immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
maggie
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Seid gleich freien Menschen, und behaltet doch eure Freiheit nicht als einen Deckmantel für Schlechtigkeit, sondern als Sklaven Gottes (1. Pet. 2:16)

So zu leben, wie wir es Jehova versprochen haben, ist nicht leicht. Wir müssen dazu an gleich zwei Fronten kämpfen. Da ist zum einen der Konflikt, den Paulus aus eigener Erfahrung so beschreibt: „Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist“ (Röm. 7:22, 23). Auch in uns ist die Erbsünde noch tief verwurzelt, weshalb wir ständig gegen sündige Neigungen ankämpfen müssen. Zum anderen geht unser Kampf gegen die von Dämonen beeinflusste Welt, in der wir leben. Ihr Herrscher, Satan, der Teufel, nimmt uns regelrecht unter Beschuss, damit wir Jehova und Jesus die Treue brechen. Er führt uns in Versuchung, seinen moralisch zersetzenden Einflüssen nachzugeben, sodass wir seine Sklaven werden (Eph. 6:11, 12Legt die vollständige Waffenrüstung+Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften*+ des Teufels standhalten könnt; 12 denn unser Ringen+ geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen+, gegen die Gewalten+, gegen die Weltbeherrscher*+ dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte+ in den himmlischen Örtern.). Dazu rückt er seine Welt in ein attraktives, verführerisches Licht (1. Joh. 2:15, 16Liebt nicht die Welt noch die Dinge in der Welt.+ Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm;+ 16 denn alles in der Welt+ — die Begierde des Fleisches+ und die Begierde der Augen+ und die auffällige Zurschaustellung* der Mittel, die jemand zum Leben hat+ — stammt nicht vom Vater, sondern stammt von der Welt).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/2
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Beitrag von maggie »

Er wird tatsächlich Übles herabrufen auf seinen Gott (Jes. 8:21)

Zur Zeit Jesajas ist die Nation Juda in großer Not. Sie ist von Feinden regelrecht umzingelt. Die Nahrungsvorräte sind fast aufgebraucht; viele hungern. Statt bei Jehova nun Hilfe zu suchen, geben sie ihm die Schuld für ihre Notlage und fangen an, „Übles herabzurufen“ auf ihren König und ihren Gott. Machen wir Schweres durch oder trifft uns ein Unglück, könnte es dann passieren, dass auch wir in unserem Herzen denken: „Wo war Jehova denn, als ich ihn gebraucht hätte!?“ Zur Zeit Hesekiels waren die Israeliten der Meinung, es sei verkehrt, wie Jehova vorgehe — sein Weg sei „nicht recht ausgerichtet“ (Hes. 18:29Und das Haus Israel wird bestimmt sagen: „Der Weg Jehovas*ist nicht recht ausgerichtet.“+ Was meine Wege betrifft, sind sie nicht recht ausgerichtet, o Haus Israel?+ Sind es nicht eure Wege, die nicht recht ausgerichtet sind?). Das Problem? Sie kannten nicht alle Fakten. Sie schwangen sich sozusagen zum Richter auf und erlaubten sich, gestützt auf ihr lückenhaftes Verständnis der Situation, ein Urteil über Gottes Handlungsweise. Angenommen, wir verstehen nicht unbedingt alle Faktoren, die in einem Bibelbericht eine Rolle spielten oder die bestimmte Entwicklungen in unserem Leben beeinflussen. Kommt es uns dann vielleicht manchmal so vor, als sei „der Weg Jehovas“ unfair, „nicht recht ausgerichtet“? (Hiob 35:2„Hast du dieses als Rechtsprechung betrachtet? Du hast gesagt: ‚Meine Gerechtigkeit [wiegt] mehr als diejenige Gottes.).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/3
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Beitrag von maggie »

Wenn er nicht genug aufbringen kann zu einem Schaf, dann soll er zwei Turteltauben bringen (3. Mo. 5:7)

