immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
maggie
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Angenommen, sie sagen zu mir: „Welches ist sein Name?“,was soll ich zu ihnen sagen? (2. Mo. 3:13)

Was bezweckte Moses mit dieser Frage? Gottes Name war doch schon lange bekannt. Offensichtlich wollte Moses etwas über diePerson hinter dem Namen erfahren. Schließlich musste er die Israeliten ja davon überzeugen, dass Gott sie befreien würde. Sie waren nun schon seit geraumer Zeit in Sklaverei und fragten sich möglicherweise, ob der Gott ihrer Vorväter sie überhaupt retten könnte. Einige von ihnen hatten sich sogar ägyptischen Göttern zugewandt (Hes. 20:7, 8Und ich sprach weiter zu ihnen: ‚Werft ein jeder die abscheulichen Dinge seiner Augen weg,+ und mit den mistigen Götzen Ägyptens verunreinigt euch nicht.+ Ich bin Jehova, euer Gott.‘+8 Und sie begannen gegen mich zu rebellieren,+ und sie willigten nicht ein, auf mich zu hören. Die abscheulichen Dinge ihrer Augen warf ein jeder nicht von sich weg, und die mistigen Götzen Ägyptens verließen sie nicht,+ so daß ich versprach*, meinen Grimm über sie auszugießen, um meinen Zorn an ihnen zu seinem Ende zu bringen inmitten des Landes Ägypten.+ ). Wie beantwortete Jehova die Frage von Moses? Er sagte unter anderem: „Dieses sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.‘ “ Und: „Jehova, der Gott eurer Vorväter . . . hat mich zu euch gesandt.“ Jehova macht hier deutlich, dass er zu allem werden kann, was immer er will, um das zu vollenden, was er sich vorgenommen hat — ja er hält immer Wort (2. Mo. 3:14, 15).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2014/12/13
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Beitrag von maggie »

Jonathan begann David zu lieben wie seine eigene Seele (1. Sam. 18:1)

Jonathan, der älteste Sohn König Sauls, hätte höchstwahrscheinlich den Thron über Israel geerbt. Nur eines stand ihm im Weg: Jehova hatte anders entschieden. Er hatte David als nächsten König über Israel ausgewählt. Jonathan respektierte diese Entscheidung und tat alles dafür, David den Rücken zu stärken, ja er riskierte sogar sein Leben, als er sich bei Saul schützend vor David stellte. Seine Loyalität versicherte er David mit den Worten: „Du selbst wirst König über Israel sein, und ich meinerseits werde Zweiter nach dir werden“ (1. Sam. 20:30-34Da entbrannte Sauls Zorn+ gegen Jọnathan, und er sagte zu ihm: „Du Sohn einer widerspenstigen Magd,+ weiß ich nicht wohl, daß du zu deiner eigenen Schande und zur Schande der Schamteile deiner Mutter+ die Wahl für den Sohn Ịsaïs triffst*? 31 Denn alle Tage, die der Sohn Ịsaïs auf dem Erdboden lebt, wirst du und dein Königtum nicht feststehen.+ So sende nun hin, und hol ihn zu mir, denn er ist zum Tode bestimmt.“*+32 Jọnathan indes antwortete Saul, seinem Vater, und sprach zu ihm: „Warum sollte er zu Tode gebracht werden?+ Was hat er getan?“+ 33 Da schleuderte Saul den Speer auf ihn, um ihn zu treffen;+ und Jọnathan erkannte, daß es von seinem Vater beschlossen war, David zu Tode zu bringen.+ 34 Sogleich stand Jọnathan in der Glut des Zorns+ vom Tisch auf, und er aß kein Brot am zweiten Tag nach dem Neumond, denn er grämte sich über David,+ weil sein eigener Vater ihn gedemütigt hatte.+; 23:16, 17Jọnathan, der Sohn Sauls, machte sich nun auf und ging zu David nach Họresch, damit er seine Hand im Hinblick auf Gott+ stärke+. 17 Und er sprach weiter zu ihm: „Fürchte dich nicht;+ denn die Hand Sauls, meines Vaters, wird dich nicht finden, und du selbst wirst König+ über Israel sein, und ich meinerseits werde Zweiter nach dir werden; und auch Saul, mein Vater, hat hiervon Kenntnis.“+). Nur zu verständlich, dass David nach Jonathans Tod ein Klagelied komponierte, um seinen Kummer und seine Liebe zu diesem Freund auszudrücken (2. Sam. 1:17Und David sang dann dieses Totenklagelied+ über Saul und seinen Sohn Jọnathan+ , 26ch bin bekümmert deinetwegen, mein Bruder Jọnathan,Sehr angenehm warst du mir.+Wunderbarer war mir deine Liebe als die Liebe von Frauen.+). Jonathan ordnete sich voll und ganz Jehova als Souverän unter und unterstützte uneingeschränkt David als dessen Gesalbten. Uns geht es ähnlich. Wir möchten die Brüder, denen Verantwortung in der Versammlung übertragen worden ist, sicher bereitwillig unterstützen (1. Thes. 5:12, 13Wir bitten euch nun, Brüder, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen*+ im Herrn und euch ernstlich ermahnen, 13 und ihnen um ihres Werkes willen über die Maßen Achtung zu zollen in Liebe.+ Seid friedsam miteinander.+; Heb. 13:17Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen,*+ und seid unterwürfig,*+ denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden,+ damit sie dies mit Freude und nicht mit Seufzen tun mögen, denn das wäre euch zum Schaden.+, 24Richtet meine Grüße all denen aus, die unter euch die Führung übernehmen,*+ und allen Heiligen. Die aus* Italien+ senden euch ihre Grüße.).
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Beitrag von maggie »

