegen. Zum Beispiel waren die Juden aufgrund des vierten Gebotes verpflichtet, am siebenten Tag jeder Woche einen Ruhetag, einen Sabbat, einzuhalten - 2. Mose 20:8-11. Orthodoxe Juden erweiterten dieses Gebot zu zahllosen Bestimmungen, um selbst die kleinste Handlung zu regeln, die am Sabbat getan oder nicht getan werden durfte. Zweifellos mit der gleichen Einstellung legten sie das vernünftige Gebot, Gottes Name dürfe nicht entehrt werden, unvernünftig extrem aus und sagten, man dürfe ihn nicht einmal aussprechen.
Einige vermuten einen anderen Grund: Die Juden mögen von der griechischen Philosophie beeinflußt worden sein. Zum Beispiel wurde Philo, ein jüdischer Philosoph aus Alexandria, der etwa zur gleichen Zeit lebte wie Jesus, sehr von dem griechischen Philosophen Plato beeinflußt, den er für göttlich inspiriert hielt. Im Lexikon des Judentums heißt es unter „Philo“: „. . . vereinigt Sprach- u. Gedankengut der griech. Philosophie (Plato) mit jüd. Offenbarungsglauben; . . . wirkte sichtbar zunächst auf die christl. Kirchenväter.“ Philo lehrte, Gott sei unbestimmbar und könne daher keinen Namen haben.
NIEMAND kann genau sagen, wann die orthodoxen Juden aufhörten, den Namen Gottes laut auszusprechen, und ihn durch die hebräischen Wörter für Gott und Souveräner Herr ersetzten. Einige glauben, dass Gottes Name schon lange vor der Zeit Jesu aus dem täglichen Gebrauch verschwunden war. Aber es gibt stichhaltige Beweise dafür, dass der Hohepriester den Namen bei gewissen religiösen Handlungen im Tempel aussprach — besonders am Versöhnungstag —, und zwar war dies bis zur Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n.Chr. der Fall. Als daher Jesus auf der Erde lebte, war die Aussprache des Namens bekannt, wenn er auch vielleicht nicht allgemein verwendet wurde.
Weshalb hörten die Juden auf, Gottes Namen auszusprechen? Wahrscheinlich mindestens teilweise aus dem Grund, weil sie die Worte des dritten Gebotes: „Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen“ falsch anwandten (2. Mose 20:7). Dieses Gebot richtete sich natürlich nicht gegen die Verwendung des Namens Gottes. Warum hätten sonst in alter Zeit Diener Gottes wie David ihn so häufig gebrauchen und dennoch Jehovas Segen haben können? Und warum sprach Gott seinen Namen vor Moses aus und forderte Moses auf, den Israeliten zu erklären, wer ihn gesandt hatte? -
Psalm 18:1-3Ich werde Zuneigung zu dir haben, o Jehova, meine Stärke. 2 Jehova ist meine Felsenkluft und meine Feste und der für mein Entrinnen Sorgende.Mein Gott ist mein Fels; ich werde zu ihm Zuflucht nehmen,Mein Schild und mein Horn der Rettung, meine sichere Höhe. 3 Den, der zu preisen ist, Jehova, werde ich anrufen,Und vor meinen Feinden werde ich gerettet werden., 6In meiner Bedrängnis rief ich immer wieder Jehova an,Und zu meinem Gott rief ich unablässig um Hilfe.Aus seinem Tempel hörte er dann meine Stimme,Und mein eigener Hilferuf vor ihm kam nun in seine Ohren., 13Und in den Himmeln begann Jehova zu donnern,Und der Höchste selbst begann seine Stimme erschallen zu lassen,Hagel und brennende Feuerkohlen.;
2. Mose 6:2-8 "Und Gott fuhr fort, zu Moses zu reden und zu ihm zu sprechen: „Ich bin Jehova. 3 Und ich pflegte Abraham, Ịsa·ak und Jakob als Gott, der Allmächtige, zu erscheinen, aber hinsichtlich meines Namens Jehova habe ich mich ihnen nicht kundgetan. 4 Und ich errichtete auch meinen Bund mit ihnen, ihnen das Land Kạnaan zu geben, das Land der Orte ihrer Fremdlingschaft, in dem sie als Fremdlinge weilten. 5 Und ich, ja ich, habe das Stöhnen der Söhne Israels gehört, die von den Ägyptern als Sklaven behandelt werden, und ich gedenke meines Bundes.6 Daher sage zu den Söhnen Israels: ‚Ich bin Jehova, und ich werde euch gewiß herausführen, unter den Lasten der Ägypter hinweg, und euch von ihrer Sklaverei befreien, und ich werde euch tatsächlich mit ausgestrecktem Arm und mit großen Gerichten zurückfordern. 7 Und ich werde euch bestimmt mir zum Volk nehmen, und ich werde mich wirklich als euer Gott erweisen; und ihr werdet bestimmt erkennen, daß ich Jehova, euer Gott, bin, der euch herausführt, unter den Lasten Ägyptens hinweg. 8 Und ich werde euch gewiß in das Land bringen, das Abraham, Ịsa·ak und Jakob zu geben ich meine Hand zum Eid erhob; und ich werde es euch tatsächlich als Besitz geben. Ich bin Jehova.‘ “
Nichtsdestoweniger bestand zur Zeit Jesu ein starker Trend, die vernünftigen Gebote Gottes auf eine höchst unvernünftige Weise auszulegen. Zum Beispiel waren die Juden aufgrund des vierten Gebotes verpflichtet, am siebenten Tag jeder Woche einen Ruhetag, einen Sabbat, einzuhalten - 2. Mose 20:8-11. Orthodoxe Juden erweiterten dieses Gebot zu zahllosen Bestimmungen, um selbst die kleinste Handlung zu regeln, die am Sabbat getan oder nicht getan werden durfte. Zweifellos mit der gleichen Einstellung legten sie das vernünftige Gebot, Gottes Name dürfe nicht entehrt werden, unvernünftig extrem aus und sagten, man dürfe ihn nicht einmal aussprechen.
Einige vermuten einen anderen Grund: Die Juden mögen von der griechischen Philosophie beeinflußt worden sein. Zum Beispiel wurde Philo, ein jüdischer Philosoph aus Alexandria, der etwa zur gleichen Zeit lebte wie Jesus, sehr von dem griechischen Philosophen Plato beeinflußt, den er für göttlich inspiriert hielt. Im Lexikon des Judentums heißt es unter „Philo“: „. . . vereinigt Sprach- u. Gedankengut der griech. Philosophie (Plato) mit jüd. Offenbarungsglauben; . . . wirkte sichtbar zunächst auf die christl. Kirchenväter.“ Philo lehrte, Gott sei unbestimmbar und könne daher keinen Namen haben.
Re: JHWH - Jehova
Jesus und der Name
Hat sich Jesus an eine solch unbiblische Tradition gehalten? Wohl kaum! Er unterließ es nicht, am Sabbat Heilungen vorzunehmen, obwohl dies bedeutete, dass er die menschlichen Regeln der Juden brach und dabei sein Leben riskierte (Matthäus 12:9-14Als er von dort wegging, begab er sich in ihre Synagoge; 10 und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie ihn: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, damit sie einen Anklagegrund gegen ihn fänden. 11 Er sagte zu ihnen: „Welcher Mensch unter euch, der ein einziges Schaf hat, wird dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreifen und es herausheben? 12 Wenn man alles in Betracht zieht: Wieviel wertvoller ist doch ein Mensch als ein Schaf! Somit ist es erlaubt, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun.“ 13 Darauf sprach er zu dem Menschen: „Strecke deine Hand aus!“ Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere Hand. 14 Aber die Pharisäer gingen hinaus und hielten Rat gegen ihn, damit sie ihn vernichten könnten. ).
