immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
maggie
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Du, o Jehova, bist gut und zum Vergeben bereit; undüberströmend ist die liebende Güte all denen gegenüber, diedich anrufen (Ps. 86:5)

Das Gebet hat Kraft. Es kann bei Gott viel bewirken. David brachte einmal voll Glauben seine Gefühle in einem Gebet zum Ausdruck. Wir finden es heute in den Psalmen (Ps. 32:1-5Glücklich ist der, dessen Auflehnung verziehen, dessen Sünde zugedeckt ist.+ 2 Glücklich ist der Mensch*, dem Jehova Vergehung nicht anrechnet+Und in dessen Geist kein Trug ist.+ 3 Als ich stillschwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn* den ganzen Tag.+ 4 Denn Tag und Nacht war deine Hand schwer auf mir.+Mein Lebenssaft ist verwandelt worden wie in der trockenen Sommerhitze.+Sẹla. 5 Meine Sünde habe ich dir schließlich bekannt, und mein Vergehen habe ich nicht zugedeckt.+Ich sagte: „Ich werde meine Übertretungen Jehova bekennen.“+Und du selbst hast das durch meine Sünden [verursachte] Vergehen verziehen.+ Sẹla.). Wie David eingesteht, war es für ihn fast unerträglich, sein belastetes Gewissen zu unterdrücken. Anscheinend fühlte er sich psychisch und körperlich krank. Solange er nicht bereute, verspürte er auch keine Freude. Was musste David tun, damit ihm vergeben werden konnte und er Erleichterung verspürte? Er musste Gott seine Sünden bekennen. Jehova erhörte Davids Gebete, gab ihm Kraft, weiterzumachen, und schenkte ihm Gelingen. Auch uns hört Jehova zu, wenn wir aufrichtig und von Herzen zu ihm flehen. Sind wir wegen früherer Fehler beunruhigt, sollten wir sie so weit es geht korrigieren und der Zusicherung Jehovas vertrauen, dass er uns vergeben hat.

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Beitrag von maggie »

Die Stimme von Fremden kennen sie nicht (Joh. 10:5)

Wie festgestellt wurde, fällt es uns schwerer, unterschiedliche Geräusche zu unterscheiden, wenn wir jemandem zuhören. Was bedeutet das für uns? Hören wir zur gleichen Zeit zwei Stimmen, müssen wir entscheiden, auf welche wir uns konzentrieren. Unsere Wahl hängt davon ab, wem wir zuhören wollen. Die Juden, die nach den Begierden ihres Vaters, des Teufels, handeln wollten, hörten nicht auf Jesus. Wir empfangen Botschaften vom Haus der Weisheit und vom Haus der Unvernunft (Spr. 9:1-5Wahre Weisheit+ hat ihr Haus gebaut;+ sie hat ihre sieben Säulen ausgehauen. 2 Sie hat ihre Fleischschlachtung veranstaltet;* sie hat ihren Wein gemischt; mehr als das, sie hat ihren Tisch hergerichtet.+ 3 Sie hat ihre Dienerinnen ausgesandt, damit sie oben auf den Höhen der Stadt rufen lasse:4 „Wer immer unerfahren ist, er wende sich hierher.“+ Wem immer es an Herz mangelt*+ — sie hat zu ihm gesagt: 5 „Kommt, nährt euch von meinem Brot, und habt daran teil, den Wein zu trinken, den ich gemischt habe.+, 13-17Eine unvernünftige Frau ist ungestüm.+ Sie ist [die] Einfalt selbst und hat schließlich überhaupt nichts gewußt.+ 14 Und sie hat sich an den Eingang ihres Hauses gesetzt, auf einen Sitz, [auf] die Höhen der Stadt,+ 15 um denen zuzurufen, die des Weges vorüberziehen, denen, die auf ihren Pfaden geradeaus gehen:+ 16 „Wer immer unerfahren ist, er wende sich hierher.“+ Und wem immer es an Herz mangelt*+ — sie hat auch zu ihm gesprochen: 17 „Gestohlene Wasser, sie sind süß,+ und heimlich [gegessenes] Brot — es ist lieblich.“+). Sowohl die Weisheit als auch die Unvernunft rufen uns gewissermaßen ständig zu, sodass wir uns entscheiden müssen, wessen Einladung wir annehmen. Die Entscheidung hängt davon ab, wessen Willen wir zu tun wünschen. Jesu Schafe hören auf seine Stimme und folgen ihm (Joh. 10:16Und ich habe andere Schafe+, die nicht aus dieser Hürde+ sind; auch diese muß ich bringen*, und sie werden auf meine Stimme hören,+ und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.+, 27Meine Schafe+ hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.+ ). Sie sind „auf der Seite der Wahrheit“ (Joh. 18:37Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin.+ Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.*+ Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist,+ hört auf meine Stimme.). Solch demütige Menschen erlangen Herrlichkeit (Spr. 3:13Glücklich ist der Mensch, der Weisheit+ gefunden hat, und der Mensch, der Unterscheidungsvermögen+ erlangt,, 16Länge der Tage ist in ihrer Rechten;+ in ihrer Linken sind Reichtum und Herrlichkeit.*; 8:1Ruft nicht [die] Weisheit unablässig,+ und läßt nicht [das] Unterscheidungsvermögen ständig seine Stimme erschallen?+, 18Reichtum und Herrlichkeit* sind bei mir,+ erbliche Werte und Gerechtigkeit.+; 29:23Der Hochmut des Erdenmenschen, er wird ihn demütigen,+ wer aber demütigen Geistes ist, wird Herrlichkeit erlangen.+).