Opfer waren im alten Israel die Grundlage für Sündenvergebung. Sie waren nötig, damit das Volk die Gunst Jehovas behielt. Einige Opfer waren vorgeschrieben, andere freiwillig (3. Mo. 23:37, 38Dies sind die Festzeiten+ Jehovas, die ihr als heilige Zusammenkünfte+ ausrufen solltet, um Jehova ein Feueropfer+darzubringen: das Brandopfer+ und das Getreideopfer+ des Schlachtopfers und die Trankopfer+ gemäß dem täglichen Erfordernis,* 38 außer den Sabbaten Jehovas+ und außer euren Gaben+ und außer allen euren Gelübdeopfern+ und außer allen euren freiwilligen Gaben+, die ihr Jehova geben solltet). Ganzbrandopfer beispielsweise konnten freiwillig als Gabe für Jehova dargebracht werden. Er berücksichtigte liebevoll, dass nicht jeder das Gleiche darbringen konnte, und verlangte nur Opfer, die den Möglichkeiten des Einzelnen entsprachen. Sein Gesetz schrieb vor, das Blut eines Tieres auszugießen. Das war ein „Schatten der künftigen guten Dinge“, die durch Jesus kommen sollten (Heb. 10:1-4Denn da das GESETZ einen Schatten+ der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen.+ 2 Würde sonst nicht das Darbringen der [Schlachtopfer] aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten* und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten?+ 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert,+4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt). Doch wenn jemand nicht in der Lage war, ein Tier von der Groß- oder Kleinviehherde zu opfern, nahm Jehova auch Turteltauben an. So war es selbst Armen möglich, freudig etwas zu opfern (3. Mo. 1:3Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer*+ von der Rinderherde ist, sollte er ein männliches Tier, ein fehlerloses+, darbringen. Am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft sollte er es aus eigenem, freiem Willen vor Jehova darbringen, 10Und wenn seine Opfergabe für ein Brandopfer von der Kleinviehherde ist,+ von den jungen Widdern oder den Ziegen, so wird er ein männliches+ Tier, ein fehlerloses, darbringen, 14Wenn jedoch seine Opfergabe als Brandopfer für Jehova von den Vögeln ist, dann soll er seine Opfergabe von den Turteltauben+oder den jungen Tauben*+ darbringen).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/4
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Du bist mein Beistand und der für mein Entrinnen Sorgende (Ps. 40:17)

Ein liebevoller Vater versorgt seine Kinder nicht nur, sondern beschützt sie und rettet sie natürlich auch, wenn sie in Gefahr sind. Ein Bruder erzählt gern, was er einmal als kleiner Junge erlebte, als er nach dem Predigtdienst mit seinem Vater nach Hause ging. Sie mussten über einen Bach, der durch einen Wolkenbruch am frühen Morgen stark angeschwollen war. Um ans andere Ufer zu kommen, mussten die beiden von einem großen Stein zum nächsten hüpfen. Plötzlich rutschte der Junge aus, fiel in die reißenden Wassermassen und ging zweimal unter. Doch sein Vater packte ihn schnell an der Schulter und rettete ihn vor dem Ertrinken. Wie dankbar der kleine Junge dafür war! Genauso rettet uns unser Vater im Himmel vor den „reißenden Fluten“ der bösen Welt und vor ihrem Herrscher, Satan, dem Teufel. Einen besseren Beschützer als Jehova Gott kann man sich überhaupt nicht wünschen! (Mat. 6:13Und bringe uns nicht in Versuchung,+ sondern befreie* uns von dem, der* böse ist.; 1. Joh. 5:19Wir wissen, daß wir von Gott stammen,+ aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/9
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Beitrag von maggie »

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid (2. Kor. 13:5)