Tatsächlich verurteilte Jesus die Pharisäer als Heuchler, weil ihre Überlieferungen über das inspirierte Wort Gottes hinausgingen (Matthäus 15:1-9Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2 „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten? Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“
3 Als Antwort sagte er zu ihnen: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? 4 Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 5 Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, 6 der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘ Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ ).
Es ist daher unwahrscheinlich, dass er Gottes Namen nicht aussprach, besonders angesichts der Tatsache, dass sein eigener Name, Jesus, „Jehova ist Rettung“ bedeutete.
Einmal las Jesus in einer Synagoge einen Auszug aus der Buchrolle Jesajas vor. Der Auszug, den er vorlas — nach der heutigen Einteilung Jesaja 61:1, 2 —, enthielt den Namen Gottes mehr als einmal (Lukas 4:16-21Und er kam nach Nạzareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“).
Weigerte er sich, den göttlichen Namen an diesen Stellen auszusprechen, und las er statt dessen „Herr“ oder „Gott“? Sicher nicht. Sonst wäre er ja der unbiblischen Tradition der jüdischen geistlichen Führer gefolgt. Wir lesen aber über ihn: „Er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten“ (Matthäus 7:29).
Tatsächlich lehrte er seine Jünger, zu Gott zu beten: „Dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9). Und in der Nacht vor seiner Hinrichtung betete er zu seinem Vater: „Ich habe deinen Namen den Menschen kundgemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. . . . Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen, den du mir gegeben hast“ (Johannes 17:6, 11).
Über diese Bezugnahmen Jesu auf den Namen Gottes heißt es in dem Buch Der Name Gottes, herausgegeben von Heinrich von Stietencron (1975, S. 76): „Wir müssen die erstaunliche Tatsache verstehen lernen, daß das Alte Testament in seiner grundlegenden Tradition von der Offenbarung Gottes diese gerade als Offenbarung seines Namens versteht und an dieser Namensoffenbarung bis in die letzten Schichten des alttestamentlichen Traditionsgefüges festhält, ja bis in die späten Schichten des Neuen Testaments fortwirken läßt, wenn es z. B. im hohenpriesterlichen Gebet Jesu Joh 17,6 heißt: ‚Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.‘ “
Ja, es wäre höchst unvernünftig, zu denken, Jesus habe den Namen Gottes nicht gebraucht, besonders wenn er Stellen aus den Hebräischen Schriften zitierte, die ihn enthielten.
Hat sich Jesus an eine solch unbiblische Tradition gehalten? Wohl kaum! Er unterließ es nicht, am Sabbat Heilungen vorzunehmen, obwohl dies bedeutete, dass er die menschlichen Regeln der Juden brach und dabei sein Leben riskierte (Matthäus 12:9-14Als er von dort wegging, begab er sich in ihre Synagoge; 10 und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie ihn: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, damit sie einen Anklagegrund gegen ihn fänden. 11 Er sagte zu ihnen: „Welcher Mensch unter euch, der ein einziges Schaf hat, wird dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreifen und es herausheben? 12 Wenn man alles in Betracht zieht: Wieviel wertvoller ist doch ein Mensch als ein Schaf! Somit ist es erlaubt, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun.“ 13 Darauf sprach er zu dem Menschen: „Strecke deine Hand aus!“ Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere Hand. 14 Aber die Pharisäer gingen hinaus und hielten Rat gegen ihn, damit sie ihn vernichten könnten. ).
Tatsächlich verurteilte Jesus die Pharisäer als Heuchler, weil ihre Überlieferungen über das inspirierte Wort Gottes hinausgingen (Matthäus 15:1-9Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2 „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten? Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“
3 Als Antwort sagte er zu ihnen: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? 4 Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 5 Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, 6 der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘ Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ ).
Es ist daher unwahrscheinlich, dass er Gottes Namen nicht aussprach, besonders angesichts der Tatsache, dass sein eigener Name, Jesus, „Jehova ist Rettung“ bedeutete.
Einmal las Jesus in einer Synagoge einen Auszug aus der Buchrolle Jesajas vor. Der Auszug, den er vorlas — nach der heutigen Einteilung Jesaja 61:1, 2 —, enthielt den Namen Gottes mehr als einmal (Lukas 4:16-21Und er kam nach Nạzareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“).
Weigerte er sich, den göttlichen Namen an diesen Stellen auszusprechen, und las er statt dessen „Herr“ oder „Gott“? Sicher nicht. Sonst wäre er ja der unbiblischen Tradition der jüdischen geistlichen Führer gefolgt. Wir lesen aber über ihn: „Er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten“ (Matthäus 7:29).
Tatsächlich lehrte er seine Jünger, zu Gott zu beten: „Dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9). Und in der Nacht vor seiner Hinrichtung betete er zu seinem Vater: „Ich habe deinen Namen den Menschen kundgemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. . . . Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen, den du mir gegeben hast“ (Johannes 17:6, 11).
Über diese Bezugnahmen Jesu auf den Namen Gottes heißt es in dem Buch Der Name Gottes, herausgegeben von Heinrich von Stietencron (1975, S. 76): „Wir müssen die erstaunliche Tatsache verstehen lernen, daß das Alte Testament in seiner grundlegenden Tradition von der Offenbarung Gottes diese gerade als Offenbarung seines Namens versteht und an dieser Namensoffenbarung bis in die letzten Schichten des alttestamentlichen Traditionsgefüges festhält, ja bis in die späten Schichten des Neuen Testaments fortwirken läßt, wenn es z. B. im hohenpriesterlichen Gebet Jesu Joh 17,6 heißt: ‚Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.‘ “
Ja, es wäre höchst unvernünftig, zu denken, Jesus habe den Namen Gottes nicht gebraucht, besonders wenn er Stellen aus den Hebräischen Schriften zitierte, die ihn enthielten.
Re: JHWH - Jehova
Die ersten Christen
Gebrauchten die Nachfolger Jesu im 1. Jahrhundert den Namen Gottes? Jesus hatte ihnen geboten, Jünger aus Menschen aller Nationen zu machen - Matthäus 28:19, 20 "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“
. Viele Menschen, denen sie predigen sollten, hatten keine Vorstellung von dem Gott, der sich den Juden mit dem Namen Jehova offenbart hatte. Wie würden die Christen ihnen gegenüber den wahren Gott bezeichnen? War es ausreichend, ihn Gott oder Herr zu nennen? Nein. Die Nationen hatten ihre eigenen Götter und Herren - 1. Korinther 8:5 "Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, ".
Wie konnten die Christen einen klaren Unterschied zwischen dem wahren Gott und den falschen Göttern ziehen? Nur indem sie den Namen des wahren Gottes verwandten.
So sagte der Jünger Jakobus während einer Besprechung der Ältesten von Jerusalem: „Symeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ - Apostelgeschichte 15:14, 15.