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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Wir haben uns als loyal und gerecht und untadelig erwiesen(1. Thes. 2:10)

Was haben Delila, Absalom und Judas Iskariot gemeinsam? Sie alle handelten treulos: Delila an dem Mann, der sie liebte, dem Richter Simson; Absalom an seinem Vater, König David; Judas an seinem Herrn und Meister, Christus Jesus. In allen drei Fällen wirkte sich der gemeine Verrat verheerend auf die Opfer aus. Nur: Was hat das mit uns zu tun? Verrat gilt als eines der häufigsten modernen Laster. Das ist leider nicht anders zu erwarten. Als Jesus das „Zeichen . . . des Abschlusses des Systems der Dinge“ beschrieb, sagte er voraus: „Dann werden auch viele . . . einander verraten“ (Mat. 24:3Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“+, 10Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden+ und werden einander verraten und werden einander hassen.+). Definiert wird „Verrat“ unter anderem als „Treubruch, Zerstörung eines Vertrauensverhältnisses durch Preisgabe oder (böswilliges) Verlassen einer Sache oder Person, der man verbunden war“, beziehungsweise „durch eine Handlungsweise, mit der jemand hintergangen, getäuscht, betrogen wird“. Diese überhandnehmende Treulosigkeit ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir „in den letzten Tagen“ leben, für die der Apostel Paulus voraussagte, die Menschen wären „nicht loyal, Verräter“ (2. Tim. 3:1, 2, 4). Verrat und Treulosigkeit verursachen Kummer und Schmerz. Man kann sie zu Recht als bedrohliches Zeichen dafür bezeichnen, dass das Ende nahe ist!

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Beitrag von maggie »

Gott wandte erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zu, um aus ihnen einVolk für seinen Namen herauszunehmen (Apg. 15:14)

Die Formulierung „Leute, die nach meinem Namen genannt sind“, lässt darauf schließen, dass alle, die zur neuen Nation, dem geistigen Israel, gehörten, Gottes Namen auch benutzten (Apg. 15:17damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind,* Jehova* ernstlich suchen, spricht Jehova*, der diese Dinge tut,+). Ganz sicher immer dann, wenn sie aus den Hebräischen Schriften zitierten. Als der Apostel Petrus an Pfingsten 33 zu einer internationalen Zuhörerschaft von Juden und Proselyten sprach, muss er den Namen Gottes mehrere Male gebraucht haben (Apg. 2:14Petrus aber stand mit den Elf+ auf und erhob seine Stimme und äußerte sich vor ihnen wie folgt: „Männer von Judạ̈a und all ihr Bewohner von Jerusalem,+dies sei euch kund, und schenkt meinen Reden Gehör, 20, 21die Sonne+ wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und glanzvolle Tag Jehovas* gekommen sein wird.+ 21 Und jeder, der den Namen Jehovas*anruft, wird gerettet werden.“ ‘+, 25David sagt nämlich mit Bezug auf ihn: ‚Ich hatte Jehova* beständig vor meinen Augen; denn er steht zu meiner Rechten, damit ich niemals erschüttert werde.+, 34Tatsächlich ist David nicht in die Himmel aufgefahren,+ sondern er sagt selbst: ‚Jehova* sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten,+). Ja, die ersten Christen ehrten Jehova, und er wiederum segnete sie beim Predigen. Auch unseren Dienst wird Jehova segnen, wenn wir stolz seinen Namen bekannt machen und ihn unseren Mitmenschen wenn möglich in ihrer eigenen Bibel zeigen. Das ist praktisch so, als würden wir ihnen Jehova, den wahren Gott, persönlich vorstellen. Was für eine Ehre für sie — und für uns! Für sie könnte das der Beginn einer wundervollen Freundschaft sein, die immer enger wird und für immer hält.

