Was bedeutet erwählt?

maggie
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Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von maggie »

Peter hat geschrieben:Liebe maggie,

sieh dir die Entstehungsgeschichte de Bibel an:
Vieles wurde erst lange Zeit, nachdem das beschriebene Ereignis stattgefunden hat, beschrieben. Wenn du dir heute von Zeitzeugen eine Beschreibung von Ereignissen schildern lässt, die vor 60 Jahren stattgefunden haben, wirdst du so viele Versionen hören wie du Zeitzeugen hast.

Die Texte der Bibel sind mehrfach übertragen und übersetzt worden. In jeder Übersetzung fließen die Gedanken des Übersetzers ein. Nimm einen deutschen Text und lasse ihn in Englische und den englischen von einem anderen Übersetzer in Französiche und den französischen von einem 3. Übersetzer in Deutsche übersetzen. Danach vergleiche den ursprünglichen Text mit der 3-fach übersetzten Version. Die Unterschiede werden dich erstaunen, insbesondere, wenn in der ursprünglichen Version Dinge beschrieben wurden, für die der Autor die "Fachsprache" nicht kannte. Dem Text der Bibel ist es, bis er zu uns gelangte nicht besser ergangen. Hinzu kommt, dass viele Bibeltexte auf medialen Mitteilungen beruhen, die teilweise erst 100 Jahre später aufgeschrieben worden sind. Nicht nur, dass durchaus nicht alle medialen Mitteilungen aus Göttlichen Sphären, sondern teilweise vom Widersacher kamen, wirkte auch die lange Zeit bis zum Aufschreiben verfälschend. Deshalb ist der Wahrheitsgehalt der Bibel nicht der, der er sein sollte. Hinzu kommt, dass im Jahr 553 und später im Jahr 1500 sämtliche Spuren, die auf die Reinkarnation hinwiesen aus der Bibel getilgt worden sind. Außerdem ist die Bibel in großen Teilen nicht wörtlich zu nehmen, denn Vieles wurde in vereinfachten Bildern geschildert, die nicht auf realen Ereignissen beruhen, sondern nur symbolhaft gemeint sind.

GOTT zum Gruß,

Peter
Lieber Peter,

wenn es so wäre wie du sagst, könnten wir dann die Bibel nicht in die Mülltonne haun?

2.Timotheus 3:16 sagt:" Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, "

Hat Gott dann gelogen? Wozu gibt es die Bibel dann überhaupt?

Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist. Und da Gott allmächtig ist, traue ich ihm ohne weiteres auch zu, dass er dieses Wort so erhält, wie er es ursprünglich vorgesehen hat. Denn Gott würde uns niemals anlügen. Titus 1:2 : "aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat, "

Es gibt vieles was für die Glaubwürdigkeit der Bibel spricht. Ich denke nur an die vielen Prophezeiungen.

Auch ihre innere Harmonie ist auffallend. Besonders wenn man bedenkt, dass die Bibel von 40 ganz unterschiedlichen Männern geschrieben wurde. Zu ihnen gehörten unter anderem ein Steuereinnehmer, ein Arzt, Könige, Propheten und Hirten. Sie fertigten ihre Aufzeichnungen während einer Zeitspanne von 1 610 Jahren an; so konnte es keine geheime Absprache unter ihnen geben. Dennoch besteht in ihren Schriften selbst in den kleinsten Einzelheiten Harmonie. Um zu verstehen, wie weit die verschiedenen Teile der Bibel harmonisch miteinander verwoben sind, muß man sie selbst lesen und studieren.

Kein altes Buch ist so gut belegt wie die Bibel.

