Libyen-Revolte: Zahl der Toten dürfte auf 2000 gestiegen sein
Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen
Die Zahl der Toten bei den jüngsten Krawallen in Libyen dürfte auf etwa 2000 gestiegen sein.
Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf den französischen Menschenrechtsbeauftragten Francois Zimeray. In jedem Fall seien bislang mindestens 1000 Menschen ums Leben gekommen, sagte er.
Nach Angaben internationaler Organisationen gehen die Behörden in Libyen brutal gegen die Demonstranten vor. Bei den Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften seien auch rund 4000 Menschen verletzt worden, hieß es.
http://de.rian.ru/world/20110224/258429208.html / honigmann
Libyen-Revolte: Zahl der Toten dürfte auf 2000 gestiegen sei
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Re: Libyen-Revolte: Zahl der Toten dürfte auf 2000 gestiegen
Libyenkrise: Italien rechnet mit mindestens 200.000 bis 300.000 neuen Einwanderern nach Europa
Über die Flüchtlingsströme aus Tunesien hatte DeutschlandEcho bereits berichtet.
Viele alteingesessene Diktaturen im muslimischen Nahen Osten wackeln. Perspektivlosigkeit, Hunger, und Unmut über die dekadenten Herrscher treiben die Menschen auf die Straßen um (gewaltsam) gegen die menschenunwürdigen Regime zu demonstrieren. Kräftige Unterstützung erhalten sie hierbei von islamischen Gruppen wie den Muslimbrüdern. Die Gefahr weiterer, islamsicher Gottesstaaten wie dem Iran ist wieder in greifbare Nähe gerückt. Die Despoten in diesen Ländern waren bzw. sind menschenverachtende Herrscher. Doch sie wurden vom Westen und früher auch vom Osten geduldet oder sogar gestützt, da sie Kontinuität gaben und so verlässliche und käufliche (Handels-)Partner waren. Neben Tunesien, Ägypten und Bahrain tobt nun auch in Libyen der Unmut des „Fußvolkes“. Auch der Tyrann Libyens, Muammar el Gaddafi, bislang treuer und teurer Freund Italiens, gerät in den Strudel der unzufriedenen Demonstranten.
Nun befürchtet der italienische Außenminister Franco Frattini bei einem Sturz von Libyens Machthaber Muammar el Gaddafi die Ankunft von mindestens 200.000 Flüchtlingen aus dem nordafrikanischen Land. Er sprach, wie NACHRICHTEN.COM berichtet, gegenüber der Zeitung CORRIERE DELLA SERA von einem ”biblischen Exodus”. Er geht davon aus, dass die Schätzung von 200.000 bis 300.000 Flüchtlingen sogar noch zu tief angesetzt ist.
Doch während die alten und morschen Regime in Nordafrika wackeln und wie im Dominoeffekt zusammenzubrechen drohen, streitet man in der EU über das weitere Handeln. Soll man die „alten Freunde“ stützen oder fallen lassen? Die einen fordern Sanktionen, die anderen wollen das Problem diplomatisch lösen. Einen einstimmigen Beschluss, dieser ist nötig, wird es so wohl nicht allzu rasch geben.
Wirksame Abwehrmaßnahmen an der EU-Grenze gibt es nicht. So ist die Agentur Frontex nun, wie die EU-Kommission mitteilte, doch nicht dafür da, illegale Flüchtlinge zurückzuschicken.
Wo die Flüchtlinge zumindest zum Teil ankommen werden dürfte klar sein. Dem ägyptischen Ex-Diktator Mubarak war erst kürzlich von deutscher Seite die Möglichkeit sein Leben hier als „Luxus-Asylant“ zu verbringen angeboten worden. Auch Cem Özdemir forderte erst neulich die Aufnahme von Nordafrikanern. Diese würden in Deutschland angeblich, wofür ist unbekannt, gebraucht. Man will sich eben schon künftige Wähler sichern. Bloß gut, dass gerade die Sozialleistungen im SGB II wieder erhöht wurden. Diese können die Neuankömmlingen dann ja gleich in Anspruch nehmen.
Quelle:deutschlandecho.wordpress.com
Über die Flüchtlingsströme aus Tunesien hatte DeutschlandEcho bereits berichtet.
Viele alteingesessene Diktaturen im muslimischen Nahen Osten wackeln. Perspektivlosigkeit, Hunger, und Unmut über die dekadenten Herrscher treiben die Menschen auf die Straßen um (gewaltsam) gegen die menschenunwürdigen Regime zu demonstrieren. Kräftige Unterstützung erhalten sie hierbei von islamischen Gruppen wie den Muslimbrüdern. Die Gefahr weiterer, islamsicher Gottesstaaten wie dem Iran ist wieder in greifbare Nähe gerückt. Die Despoten in diesen Ländern waren bzw. sind menschenverachtende Herrscher. Doch sie wurden vom Westen und früher auch vom Osten geduldet oder sogar gestützt, da sie Kontinuität gaben und so verlässliche und käufliche (Handels-)Partner waren. Neben Tunesien, Ägypten und Bahrain tobt nun auch in Libyen der Unmut des „Fußvolkes“. Auch der Tyrann Libyens, Muammar el Gaddafi, bislang treuer und teurer Freund Italiens, gerät in den Strudel der unzufriedenen Demonstranten.
Nun befürchtet der italienische Außenminister Franco Frattini bei einem Sturz von Libyens Machthaber Muammar el Gaddafi die Ankunft von mindestens 200.000 Flüchtlingen aus dem nordafrikanischen Land. Er sprach, wie NACHRICHTEN.COM berichtet, gegenüber der Zeitung CORRIERE DELLA SERA von einem ”biblischen Exodus”. Er geht davon aus, dass die Schätzung von 200.000 bis 300.000 Flüchtlingen sogar noch zu tief angesetzt ist.