Ich sah ein anderes wildes Tier (Offb. 13:11)

Johannes erhielt eine Vision von einem wilden Tier mit zwei Hörnern, das wie ein Drache redete. Was stellt dieses seltsame Tier dar? Den zwei Hörnern nach zu urteilen ist es eine Doppelmacht. Hier sah Johannes die angloamerikanische Weltmacht in einer besonderen Rolle (Offb. 13:11-15Und ich sah ein anderes wildes Tier+ aus der Erde+ aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, doch begann es zu reden wie ein Drache.+12 Und es übt die ganze Gewalt des ersten wilden Tieres+ vor dessen Augen aus. Und es veranlaßt, daß die Erde und die, die darauf wohnen, das erste wilde Tier anbeten, das von seinem Todesstreich geheilt worden war.+ 13 Und es tut große Zeichen,+ so daß es vor den Augen der Menschen sogar Feuer vom Himmel zur Erde herabkommen läßt.14 Und es führt die irre, die auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die ihm vor dem wilden Tier zu tun gewährt wurde, während es die, die auf der Erde wohnen, beredet, dem wilden Tier, das* den Schwertstreich [empfangen] hatte+ und dennoch wieder lebte, ein Bild zu machen.+ 15 Und es wurde ihm gewährt, dem Bild des wilden Tieres Odem* zu geben, damit das Bild des wilden Tieres sowohl rede als auch veranlasse, daß alle, die das Bild des wilden Tieres nicht auf irgendeine Weise anbeteten, getötet würden.+). Dieses wilde Tier setzt sich dafür ein, ein Bild des wilden Tieres mit den sieben Köpfen zu machen. Johannes schreibt, jenes Bild werde in Erscheinung treten, dann verschwinden und anschließend wieder erscheinen. Genau das widerfuhr einer Organisation, die von Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika ins Leben gerufen wurde mit der Absicht, die Reiche der Welt zu vereinen und zu vertreten. Sie kam nach dem Ersten Weltkrieg ins Dasein und wurde „Völkerbund“ genannt. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verschwand sie in der Versenkung. Während dieses Krieges kündigten Gottes Diener an, das Bild des wilden Tieres werde laut der Prophezeiung in der Offenbarung wieder aus dem Abgrund heraufsteigen. Und genau das geschah: in Form der Vereinten Nationen (Offb. 17:8Das wilde Tier, das du sahst, war,+ ist aber nicht und ist doch daran, aus dem Abgrund+ heraufzusteigen, und es wird in die Vernichtung hinweggehen. Und wenn sie sehen, wie das wilde Tier war, aber nicht ist und doch gegenwärtig sein wird, werden die, die auf der Erde wohnen, bewundernd staunen, aber ihre Namen sind seit Grundlegung* der Welt nicht auf die Buchrolle des Lebens+ geschrieben worden.+).