Sir Frederic Kenyon erklärte in der Einleitung seines siebenbändigen Werks über die Chester-Beatty-Papyri: „Der erste und wichtigste Schluß, den man aus der Untersuchung [der Papyri] ziehen kann, ist die befriedigende Tatsache, daß sie die wesentliche Korrektheit der vorhandenen Texte bestätigen. Weder im Alten noch im Neuen Testament ist eine auffallende oder grundlegende Abweichung festzustellen. Es gibt keine bedeutenden Auslassungen oder Zusätze und auch keine Abweichungen, die wesentliche Tatsachen oder Lehren betreffen. Die Textabweichungen sind geringfügiger Art und betreffen z. B. nur die Wortfolge oder die Genauigkeit der verwendeten Wörter . . . Von allergrößter Bedeutung ist dagegen, daß sie [die besprochenen Papyri] — aufgrund der Tatsache, daß sie aus früherer Zeit datieren als alles, was bisher zur Verfügung stand — die Unversehrtheit der vorhandenen Texte bestätigen“ (The Chester Beatty Biblical Papyri, London, 1933, S. 15).

Also ich bin davon überzeugt, dass die Bibel die Wahrheit sagt. Was soll man sonst als Maßstab für die Wahrheit nehmen?

Wenn ich mich hier so umschaue und hier unterschiedlichsten Kundgaben lese oder NO usw. , dann stelle ich fest, dass sie sich widersprechen.

Wer hat nun recht? Wie kann ich wirklich die Wahrheit herausfinden? Möchte Gott gar nicht, dass wir die Wahrheit herausfinden? Sollen wir ewig Suchende und Streitende bleiben?

Was meinst du?

Lieben Gruß
Maggie
Regina
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von Regina »

Liebe maggie es gibt viele Wege um die Wahrheit zu finden.
Ich lese auch in der Bibel und meditiere anschliessend darüber.
Und in ihr finde ich meine Wahrheit.
Regina
Peter
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von Peter »

Liebe Maggie,

nein, wir müssen die Bibel nicht in die Tonne hauen, aber müssen sie anders lesen. Wir dürfen nicht blind Wort für Wort glauben, was in der Bibel steht. So würde GOTT niemals einen Befehl abgeben, der bewirkt, dass Andere verletzt oder geschädigt werden. Auch ist GOTT kein strafender oder gar rächender GOTT, sondern die LIEBE in höchster Vollendung. Was dieser Liebe widerspricht, kann niemals ein Wort GOTTES sein. Die Versiegelung der Bibel ist ein Meisterstück des Widersachers, denn im Reich GOTTES ist alles im Fluss, alles entwickelt sich, so dass auch die Bibel regelmäßig angepasst werden müsste.

Wir dürfen nicht außer acht lassen, dass GOTT niemals in den freien Willen eingreift. Der Widersacher hingegen hat diesbezüglich keine Skrupel. Er hat sich direkt oder über seine Helfer immer eingemischt, als die Texte der Bibel geschrieben wurden, als sie übertragen oder übersetzt wurden und als sie zusammengestellt wurden.

Die Aussagen der Propheten sind medial empfangene Aussagen und die Gesetze der Medialität, die heute gelten, galten auch schon vor vielen Tausend Jahren. Deshalb müssen die Bibeltexte vom Leser genau so sorgfältig auf ihren Wahrheitsgehalt und auf ihre Herkunft geprüft werden, wie alle anderen medial empfangenen Texte bis heute. Viele Texte sind erst dann glaubhaft, wenn man bestimmte Begriffe durch Begriffe der Ufologie ersetzt, denn die Santiner, die sich heute um uns bemühen, betreuen uns schon seit vielen Jahrtausenden.

Der Stern von Bethlehem, der nicht den Gesetzen der Astronomie gefolgt ist und den deshalb kein Astronom nachvollziehen kann, war genauso ein Raumschiff, wie die Wolke oder Feuersäule zu Moses Zeiten. So gibt es viele Zeugnisse der Ufologie. Auch die Cherubim und Seraphim waren Santiner, die sich uns im "Engelsgewand" gezeigt haben.

GOTT zum Gruß,

Peter
Regina
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von Regina »

Liebe maggie das habe ich ergänzend im Web gefunden.