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Beitrag von maggie »

Die wahren Anbeter werden den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter (Joh. 4:23)

Zu unserem geistigen Erbe zählt eine Fülle verbürgter, wertvoller Überlieferungen. Die Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob sprachen mit ihren Angehörigen bestimmt immer wieder darüber, wie sie Jehova gefallen konnten. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich der rechtschaffene Joseph weigerte, unerlaubten Sex zu haben, weil er nicht „gegen Gott sündigen“ wollte (1. Mo. 39:7-9Nach diesen Dingen nun geschah es, daß die Frau seines Herrn ihre Augen zu Joseph zu erheben+ und zu sagen begann: „Leg dich zu mir.“+ 8 Er aber weigerte sich jeweils+ und sprach zu der Frau seines Herrn: „Siehe, mein Herr weiß nichts von dem, was bei mir im Haus ist, und alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben.+ 9 Da ist niemand größer in diesem Haus als ich, und er hat mir gar nichts vorenthalten als nur dich, weil du seine Frau bist.+ Wie also könnte ich diese große Schlechtigkeit begehen und in Wirklichkeit gegen Gott sündigen?“+). Auch christliche Überlieferungen wurden mündlich oder durch das persönliche Beispiel weitergegeben. Das trifft zum Beispiel auf Hinweise über das Abendmahl des Herrn zu, die Paulus an Versammlungen weitergab (1. Kor. 11:2Nun lobe ich euch, weil ihr in allen Dingen meiner gedenkt und ihr an den Überlieferungen+ festhaltet, so wie ich [sie] euch übermittelt habe., 23Denn ich habe das vom Herrn* empfangen, was ich euch auch übermittelt habe, daß der Herr Jesus in der Nacht+, in der er überliefert werden sollte, ein Brot nahm,) . Heute sind Einzelheiten darüber, wie man Gott „mit Geist und Wahrheit“ anbetet, in seinem geschriebenen Wort zu finden (Joh. 4:24Gott ist ein GEIST,*+und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten..) Die Bibel ist als Licht für die gesamte Menschheit gedacht, doch wir als Diener Jehovas schätzen sie besonders.

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Der Herr wandte sich um und blickte Petrus an, und Petrus erinnerte sich an die Äußerung des Herrn, als er zu ihmgesagt hatte: „Ehe heute ein Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“ (Luk. 22:61)

Das Problem von Petrus war Menschenfurcht. Wiederholt rutschte er deswegen böse aus, blieb Jesus und Jehova aber dennoch treu. Aus Menschenfurcht verleugnete er seinen Herrn und Meister gleich drei Mal! (Luk. 22:54-60Dann nahmen sie ihn fest und führten+ ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters;+ Petrus jedoch folgte ihm in einiger Entfernung.+ 55 Als sie in der Mitte des Hofes ein Feuer angezündet und sich zusammengesetzt hatten, setzte sich Petrus mitten unter sie.+ 56 Aber ein gewisses Dienstmädchen sah ihn beim hellen Feuer sitzen und schaute ihn an und sagte: „Auch dieser war bei ihm.“+ 57 Er aber leugnete+ es* und sprach: „Ich kenne ihn nicht, Frau.“+58 Und kurze Zeit darauf sagte jemand anders, der ihn sah: „Du bist auch einer von ihnen.“ Aber Petrus sprach: „Mensch, ich bin es nicht.“+ 59 Und nach etwa einer Stunde begann ein anderer zu bekräftigen: „Bestimmt war dieser auch bei ihm; denn er ist tatsächlich ein Galilạ̈er!“+ 60 Petrus jedoch sagte: „Mensch, ich weiß nicht, was du sagst.“ Und augenblicklich, als er noch redete, krähte ein Hahn.+ ). Aus Menschenfurcht verhielt er sich später ziemlich unchristlich, als er Glaubensbrüder nichtjüdischer Herkunft so behandelte, als wären sie im Vergleich zu den beschnittenen Judenchristen zweitklassig. Der Apostel Paulus dagegen erkannte klar und deutlich, dass Klassenunterschiede in der Versammlung nichts zu suchen haben. Petrus dachte und handelte verkehrt, und bevor das die Stimmung unter den Brüdern vergiften konnte, schritt Paulus ein. Er wies Petrus vor allen zurecht und nahm dabei kein Blatt vor den Mund (Gal. 2:11-14Als Kẹphas+ jedoch nach Antiọchia+ kam, widerstand ich ihm ins Angesicht,* weil er verurteilt dastand.+ 12 Denn bevor einige von Jakobus+gekommen waren, aß+ er gewöhnlich mit Leuten von den Nationen; aber als sie eintrafen, schickte er sich an, sich zurückzuziehen und sich abzusondern aus Furcht+ vor denen aus der Gruppe der Beschnittenen.*+ 13 Auch die übrigen Juden schlossen sich ihm in seiner Verstellung an,+ so daß sogar Bạrnabas+durch ihre Verstellung* mitgerissen wurde. 14 Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft wandelten,+ sagte ich vor ihnen allen zu Kẹphas:+ „Wenn du, obwohl du ein Jude bist, so lebst wie die Nationen und nicht wie Juden, wie kommt es, daß du Leute von den Nationen nötigst, gemäß jüdischem Brauch zu leben?“+). Fühlte sich Petrus nun so sehr in seiner Ehre gekränkt, dass er sich davon aus dem Rennen werfen ließ? Nein. Er dachte ernsthaft über den Rat nach, beherzigte ihn und setzte den Lauf fort.