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Beitrag von maggie »

Wer auf seinen Reichtum vertraut — er selbst wird fallen(Spr. 11:28)

Wenn wir „das Königreich und SEINE Gerechtigkeit“ an die erste Stelle setzen, segnet Jehova unsere vernünftigen Bemühungen um das Lebensnotwendige (Mat. 6:33So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE* Gerechtigkeit zu suchen,*+ und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.+; Eph. 4:28Wer stiehlt, stehle nicht mehr,+ sondern er arbeite vielmehr hart, indem er mit seinen Händen gute Arbeit leiste,+ damit er etwas habe, um einem Bedürftigen davon abzugeben). Er möchte nicht, dass wir in Zusammenkünften einschlafen, weil wir zu viel arbeiten müssen, oder mit quälenden Geldsorgen im Königreichssaal sitzen. Doch viele in der Welt glauben, sie müssten sich voll und ganz dem Geldverdienen widmen, um ihre Zukunft zu sichern und es später im Leben leichter zu haben. Oft drängen sie ihre Kinder, sich die gleichen materialistischen Ziele zu setzen. Jesus zeigte, wie unvernünftig diese Denkweise ist (Luk. 12:15-21Dann sagte er zu ihnen: „Haltet eure Augen offen, und hütet euch vor jeder Art von Habsucht,+ denn wenn jemand auch in Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.“+ 16 Darauf redete er in einem Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: „Das Land eines gewissen Reichen lieferte einen guten Ertrag. 17 Demzufolge begann er, bei sich zu überlegen, und sagte: ‚Was soll ich tun, nun, da ich keinen Raum habe, wohin ich meine Ernten einbringen könnte?‘ 18 Da sprach er: ‚So will ich’s machen:+ Ich will meine Vorratshäuser abbrechen und größere bauen, und ich will dorthin all mein Getreide und alle meine guten Dinge einsammeln;+ 19 und ich will zu meiner Seele sagen:+ „Seele, du hast viele gute Dinge für viele Jahre aufgehäuft; laß dir’s wohl sein, iß, trink und sei fröhlich.“ ‘+ 20 Gott aber sprach zu ihm: ‚[Du] Unvernünftiger, in dieser Nacht wird man* deine Seele* von dir fordern.+Wer soll dann die Dinge haben, die du aufgespeichert hast?‘+ 21 So ergeht es dem Menschen, der Schätze für sich aufhäuft, aber nicht reich ist Gott gegenüber.“+). Vielleicht kommt uns dabei Gehasi in den Sinn. Er dachte, er könne seiner Habgier nachgeben und trotzdem seinen guten Ruf bei Jehova bewahren (2. Kö. 5:20-27Dann sprach Gehạsi+, der Bedienstete Elịsas, des Mannes des [wahren] Gottes+: „Siehe, mein Herr* hat Naaman+, diesen Syrer, geschont, indem er aus seiner Hand das, was er gebracht hat, nicht annahm. So wahr Jehova lebt,+ ich will ihm nachlaufen und ihm etwas abnehmen.“+ 21 Und Gehạsi jagte dann Naaman nach. Als Naaman jemand hinter sich herlaufen sah, stieg er sofort von seinem Wagen herab, ihm entgegen, und sagte dann: „Steht alles gut?“+ 22 Darauf sprach er: „Alles steht gut. Mein Herr+ selbst hat mich gesandt+ und läßt sagen: ‚Siehe! Gerade jetzt sind zwei junge Männer aus der Berggegend von Ẹphraim von den Söhnen der Propheten zu mir gekommen.+ Gib ihnen doch bitte ein Talent*Silber und zwei Wechselkleider.‘ “+ 23 Darauf sprach Naaman: „Entschließ dich, nimm zwei Talente.“ Und er drang+ wiederholt in ihn und band schließlich zwei Talente Silber in zwei Beutel, dazu zwei Wechselkleider, und gab sie zweien seiner Bediensteten, damit sie sie vor ihm hertrügen.24 Als er nach Ọphel* kam, nahm er sie sogleich aus ihrer Hand und legte sie im Haus nieder+ und sandte die Männer weg. Da gingen sie fort. 25 Und er selbst kam herein und stand dann bei seinem Herrn.+ Elịsa sagte nun zu ihm: „Woher [bist du gekommen], Gehạsi?“ Er aber sprach: „Dein Knecht ist überhaupt nirgends hingegangen.“+ 26 Darauf sagte er zu ihm: „Ist nicht mein Herz selbst mitgegangen, gerade als der Mann sich umwandte, um von seinem Wagen [abzusteigen], dir entgegen? Ist es eine Zeit, Silber anzunehmen oder Kleider anzunehmen oder Olivenhaine oder Weingärten oder Schafe oder Rinder oder Knechte oder Mägde?+ 27 Somit wird der Aussatz+ Naamans dir und deinen Nachkommen auf unabsehbare Zeit anhaften.“+ Sogleich ging er von ihm hinaus, aussätzig, weiß wie Schnee.+). Wenn wir auf Ersparnisse und Investitionen vertrauen und darauf, in diesem System Geld verdienen zu können, setzen wir unsere Hoffnung eigentlich auf Satan, den „Gott dieses Systems“ (2. Kor. 4:4unter denen der Gott* dieses Systems der Dinge*+ den Sinn* der Ungläubigen verblendet hat,+damit das erleuchtende Licht*+ der herrlichen guten Botschaft+ über den Christus*, der das Bild+ Gottes ist, nicht hindurchstrahle.+; 1. Tim. 6:17Gib denen, die reich+ sind im gegenwärtigen System der Dinge*, Weisung, nicht hochmütig* zu sein+ und ihre Hoffnung nicht auf unsicheren Reichtum zu setzen,+ sondern auf Gott, der uns alle Dinge reichlich darbietet zum Genuß;+).