Pfarrer Johannes greber schreibt in seinem erwähnten Buch über den Heiligen Hieronymus:

"Hieronymus übersetzte um 370 n. Chr. die ganze Bibel in die lateinische Sprache. Der damalige Papst Damasus hatte ihn zu dieser Übersetzung aufgefordert. In einem Brief an Damasus berichtet nun Hieronymus über sein neues Bibelwerk. Darin sagt er, daß es eine gefährliche Anmaßung sei, eine Bibel schreiben zu wollen, welche den richtigen Text wiedergäbe. Denn die vorhandenen Abschriften des Urtextes, die über die ganze Welt zerstreut seien, wichen alle voneinander ab. Nun soll er den Schiedsrichter spielen. - Wenn er nun eine neue Bibel herausgebe, so würde sie von den bisherigen abweichen. Die Folge werde sein, daß man ihn einen gotteslästerlichen Fälscher nenne, weil er Worte und Sätze geändert, hier etwas ausgelassen, dort etwas hinzugesetzt oder sonstige Verbesserungen vorgenommen habe. - Und dann schreibt er den Satz, der den schwersten Schlag gegen jeden führt, der die Bibel, wie sie uns jetzt vorliegt, als das "unverfälschte" Wort Gottes ansieht. Er sagt: 'Selbst diejenigen, die mich als gotteslästerlichen Fälscher schmähen, müssen zugeben, daß dort nicht mehr von WAHRHEIT die Rede sein kann, wo das, was die WAHRHEIT sein soll, voneinander abweicht.' - Weiter schildert Hieronymus in seinem Brief, wie die vielen Verschiedenheiten der Abschriften des ursprünglichen Textes zu erklären seien: 'Manche Abschreiber haben in verbrecherischer Weise absichtlich gefälscht.' " Zitat Ende.

Regina
eNTe
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von eNTe »

Liebe Regina,

Du erwähntest einen Schrifwechsel von Hieronymus mit dem Papst Damasus
"Hieronymus übersetzte um 370 n. Chr. die ganze Bibel in die lateinische Sprache. Der damalige Papst Damasus hatte ihn zu dieser Übersetzung aufgefordert. In einem Brief an Damasus berichtet nun Hieronymus über sein neues Bibelwerk. Darin sagt er, daß es eine gefährliche Anmaßung sei, eine Bibel schreiben zu wollen, welche den richtigen Text wiedergäbe.Denn die vorhandenen Abschriften des Urtextes, die über die ganze Welt zerstreut seien, wichen alle voneinander ab.
Um den Brief zu verstehen, sollte man etwas über die Art der Schriften wissen und ahnt dann, was Hieronymus eigentlich vom Fach her bespricht. Das AT wurde in einer Form gedichtet, die nicht nur den Erzählstoff enthielt, sondern gleichzeitig mit vielen darunter und darüber liegenden Ebenen ausgestattet war. Es war ein flexibles Gesetz. Der Leser oder der Hörer wurde angeregt sich Gedanken zu machen. Dazu musste er viele Verknüpfungen anstellen. Jedesmal wenn er den Text wieder hörte, kam er auf neue Einfälle. Wenn Hieronymus SEINE Entscheidung träfe, würde sie von der bisherigen abweichen. Er hätte das Rad blockiert, würde ich heute sagen.

Wie das entsteht muss man im hebräischen Text selbst anschauen.
Da haben wir im AT so seltsame Namensaufzählungen, die keiner anschaut. In Wirklichkeit sind das meist nur Eigenschaften. Sie ergeben Bezüge und ergeben Gesetzmäßigkeiten.

Wir lesen im AT von seltsamen unmoralischen Familiengeschichten, bei denen Jakob jede Menge Frauen hat. Rahel wollte er, bekam aber Lea untergeschoben.

In Hebräisch ist dieser Satz bei gleichem Inhalt so zu lesen:
... dass Nachfolgen (Jakob) gern Fruchtbarkeit (Rahel) gehabt hätte, aber leider nur die Mühen (Lea) bekam.