Mit dem „Glauben“ ist hier die Gesamtheit der christlichen Glaubensansichten gemeint, die sich auf die Bibel stützen. Stimmt das, was wir sagen und tun, mit dem „Glauben“ überein, dann haben wir die „Prüfung“ sozusagen bestanden und sind „im Glauben“. Natürlich dürfen wir uns dabei nicht lediglich das herauspicken, was uns gefällt, sondern müssen darauf achten, dass unsere Lebensweise zu dem gesamten Spektrum biblischer Lehren passt (Jak. 2:10, 11Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut*, der hat sich gegen alle vergangen.+ 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“,+ hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“+ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden). Vielleicht hast du Angst vor so einer „Prüfung“ — vor allem, wenn du befürchtest, sie nicht zu „bestehen“. Aber sind nicht Jehovas Gedanken viel höher als unsere eigenen Gedanken? Und kommt es nicht viel eher darauf an, wie er über uns denkt? (Jes. 55:8, 9„Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken,+ noch sind meine Wege eure Wege“+ ist der Ausspruch Jehovas. 9 „Denn wie die Himmel höher sind als die Erde,+ so sind meine Wege höher als eure Wege+ und meine Gedanken als eure Gedanken). Worauf achtet er denn, wenn er seine Diener durchforscht? Er richtet sein Augenmerk auf ihre guten Eigenschaften, denn er will sie nicht verurteilen, sondern ihnen helfen. Nimmst du Gottes Wort zu Hilfe, um zu prüfen, ob du „im Glauben“ bist, dann gelingt es dir besser, dich mit Jehovas Augen zu sehen. Es fällt dir dann leichter, das Gefühl, für Gott wertlos zu sein, durch die biblisch begründete Überzeugung zu ersetzen: „Ich bin kostbar in den Augen Jehovas!“

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/8
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Beitrag von maggie »

Seid gesunden Sinnes (1. Pet. 4:7)

Alle Menschen haben die Sünde geerbt und sind deshalb alles andere als vollständig gesund an Körper und Geist (Ps. 51:5 Siehe! In Vergehen wurde ich unter Geburtsschmerzen hervorgebracht,+Und in Sünde empfing mich meine Mutter; Röm. 3:23Denn alle haben gesündigt+ und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes). Dazu kommt, dass der Teufel „den Sinn verblendet“. (2. Kor. 4:4unter denen der Gott* dieses Systems der Dinge*+ den Sinn* der Ungläubigen verblendet hat,+ damit das erleuchtende Licht*+ der herrlichen guten Botschaft+ über den Christus*, der das Bild+ Gottes ist, nicht hindurchstrahle; Tit. 3:3Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, irregeführt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen, lebten in Schlechtigkeit und Neid dahin, [waren] verhaßt und haßten einander). Wer sich bei seinen Entscheidungen einzig und allein darauf verlässt, was er für gut und vernünftig hält, der könnte sich daher selbst betrügen — auch wenn er vorher noch so lange und gründlich nachgedacht hat (Spr. 14:12Es gibt einen Weg, der vor einem Mann gerade ist,+ aber sein Ende sind danach die Wege des Todes). Im Gegensatz zu uns ist unser himmlischer Vater Jehova in jeder Beziehung absolut vollkommen (5. Mo. 32:4 Der FELS, vollkommen ist sein Tun,*+Denn Gerechtigkeit* sind alle seine Wege.+ Ein Gott* der Treue,+ bei dem es kein Unrecht gibt;+Gerecht und gerade ist er). Er hat für alles gesorgt, was wir brauchen, um unseren Sinn zu erneuern und einen gesunden Sinn zu entwickeln (2. Tim. 1:7Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben,+ sondern den der Kraft+ und der Liebe und des gesunden Sinnes). Damit wir also wirklich vernünftig überlegen und entsprechend handeln können, müssen wir unsere Gedanken und Gefühle darauf abstimmen, wie Jehova denkt, fühlt und handelt.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/17
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Beitrag von maggie »

Wenn die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde (Jak. 1:15)

Der Teufel rechnet sich eine Chance aus, unsere Freundschaft zu Jehova zu zerstören, wenn er auf unser Herz einwirken kann: den Sitz unserer Wünsche und Begierden. Mit welchen Mitteln versucht Satan, sich Zugang zu unserem Herzen zu verschaffen? Zu seinen Waffen gehören „die Dinge in der Welt“ (1. Joh. 2:15, 16Liebt nicht die Welt noch die Dinge in der Welt.+ Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm;+ 16 denn alles in der Welt+ — die Begierde des Fleisches+ und die Begierde der Augen+ und die auffällige Zurschaustellung* der Mittel, die jemand zum Leben hat+ — stammt nicht vom Vater, sondern stammt von der Welt+.). Über die Jahrtausende hinweg hat der Teufel ein perfektes Umfeld dafür geschaffen, Menschen zu täuschen. Da das die Welt ist, in der auch wir leben, müssen wir aufpassen, nicht auf seine hinterhältigen Taktiken hereinzufallen (Joh. 17:15Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen, sondern um dessentwillen, der böse ist, über sie zu wachen). Mit seinen Methoden zielt Satan darauf ab, in unserem Herzen verkehrte Wünsche zu wecken. Der Apostel Johannes zählt drei Lockmittel des Teufels auf: 1. „die Begierde des Fleisches“, 2. „die Begierde der Augen“ und 3. „die auffällige Zurschaustellung der Mittel, die jemand zum Leben hat“. Mit diesen drei Versuchungen probierte er es auch bei Jesus in der Wildnis. Im Lauf der Zeit hat Satan so viel Erfahrung im Fallenstellen gesammelt, dass er sie heute höchst wirkungsvoll einsetzt, geradezu maßgeschneidert auf die Neigungen jedes Einzelnen.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/19
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Beitrag von maggie »