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Die Augen Jehovas sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihr Flehen (1. Pet. 3:12)

Vertrautsein mit Jehova entwickelt sich nicht über Nacht. Ihn kennen und lieben zu lernen braucht Zeit. Lassen wir es uns deshalb nicht nehmen, jeden Tag in seinem Wort zu lesen. Als Freunde Gottes wachsen wir weiter, wenn wir uns ihm im Gebet anvertrauen und wenn wir gute Gemeinschaft suchen (Mal. 3:16Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten,+ jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu.+ Und ein Gedenkbuch* begann vor ihm geschrieben zu werden+ für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.+). Wie ein liebevoller Vater hört er unseren Hilferuf. Beten wir deshalb beharrlich (Röm. 12:12Freut euch in der Hoffnung.+ Harrt in Drangsal aus.+ Verharrt im Gebet.+ ). Ohne die Hilfe Jehovas ist es uns unmöglich, als Christen stark zu bleiben. Der Druck des heutigen Systems ist einfach viel zu groß, als dass wir ihm allein standhalten könnten. Wenn wir aufhören zu beten, berauben wir uns einer unversiegbaren Kraftquelle, durch die uns Gott jederzeit und gern stärkt. Wie sieht es mit deinen Gebeten aus? Gibt es da etwas, wo du dich noch verbessern könntest? (Jer. 16:19O Jehova, meine Stärke und meine Feste und mein Zufluchtsort am Tag der Bedrängnis,+ zu dir werden die Nationen selbst kommen von den Enden der Erde,*+ und sie werden sprechen: „In der Tat, unsere Vorväter haben schließlich lauter Falschheit,+ Nichtigkeit und Dinge besessen, an denen nichts Nützliches war.“+).