1.Mose 29.32 Und Lea ward schwanger und gebar einen Sohn, den hieß sie Ruben und sprach: Der Herr hat angesehen mein Elend; nun wird mich mein Mann liebhaben.

Hätte denn Hieronymus etliche Schriften der Rabbiner, viele Auslegungen und weiteres hinzuziehen können und hatte er überhaupt den Überblick? Jetzt stellt sich zusätzlich die Frage ob er seine Angaben sachlich machte, sich vor einer Riesenarbeit und der Verantwortung daraus drücken wollte. Vielleicht sprach er von den unterschiedlichsten griechischen Übersetzungen, die ab 300 v. Chr. gemacht wurden?
Jedenfalls hast Du da einen sehr interessanten Hinweis geliefert.

Man sieht an den Qumran-Funden wie genau die Texte überliefert wurden - und selbst aus der deutschen Übersetzung kann der "Kern" gesehen werden. (Hauptsache man versteht ihn. Aber die Ansicht ging schief, wie Pfarrer Greber mitgeteilt wurde. Er suchte aber ob die Bibelltexte gefälscht wurden.)

Ich weiß nicht, ob ich genügend ausführlich das ausdrücken kann, was hier das Problem ist. Aus den vielen Sichtweisen wurde nur die Erzählung herausgenommen. Die wurde als nicht befriedigend angesehen. Die Predigten wurden mit den "Fremdworten" weiter geführt. Als man die Erählung im Kopf hatte - statt des anderen Inhalt - führte es dazu, dass man sich alles ganz verkehrt vorstellte. Es war ein toller Ansatz von Papst Damasus. Vielleicht konnte Hieronymus nicht genügend Hebräsch? Es ist sehr, sehr schwer hier eine wirklich "gültige" Aussage zu treffen. Andererseits ist es total leicht, wie es einige Schriftgelehrte schon bewiesen haben. Man braucht etwas Grundlagenkenntnisse um den Sachverhalt nachzuvollziehen.

Ich komme nochmal zurück zu Ruben (roe ben = schau ein Sohn, bzw. schau es enthält?)

1.Mose 29.32 Und Lea ward schwanger und gebar einen Sohn, den hieß sie Ruben und sprach: Der Herr hat angesehen mein Elend; nun wird mich mein Mann liebhaben.

Als mit Mühen schwanger, etwas herauskam nannte man dies "schau was es enthält?" Man sah wie es sein sollte bei dem Elend.

Weil die Rabbiner die Erzähltexte nicht verstümmelten, erzählten sie diesen Stoff auf andere Weise. Es vervielfachten sich dann die Erzählungen, die quasi mit anderen Worten wieder eine neue Geschichte erfanden. Das Wissen ist da - aber die Bibeltexte sind nicht genügend erforscht.
Regina
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von Regina »

Ja das ist interessant was du bringst EnTe. Dankeschön, dankeschön.
Regina
maggie
Erzengel
Erzengel
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Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von maggie »

Regina hat geschrieben:Liebe maggie es gibt viele Wege um die Wahrheit zu finden.
Ich lese auch in der Bibel und meditiere anschliessend darüber.
Und in ihr finde ich meine Wahrheit.
Regina
Liebe Regina,

genau. So mache ich es im Prinzip auch. Ich lese viel in der Bibel, nur würde ich nicht sagen, ich meditiere, aber ich sinne, denke darüber nach . Ist ja auch irgendwie eine Form der Meditation.
Jetzt sagst du, du findest deine Wahrheit. Wenn jeder seine Wahrheit findet, gibt es ja wieder verschiedene Wahrheiten. Ich glaube nicht , dass das sein kann. Wirkliche Wahrheit kann es doch nur eine geben. Entweder ist es Lüge, Halbwahrheit oder Wahrheit. Unterschiedliches, sich widersprechendes kann nicht alles wahr sein. :?