Möge alle boshafte Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und lästerliches Reden von euch entfernt werden (Eph. 4:31)

Nehmen wir Jesu Beispiel. Stell dir vor, wie groß der Druck gewesen sein muss, unter dem Jesus während des letzten Abendmahls stand. Er wusste genau: In wenigen Stunden würde er einen langsamen, qualvollen Tod sterben. Von seiner Treue hing es ab, ob der Name seines Vaters geheiligt und die Menschheit gerettet werden würde. Ausgerechnet an diesem Abend entstand unter den Aposteln „ein hitziger Wortstreit . . . darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine“. Wie ging Jesus damit um? Er schrie sie nicht an, reagierte auch nicht verärgert. Vielmehr redete er ihnen ruhig zu, um sie zum Nachdenken zu bringen. Er erinnerte sie daran, dass sie in Prüfungen zu ihm gehalten hatten. Mit seinen Worten zeigte Jesus, wie sehr er darauf vertraute, dass sie treu blieben, auch wenn der Teufel sie „wie Weizen sichten“ wollte. Ja, er schloss sogar einen Bund mit ihnen (Luk. 22:24-32 Es entstand indessen auch ein hitziger Wortstreit unter ihnen darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine.+ 25 Er aber sagte zu ihnen: „Die Könige der Nationen spielen sich als Herren über sie auf, und die, die Gewalt über sie haben, werden Wohltäter genannt.+ 26 Ihr aber sollt nicht so sein,+ sondern möge der, der unter euch der Größte ist, wie der Jüngste werden+ und der, der als Oberster auftritt, wie der Dienende.*+ 27 Denn wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Ist es nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.+28 Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten+ haben;+ 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund+ mit mir gemacht hat, für ein Königreich,+ 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich+eßt+ und trinkt und auf Thronen sitzt,+ um die zwölf Stämme Israels zu richten.31 Sịmon, Sịmon, siehe, der Satan+ hat danach verlangt, euch wie Weizen zu sichten.+ 32 Ich aber habe für dich gefleht,+ daß dein Glaube nicht nachlasse; und du, bist du einst zurückgekehrt, so stärke+ deine Brüder.).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/20
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Beitrag von maggie »

O Jehova, du bist unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer; und wir alle sind das Werk deiner Hand (Jes. 64:8)