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Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten (1. Kor. 15:33)

Hier noch ein paar Bibelstellen zum Thema Umgang: „Ich habe nicht bei Menschen der Unwahrheit gesessen; und bei denen, die verhehlen, was sie sind, trete ich nicht ein“ (Ps. 26:4). „Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvernünftigen einlässt, dem wird es schlecht ergehen“ (Spr. 13:20). Was können wir aus diesen Texten Wertvolles lernen? Erstens: Jehova möchte, dass wir uns unseren Umgang gut aussuchen. Er möchte uns vor Unmoral beschützen und davor, unsere geistige Gesinnung zu verlieren. Zweitens: Von den Personen, mit denen wir zusammen sind, werden wir beeinflusst — zum Guten oder zum Schlechten. Vor dieser Tatsache dürfen wir die Augen nicht verschließen. Und offensichtlich wünscht sich Jehova, dass sein Appell uns zu Herzen geht. Das zeigt sich an der Art, wie die genannten Texte formuliert sind. Warum kann man das sagen? Nun, ist dir aufgefallen, dass darin nirgends starre Regeln aufgestellt werden, nach dem Motto: „Du darfst nicht . . .“? Stattdessen werden einfach grundlegende Wahrheiten ausgedrückt. Jehova sagt gewissermaßen zu uns: „So sehen die Fakten aus. Was willst du jetzt tun? Wozu drängt dich dein Herz?“

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In den letzten Tagen werden kritische Zeiten da sein, mitdenen man schwer fertig wird (2. Tim. 3:1)

So manch einer, der Gott nicht kennt, glaubt ebenfalls, dass es mit der Welt, wie sie heute besteht, nicht mehr lange so weitergehen kann. Aus Angst vor einer drohenden Katastrophe lebt man oft nach der Devise: „Lasst uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben“ (1. Kor. 15:32). Wir jedoch haben keine Angst. Wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, nur für uns selbst oder unsere selbstsüchtigen Wünsche zu leben (Spr. 18:1Wer sich absondert, wird nach [seinem eigenen] selbstsüchtigen Verlangen trachten;+ gegen alle praktische Weisheit wird er losbrechen.+). Vielmehr haben wir uns „selbst verleugnet“ und setzen unsere Zeit, Energie und Mittel großzügig dafür ein, die gute Botschaft vom Königreich bekannt zu machen (Mat. 16:24Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl* auf und folge mir beständig+. ). Unserem Gott zu dienen erfüllt uns mit Freude — und das erst recht, wenn wir ihn anderen näherbringen können. Da uns aber in der Welt Satans viele hassen, ist es gut möglich, dass wir wegen unseres Glaubens verfolgt werden (Joh. 15:19Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb.+ Weil ihr nun kein Teil der Welt seid,+ sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.+ ; 16:2Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb.+ Weil ihr nun kein Teil der Welt seid,+ sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.+ ). Wir geben dann nicht auf, sondern es bringt uns Jehova noch näher — näher, als wir es uns vielleicht je erträumt hätten (Jak. 1:2-4Erachtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet,+ 3 da ihr ja wißt, daß die geprüfte Echtheit* eures Glaubens Ausharren bewirkt.+ 4 Doch laßt das Ausharren sein Werk vollständig haben, damit ihr vollständig+ und in jeder Hinsicht gesund seid und es euch an nichts fehlt.+; 4:8Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen.+ Reinigt eure Hände, ihr Sünder,+ und läutert euer Herz,+ ihr Unentschlossenen*).