Der Apostel Petrus wies in der Rede, die er zu Pfingsten hielt, auf einen wesentlichen Bestandteil der christlichen Botschaft hin, als er die Worte des Propheten Joel zitierte: „Ein jeder, der den Namen Jehovas anruft, [wird] sicher davonkommen“ - Joel 2:32; Apostelgeschichte 2:21.
Der Apostel Paulus machte unmißverständlich deutlich, wie wichtig der Name Gottes für ihn war. In seinem Brief an die Römer zitierte er dieselben Worte des Propheten Joel und forderte darauf seine Mitchristen auf, ihren Glauben an diese Erklärung dadurch zu bekunden, daß sie den Namen Gottes predigten, damit auch andere gerettet werden könnten - Römer 10:13-15 "Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“. 14 Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!“
Später schrieb er in einem Brief an Timotheus: „Jeder, der den Namen Jehovas nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit“ - 2. Timotheus 2:19.
Am Ende des ersten Jahrhunderts verwendete der Apostel Johannes den göttlichen Namen in seinen Schriften. Der Ausdruck „Halleluja“, der „Preiset Jah“ bedeutet, kommt in der Offenbarung wiederholt vor - Offenbarung 19:1, 3, 4, 6.
Jesus und seine Nachfolger hatten jedoch prophezeit, dass in der Christenversammlung ein Abfall vor sich gehen werde. Der Apostel Petrus hatte geschrieben: „Es [wird] auch unter euch falsche Lehrer geben“ - 2. Petrus 2:1"Es gab indes auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden sogar den Besitzer verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen. "
Matthäus 13:36-43 "Nachdem er dann die Volksmengen entlassen hatte, begab er sich in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.“ 37 Er gab darauf zur Antwort: „Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; 38 das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, 39 und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!"
Apostelgeschichte 20:29, 30 "Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen."
2. Thessalonicher 2:3 "Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. "
1. Johannes 2:18, 19 " Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind."
Diese Warnungen gingen in Erfüllung. Eine Folge davon war, dass Gottes Name in den Hintergrund gedrängt wurde. Er wurde sogar aus Abschriften und Übersetzungen der Bibel entfernt!
Gebrauchten die Nachfolger Jesu im 1. Jahrhundert den Namen Gottes? Jesus hatte ihnen geboten, Jünger aus Menschen aller Nationen zu machen - Matthäus 28:19, 20 "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“
. Viele Menschen, denen sie predigen sollten, hatten keine Vorstellung von dem Gott, der sich den Juden mit dem Namen Jehova offenbart hatte. Wie würden die Christen ihnen gegenüber den wahren Gott bezeichnen? War es ausreichend, ihn Gott oder Herr zu nennen? Nein. Die Nationen hatten ihre eigenen Götter und Herren - 1. Korinther 8:5 "Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, ".
Wie konnten die Christen einen klaren Unterschied zwischen dem wahren Gott und den falschen Göttern ziehen? Nur indem sie den Namen des wahren Gottes verwandten.
So sagte der Jünger Jakobus während einer Besprechung der Ältesten von Jerusalem: „Symeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ - Apostelgeschichte 15:14, 15.
Der Apostel Petrus wies in der Rede, die er zu Pfingsten hielt, auf einen wesentlichen Bestandteil der christlichen Botschaft hin, als er die Worte des Propheten Joel zitierte: „Ein jeder, der den Namen Jehovas anruft, [wird] sicher davonkommen“ - Joel 2:32; Apostelgeschichte 2:21.
Der Apostel Paulus machte unmißverständlich deutlich, wie wichtig der Name Gottes für ihn war. In seinem Brief an die Römer zitierte er dieselben Worte des Propheten Joel und forderte darauf seine Mitchristen auf, ihren Glauben an diese Erklärung dadurch zu bekunden, daß sie den Namen Gottes predigten, damit auch andere gerettet werden könnten - Römer 10:13-15 "Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“. 14 Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!“
Später schrieb er in einem Brief an Timotheus: „Jeder, der den Namen Jehovas nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit“ - 2. Timotheus 2:19.
Am Ende des ersten Jahrhunderts verwendete der Apostel Johannes den göttlichen Namen in seinen Schriften. Der Ausdruck „Halleluja“, der „Preiset Jah“ bedeutet, kommt in der Offenbarung wiederholt vor - Offenbarung 19:1, 3, 4, 6.
Jesus und seine Nachfolger hatten jedoch prophezeit, dass in der Christenversammlung ein Abfall vor sich gehen werde. Der Apostel Petrus hatte geschrieben: „Es [wird] auch unter euch falsche Lehrer geben“ - 2. Petrus 2:1"Es gab indes auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden sogar den Besitzer verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen. "
Matthäus 13:36-43 "Nachdem er dann die Volksmengen entlassen hatte, begab er sich in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.“ 37 Er gab darauf zur Antwort: „Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; 38 das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, 39 und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!"
Apostelgeschichte 20:29, 30 "Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen."
2. Thessalonicher 2:3 "Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. "
1. Johannes 2:18, 19 " Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind."
Diese Warnungen gingen in Erfüllung. Eine Folge davon war, dass Gottes Name in den Hintergrund gedrängt wurde. Er wurde sogar aus Abschriften und Übersetzungen der Bibel entfernt!
Re: JHWH - Jehova
Gottes Name und Bibelübersetzer
ZU Beginn des zweiten Jahrhunderts, nachdem der letzte Apostel gestorben war, begann der von Jesus und seinen Nachfolgern vorausgesagte Abfall vom christlichen Glauben voll einzusetzen. Heidnische Philosophien und Lehren drangen in die Versammlung ein; es kam zu Sekten und Spaltungen, und der ursprünglich reine Glaube wurde verderbt. Allmählich wurde auch Gottes Name nicht mehr gebraucht.
Während sich dieses abtrünnige Christentum ausbreitete, entstand die Notwendigkeit, die Bibel aus den Ursprachen Hebräisch und Griechisch in andere Sprachen zu übersetzen. Wie gaben die Übersetzer den Namen Gottes in ihren Übersetzungen wieder? Gewöhnlich gebrauchten sie das entsprechende Wort für „Herr“. Eine sehr einflußreiche Übersetzung jener Zeit war die lateinische Vulgata, eine Bibelübersetzung von Hieronymus in der lateinischen Alltagssprache. Hieronymus gab das Tetragrammaton (JHWH) mit dem Ersatzwort Dominus, „Herr“, wieder.
Schließlich entwickelten sich in Europa neue Sprachen, wie Französisch, Englisch und Spanisch. Die katholische Kirche wollte jedoch nicht, dass die Bibel in diese neuen Sprachen übersetzt wurde. Während also die Juden, die die Bibel in der hebräischen Ursprache lasen, sich weigerten, den Namen Gottes auszusprechen, wenn sie ihn sahen, hörten die meisten „Christen“ Bibelvorlesungen aus lateinischen Übersetzungen, in denen der Name nicht verwendet wurde.
Mit der Zeit kam Gottes Name aber wieder in Gebrauch. Im Jahre 1278 tauchte er in lateinischer Schrift in dem Werk Pugio Fidei (Dolch des Glaubens) von dem spanischen Mönch Raymund Martini auf. Raymund Martini gebrauchte den Namen Yohoua. Nicht lange danach, im Jahre 1303, vollendete Victor Porchet de Salvaticis ein Werk mit dem Titel Victoria adversus impios Ebreos (Sieg über die gottlosen Hebräer). Darin erwähnte auch er den Namen Gottes und schrieb ihn auf verschiedene Weise — Iohouah, Iohoua und Ihouah. Dann, im Jahre 1518, veröffentlichte Petrus Galatinus ein Werk mit dem Titel De arcanis catholicae veritatis (Über die Geheimnisse der universellen Wahrheit), in dem er Gottes Namen Iehoua schrieb.
