Das Café

Gelöbnis: "Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wolle ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden." (Friedrich Nietzsche)
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DocNobbi
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Das Café

Beitrag von DocNobbi »

Bill Thrall, Bruce McNicol, John Lynch: Das Café

Steven Kerner geht es gut, scheinbar hat er bereits alles erreicht. Er hat eine Arbeit, durch die er genug Geld mit nach Hause bringt, eine tolle Ehefrau und eine heranwachsende Tochter, die nicht so durchgeknallt ist wie die Kinder anderer Leute.

Allerdings bekommt Steven neuerdings sehr schnell Wut - und Schreianfälle. Dies führt so weit, dass seine Frau eines Tages genug von ihm hat und ihn hinauswirft. "Das Cafe" ist im weiteren Verlauf der Romanhandlung dann der Ort, an dem Steven ins Nachdenken gerät. Mit Hilfe von Andy gewinnt Steven einen neuen Blick auf sein Leben, ja er begibt sich mit seinen Freunden sogar auf Ursachenforschung für seine Wut.

Anfangs dachte ich schon, dieser Roman könne dem Bestseller "Die Hütte" den Rang ablaufen. Aber ganz hat "Das Cafe" es dann doch nicht geschafft. Vielleicht liegt es daran, dass dieser nicht sonderlich umfangreiche Roman gleich von drei männlichen Autoren geschrieben wurde?

Etwas zu einfach scheint mir die Lösung von Stevens Problemen dargestellt zu sein. Die wichtigste Botschaft des Buches für mich ist die Erkenntnis, dass es sehr wichtig ist, Freunden und Gott im Leben immer Platz einzuräumen.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !
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