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Nimm dir eine Frau von den Töchtern Labans (1. Mo. 28:2)

Jakob hörte auf seinen Vater Isaak. Er verließ sein sicheres Zuhause im engsten Familienkreis bei Beerscheba und machte sich — offenbar allein — auf die Reise in die Gegend von Haran, Hunderte Kilometer von Kanaan entfernt (1. Mo. 28:10Und Jakob setzte seinen Weg von Beërschẹba aus fort und ging nach Hạran+ weiter. ). Vielleicht fragte er sich: „Ob ich wohl sehr lange weg sein werde? Ob mein Onkel mich wohl nett empfangen wird? Ob ich dort eine Frau finde, die Jehova liebt?“ Sollten Jakob derartige Sorgen durch den Kopf gegangen sein, dürften sie sich aufgelöst haben, als Jehova ihm in einem Traum erschien und sagte: „Ich bin mit dir, und ich will dich auf dem ganzen Weg, den du gehst, behüten, und ich will dich auf diesen Boden zurückbringen, denn ich werde dich nicht verlassen,bis ich wirklich getan habe, was ich zu dir geredet habe“ (1. Mo. 28:15). Wie sehr diese Worte Jakob beruhigt und getröstet haben müssen! Wir können ihn förmlich vor uns sehen, wie er sich auf den Weg macht, gespannt darauf, wie Jehova sein Versprechen wohl halten wird. Hast auch du dein Zuhause hinter dir gelassen, vielleicht um Jehova irgendwo in einem fremden Land zu dienen? Dann kannst du Jakobs anfängliche Gefühle bestimmt nachempfinden. Ganz sicher aber hast auch du schon Jehovas liebevolle Fürsorge am eigenen Leib erfahren.

http://wol.jw.org/de/wol/h/r10/lp-x
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Was soll ich tun, Herr? (Apg. 22:10)

Mit dieser ehrlich gemeinten Frage reagierte Saulus, als ihm der Herr Jesus Christus in einer Vision erschien, damit er aufhörte, seine Jünger zu verfolgen. Saulus bereute daraufhin demütig, was er getan hatte, ließ sich taufen und nahm den besonderen Auftrag an, die gute Botschaft über Jesus zu den Nationen zu tragen. Unermüdlich predigte Paulus die Botschaft vom Königreich in ganz Kleinasien und bis in Europa. Er gründete viele Versammlungen und besuchte sie wiederholt. Jesus blieb für ihn sein „Herr“, dem er bis zum Tod treu gehorchte (Apg. 22:6-16Als ich aber hinreiste und mich Damạskus näherte, da umblitzte mich um die Mittagszeit plötzlich aus dem Himmel ein großes Licht,+ 7 und ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme zu mir sagen: ‚Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?‘+8 Ich antwortete: ‚Wer bist du, Herr?‘ Und er sprach zu mir: ‚Ich bin Jesus, der Nazarẹner, den du verfolgst.‘+ 9 Die Männer nun, die bei mir waren,+ sahen zwar das Licht, hörten aber die Stimme dessen nicht, der zu mir redete.*+ 10 Darauf sagte ich: ‚Was soll* ich tun,+ Herr?‘ Der Herr sprach zu mir: ‚Steh auf, geh deines Weges nach Damạskus, und dort wird zu dir über alles gesprochen werden, was dir zu tun verordnet ist.‘+ 11 Da ich aber wegen der Herrlichkeit jenes Lichts nichts sehen konnte, kam ich, an der Hand derer geführt, die bei mir waren, in Damạskus an.+12 Ananịas nun, ein gewisser Mann, ehrfurchtsvoll gemäß dem GESETZ, der bei allen dort wohnenden Juden in gutem Ruf+ stand, 13 kam zu mir und sagte, bei mir stehend, zu mir: ‚Saulus, Bruder, werde wieder sehend!‘*+ Und zur selben Stunde schaute ich zu ihm auf. 14 Er sprach: ‚Der Gott unserer Vorväter+ hat dich erwählt,+ seinen Willen kennenzulernen und den Gerechten+ zu sehen+ und die Stimme aus seinem Mund zu hören,+ 15 denn du sollst ihm vor allen Menschen ein Zeuge von den Dingen sein, die du gesehen und gehört hast.+ 16 Und nun, warum zögerst du? Steh auf, laß dich taufen,+ und wasch+ deine Sünden ab, indem du seinen Namen anrufst.‘*+; 2. Kor. 4:5Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn+ und uns selbst als eure Sklaven+ um Jesu willen. ; 2. Tim. 4:8Fortan ist mir die Krone der Gerechtigkeit aufbehalten,+ die mir der Herr, der gerechte Richter+, an jenem Tag+ als Lohn geben wird,+ doch nicht nur mir, sondern auch all denen, die sein Offenbarwerden geliebt haben.). Wie ganz anders verhielten sich Personen, über die Jesus gesagt hatte: „Warum denn nennt ihr mich ‚Herr! Herr!‘, tut aber die Dinge nicht, die ich sage?“ (Luk. 6:46). Jesus erwartet somit von allen, die ihn als ihren Herrn annehmen, dass sie auch entsprechend handeln — genau wie der Apostel Paulus.
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Bathseba sandte hin und teilte David mit: „Ich bin schwanger“(2. Sam. 11:5)