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Jehova ist nahe denen, die gebrochenen Herzens sind; und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er (Ps. 34:18)

David musste in seinem Leben viel durchmachen (1. Sam. 30:3-6Als David mit seinen Männern zur Stadt kam, nun, da war sie mit Feuer verbrannt, und was ihre Frauen und ihre Söhne und ihre Töchter betrifft, sie waren gefangen weggeführt worden. 4 Und David und das Volk, das bei ihm war, begannen ihre Stimme zu erheben und zu weinen,+ bis keine Kraft mehr in ihnen war, [noch mehr] zu weinen. 5 Und die beiden Frauen Davids waren gefangen weggeführt worden, Ahinọam+, die Jesreëlịterin, und Abigail+, die Frau Nạbals, des Karmelịters. 6 Und David geriet sehr in Bedrängnis,+ denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen;+ denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert,+ jeder wegen seiner Söhne und seiner Töchter. Da ging David daran, sich durch Jehova, seinen Gott, zu stärken.+). Gottes Geist inspirierte ihn zu Aussagen, aus denen klar hervorgeht, dass Jehova seine Gefühle genau kannte (Ps. 56:8Daß ich ein Flüchtling bin, hast du selbst berichtet.+Tu meine Tränen doch in deinen Schlauch.+Sind sie nicht in deinem Buch?+). Unsere Gefühle kennt er auch. Ist unser „Herz gebrochen“ oder fühlen wir uns „zerschlagen“, dann lässt er uns besonders seine Nähe spüren. Allein das kann uns schon trösten. David empfand das so, denn er schrieb: „Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, da du meine Trübsal gesehen hast; du hast gewusst von den Bedrängnissen meiner Seele“ (Ps. 31:7). Aber Jehova beschränkt sich nicht darauf, unseren Kummer zur Kenntnis zu nehmen. Er hilft uns durchzuhalten, indem er uns Trost schenkt und Mut macht. Dabei bedient er sich unter anderem der Zusammenkünfte. Die Ungerechtigkeiten in der Welt Satans ertragen zu müssen ist sehr belastend und kann uns ganz schön mürbe machen. Mit unseren Brüdern zusammenzukommen gibt uns neue Kraft und hilft uns, Jehova weiter mit Freude zu dienen.

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Jehova schelte dich (Jud. 9)

Als „Erzengel Michael“ war Jesus der oberste Engel. Doch als er „wegen des Leibes Mose“ eine Auseinandersetzung mit dem Teufel hatte, überschritt er nicht seine Kompetenzen, sondern blieb demütig und bescheiden. Gern überließ er es Jehova als höchstem Richter, die Angelegenheit zu seiner Zeit und auf seine Weise zu klären. Was Jesus im Himmel gelernt hatte, schloss zweifellos auch die Einzelheiten in den Prophezeiungen ein, die sein Leben und seinen Tod als der versprochene Messias beschrieben. Er muss somit gewusst haben, was ihn in dieser Rolle an schmerzlichen Erfahrungen auf der Erde erwartete. Trotzdem nahm er die Aufgabe an. Warum? Weil er, wie der Apostel Paulus erklärt, ausgesprochen demütig war: „Obwohl er in Gottesgestalt existierte“, hatte er nicht die geringste Absicht, „Gott gleich zu sein“. Im Gegenteil, „er entäußerte sich selbst“ — verzichtete also auf seine himmlische Herrlichkeit — „und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich“ (Phil. 2:6, 7der, obwohl er in Gottesgestalt existierte,+ keine gewaltsame Besitzergreifung* in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.+ 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt+ an und wurde den Menschen gleich.+).