In einer englischen Bibel tauchte der Name zum erstenmal im Jahre 1530 auf, als William Tyndale eine Übersetzung der ersten fünf Bücher der Bibel herausgab. Der Name kam darin allerdings nur einmal vor, nämlich in 2. Mose 6:3, und zwar in der Form Iehouah. In einer Anmerkung in dieser Ausgabe schrieb Tyndale dazu: „Iehovah ist der Name Gottes . . . Doch sooft man HERR in Großbuchstaben sieht (es sei denn, es liege ein Druckfehler vor), steht im Hebräischen Iehovah.“ Von daher stammt der Brauch, den Namen Jehovas nur in einigen Versen zu verwenden und an den meisten anderen Stellen, wo das Tetragrammaton im hebräischen Text vorkommt, „HERR“ oder „GOTT“ zu schreiben.
Im Jahre 1611 erschien die am weitesten verbreitete englische Übersetzung, die Authorized Version. Darin kam der Name viermal im Haupttext vor (2. Mose 6:3; Psalm 83:18; Jesaja 12:2; 26:4). „Jah“, eine poetische Kurzform des Namens, kam in Psalm 68:4 vor. Außerdem erschien der vollständige Name als Bestandteil von Ortsnamen, wie „Jehova-jireh“ (1. Mose 22:14; 2. Mose 17:15; Richter 6:24). Doch im Anschluß an das Beispiel Tyndales ersetzten die Übersetzer den Namen Gottes an den meisten Stellen mit „LORD“ (HERR) oder „GOD“ (GOTT). Wenn aber Gottes Name in vier Versen stehen kann, warum kann er dann nicht auch in all den anderen Tausenden von Versen stehen, wo er im Hebräischen vorkommt?
Etwas Ähnliches geschah in der deutschen Sprache. Im Jahre 1534 veröffentlichte Martin Luther seine vollständige Übersetzung der Bibel aus den Ursprachen. Aus irgendeinem Grund verwendete er nicht den Namen Gottes, sondern gebrauchte Ersatzwörter wie zum Beispiel HErr. Er kannte jedoch den göttlichen Namen, denn 1526 sagte er in einer Predigt über Jeremia 23:1-8: „Dieser Name Jehovah, HErr, gehöret allein dem wahren GOtt zu“ (D. Martin Luthers . . . Sämtliche Schriften, hrsg. v. J. G. Walch, 6. Teil, 1741, Sp. 1393).
Im Jahre 1543 schrieb Luther mit seiner charakteristischen Offenheit: „Daß sie [die Juden] nun vorgeben, der Name Jehovah, solle unaussprechlich seyn, wissen sie nicht was sie lallen: . . . Und so er kann mit Federn und Tinten geschrieben werden, warum sollte er nicht auch mit dem Munde, der viel besser denn Federn und Tinten ist, genennet werden? Oder warum heißen sie ihn nicht auch unschreiblich, unleserlich, undenkerlich? Summa, es ist faul Ding“ (Sämtliche Schriften, 20. Teil, 1747, Sp. 2564, 2565). Trotzdem brachte Luther die Sache in seiner Bibelübersetzung nicht in Ordnung.
Die deutsche Bibelübersetzung von Dr. Johannes Eck (1537) enthielt den Namen in einer Glosse zu 2. Mose 6:3. Andere deutsche Bibeln, die in den darauffolgenden Jahren erschienen, enthielten den Namen im Text von 2. Mose 6:3, und im Jahre 1575 erschien in Deutschland eine lateinische Bibel, die den Namen an allen Stellen enthielt.
In den darauffolgenden Jahrhunderten schlugen die Bibelübersetzer zwei verschiedene Wege ein. Die einen gebrauchten den Namen Gottes überhaupt nicht, die anderen dagegen verwandten ihn häufig in den Hebräischen Schriften, entweder in der Form Jehova oder in der Form Jahwe.
ZU Beginn des zweiten Jahrhunderts, nachdem der letzte Apostel gestorben war, begann der von Jesus und seinen Nachfolgern vorausgesagte Abfall vom christlichen Glauben voll einzusetzen. Heidnische Philosophien und Lehren drangen in die Versammlung ein; es kam zu Sekten und Spaltungen, und der ursprünglich reine Glaube wurde verderbt. Allmählich wurde auch Gottes Name nicht mehr gebraucht.
Während sich dieses abtrünnige Christentum ausbreitete, entstand die Notwendigkeit, die Bibel aus den Ursprachen Hebräisch und Griechisch in andere Sprachen zu übersetzen. Wie gaben die Übersetzer den Namen Gottes in ihren Übersetzungen wieder? Gewöhnlich gebrauchten sie das entsprechende Wort für „Herr“. Eine sehr einflußreiche Übersetzung jener Zeit war die lateinische Vulgata, eine Bibelübersetzung von Hieronymus in der lateinischen Alltagssprache. Hieronymus gab das Tetragrammaton (JHWH) mit dem Ersatzwort Dominus, „Herr“, wieder.
Schließlich entwickelten sich in Europa neue Sprachen, wie Französisch, Englisch und Spanisch. Die katholische Kirche wollte jedoch nicht, dass die Bibel in diese neuen Sprachen übersetzt wurde. Während also die Juden, die die Bibel in der hebräischen Ursprache lasen, sich weigerten, den Namen Gottes auszusprechen, wenn sie ihn sahen, hörten die meisten „Christen“ Bibelvorlesungen aus lateinischen Übersetzungen, in denen der Name nicht verwendet wurde.
Mit der Zeit kam Gottes Name aber wieder in Gebrauch. Im Jahre 1278 tauchte er in lateinischer Schrift in dem Werk Pugio Fidei (Dolch des Glaubens) von dem spanischen Mönch Raymund Martini auf. Raymund Martini gebrauchte den Namen Yohoua. Nicht lange danach, im Jahre 1303, vollendete Victor Porchet de Salvaticis ein Werk mit dem Titel Victoria adversus impios Ebreos (Sieg über die gottlosen Hebräer). Darin erwähnte auch er den Namen Gottes und schrieb ihn auf verschiedene Weise — Iohouah, Iohoua und Ihouah. Dann, im Jahre 1518, veröffentlichte Petrus Galatinus ein Werk mit dem Titel De arcanis catholicae veritatis (Über die Geheimnisse der universellen Wahrheit), in dem er Gottes Namen Iehoua schrieb.
In einer englischen Bibel tauchte der Name zum erstenmal im Jahre 1530 auf, als William Tyndale eine Übersetzung der ersten fünf Bücher der Bibel herausgab. Der Name kam darin allerdings nur einmal vor, nämlich in 2. Mose 6:3, und zwar in der Form Iehouah. In einer Anmerkung in dieser Ausgabe schrieb Tyndale dazu: „Iehovah ist der Name Gottes . . . Doch sooft man HERR in Großbuchstaben sieht (es sei denn, es liege ein Druckfehler vor), steht im Hebräischen Iehovah.“ Von daher stammt der Brauch, den Namen Jehovas nur in einigen Versen zu verwenden und an den meisten anderen Stellen, wo das Tetragrammaton im hebräischen Text vorkommt, „HERR“ oder „GOTT“ zu schreiben.