Liebe Grüße :)
Maggie
Regina
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von Regina »

Liebe maggie, so ist es doch auch?
Es gibt soviele Religionsgemeinschaften, nach deiner Ansicht dürfte es dann nur eine geben?
Aber jeder legt das Bibelwort nach seinem Verständnis aus. Und deswegen gibt es soviele Religionen.
Nach meiner Ansicht ist deine Religion auch nicht die Wahre.
Regina
maggie
Erzengel
Erzengel
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Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von maggie »

Peter hat geschrieben:Liebe Maggie,

nein, wir müssen die Bibel nicht in die Tonne hauen, aber müssen sie anders lesen. Wir dürfen nicht blind Wort für Wort glauben, was in der Bibel steht. So würde GOTT niemals einen Befehl abgeben, der bewirkt, dass Andere verletzt oder geschädigt werden. Auch ist GOTT kein strafender oder gar rächender GOTT, sondern die LIEBE in höchster Vollendung.
Ja, da sind wir einer Meinung. Wie es auch 1.Johannes 4:8 sagt :"Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist." Und weil Gott uns Menschen so liebt ist er auch gerecht. Der Gerechtigkeit Genüge zu leisten, bedeutet für ihn auch sich für die einzusetzen, die ihm wirklich dienen möchten und sich an seine Gebote halten. Salopp ausgedrückt für die "Guten". Da die "Guten" schon immer unter den "Schlechten" leiden mussten, ist es doch liebevoll, wenn er die "Schlechten" nach ausgiebiger Warnung und Möglichkeit zur Umkehr, bestraft. Ansonsten müssten die "Guten" für immer unter den "Schlechten" leiden. Das wäre doch so, als wenn es Eltern egal wäre, wie es ihren Kindern geht und sie nichts unternehmen würden wenn ihre Kinder drangsaliert vielleicht geschlagen werden von anderen. Jeder würde von den Eltern erwarten, dass sie da eingreifen , was unter gerechten Umständen eine Strafe für die Drangsalierer bedeuten würde. Daher geschieht alles was Gott tut aus Liebe.

Was dieser Liebe widerspricht, kann niemals ein Wort GOTTES sein. Die Versiegelung der Bibel ist ein Meisterstück des Widersachers, denn im Reich GOTTES ist alles im Fluss, alles entwickelt sich, so dass auch die Bibel regelmäßig angepasst werden müsste.
Wenn der Widersacher wirklich die Macht hätte die Bibel zu versiegeln oder für ihre Verfälschung zu sorgen, würde das nicht die Allmacht unsere Gottes sehr in Frage stellen? Gott ist das allerhöchste Geistwesen, daher hat er die Macht, dass sein Wort auch über viele 1000de Jahre unverfälscht bleibt. Maleachi 3:6 sagt: "„Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert." Und Jakobus 1:17 bestätigt dies: "Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis." Daher ist es auch nicht nötig, dass sich die Bibel ändert.
Allerdings gebe ich dir in gewisser Hinsicht recht, besser gesagt die Bibel tut es. 2.Korinther 4:3,4 sagt: "Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. " Der Widersacher verblendet Menschen, damit sie die Wahrheit nicht erkennen können. Er hat die Macht Menschen zum Schlechten zu verändern, aber nicht die Macht, die Bibel zu verändern.


Wir dürfen nicht außer acht lassen, dass GOTT niemals in den freien Willen eingreift.
Das sehe ich genauso
Der Widersacher hingegen hat diesbezüglich keine Skrupel.
Das auch
Er hat sich direkt oder über seine Helfer immer eingemischt, als die Texte der Bibel geschrieben wurden, als sie übertragen oder übersetzt wurden und als sie zusammengestellt wurden.
Damit kann ich nicht einiggehen. Das hätte der allmächtige Gott niemals zugelassen. Dann würden auch die Worte aus Timotheus nicht mehr stimmen, das die ganz Bibel von Gott inspiriert ist. Dann wäre sie vom Widersacher inspiriert oder teilinspiriert. Das kann niemals sein.