Aus Barmherzigkeit nahm Jehova den Fall von David und Bathseba persönlich in die Hand, statt die beiden von unvollkommenen Menschen aburteilen und nach dem Gesetz Mose als Ehebrecher hinrichten zu lassen (3. Mo. 20:10Ein Mann nun, der mit der Frau eines anderen Mannes Ehebruch begeht, der begeht Ehebruch* mit der Frau seines Mitmenschen.+ Er* sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden, der Ehebrecher wie auch die Ehebrecherin.+). Jehova vergab David vielleicht auch deshalb, weil David selbst früher mit Saul barmherzig umgegangen war (1. Sam. 24:4-7Und Davids Männer begannen zu ihm zu sagen: „Das ist der Tag, an dem Jehova zu dir spricht: ‚Siehe! Ich gebe deinen Feind in deine Hand,+ und du sollst ihm so tun, wie es gut scheinen mag in deinen Augen.‘ “+ Da erhob sich David und schnitt leise den Zipfel des ärmellosen Obergewandes ab, das Saul gehörte. 5 Aber es geschah danach, daß David das Herz fortwährend schlug,+ weil er den Zipfel [des ärmellosen Obergewandes]*, das Saul gehörte, abgeschnitten hatte. 6 Daher sagte er zu seinen Männern: „Es ist im Hinblick auf Jehovas Standpunkt für mich undenkbar, daß ich meinem Herrn, dem Gesalbten*+ Jehovas, diese Sache antun sollte, indem ich meine Hand gegen ihn ausstrecke, denn er ist der Gesalbte Jehovas.“+ 7 Demgemäß trieb David seine Männer mit diesen Worten auseinander, und er ließ nicht zu, daß sie sich gegen Saul erhoben.+ Was Saul betrifft, er stand auf aus der Höhle und ging seines Weges weiter.; 2. Sam. 12:13David sagte+ nun zu Nathan: „Ich habe gegen Jehova gesündigt.“+ Darauf sprach Nathan zu David: „Jehova seinerseits läßt sicherlich deine Sünde vorübergehen.+ Du wirst nicht sterben.+). Wie Jesus erklärte, behandelt uns Jehova so, wie wir andere behandeln: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch messen“ (Mat. 7:1, 2). Ist es nicht enorm beruhigend zu wissen, dass Jehova bereit ist, unsere Sünden zu vergeben — sogar wenn es sich um so schwere Fehler wie Ehebruch oder Mord handelt? Die Voraussetzung dafür ist, dass wir selbst zum Vergeben bereit sind, ihm unsere Sündenehrlich bekennen und einen grundlegenden Sinneswandel erkennen lassen. Wenn Sünder ehrlich bereuen, dann können sie mit „Zeiten der Erquickung“ rechnen (Apg. 3:19Bereut+ daher und kehrt um+, damit eure Sünden ausgelöscht werden,+ so daß Zeiten* der Erquickung+ von der Person* Jehovas* kommen mögen ).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2014/12/26
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