Im Jahre 1611 erschien die am weitesten verbreitete englische Übersetzung, die Authorized Version. Darin kam der Name viermal im Haupttext vor (2. Mose 6:3; Psalm 83:18; Jesaja 12:2; 26:4). „Jah“, eine poetische Kurzform des Namens, kam in Psalm 68:4 vor. Außerdem erschien der vollständige Name als Bestandteil von Ortsnamen, wie „Jehova-jireh“ (1. Mose 22:14; 2. Mose 17:15; Richter 6:24). Doch im Anschluß an das Beispiel Tyndales ersetzten die Übersetzer den Namen Gottes an den meisten Stellen mit „LORD“ (HERR) oder „GOD“ (GOTT). Wenn aber Gottes Name in vier Versen stehen kann, warum kann er dann nicht auch in all den anderen Tausenden von Versen stehen, wo er im Hebräischen vorkommt?
Etwas Ähnliches geschah in der deutschen Sprache. Im Jahre 1534 veröffentlichte Martin Luther seine vollständige Übersetzung der Bibel aus den Ursprachen. Aus irgendeinem Grund verwendete er nicht den Namen Gottes, sondern gebrauchte Ersatzwörter wie zum Beispiel HErr. Er kannte jedoch den göttlichen Namen, denn 1526 sagte er in einer Predigt über Jeremia 23:1-8: „Dieser Name Jehovah, HErr, gehöret allein dem wahren GOtt zu“ (D. Martin Luthers . . . Sämtliche Schriften, hrsg. v. J. G. Walch, 6. Teil, 1741, Sp. 1393).
Im Jahre 1543 schrieb Luther mit seiner charakteristischen Offenheit: „Daß sie [die Juden] nun vorgeben, der Name Jehovah, solle unaussprechlich seyn, wissen sie nicht was sie lallen: . . . Und so er kann mit Federn und Tinten geschrieben werden, warum sollte er nicht auch mit dem Munde, der viel besser denn Federn und Tinten ist, genennet werden? Oder warum heißen sie ihn nicht auch unschreiblich, unleserlich, undenkerlich? Summa, es ist faul Ding“ (Sämtliche Schriften, 20. Teil, 1747, Sp. 2564, 2565). Trotzdem brachte Luther die Sache in seiner Bibelübersetzung nicht in Ordnung.
Die deutsche Bibelübersetzung von Dr. Johannes Eck (1537) enthielt den Namen in einer Glosse zu 2. Mose 6:3. Andere deutsche Bibeln, die in den darauffolgenden Jahren erschienen, enthielten den Namen im Text von 2. Mose 6:3, und im Jahre 1575 erschien in Deutschland eine lateinische Bibel, die den Namen an allen Stellen enthielt.
In den darauffolgenden Jahrhunderten schlugen die Bibelübersetzer zwei verschiedene Wege ein. Die einen gebrauchten den Namen Gottes überhaupt nicht, die anderen dagegen verwandten ihn häufig in den Hebräischen Schriften, entweder in der Form Jehova oder in der Form Jahwe.
Re: JHWH - Jehova
Warum sie ihn wegließen
Als J. M. Powis Smith und Edgar J. Goodspeed im Jahre 1935 eine moderne Bibelübersetzung herausgaben, stellten die Leser fest, dass der Name Gottes an fast allen Stellen mit HERR und GOTT ersetzt worden war. Der Grund dafür wurde im Vorwort erklärt: „In dieser Übersetzung sind wir der orthodoxen jüdischen Tradition gefolgt und haben ‚der Herr‘ als Ersatz für den Namen ‚Jahwe‘ verwendet und den Ausdruck ‚der Herr Gott‘ als Ersatz für den Ausdruck ‚der Herr Jahwe‘. In allen Fällen, in denen ‚Herr‘ oder ‚Gott‘ für das ursprüngliche ‚Jahwe‘ stehen, werden Kapitälchen verwendet.“
Darauf wird etwas empfohlen, was einer genauen Umkehrung der jüdischen Tradition, JHWH zu lesen, aber „Herr“ auszusprechen, entspricht: „Jeder daher, der die Würze des Urtextes beibehalten möchte, braucht nur ‚Jahwe‘ zu lesen, wo er HERR oder GOTT sieht.“
Wenn man das liest, fragt man sich unwillkürlich: Warum haben denn die Übersetzer in ihrer Übersetzung nicht „Jahwe“ geschrieben, wenn dies doch die Würze des Urtextes wiedergibt? Warum schrieben sie das Wort „HERR“ als Ersatz für Gottes Namen und ließen so die Würze des Urtextes verlorengehen?
Die Übersetzer sagen, sie seien der orthodoxen jüdischen Tradition gefolgt. Doch ist das für einen Christen weise? Man sollte bedenken, dass es die Pharisäer, die Bewahrer der orthodoxen jüdischen Tradition, waren, die Jesus ablehnten und denen er vorwarf: „Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht“ (Matthäus 15:6). Durch die Verwendung eines Ersatzwortes für den göttlichen Namen verliert Gottes Wort wirklich an Aussagekraft.
Im Jahre 1952 erschien die Revised Standard Version der Hebräischen Schriften in Englisch, und auch diese Bibel gebrauchte Ersatzwörter für den Namen Gottes. Dies war insofern beachtenswert, als die ursprüngliche American Standard Version, deren Revision dies war, den Namen Jehova in den Hebräischen Schriften an allen Stellen enthielt. Somit war die Weglassung des Namens eine bedeutende Abweichung. Warum tat man dies?
Im Vorwort der Revised Standard Version lesen wir: „Aus zwei Gründen ist das Komitee zu dem vertrauteren Brauch der King James Version [den Namen Gottes wegzulassen] zurückgekehrt: 1. Das Wort ‚Jehova‘ ist keine genaue Wiedergabe irgendeiner Form des im Hebräischen gebrauchten Namens. 2. Schon vor der christlichen Zeitrechnung wurde im Judaismus für den einen und alleinigen Gott kein Eigenname mehr gebraucht, als gäbe es andere Götter, von denen er unterschieden werden müßte, und so ist dies auch für den universellen Glauben der christlichen Kirche völlig unangebracht.“
Sind diese Argumente vernünftig? Wie wir bereits gesehen haben, ist auch der Name Jesus keine genaue Wiedergabe der ursprünglichen Form des Namens des Sohnes Gottes. Dennoch war dies für das Komitee kein Anlaß, statt dieses Namens einen Titel wie „Mittler“ oder „Christus“ zu verwenden. Diese Titel kommen zwar vor, doch zusätzlich zum Namen Jesus, nicht an seiner Stelle.
Das Argument, es gebe keine anderen Götter, von denen der wahre Gott unterschieden werden müsse, ist einfach nicht wahr. Millionen von Göttern werden von der Menschheit angebetet. Der Apostel Paulus schrieb, daß „es ja viele ‚Götter‘ . . . gibt“ (1. Korinther 8:5; Philipper 3:19). Natürlich gibt es nur e i n e n wahren Gott, wie Paulus weiter sagt. Daher hat die Verwendung seines Namens den großen Vorteil, dass er dadurch von allen falschen Göttern unterschieden wird. Außerdem: Wenn die Verwendung des Namens Gottes „völlig unangebracht“ ist, warum steht er dann fast 7 000mal im Urtext der Hebräischen Schriften?