Die Aussagen der Propheten sind medial empfangene Aussagen und die Gesetze der Medialität, die heute gelten, galten auch schon vor vielen Tausend Jahren. Deshalb müssen die Bibeltexte vom Leser genau so sorgfältig auf ihren Wahrheitsgehalt und auf ihre Herkunft geprüft werden, wie alle anderen medial empfangenen Texte bis heute.
Das wäre ja gar nicht machbar. Gottes Wort kann man nur mit Gottes Wort prüfen. Wenn ich am Wahrheitsgehalt der Bibel zweifle, spreche damit automatisch Gott seine Allmacht ab.
Viele Texte sind erst dann glaubhaft, wenn man bestimmte Begriffe durch Begriffe der Ufologie ersetzt, denn die Santiner, die sich heute um uns bemühen, betreuen uns schon seit vielen Jahrtausenden.

Der Stern von Bethlehem, der nicht den Gesetzen der Astronomie gefolgt ist und den deshalb kein Astronom nachvollziehen kann, war genauso ein Raumschiff, wie die Wolke oder Feuersäule zu Moses Zeiten. So gibt es viele Zeugnisse der Ufologie. Auch die Cherubim und Seraphim waren Santiner, die sich uns im "Engelsgewand" gezeigt haben.
An all das kann ich nicht glauben.

Liebe Grüße
Maggie


GOTT zum Gruß,

Peter
Peter
Co-Moderator

Re: Was bedeutet erwählt?

Beitrag von Peter »

Liebe Maggie,

es ist mir vollkommen klar, dass du Schwierigkeiten mit meinen Aussagen hast, wenn du dich an die Bibel hältst.

Du darfst aber niemals vergessen, dass GOTT sich an seine Gesetze hält - und dazu gehört ganz wesentlich, nicht in den freien Willen einzugreifen.

GOTT möchte, dass wir, kraft unserer eigenen, vom freien Willen getragenen Entscheidung zu SEINEN zuverlässigen guten Dienern werden. Ein Eingriff GOTTES in unseren freien Willen würde uns zu unzuverlässigen Dienern machen.

Der Widersacher und seine vielen Helfer machen sich an jeden Menschen ran, der sich auf dem positiven Weg befindet und versuchen ihn von diesem Weg abzubringen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, auch die mediale Verbindung, in der sie sich als Engel, JESUS oder GOTT ausgeben und, scheinbar mit Engelszungen reden. Sie verstehen sich meisterhaft in der Verstellung und Täuschung! Je wichtiger die Arbeit eines Menschen im Dienst an GOTT ist, umso skrupelloser sind sie! Sie drängen sich bei medialen Verbindungen vor und schieben den "richtigen" medialen Gesprächspartner beiseite, um verfälschte Botschaften zu vermitteln. Bei Erstellungen, Übersetzungen, Übertragungen und der Zusammenstellung der Bibeltexte, waren der Widersacher und seine Helfer besonders aktiv! Unterschätze niemals den Widersacher, sonst hat er dich am Kragen! Alle, die ihren Glauben fanatisch vertreten, sind bereits in den Fängen des Widersachers!

Die Waffe GOTTES ist die LIEBE.

Die Waffen des Widersachers sind vielfältig, aber niemals die Liebe. Auch Inspirationen, Intuitionen und Gefühle, also die Mitteilungswege unserer Schutzpatrone werden vom Widersacher und seinen Helfern genutzt! Deshalb empfehle ich immer wieder Gedankenhygiene, denn Intuitionen fühlen sich an, als wären es eigene Gedanken. Dies ist eine äußerst gefährliche Waffe des Widersachers, gegen die niemand gefeit ist! Nur mit Gedankenhygiene kann man sich gegen diese Waffe wehren!

GOTT zum Gruß,

Peter
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