Doch während die alten und morschen Regime in Nordafrika wackeln und wie im Dominoeffekt zusammenzubrechen drohen, streitet man in der EU über das weitere Handeln. Soll man die „alten Freunde“ stützen oder fallen lassen? Die einen fordern Sanktionen, die anderen wollen das Problem diplomatisch lösen. Einen einstimmigen Beschluss, dieser ist nötig, wird es so wohl nicht allzu rasch geben.
Wirksame Abwehrmaßnahmen an der EU-Grenze gibt es nicht. So ist die Agentur Frontex nun, wie die EU-Kommission mitteilte, doch nicht dafür da, illegale Flüchtlinge zurückzuschicken.
Wo die Flüchtlinge zumindest zum Teil ankommen werden dürfte klar sein. Dem ägyptischen Ex-Diktator Mubarak war erst kürzlich von deutscher Seite die Möglichkeit sein Leben hier als „Luxus-Asylant“ zu verbringen angeboten worden. Auch Cem Özdemir forderte erst neulich die Aufnahme von Nordafrikanern. Diese würden in Deutschland angeblich, wofür ist unbekannt, gebraucht. Man will sich eben schon künftige Wähler sichern. Bloß gut, dass gerade die Sozialleistungen im SGB II wieder erhöht wurden. Diese können die Neuankömmlingen dann ja gleich in Anspruch nehmen.
Quelle:deutschlandecho.wordpress.com
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Re: Libyen-Revolte: Zahl der Toten dürfte auf 2000 gestiegen
Massaker in Libyen: Israel kritisiert Zurückhaltung des Westens
Die blutige Revolte in Libyen nimmt kein Ende. Regierungstreue Truppen gehen weiter gewaltsam gegen Aufständische vor. Nach arabischen Quellen sind zwischen 2.000 und 10.000 Menschen getötet worden. Die israelische Tageszeitung „Israelhayom“ zitiert einen libyschen Arzt, der von mindestens 2.000 Toten in der Stadt Bangasi berichtete. „Uns fehlen Morphium und andere Medikamente“, klagte der Arzt im Gespräch mit der Zeitung. Die israelischen Medien empörten sich in den vergangenen Tagen besonders über das Verhalten der westlichen Welt gegenüber Diktator Muammar Gaddafi (Foto). „Gaddafi schlachtet Tausende Menschen in seinem Land und die Welt unternimmt nichts!“, kritisierte Israels staatlicher „Fernsehkanal Eins“. Im israelischen Rundfunk wie auch in den Tageszeitungen wundern sich die Kommentatoren, wie sehr sich Europa in Libyen zurückhält: „Bei einem oder zwei toten Palästinensern gibt es einen Aufschrei der gesamten internationalen Gemeinschaft gegen das brutale Verhalten der Israelis.“ In Bahrain fotografierte Reuters, wie Protestler mit Plakaten auf den Straßen zu sehen waren, mit der Aufschrift: „In Israel schießt der Staat wenigsten nicht auf seine Menschen!“ Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl ist aktuell auf 114 Dollar gestiegen und wird wohl noch weiter steigen. „Sobald in Saudi-Arabien eine Revolte ausbrechen wird, besteht die Möglichkeit, dass der Barrelpreis die 200 US-Dollar-Grenze durchbrechen wird“, meinen israelische Wirtschaftsexperten. In diesem Fall sei es im Interesse der westlichen Welt, den Dominoeffekt im Nahen Osten so schnell wie möglich zu stoppen, um den Benzinpreis niedrig zu halten.
aus Israel heute
Die blutige Revolte in Libyen nimmt kein Ende. Regierungstreue Truppen gehen weiter gewaltsam gegen Aufständische vor. Nach arabischen Quellen sind zwischen 2.000 und 10.000 Menschen getötet worden. Die israelische Tageszeitung „Israelhayom“ zitiert einen libyschen Arzt, der von mindestens 2.000 Toten in der Stadt Bangasi berichtete. „Uns fehlen Morphium und andere Medikamente“, klagte der Arzt im Gespräch mit der Zeitung. Die israelischen Medien empörten sich in den vergangenen Tagen besonders über das Verhalten der westlichen Welt gegenüber Diktator Muammar Gaddafi (Foto). „Gaddafi schlachtet Tausende Menschen in seinem Land und die Welt unternimmt nichts!“, kritisierte Israels staatlicher „Fernsehkanal Eins“. Im israelischen Rundfunk wie auch in den Tageszeitungen wundern sich die Kommentatoren, wie sehr sich Europa in Libyen zurückhält: „Bei einem oder zwei toten Palästinensern gibt es einen Aufschrei der gesamten internationalen Gemeinschaft gegen das brutale Verhalten der Israelis.“ In Bahrain fotografierte Reuters, wie Protestler mit Plakaten auf den Straßen zu sehen waren, mit der Aufschrift: „In Israel schießt der Staat wenigsten nicht auf seine Menschen!“ Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl ist aktuell auf 114 Dollar gestiegen und wird wohl noch weiter steigen. „Sobald in Saudi-Arabien eine Revolte ausbrechen wird, besteht die Möglichkeit, dass der Barrelpreis die 200 US-Dollar-Grenze durchbrechen wird“, meinen israelische Wirtschaftsexperten. In diesem Fall sei es im Interesse der westlichen Welt, den Dominoeffekt im Nahen Osten so schnell wie möglich zu stoppen, um den Benzinpreis niedrig zu halten.
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