Tatsache ist, dass viele Übersetzer nicht der Ansicht waren, der Name mit seiner heutigen Aussprache sei in der Bibel fehl am Platz. Sie haben ihn in ihrer Übersetzung verwendet, und das Ergebnis ist immer eine Übersetzung gewesen, die dem Autor der Bibel mehr Ehre gibt und sich getreuer an den Urtext hält. Einige weitverbreitete Übersetzungen, die den Namen enthalten, sind die Valera-Übersetzung (Spanisch, hrsg. 1602), die Almeida-Übersetzung (Portugiesisch, hrsg. 1681), die ursprüngliche Elberfelder Bibel (Deutsch, hrsg. 1871) sowie die American Standard Version (Englisch, hrsg. 1901). Andere Übersetzungen, vor allem die Herder-Bibel, die auch zusammen mit den Fußnoten der Jerusalemer Bibel erscheint, geben den Namen Gottes konsequent in der Form Jahwe wieder.
Als J. M. Powis Smith und Edgar J. Goodspeed im Jahre 1935 eine moderne Bibelübersetzung herausgaben, stellten die Leser fest, dass der Name Gottes an fast allen Stellen mit HERR und GOTT ersetzt worden war. Der Grund dafür wurde im Vorwort erklärt: „In dieser Übersetzung sind wir der orthodoxen jüdischen Tradition gefolgt und haben ‚der Herr‘ als Ersatz für den Namen ‚Jahwe‘ verwendet und den Ausdruck ‚der Herr Gott‘ als Ersatz für den Ausdruck ‚der Herr Jahwe‘. In allen Fällen, in denen ‚Herr‘ oder ‚Gott‘ für das ursprüngliche ‚Jahwe‘ stehen, werden Kapitälchen verwendet.“
Darauf wird etwas empfohlen, was einer genauen Umkehrung der jüdischen Tradition, JHWH zu lesen, aber „Herr“ auszusprechen, entspricht: „Jeder daher, der die Würze des Urtextes beibehalten möchte, braucht nur ‚Jahwe‘ zu lesen, wo er HERR oder GOTT sieht.“
Wenn man das liest, fragt man sich unwillkürlich: Warum haben denn die Übersetzer in ihrer Übersetzung nicht „Jahwe“ geschrieben, wenn dies doch die Würze des Urtextes wiedergibt? Warum schrieben sie das Wort „HERR“ als Ersatz für Gottes Namen und ließen so die Würze des Urtextes verlorengehen?
Die Übersetzer sagen, sie seien der orthodoxen jüdischen Tradition gefolgt. Doch ist das für einen Christen weise? Man sollte bedenken, dass es die Pharisäer, die Bewahrer der orthodoxen jüdischen Tradition, waren, die Jesus ablehnten und denen er vorwarf: „Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht“ (Matthäus 15:6). Durch die Verwendung eines Ersatzwortes für den göttlichen Namen verliert Gottes Wort wirklich an Aussagekraft.
Im Jahre 1952 erschien die Revised Standard Version der Hebräischen Schriften in Englisch, und auch diese Bibel gebrauchte Ersatzwörter für den Namen Gottes. Dies war insofern beachtenswert, als die ursprüngliche American Standard Version, deren Revision dies war, den Namen Jehova in den Hebräischen Schriften an allen Stellen enthielt. Somit war die Weglassung des Namens eine bedeutende Abweichung. Warum tat man dies?
Im Vorwort der Revised Standard Version lesen wir: „Aus zwei Gründen ist das Komitee zu dem vertrauteren Brauch der King James Version [den Namen Gottes wegzulassen] zurückgekehrt: 1. Das Wort ‚Jehova‘ ist keine genaue Wiedergabe irgendeiner Form des im Hebräischen gebrauchten Namens. 2. Schon vor der christlichen Zeitrechnung wurde im Judaismus für den einen und alleinigen Gott kein Eigenname mehr gebraucht, als gäbe es andere Götter, von denen er unterschieden werden müßte, und so ist dies auch für den universellen Glauben der christlichen Kirche völlig unangebracht.“
Sind diese Argumente vernünftig? Wie wir bereits gesehen haben, ist auch der Name Jesus keine genaue Wiedergabe der ursprünglichen Form des Namens des Sohnes Gottes. Dennoch war dies für das Komitee kein Anlaß, statt dieses Namens einen Titel wie „Mittler“ oder „Christus“ zu verwenden. Diese Titel kommen zwar vor, doch zusätzlich zum Namen Jesus, nicht an seiner Stelle.
Das Argument, es gebe keine anderen Götter, von denen der wahre Gott unterschieden werden müsse, ist einfach nicht wahr. Millionen von Göttern werden von der Menschheit angebetet. Der Apostel Paulus schrieb, daß „es ja viele ‚Götter‘ . . . gibt“ (1. Korinther 8:5; Philipper 3:19). Natürlich gibt es nur e i n e n wahren Gott, wie Paulus weiter sagt. Daher hat die Verwendung seines Namens den großen Vorteil, dass er dadurch von allen falschen Göttern unterschieden wird. Außerdem: Wenn die Verwendung des Namens Gottes „völlig unangebracht“ ist, warum steht er dann fast 7 000mal im Urtext der Hebräischen Schriften?
Tatsache ist, dass viele Übersetzer nicht der Ansicht waren, der Name mit seiner heutigen Aussprache sei in der Bibel fehl am Platz. Sie haben ihn in ihrer Übersetzung verwendet, und das Ergebnis ist immer eine Übersetzung gewesen, die dem Autor der Bibel mehr Ehre gibt und sich getreuer an den Urtext hält. Einige weitverbreitete Übersetzungen, die den Namen enthalten, sind die Valera-Übersetzung (Spanisch, hrsg. 1602), die Almeida-Übersetzung (Portugiesisch, hrsg. 1681), die ursprüngliche Elberfelder Bibel (Deutsch, hrsg. 1871) sowie die American Standard Version (Englisch, hrsg. 1901). Andere Übersetzungen, vor allem die Herder-Bibel, die auch zusammen mit den Fußnoten der Jerusalemer Bibel erscheint, geben den Namen Gottes konsequent in der Form Jahwe wieder.