Was für ein Gefäß ein Töpfer formt, liegt völlig in seiner Hand. Der Ton hat darauf keinen Einfluss. So verhält es sich auch mit uns Menschen. Uns steht es genauso wenig zu, mit Gott zu argumentieren, wie der Ton dem Töpfer vorschreiben kann, welche Form er ihm geben soll (Jer. 18:1-6Das Wort, das von Jehova an Jeremia* erging, lautete:2 „Mache dich auf, und du sollst zum Haus des Töpfers hinabgehen,+ und dort werde ich dich meine Worte hören lassen.“3 Und ich ging dann zum Haus des Töpfers hinab, und da verrichtete er Arbeit auf den Töpferscheiben. 4 Und das Gefäß, das er aus dem Ton machte, verdarb unter der Hand des Töpfers, und er begann wiederum und machte es dann zu einem anderen Gefäß, so wie es zu machen in den Augen des Töpfers* recht aussah.+5 Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete:6 „ ,Vermag ich euch nicht ebenso zu tun wie dieser Töpfer, o Haus Israel?‘ ist der Ausspruch Jehovas. ‚Siehe! Wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, o Haus Israel). An Jehovas Handlungsweise mit dem Volk Israel ist zu erkennen, dass er mit Menschen ebenso verfahren kann wie ein Töpfer mit Ton. Doch gibt es dabei einen Unterschied, den man nicht übersehen darf: Ein Töpfer formt aus einem Tonklumpen je nach Fertigkeit irgendein Gefäß. Wie verhält es sich aber bei Jehova? Formt er Menschen oder Nationen willkürlich zu etwas Gutem oder Schlechtem? Die Antwort der Bibel ist Nein. Jehova hat der Menschheit ein kostbares Geschenk gemacht: die Willensfreiheit. Er übt seine Souveränität nicht so aus, dass dieses Geschenk nutzlos ist. Der Schöpfer formt Menschen nur, wenn sie das möchten (Jer. 18:7-10In irgendeinem Augenblick, da ich gegen eine Nation und gegen ein Königreich reden mag, um [sie] auszurotten und [sie] niederzureißen und [sie] zu vernichten,+ 8 und jene Nation tatsächlich umkehrt von ihrer Schlechtigkeit, gegen die ich redete,+ so will ich Bedauern empfinden über das Unglück, das ich an ihr zu vollstrecken gedacht hatte.+ 9 Aber in irgendeinem Augenblick, da ich über eine Nation und über ein Königreich reden mag, um [sie] aufzubauen und zu pflanzen,+ 10 und sie tatsächlich tut, was böse ist in meinen Augen, indem [sie] meiner Stimme nicht gehorcht,+ so will ich Bedauern empfinden über das Gute, das zu ihrem Guten zu tun ich [bei mir selbst] sagte.).

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Beitrag von maggie »

Ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde (Röm. 7:23)

Was waren die Schwachstellen von Paulus? Er konkretisierte das zwar nicht, schrieb aber an Timotheus, er sei früher „ein unverschämter Mensch“ gewesen (1. Tim. 1:13obwohl ich früher ein Lästerer und ein Verfolger+ und ein unverschämter+ Mensch war. Dennoch wurde mir Barmherzigkeit erwiesen,+ weil ich unwissend+ war und im Unglauben handelte). Bevor Paulus ein Christ wurde, schäumte er vor Wut gegen Jesu Nachfolger. Er gab zu, „über die Maßen gegen sie rasend“ vorgegangen zu sein (Apg. 26:11Und in allen Synagogen+ suchte ich sie oft durch Bestrafung zum Widerruf zu zwingen; und über die Maßen gegen sie rasend, ging ich so weit, sie sogar in auswärtigen Städten zu verfolgen.). Auch wenn Paulus lernte, seine Gefühle und Äußerungen zu beherrschen, war das für ihn sicher nicht immer einfach (Apg. 15:36-39Nach einigen Tagen nun sagte Paulus zu Bạrnabas: „Vor allem laß uns zurückkehren und die Brüder in jeder der Städte besuchen, in denen wir das Wort Jehovas* verkündigt haben, um zu sehen, wie es ihnen geht.“+ 37 Bạrnabas seinerseits war entschlossen, auch Johạnnes mitzunehmen, der Markus genannt wurde.+ 38 Paulus aber hielt es nicht für richtig, diesen mitzunehmen, da er von Pamphỵlien aus von ihnen weggegangen war+ und sich nicht mitihnen an das Werk begeben hatte. 39 Dadurch gab es einen heftigen Zornausbruch, so daß sie sich voneinander trennten; und Bạrnabas+nahm Markus mit und segelte nach Zypern weg). Was hat ihm geholfen? Er ging ganz gezielt gegen seine unvollkommene menschliche Natur vor und zerschlug sie mit der Hilfe des Geistes Gottes (1. Kor. 9:26, 27Daher laufe+ ich nicht aufs ungewisse; ich führe meine Schläge so, daß ich nicht die Luft schlage;+ 27 sondern ich zerschlage* meinen Leib+ und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbewährt+ erweise). Bestimmt suchte er nach passenden Texten in den Schriften, bat Jehova flehentlich um Hilfe und arbeitete hart an sich. Wir können einiges von ihm lernen, haben wir doch einen ähnlichen Kampf gegen unsere Unvollkommenheiten zu führen.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/11/22
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