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Sie sollen sich jedes sich regende Tier, das sich auf der Erderegt, untertan halten (1. Mo. 1:26)

Den Menschen erschuf Jehova zum Abschluss — als Krönung — seiner Werke auf der Erde. Adam und Eva — und letztendlich alle Menschen — erhielten den Auftrag, sich die Tierwelt untertan zu halten, also mit allen Tieren in Frieden zu leben. Da sollte es uns nicht überraschen, wenn in der Bibel steht, dass zwischen Mensch und Tier einmal Frieden herrschen wird (Jes. 11:6-9Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen,+ und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe+ und das wohlgenährte Tier, alle beieinander;+ und ein noch kleiner Knabe wird sie führen*. 7 Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier.+ 8 Und der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra+ spielen; und auf die Lichtöffnung* einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen. 9 Sie werden keinen Schaden stiften+ noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg;+ denn die Erde*wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer* bedecken.+; 65:25Wolf+ und Lamm werden einträchtig weiden,+ und der Löwe wird Stroh fressen wie der Stier;+ und was die Schlange betrifft, ihre Speise wird Staub sein.+Sie werden keinen Schaden stiften+ noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg“,+ hat Jehova gesprochen.). Warum nicht? Als Noah und seine Familie nach der Sintflut aus der Arche kamen, sagte Jehova doch zu ihnen: „Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird weiterhin auf jedem lebenden Geschöpf der Erde . . . sein.“ Das hatte mit dem Selbsterhaltungstrieb der Tiere zu tun (1. Mo. 9:2, 3Und Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird weiterhin auf jedem lebenden Geschöpf der Erde und auf jedem fliegenden Geschöpf der Himmel sein, auf allem, was sich auf dem Erdboden regt, und auf allen Fischen des Meeres. In eure Hand sind sie jetzt gegeben.+ 3 Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen.+ Wie im Fall der grünen Pflanzen gebe ich euch gewiß das alles.+). Könnte denn Jehova diese Furcht nicht wenigstens teilweise verringern, damit sein ursprünglicher Auftrag umgesetzt werden kann? (Hos. 2:18Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes+ und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen,+ und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen.+). Was für ein Genuss es sein wird, dann auf der Erde zu leben!

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2014/10/18
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Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt (Jos. 24:15)

Wer die Wahl hat, darf selbst entscheiden. Er kann zum Beispiel bis zu einem gewissen Grad bestimmen, welche Richtung sein Leben nimmt. Stellen wir uns einmal einen Wanderer vor, der plötzlich an eine Weggabelung kommt. Welchen Weg sollte er nehmen? In der Bibel finden wir viele Beispiele von Menschen, die an einem Scheideweg standen. Da war zum Beispiel Kain. Er hatte zu entscheiden, ob er seinem Zorn nachgab oder sich beherrschte (1. Mo. 4:6, 7Hierauf sprach Jehova zu Kạin: „Warum bist du in Zorn entbrannt, und warum hat sich dein Angesicht gesenkt? 7 Wird es nicht Erhebung geben,+ wenn du darangehst, gut zu handeln? Wenn du aber nicht darangehst, gut zu handeln, so kauert die Sünde am Eingang, und nach dir steht ihr tiefes Verlangen;+ und wirst du, ja du, die Herrschaft über sie erlangen?“+). Josua stand vor der Entscheidung, ob er den wahren Gott anbetete oder falsche Götter. Sein Ziel war es, Jehova nahe zu sein. Daher entschied er sich für einen Weg in diese Richtung. Kain hatte dieses Ziel nicht. Er wählte einen Weg, auf dem er sich innerlich von Jehova entfernte. Manchmal stehen auch wir an einem Scheideweg. Denken wir dann immer an unser Ziel: Wir möchten Jehova mit allem, was wir tun, verherrlichen und uns nicht von ihm zurückziehen (Heb. 3:12Nehmt euch in acht, Brüder, daß sich nicht in einem von euch jemals ein böses Herz des Unglaubens* entwickelt, indem er sich von dem lebendigen Gott zurückzieht;*).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2014/10/19
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