Re: JHWH - Jehova
Weshalb andere den Namen verwenden
Folgendes schrieben die Übersetzer der American Standard Version vom Jahre 1901: „[Die Übersetzer] kamen nach sorgfältiger Betrachtung zu der einmütigen Überzeugung, daß ein jüdischer Aberglaube, der den göttlichen Namen für zu heilig hielt, um ausgesprochen zu werden, nicht länger in der englischen oder irgendeiner anderen Übersetzung des Alten Testamentes maßgeblich sein sollte . . . Dieser Gedenkname, der in 2. Mose 3:14, 15 erklärt wird und im Urtext des Alten Testaments immer wieder hervorgehoben wird, kennzeichnet Gott als persönlichen Gott . . . Dieser persönliche Name, der mit einer Menge heiliger Dinge verknüpft ist, ist nun im heiligen Text an den Platz zurückversetzt worden, auf den er unbestritten Anspruch hat.“
Ähnlich lesen wir in dem Vorwort zur ursprünglichen Ausgabe der Elberfelder Bibel: „J e h o v a. Wir haben diesen Namen des Bundesgottes Israels beibehalten, weil der Leser seit Jahren an denselben gewöhnt ist.“
Steven T. Byington, Übersetzer der Bible in Living English, erklärt, weshalb er Gottes Namen verwendet: „Schreibweise und Aussprache sind nicht von höchster Wichtigkeit. Sehr wichtig ist, daß man klar im Sinn behält, daß dies ein Eigenname ist. Es gibt mehrere Texte, die nicht richtig verstanden werden können, wenn wir diesen Namen mit einem allgemeinen Substantiv wie ‚Herr‘ oder, schlimmer noch, mit einem substantivierten Adjektiv [z. B. der Ewige] übersetzen.“
Der Fall einer anderen Übersetzung, der von J. B. Rotherham, ist recht interessant. Er gebrauchte den Namen Gottes, bevorzugte aber die Form Jahwe. In einem späteren Werk jedoch, betitelt Studies in the Psalms, das 1911 erschien, kehrte er zu der Form Jehova zurück. Warum? Er erklärte: „JEHOVAH. — Der Gebrauch dieser englischen Form des Gedenknamens (2. Mose 3:18) in der vorliegenden Übersetzung des Psalters ist nicht auf irgendeinen Zweifel an der korrekteren Aussprache, nämlich Yahwéh, zurückzuführen, sondern allein auf die offenkundige Tatsache, daß es wünschenswert ist, mit dem Auge und dem Ohr der Öffentlichkeit in einer derartigen Angelegenheit, in der es hauptsächlich darauf ankommt, daß man den göttlichen Namen leicht erkennt, Kontakt zu behalten.“
In Psalm 34:3 werden Anbeter Jehovas aufgerufen: „Hoch preiset mit mir Jehova, und laßt uns seinen Namen zusammen erheben.“ Wie können Leser von Bibelübersetzungen, die den Namen Gottes weglassen, dieser Aufforderung richtig nachkommen? Christen sind glücklich darüber, daß wenigstens einige Übersetzer den Mut hatten, den Namen Gottes in ihrer Wiedergabe der Hebräischen Schriften zu verwenden und so die „Würze des Urtextes“, wie Smith und Goodspeed es ausdrücken, zu bewahren.
Die meisten Übersetzungen jedoch, die den Namen Gottes in den Hebräischen Schriften enthalten, gebrauchen ihn nicht im „Neuen Testament“. Welchen Grund haben sie dafür? Ist es gerechtfertigt, den Namen Gottes auch im letzten Teil der Bibel zu gebrauchen?
Folgendes schrieben die Übersetzer der American Standard Version vom Jahre 1901: „[Die Übersetzer] kamen nach sorgfältiger Betrachtung zu der einmütigen Überzeugung, daß ein jüdischer Aberglaube, der den göttlichen Namen für zu heilig hielt, um ausgesprochen zu werden, nicht länger in der englischen oder irgendeiner anderen Übersetzung des Alten Testamentes maßgeblich sein sollte . . . Dieser Gedenkname, der in 2. Mose 3:14, 15 erklärt wird und im Urtext des Alten Testaments immer wieder hervorgehoben wird, kennzeichnet Gott als persönlichen Gott . . . Dieser persönliche Name, der mit einer Menge heiliger Dinge verknüpft ist, ist nun im heiligen Text an den Platz zurückversetzt worden, auf den er unbestritten Anspruch hat.“
Ähnlich lesen wir in dem Vorwort zur ursprünglichen Ausgabe der Elberfelder Bibel: „J e h o v a. Wir haben diesen Namen des Bundesgottes Israels beibehalten, weil der Leser seit Jahren an denselben gewöhnt ist.“
Steven T. Byington, Übersetzer der Bible in Living English, erklärt, weshalb er Gottes Namen verwendet: „Schreibweise und Aussprache sind nicht von höchster Wichtigkeit. Sehr wichtig ist, daß man klar im Sinn behält, daß dies ein Eigenname ist. Es gibt mehrere Texte, die nicht richtig verstanden werden können, wenn wir diesen Namen mit einem allgemeinen Substantiv wie ‚Herr‘ oder, schlimmer noch, mit einem substantivierten Adjektiv [z. B. der Ewige] übersetzen.“
Der Fall einer anderen Übersetzung, der von J. B. Rotherham, ist recht interessant. Er gebrauchte den Namen Gottes, bevorzugte aber die Form Jahwe. In einem späteren Werk jedoch, betitelt Studies in the Psalms, das 1911 erschien, kehrte er zu der Form Jehova zurück. Warum? Er erklärte: „JEHOVAH. — Der Gebrauch dieser englischen Form des Gedenknamens (2. Mose 3:18) in der vorliegenden Übersetzung des Psalters ist nicht auf irgendeinen Zweifel an der korrekteren Aussprache, nämlich Yahwéh, zurückzuführen, sondern allein auf die offenkundige Tatsache, daß es wünschenswert ist, mit dem Auge und dem Ohr der Öffentlichkeit in einer derartigen Angelegenheit, in der es hauptsächlich darauf ankommt, daß man den göttlichen Namen leicht erkennt, Kontakt zu behalten.“
In Psalm 34:3 werden Anbeter Jehovas aufgerufen: „Hoch preiset mit mir Jehova, und laßt uns seinen Namen zusammen erheben.“ Wie können Leser von Bibelübersetzungen, die den Namen Gottes weglassen, dieser Aufforderung richtig nachkommen? Christen sind glücklich darüber, daß wenigstens einige Übersetzer den Mut hatten, den Namen Gottes in ihrer Wiedergabe der Hebräischen Schriften zu verwenden und so die „Würze des Urtextes“, wie Smith und Goodspeed es ausdrücken, zu bewahren.
Die meisten Übersetzungen jedoch, die den Namen Gottes in den Hebräischen Schriften enthalten, gebrauchen ihn nicht im „Neuen Testament“. Welchen Grund haben sie dafür? Ist es gerechtfertigt, den Namen Gottes auch im letzten Teil der Bibel zu gebrauchen?
Re: JHWH - Jehova
Feindseligkeit gegenüber dem Namen Gottes?
In Afrikaans (der Sprache, die von Südafrikanern niederländischer Herkunft gesprochen wird) ist gegenwärtig keine Bibelübersetzung im Umlauf, die den Namen Gottes enthält. Dies ist überraschend, da viele Übersetzungen in den Stammessprachen den Namen häufig verwenden. Untersuchen wir einmal, wie es dazu kam.
Am 24. August 1878 wurde bei einer Tagung der „Gesellschaft für wahre Afrikaander“ (GRA) der starke Wunsch geäußert, die Bibel in Afrikaans zu übersetzen. Sechs Jahre später kam die Angelegenheit wieder zur Sprache, und schließlich entschied man, mit der Arbeit zu beginnen und die Bibel aus den Ursprachen zu übersetzen. Diese Arbeit wurde S. J. du Toit anvertraut, dem Bildungsminister von Transvaal.
Ein Brief mit Richtlinien an du Toit enthielt folgende Weisung: „Der Eigenname des Herrn, Jehovah oder Jahvê, sollte durchweg unübersetzt bleiben [d. h. nicht durch Herr oder Gott ersetzt werden].“ S. J. du Toit übersetzte sieben Bibelbücher in Afrikaans, und der Name Jehova erschien an allen Stellen.
Auch andere südafrikanische Publikationen enthielten einmal den Namen Gottes. Zum Beispiel stand in dem Buch De Korte Catechismus von J. A. Malherbe, 1914, die Frage: „Welches ist Gottes hervorragender Name?“ Die Antwort? „Jehovah, in unseren Bibeln HERR mit Großbuchstaben geschrieben. Dieser [Name] wurde nie irgendeinem Geschöpf gegeben.“
In dem Buch Die Katkisasieboek (ein Katechismus, der von der Vereinigten Sonntagsschulkommission der Niederländisch-reformierten Kirche in Südafrika herausgegeben wurde) stand die folgende Frage: „Dürfen wir daher den Namen Jehovah oder HERR nie gebrauchen? So tun es die Juden . . . Das ist aber nicht der Sinn des Gebots. . . . Wir dürfen seinen Namen gebrauchen, aber niemals mißbrauchen.“ Bis vor einigen Jahren enthielten auch Nachdrucke des Liederbuches Die Halleluja den Namen Jehova in einigen Kirchenliedern.
Die Übersetzung von du Toit war jedoch nicht populär, und im Jahre 1916 wurde eine Bibelübersetzungskommission eingesetzt, die eine Bibel in Afrikaans herausgeben sollte. Diese Kommission handelte nach der Leitlinie, den Namen Jehova aus der Bibel wegzulassen. Im Jahre 1971 veröffentlichte die Bibelgesellschaft von Südafrika eine „vorläufige Übersetzung“ einiger Bibelbücher in Afrikaans. Der Name Gottes wurde zwar in der Einleitung erwähnt, kam aber im Text der Übersetzung nicht vor. Im Jahre 1979 erschien eine neue Übersetzung des „Neuen Testaments“ und der Psalmen, und auch sie enthielt den Namen Gottes nicht.
Außerdem wurde 1970 der Name Jehova aus dem Liederbuch Die Halleluja entfernt. Und auch in der sechsten Auflage der revidierten Ausgabe des Buches Die Katkisasieboek ist der Name jetzt weggelassen worden.
Die Bemühungen, die Form Jehova auszumerzen, sind nicht auf Bücher beschränkt geblieben. Ein Eckstein einer Kirche in Paarl enthielt einst die Inschrift JEHOVAH JIREH („Jehova wird ausersehen“). Eine Abbildung dieser Kirche und ihres Ecksteins erschien in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. Oktober 1974, in der Ausgabe in Afrikaans. Inzwischen ist der Eckstein durch einen anderen mit der Inschrift DIE HERE SAL VOORSIEN („Der HERR wird ausersehen“) ersetzt worden. Das Schriftzitat und das Datum auf dem Eckstein sind gleichgeblieben, aber der Name Jehova ist entfernt worden.
Daher kennen heute viele Südafrikaner den Namen Gottes nicht. Und Kirchenmitglieder, die ihn kennen, scheuen sich davor, ihn zu gebrauchen. Einige argumentieren sogar dagegen und behaupten, der Name Gottes sei HERR, und werfen Jehovas Zeugen vor, den Namen Jehova erfunden zu haben.
In Afrikaans (der Sprache, die von Südafrikanern niederländischer Herkunft gesprochen wird) ist gegenwärtig keine Bibelübersetzung im Umlauf, die den Namen Gottes enthält. Dies ist überraschend, da viele Übersetzungen in den Stammessprachen den Namen häufig verwenden. Untersuchen wir einmal, wie es dazu kam.
Am 24. August 1878 wurde bei einer Tagung der „Gesellschaft für wahre Afrikaander“ (GRA) der starke Wunsch geäußert, die Bibel in Afrikaans zu übersetzen. Sechs Jahre später kam die Angelegenheit wieder zur Sprache, und schließlich entschied man, mit der Arbeit zu beginnen und die Bibel aus den Ursprachen zu übersetzen. Diese Arbeit wurde S. J. du Toit anvertraut, dem Bildungsminister von Transvaal.
Ein Brief mit Richtlinien an du Toit enthielt folgende Weisung: „Der Eigenname des Herrn, Jehovah oder Jahvê, sollte durchweg unübersetzt bleiben [d. h. nicht durch Herr oder Gott ersetzt werden].“ S. J. du Toit übersetzte sieben Bibelbücher in Afrikaans, und der Name Jehova erschien an allen Stellen.
Auch andere südafrikanische Publikationen enthielten einmal den Namen Gottes. Zum Beispiel stand in dem Buch De Korte Catechismus von J. A. Malherbe, 1914, die Frage: „Welches ist Gottes hervorragender Name?“ Die Antwort? „Jehovah, in unseren Bibeln HERR mit Großbuchstaben geschrieben. Dieser [Name] wurde nie irgendeinem Geschöpf gegeben.“
In dem Buch Die Katkisasieboek (ein Katechismus, der von der Vereinigten Sonntagsschulkommission der Niederländisch-reformierten Kirche in Südafrika herausgegeben wurde) stand die folgende Frage: „Dürfen wir daher den Namen Jehovah oder HERR nie gebrauchen? So tun es die Juden . . . Das ist aber nicht der Sinn des Gebots. . . . Wir dürfen seinen Namen gebrauchen, aber niemals mißbrauchen.“ Bis vor einigen Jahren enthielten auch Nachdrucke des Liederbuches Die Halleluja den Namen Jehova in einigen Kirchenliedern.
Die Übersetzung von du Toit war jedoch nicht populär, und im Jahre 1916 wurde eine Bibelübersetzungskommission eingesetzt, die eine Bibel in Afrikaans herausgeben sollte. Diese Kommission handelte nach der Leitlinie, den Namen Jehova aus der Bibel wegzulassen. Im Jahre 1971 veröffentlichte die Bibelgesellschaft von Südafrika eine „vorläufige Übersetzung“ einiger Bibelbücher in Afrikaans. Der Name Gottes wurde zwar in der Einleitung erwähnt, kam aber im Text der Übersetzung nicht vor. Im Jahre 1979 erschien eine neue Übersetzung des „Neuen Testaments“ und der Psalmen, und auch sie enthielt den Namen Gottes nicht.
Außerdem wurde 1970 der Name Jehova aus dem Liederbuch Die Halleluja entfernt. Und auch in der sechsten Auflage der revidierten Ausgabe des Buches Die Katkisasieboek ist der Name jetzt weggelassen worden.
Die Bemühungen, die Form Jehova auszumerzen, sind nicht auf Bücher beschränkt geblieben. Ein Eckstein einer Kirche in Paarl enthielt einst die Inschrift JEHOVAH JIREH („Jehova wird ausersehen“). Eine Abbildung dieser Kirche und ihres Ecksteins erschien in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. Oktober 1974, in der Ausgabe in Afrikaans. Inzwischen ist der Eckstein durch einen anderen mit der Inschrift DIE HERE SAL VOORSIEN („Der HERR wird ausersehen“) ersetzt worden. Das Schriftzitat und das Datum auf dem Eckstein sind gleichgeblieben, aber der Name Jehova ist entfernt worden.
Daher kennen heute viele Südafrikaner den Namen Gottes nicht. Und Kirchenmitglieder, die ihn kennen, scheuen sich davor, ihn zu gebrauchen. Einige argumentieren sogar dagegen und behaupten, der Name Gottes sei HERR, und werfen Jehovas Zeugen vor, den Namen Jehova erfunden zu haben.
